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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Vekehrsunfalldienst

Rollstuhlfahrer (48) bei Unfall mit einem Lkw schwer verletzt

26. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitagmorgen, 26.11.2021, ist ein 48-jähriger Rollstuhlfahrer durch einen Lkw schwer verletzt worden. Der Lkw erfasste den Rollstuhlfahrer beim Einbiegen in die Anlieferungszone.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 06:00 Uhr ein 48-Jähriger mit seinem Rollstuhl rückwärts den Gehweg an der Rundestraße in Richtung Fernroder Straße. In Höhe einer Zufahrt zu einem Parkhaus und einer Anlieferungszone kollidierte er mit dem hinteren Teil einer einbiegenden Sattelzugmaschine mit Auflieger eines 56-jährigen Fahrers. Der Rollstuhlfahrer wurde noch wenige Meter von dem Lkw mitgezogen. Durch die Kollision erlitt der 48-Jährige schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit besteht keine Lebensgefahr. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 1000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Erste polizeiliche Bilanz zu Beginn der Weihnachtsmärkte

26. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit dem Beginn diverser traditioneller Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet von Hannover am 22.11.2021 startete die Polizeidirektion Hannover in einen Präventionseinsatz. Dabei galt und gilt es trotz des erhöhten Besucheraufkommens die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewähren und für sie schnell ansprechbar zu sein.

Schnelles Einschreiten, knapp zweitausend Aufforderungen, die Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im einstelligen Bereich. Bei dem diesjährigen Präventionseinsatz zur Vorweihnachtszeit gab es mehrere Gesichtspunkte, die das Handeln der Polizei bestimmten. Einhergehend mit dem erhöhten Besucheraufkommen geht auch ein Anstieg der Alltagskriminalität und der Polizeieinsätze einher. Ebenso muss nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz 2016 für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gesorgt werden. Durch die anhaltende Corona-Pandemie fand der Weihnachtsmarkt unter besonderen und angepassten Bedingungen statt, bei denen die Polizeidirektion Hannover der Region Hannover im Rahmen der Amtshilfe bei der Eindämmung der Pandemie unterstützend zur Seite steht. Bei dem Durchsetzen der Maßnahmen, um diesen Zielen gerecht zu werden, stießen die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten auf ein hohes Maß an Verständnis. Zu Gefährdungssituationen und Straftaten kam es selten.

Der Großteil der Besucherinnen und Besucher kam den Aufforderungen – beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen – der Polizei nach. Sieben Verfahren wegen des Verstoßes gegen diese Vorschrift erfasste die Polizei seit Beginn. Beließen es die Einsatzkräfte bislang bei den meisten der festgestellten Verstöße gegen das Tragen der Bedeckung bei einer einfachen Ansprache, um zu sensibilisieren, werden die Verstöße zukünftig konsequent verfolgt, da die Regelungen nun als bekannt vorausgesetzt werden.

Am Dienstag, 23.11.2021, randalierte ein 37-Jähriger am Ernst-August-Platz. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass er zwei offene Haftbefehle hatte. Der Randalierer wurde vorläufig festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Am Mittwoch, 24.11.2021, wies sich eine 47-Jährige auf der Lister Meile mit einem falschen Attest aus. Die Einsatzkräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses ein. Am Donnerstag, 25.11.2021, wurden zwei Zivilbeamte bei einer Kontrolle beleidigt und fertigten die jeweiligen Strafanzeigen. Am selben Tag stellten Einsatzkräfte einen 33-Jährigen in der Innenstadt fest, der sein Auto unter Drogeneinfluss fuhr. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Mit Blick auf die kommenden Tage weist die Polizei darauf hin, beim Besuch der Weihnachtsmärkte und der Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Bereits am Wochenende vor der Öffnung der Märkte sorgte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen für lange Staus und dementsprechend Wartezeiten. Die Polizei entspannte die Situation schließlich durch Verkehrsmaßnahmen. Um dies in den nächsten Tagen zu vermeiden, sollten Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fahrzeugen den Innenstadtbereich meiden und beim Besuch während der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte (täglich von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr) auf Alternativen ausweichen. Für jegliche Belange stehen die Polizei- und Ordnungsdienststreifen auf den Märkten und die Veranstaltungswache in der Schmiedestraße zur Verfügung.

Streifenwagen mit Blaulicht

52-Jähriger nach Kollision mit der Stadtbahn schwer verletzt

25. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwochabend, 24.11.2021, ist ein 52 Jahre alter Mann nach einer Kollision mit einer einfahrenden Stadtbahn an der Haltestelle Feldbuschwende in Hannover-Bemerode schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover saß der 52-jährige Laatzener gegen 22:05 Uhr auf einer Wartebank der Stadtbahnhaltestelle Feldbuschwende im hannoverschen Stadtteil Bemerode. Als die Stadtbahn der Linie 6 in Fahrtrichtung stadteinwärts in den Haltestellenbereich einfuhr, stand der Mann auf und stürzte plötzlich aus bisher ungeklärter Ursache nach vorne vor die einfahrende Stadtbahn. Dabei erlitt der 52-Jährige schwere Verletzungen.

Der 34-jährige Stadtbahnfahrer verständigte sofort die Polizei und den Rettungsdienst. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Stop Polizei

Bei Regen mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt

24. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße (B) 6 nahe Neustadt am Rübenberge hat die Polizei am Dienstagabend, 23.11.2021, mehrere Dutzend Verstöße registriert. Spitzenreiter war ein 40-Jähriger, der mit 208 Kilometern pro Stunde gemessen wurde und damit mehr als doppelt so schnell fuhr wie erlaubt.

Am Dienstagabend von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr führte die Spezialisierte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich des Parkplatzes „Dammkrug“ an der B 6 durch. Insgesamt fuhren 64 Verkehrsteilnehmende schneller als die an der Messstelle maximal erlaubten 100 Kilometer pro Stunde. Sechs ertappten Verkehrssündern droht nun ein Fahrverbot von mindestens einem Monat.

Trauriger Spitzenreiter bei der Geschwindigkeitskontrolle war ein 40-Jähriger. Dieser wurde in seinem Audi gegen 18:20 Uhr bei Regen mit einer Geschwindigkeit von 208 Kilometern pro Stunde gemessen. Dem Mann drohen ein dreimonatiges Fahrverbot sowie eine Geldbuße von mindestens 700 Euro und zwei Punkte im Fahreignungsregister.

Häusliche Gewalt

„Orange Day“: Auch die Polizeidirektion Hannover setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

23. November 2021/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (PM). Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen will am Donnerstag, 25.11.2021, neben Initiativen aus Politik und Gesellschaft auch die Polizeidirektion Hannover Zeichen setzen. Abseits von ganzjährig laufender Präventionsarbeit beteiligt sich die Polizei an diesem Tag an diversen Aktionen und bietet Beratung vor Ort.

Bereits seit 40 Jahren organisieren Menschenrechtsorganisationen am 25. November weltweit Aktionen und Kampagnen, um damit auf Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, die Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, sollen an diesem Donnerstag anlässlich des als „Orange Day“ bekannten Aktionstages auch in der Landeshauptstadt Hannover und der Region markante öffentliche Gebäude orangefarben angestrahlt werden. Die Farbe Orange gilt dabei als Sinnbild für Licht und Wärme. Sie steht in den Augen der Initiatoren für eine positive Zukunft und für die Hoffnung auf ein gewaltfreies Leben.

Vertreter der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen wollen am Donnerstag bei verschiedenen Aktionen unterstützen beziehungsweise Präsenz zeigen. Zudem sind Beratungsangebote an Informationsständen geplant. Präventionsexperten der Polizeidirektion Hannover nehmen anlässlich des „Orange Day“ darüber hinaus an Fachtagungen zu den Themen „Femizide“ und „Kinder im Spannungsfeld von Häuslicher Gewalt“ teil.

In Hannover können Interessierte am Donnerstag an verschiedenen Örtlichkeiten mit dem Kontaktbereichsdienst des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ins Gespräch kommen und Informationen zum Thema erhalten. Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr sind die Beamtinnen und Beamten im Bereich der Limmerstraße vertreten. Von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr sind zudem persönliche Gespräche an Infoständen auf dem Hof der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 6, sowie von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Kulturtreff „Plantage“ auf dem Davenstedter Markt möglich.

Im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf unterstützt das Präventionsteam eine Ankreideaktion der Stadt. Im Rahmen dieser sollen kurze Sätze, die auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, mit Kreide auf Straßen und Plätze geschrieben werden. Außerdem soll auf Hilfsangebote hingewiesen werden. Dasselbe gilt für eine Hotline des Arbeitskreises Häusliche Gewalt der Stadt Burgdorf, in dem sich auch die Polizei engagiert. Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind unter der Telefonnummer 05136 898-270 auch anonyme und vertrauliche Beratungen möglich.

Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Garbsen werden Angehörige des Präventionsteams beim Hissen der Fahne der Organisation „Terres de Femmes“ Präsenz zeigen und so ein Zeichen setzen.

Nach wie vor verzeichnet auch die Polizeidirektion Hannover jährliche mehrere Tausend Fälle jeglicher Formen sexualisierter, digitaler, physischer und psychischer Gewalt gegen Frauen. Allein im Bereich Häusliche Gewalt flossen im vergangenen Jahr mehr als 4.400 Fälle in die Polizeiliche Kriminalstatistik ein. Nach dem starken Anstieg vom Jahr 2018 (4.151) auf 2019 (4.417 Fälle) blieb die Fallzahl somit auf einem hohen Niveau.

„Ursächlich für die hohe Zahl könnte das positive Anzeigeverhalten von Betroffenen, aber auch Nachbarn sein, das wiederum auf entsprechende Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen ist“, erklärt Markus Häckl, Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover. So startete die Polizeidirektion Hannover im vergangenen Jahr die Kampagne „#schlussdamit! Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“. Grundlage bildet hier die interdisziplinäre sowie überörtliche Vernetzung in Gremien und Netzwerken, um bei Bekanntwerden entsprechender Fälle ein reibungsloses und schnelles Einschreiten sicherzustellen.

Ganz aktuell engagiert sich die Polizeidirektion Hannover im Kommunalen Präventionsrat, der erst im Oktober dieses Jahres das Jahresmotto „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“ ausgerufen hat.

Streifenwagen mit Blaulicht

Sahlkamp: Zigarettenautomat durch unbekannte Täter gesprengt

22. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 22.11.2021, haben zwei bislang unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp gesprengt und Zigaretten sowie Bargeld entwendet. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes sprengten zwei Unbekannte gegen 01:30 Uhr auf der Straße Kugelfangtrift/ Ecke Hagebuttenweg auf bislang ungeklärte Weise einen Zigarettenautomaten auf und entwendeten im Anschluss diverse Zigarettenpackungen und Bargeld in unbekannter Höhe.

Eine Zeugin alarmierte die Polizei, die umgehend eine Fahndung einleitete. Diese verlief jedoch erfolglos. Der Polizei liegt nur eine vage Täterbeschreibung vor. Es ist lediglich bekannt, dass die Personen dunkel gekleidet waren.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Trio raubt mit einer Waffe Tankstelle in Hannover-Bult aus

21. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Sonntag, 21.11.2021, haben drei bislang unbekannte Männer eine Tankstelle an der Lindemannalle ausgeraubt. Ein Täter bedrohte den Mitarbeiter mit einer Schusswaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Im Anschluss flüchteten die Personen unerkannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover betrat gegen 00:30 Uhr zunächst eine männliche Person den Verkaufsraum der Tankstelle und verwickelte den 23-jährigen Tankstellenangestellten in ein Gespräch. Währenddessen betraten zwei weitere Männer den Verkaufsraum. Unvermittelt zog ein Täter eine Waffe, bedrohte den Angestellten und forderte die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse. Des Weiteren steckten die unbekannten Täter Tabakwaren ein. Mit dem erlangten Raubgut von Bargeld und Tabakwaren flüchtete das Trio zu Fuß in Richtung Bischofsholer Damm.

Alle Täter waren etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, etwa 25 bis 30 Jahre alt und trugen eine Mund-Nase-Bedeckung. Der Täter, welcher als Erster den Verkaufsraum betrat, hat eine schlanke Figur und trug die Kapuze von einem schwarzen Pullover mit der Aufschrift „Ellesse“ über dem Kopf. Er hatte eine schwarze Hose an und trug weiße Sneaker der Marke „Nike“. Der Täter, welcher mit der Schusswaffe drohte, hat einen muskulösen Körperbau. Er war bekleidet mit einem grauen Kapuzenpullover mit einem Schriftzug auf dem Rücken. Die Kapuze des Pullovers hatte er über den Kopf gezogen. Er hatte eine blaue Jeans an, trug Sneakers der Marke „Adidas“ und hatte weiße Einweghandschuhe an. Der dritte Komplize war mit einer schwarzen Bomberjacke bekleidet, trug eine schwarze Hose und hatte schwarze Sneaker mit einer weißen Sohle an. Darüber hinaus hatte er blaue Einweghandschuhe an.

Der Kriminaldauerdienst hat Ermittlungen wegen schweren Raubes mittels Schusswaffe eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5222 zu melden.

Bundespolizei mit Diensthunden

Ereignisreiches Wochenende für die Bundespolizei am Hauptbahnhof

21. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Jedes Wochenende ist der Hauptbahnhof Hannover ein Treffpunkt für erlebnisorientierte Menschen. So auch wieder an diesem Wochenende. Ungeachtet dessen, dass die Corona-Fallzahlen aktuell stetig steigen, ist der Personenverkehr im Hauptbahnhof gleichbleibend stark frequentiert.

Erfahrungsgemäß ist in den Wochenendnächten ein erhöhtes Aufkommen von sogenannten „Partygängern“ zu registrieren, wobei oftmals Alkoholkonsum die Hemmschwelle sinken lässt und die Bundespolizei eingreifen muss.

Dieses Wochenende hatte die Bundespolizei erneut mit gewaltbereiten Personen zu tun. Trotz einer verstärkten Polizeipräsenz in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, wurden etliche Strafanzeigen gefertigt. So wurden alleine neun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung oder Körperverletzung eingeleitet. Dabei handelte es sich überwiegend um wechselseitige Körperverletzungen, die durch verbale Streitigkeiten entstanden und sodann in körperliche Gewalt ausarteten. Die eingesetzten Bundespolizisten konnten noch weitere körperliche Auseinandersetzungen verhindern, indem sie etliche verbale Streitigkeiten im Keim erstickten und den beteiligten, häufig alkoholisierten Personen, Platzverweise aussprachen.

Insgesamt wurden an diesem Wochenende 138 Personen kontrolliert. 98 Personen wurden durch die Bundespolizei auch nach Waffen oder gefährlichen Gegenständen durchsucht. Dabei wurden bei drei Personen ein Teleskopschlagstock, ein Pfefferspray und ein Messer aufgefunden. Die Sachen wurden sichergestellt und die Personen wurden beanzeigt. In gleich fünf Fällen wurden bei den Durchsuchungen verschiedene Drogen festgestellt. Auch diese wurden beschlagnahmt und es wurden Ermittlungen wegen des Unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Zusätzlich wurden 74 Personen wegen des Verstoßes gegen die Mund-Nasenbedeckung verwarnt.

Besonders positiv kann der Einsatz der gemeinsamen Streifen der Landespolizei und Bundespolizei im Rahmen der Kooperation bahnhof.sicher bewertet werden. Nachdem letzte Woche bereits ein durch die Justiz gesuchter 25-jähriger Mann durch die gemeinsame Streife verhaftet wurde, wurden an diesem Wochenende zwei Personen festgestellt und kontrolliert, die ebenfalls Drogen mitführten.

Hintergrund zur Kooperation: Im Juni 2019 gründeten Stadt, Landes- und Bundespolizei, Protec, Üstra, Bahn sowie HRG das Bündnis „Bahnhof.sicher“. Seither wird u.a. auch durch gemeinsame Streifengängen das Sicherheitsgefühl deutlich gestärkt. Pandemiebedingt wurden die gemeinsamen Streifen zwischenzeitlich temporär ausgesetzt. Seit Oktober finden die gemeinsamen Streifen jedoch wieder regelmäßig im Hauptbahnhof und im Nahbereich des Hauptbahnhofes statt.

Polizei im Einsatz

Schwerer Unfall auf Bundesautobahn (BAB) 2

19. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Unfall auf der BAB 2 ist in der Nacht zu Donnerstag, 18.11.2021, ein 56-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Gegen 03:00 Uhr kollidierte er mit seinem Citroen Xsara seitlich mit einem Sattelzug, prallte gegen die Mittelleitplanke und kam auf der rechten Fahrspur zum Stehen. Ein weiterer Lkw-Fahrer stieß dort mit seinem Daimler Benz gegen den Citroen.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizei Hannover war der 56-jährige Autofahrer am Donnerstag gegen 03:00 Uhr auf der BAB 2 in Richtung Berlin unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Vahrenheide kam der Citroen-Fahrer nach rechts von seiner Fahrspur ab und kollidierte seitlich mit einem dort fahrenden Sattelzug des Herstellers Iveco Mag (48-jähriger Fahrer). Der Pkw schleuderte daraufhin zurück gegen die Mittelleitplanke und landete auf dem rechten Fahrstreifen. Der 55-jährige Fahrer eines Daimler Benz (Lkw) versuchte dem unbeleuchteten Citroen auszuweichen, ein Zusammenstoß mit der rechten Leitplanke ließ sich jedoch nicht vermeiden.

Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 56-jährige Pkw-Fahrer schwere Verletzungen. Die Autobahn in Richtung Berlin wurde für die Dauer der Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme bis etwa 05:10 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Rettungskräfte transportierten den Mann in ein Krankenhaus, während sein im Pkw befindlicher Hund durch die Tierrettung der Feuerwehr Hannover versorgt wurde. Der Citroen und der Lkw Iveco Mag wurden abgeschleppt. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden mit rund 11.000 Euro.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme suchte die Polizei den schwer verletzten Mann im Krankenhaus auf. Dort nahmen sie deutliche Anzeichen für eine Alkoholisierung des Mannes wahr und veranlassten eine Blutprobenentnahme. Die Polizei leitete gegen ihn Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Ein Streifenwagen im Einsatz

22-Jähriger wird durch Messerstich in Barsinghausen lebensgefährlich verletzt

17. November 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Dienstagabend, 16.11.2021, ist ein 22-Jähriger im Bereich des Bahnhofes in Barsinghausen durch einen Messerstich von einem 18-Jährigen lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Barsinghausen geriet gegen 21:40 Uhr ein 22-Jähriger am Deisterplatz in Barsinghausen in Streitigkeiten mit einem 18-Jährigen. Im Rahmen dieser Streitigkeiten wurde der 22-Jährige durch einen Messerstich im Bereich des Oberkörpers lebensgefährlich verletzt. Der Verletzte rief noch eigenständig den Polizeinotruf an und forderte einen Rettungswagen. Der Angreifer flüchtete. Eine eingeleitete Fahndung der Polizei nach dem Täter verlief zunächst erfolglos. Nachdem der 22-Jährige notärztlich versorgt wurde, kam er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus und wird derzeit operiert. Aktuell besteht Lebensgefahr. Der 18-Jährige suchte nach seiner Flucht eigenständig ein Krankenhaus auf, da dieser eine Schnittverletzung im Handbereich erlitt. Eine Familienangehörige vom 18-Jährigen informierte anschließend das Polizeikommissariat Barsinghausen über den Vorfall. Die beiden Kontrahenten sind untereinander flüchtig bekannt. Die Hintergründe zu den Streitigkeiten sind derzeit unklar.

Das Polizeikommissariat Barsinghausen hat Ermittlungen wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05105 523-114 zu melden.

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