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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Region Hannover gibt Blaualgen-Warnung für mehrere Badeseen aus

28. Juli 2024/in Region Hannover

Cyanobakterien an Ricklinger Badeseen und Parksee Lohne festgestellt

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover hat für die Ricklinger Badeseen Dreiecksteich und Großer Teich sowie den Parksee Lohne eine offizielle Blaualgen-Warnung ausgesprochen. Messungen des Gesundheitsamtes zeigen ein vermehrtes Aufkommen von Cyanobakterien.

Die Region Hannover warnt vor dem Kontakt mit Cyanobakterien, besser bekannt als Blaualgen, die in den Ricklinger Badeseen Dreiecksteich und Großer Teich sowie im Parksee Lohne festgestellt wurden. Diese Bakterien können gesundheitliche Risiken für Menschen und Tiere darstellen.

Zu den allgemeinen Anzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung gehören eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. Die Konzentration von Blaualgen an bestimmten Uferbereichen hängt wesentlich von der Windrichtung ab und kann sich daher schnell ändern. Die Region Hannover rät Hundebesitzern, ihre Tiere nicht im Wasser baden zu lassen oder davon trinken zu lassen, wenn Blaualgen gesichtet wurden. Auch Kinder sollten beaufsichtigt werden, um den Kontakt mit den betroffenen Wasserbereichen zu vermeiden. An den Badeseen wurden Schilder mit entsprechenden Verhaltenshinweisen aufgestellt.

Die offizielle Badesaison dauert vom 15. Mai bis zum 15. September. Während dieser Zeit überwacht das Gesundheitsamt regelmäßig die Wasserqualität, um mögliche Gesundheitsgefährdungen für Badende zu minimieren. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region Hannover und in Niedersachsen sind im Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de/baden sowie im Niedersächsischen Badegewässeratlas unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de verfügbar.

Warnung vor Blaualgen

Blaualgen-Warnung am Steinhuder Meer: Gesundheitsamt warnt vor Bakterienkontakt

24. Juli 2024/in Region Hannover

Gesundheitsamt rät von Badeaktivitäten ab – auch Hunde sollten das Wasser meiden

REGION HANNOVER / WUNSTORF (redu).  Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat bei Messungen eine erhöhte Konzentration von Cyanobakterien, auch bekannt als Blaualgen, an den beiden Badestellen des Steinhuder Meers festgestellt. Aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefährdung wurde eine offizielle Blaualgen-Warnung ausgesprochen.

Blaualgen lassen sich durch eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter sowie Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer erkennen. Die Ansammlung dieser Bakterien variiert je nach Windrichtung und kann sich rasch ändern. Die Region Hannover warnt daher auch Hundebesitzer, ihre Tiere nicht in betroffene Bereiche des Sees zu lassen und darauf zu achten, dass sie kein Wasser schlucken. Eltern sollten ihre Kinder beaufsichtigen, um jeglichen Kontakt mit Blaualgen zu vermeiden. An den Badestellen sind Schilder mit entsprechenden Verhaltenshinweisen aufgestellt.

Die Badesaison dauert in der Region Hannover offiziell vom 15. Mai bis zum 15. September. Während dieser Zeit überprüft das Gesundheitsamt regelmäßig die Wasserqualität, um Gesundheitsrisiken für die Badegäste möglichst auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den Badestellen in der Region Hannover und in Niedersachsen sind im Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de/baden sowie im Niedersächsischen Badegewässeratlas unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de abrufbar.

Erfolgreiche Rettungsaktion: Vermisste Person im Steinhuder Meer schnell gefunden – BGPress 8563 2© Bernd Günther

Erfolgreiche Rettungsaktion: Vermisste Person im Steinhuder Meer schnell gefunden

23. Juli 2024/in Region Hannover

Polizei, Rettungsdienste und Spezialkräfte koordinieren erfolgreiche Rettung

STEINHUDE (redu). Am frühen Morgen des 23. Juli wurde die Polizei in Hannover zur Suche nach einer vermissten Person alarmiert. Ein Segler hatte auf einem Steg Kleidung und andere Gegenstände gefunden, aber keine Spur von einem Schwimmer oder Badegast entdeckt. Die Leitstelle aktivierte das Einsatzstichwort „hw2“ (Hilfeleistung Wasser Menschenleben in Gefahr), woraufhin die Fachgruppe Wasserrettung und die Dienstgruppe alarmiert wurden, um mit mehr Personal und technischem Gerät vor Ort zu sein.

Während ein Teil der Einsatzkräfte das Rettungsboot besetzte und vom Wasser aus suchte, durchkämmten zwei Fahrzeugbesatzungen die Badeinsel landseitig. Unterstützt wurden sie von der Einsatzleitung (ELO), einem Polizeihubschrauber (Phönix), Tauchern aus Burgdorf, Lohnde und Lehrte sowie dem Rettungsdienst, der mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort war. Insgesamt waren 20 Fahrzeuge an der Suchaktion beteiligt.

Dank des schnellen Einsatzes des Polizeihubschraubers Phönix konnte die vermisste Person rasch lokalisiert und durch das Rettungsboot geborgen werden. Die Person wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Die alarmierten Taucher mussten nicht mehr eingreifen und konnten ihre Anfahrt abbrechen.

Der effiziente und koordinierte Einsatz der verschiedenen Rettungseinheiten führte zu einer schnellen und erfolgreichen Rettung der vermissten Person, was den Einsatzkräften ein positives Ergebnis ihrer Anstrengungen bescherte.

STADTRADELN 2024: Region Hannover radelt auf Platz 2 – Radfahren

STADTRADELN 2024: Region Hannover radelt auf Platz 2

23. Juli 2024/in Region Hannover

Über 23.000 Teilnehmende fahren mehr als 4 Millionen Kilometer

REGION HANNOVER (redu/PM). Die Region Hannover hat beim STADTRADELN 2024 erneut eine starke Leistung erbracht, auch wenn sie leicht hinter den Zahlen des Vorjahres zurückblieb. Insgesamt 23.442 Teilnehmende in 1126 Teams radelten zusammen 4.240.168 Kilometer. Dies entspricht durchschnittlich 198,6 Kilometern pro Kopf. Im deutschlandweiten Ranking belegt die Region damit aktuell Platz 2 hinter Berlin. Die endgültigen Ergebnisse des internationalen Wettbewerbs werden im Oktober feststehen, wenn alle teilnehmenden Kommunen ihre Daten eingereicht haben.

Besonders hervorzuheben ist das Gymnasium Ricarda Huch Hannover, das mit 444 Teilnehmenden insgesamt 79.401 Kilometer zurücklegte und damit die meisten Strecken im Gesamtklassement sammelte. Das Team Alpen-Express aus Hannover sicherte sich die höchste Kilometer-Pro-Kopf-Wertung mit 1.857 Kilometern bei nur vier Teilnehmenden. Im Wettbewerb der Kommunen war die Landeshauptstadt Hannover erneut führend und erreichte 1.847.241 geradelte Kilometer.

Bei den geleisteten Kilometern pro Einwohner*in konnte sich die Gemeinde Wennigsen als aktivste Kommune behaupten. Die Teilnehmenden schafften hier 17,05 Kilometer pro Kopf. Auch das beste Kommunalparlament stellte erneut Wennigsen mit beeindruckenden 95,2 Kilometer pro Ratsmitglied. Zur Anerkennung ihrer Leistung erhält Wennigsen ein Hannah-Pedelec-Lastenrad und einen E-Scooter, gesponsert von der Klimaschutzagentur der Region Hannover.

Der Schulwettbewerb verzeichnete in diesem Jahr einen Teilnehmer*innenrekord mit 122 beteiligten Schulen. Das Gymnasium Ricarda Huch Hannover erzielte auch hier den Sieg mit 79.401 gefahrenen Kilometern. Auf Platz drei landete das Gymnasium Goetheschule Hannover mit 53.862 Kilometern. Unter den Grundschulen radelte die Grundschule Gartenheim Hannover am aktivsten und erreichte 30.917 Kilometer, dicht gefolgt von der Grundschule Wennigsen mit 29.726 Kilometern.

Die Ergebnisse im Überblick:

Kommunen km/EW

  1. Wennigsen, 17,05 km/EW
  2. Burgwedel, 5,39 km/EW
  3. Pattensen, 5,04 km/EW

Kommunen km absolut

  1. Hannover, 1.847.241 km
  2. Wennigsen, 249.306 km
  3. Garbsen, 174.560 km

 

Bestes Kommunalparlament

  1. Wennigsen, 95,2 Parlamentarier Kilometer
  2. Pattensen, 18,7 Parlamentarier Kilometer
  3. Hemmingen, 16,5 Parlamentarier Kilometer

Bestes Team km absolut

  1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover, 79.401 km und 444 Radelnde
  2. Gymnasium Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover, 75.821 km und 382 Radelnde
  3. Leibniz Universität Hannover, 62.344 km und 332 Radelnde

Bestes Team km/Person

  1. Alpen-Express aus Hannover, 1.857 km pro Kopf/ 4 Teilnehmende
  2. Optik am Deister aus Springe 1.535 km pro Kopf/ 2 Teilnehmende
  3. SOWADIS aus Ronnenberg, 1.472 km pro Kopf/ 2 Teilnehmende


Schulwettbewerb Region Hannover

122 Schulen aus der Region Hannover haben sich für den gesonderten Schulwettbewerb STADTRADELN der Region Hannover angemeldet. Das ist neuer Rekord.

 

Weiterführende Schule mit den meisten gefahrenen Kilometern

  1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover, 79.401 Kilometer
  2. Gymnasium Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover, 75.821 Kilometer
  3. Gymnasium Goetheschule, 53.862 Kilometer

 

Weiterführende Schule mit den meisten Kilometern pro Teilnehmende

  1. Berufsbildende Schule 3 Hannover, 542 km/Teilnehmer*in
  2. IGS Büssingweg Hannover, 292 km/Teilnehmer*in
  3. Realschule Gerhart Hauptmann Hannover, 283 km/Teilnehmerr*in

 

Fahrradaktivste Grundschule mit den meisten gefahrenen Kilometern

  1. Grundschule Gartenheim Hannover, 30.917 Kilometer
  2. Grundschule Wennigsen, 29.726 Kilometer
  3. Grundschule Christian Flemes Springe, 18.611 Kilometer

 

Die Ergebnisse aller Teams und Kommunen gibt es unter www.stadtradeln.de/region-hannover. Die regionsweite Siegerehrung findet am 8. September 2024 auf dem Entdeckertag der Region Hannover am Opernplatz Hannover statt. Die Gewinner*innen werden dazu vorher gesondert kontaktiert. Die Bike Benefit Kampagne in der Bike Citizens App läuft noch weiter bis zum 31. Oktober 2024. Mit der Fahrrad-App können Bonuspunkte gesammelt und bei Partner*innen in der Region Hannover gegen kleine Prämien eingelöst werden. Alle Infos unter https://bikebenefit.bikecitizens.net/hannover/.

 

Wietzesee

Tragischer Badeunfall am Wietzesee: 27-jähriger Mann stirbt im Krankenhaus

21. Juli 2024/in Region Hannover

Trotz sofortiger Reanimation: Badeunfall am Wietzesee endet tödlich

HANNOVER / ISERNHAGEN (redu). Ein 27-jähriger Mann verunglückte am 19. Juli 2024 beim Baden im Wietzesee Nord in Isernhagen und verstarb am nächsten Tag trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus. Die Polizei hat Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen.

Am 19. Juli 2024 ereignete sich ein tragischer Badeunfall im Wietzesee Nord in Isernhagen. Ein 27-jähriger Mann verunglückte beim Baden und wurde sofort vor Ort reanimiert. Trotz der schnellen Maßnahmen erlag er am folgenden Tag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Polizei korrigierte das Alter des Verunglückten.

Dieser Vorfall stellt bedauerlicherweise das erste tödliche Badeopfer in der Region Hannover in diesem Jahr dar. Die Behörden warnen erneut vor den Gefahren beim Schwimmen in offenen und vor allem unbewachten Gewässern und appellieren an die Bevölkerung, vorrangig Badeverbote zu beachten.

PKW-Brand

Schneller Einsatz: Feuerwehr Langenhagen bekämpft Fahrzeugbrand

21. Juli 2024/in Region Hannover

Effizienter Löscheinsatz verhindert größere Schäden auf der Godshornerstraße

LANGENHAGEN (redu). Die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen wurde am 19. Juli 2024 um etwa 21:00 Uhr zu einem PKW-Brand alarmiert. Innerhalb weniger Minuten rückten ein Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und ein Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle auf der Godshornerstraße aus. Ein Trupp unter Atemschutz nahm den Schnellangriff vor und konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen und vollständig löschen.

Die Godshornerstraße musste für die Dauer der Löscharbeiten und die anschließenden Aufräumarbeiten gesperrt werden. Einsatzleiter Karsten Patz koordinierte die Maßnahmen, an denen insgesamt 12 Feuerwehrkräfte beteiligt waren. Unterstützt wurden sie von der Firma Vieker, der Stadtentwässerung und einem Streifenwagen der Polizei.

Nach etwa drei Stunden waren die Arbeiten abgeschlossen und die Straße konnte wieder freigegeben werden.

Badeunfall

Badeunfall am Wietzesee: Mann in kritischem Zustand gerettet

19. Juli 2024/in Region Hannover

Unbewachter Bereich des Wietzesees fordert ersten schweren Badeunfall in diesem Sommer

ISERNHAGEN (redu). Ein 24-jähriger Mann ist im unbewachten Teil des Wietzesees Nord verunglückt. Bekannte retteten ihn aus dem Wasser, und Rettungskräfte führten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen durch.

Am Freitag gegen 15:19 Uhr kam es im nicht bewachten Bereich des Wietzesees Nord zu einem Badeunfall. Ein 24-jähriger Mann wurde von Bekannten aus dem Wasser gerettet. Laut Andreas Wegener, Pressesprecher der Feuerwehr Isernhagen, leiteten die eintreffenden Rettungskräfte und ein Notarzt umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Der Verunglückte wurde anschließend unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus transportiert.

Bereits auf der Anfahrt stießen die Einsatzkräfte auf erhebliche Hindernisse durch verkehrsbehindernde Fahrzeuge. Diese behinderten den Zugang zum Einsatzort erheblich. Solche Situationen kommen leider immer wieder vor und es wird dringend an die Verkehrsteilnehmer appelliert, Rettungswege stets freizuhalten, um bei jeglichen Einsätzen eine umgehende Hilfe zu ermöglichen. Bei diesem speziellen Einsatz gab es, durch im absoluten Halteverbot stehende Fahrzeuge, deutliche Einschränkungen der Rettungswege. Insbesondere bei Einsätzen mit Rettungsbooten, die sich zum Transport auf einem Trailer befinden, wäre im aktuellen Fall eine Anfahrt zu anderen Teilen der Seen, unter Umständen, gar nicht möglich gewesen.

Reanimation Rettungsdienst

Unter Reanimation und mit Notarztbegleitung wurde der 24-Jährige in ein Krankenhaus transportiert © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Für den Einsatz wurden die Ortsfeuerwehren aus Isernhagen H.B., Altwarmbüchen und Kaltenweide sowie die Tauchergruppe Burgdorf alarmiert. Die Tauchergruppe konnte den Einsatz jedoch bereits auf der Anfahrt abbrechen, da die Person aus dem Wasser geborgen war. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte an dem Rettungseinsatz beteilgt.

Im unbewachten Bereich des Wietzesees Nord, oberhalb des Hufeisensees, besteht ein Badeverbot. Besonders bei hohen Temperaturen im Sommer kann das Schwimmen in solchen Gewässern zu lebensgefährlichen Situationen führen. Dieser Vorfall scheint der erste schwere Badeunfall in diesem Jahr in der Region Hannover zu sein. In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Unfällen in unbewachten Gewässern in Stadt und Region Hannover, die bedauerlicherweise auch Todesfälle zur Folge hatten.

Flammeninferno in Seelze: Dächer von Wohnhäusern zerstört – BGPress 1164628

Flammeninferno in Seelze: Dächer von Wohnhäusern zerstört

17. Juli 2024/in Region Hannover

Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen, 37 Personen evakuiert

SEELZE (redu). Am frühen Mittwochmorgen ist ein Großbrand in Seelze ausgebrochen, der die Dächer von zwei Mehrfamilienhäusern in der Straße Im Distelwinkel zerstörte. Insgesamt mussten 37 Personen, darunter ein vierjähriges Kind, ihre Wohnungen verlassen.

Um 01:38 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Seelze alarmiert. Bereits kurz darauf meldete der anfahrende Rettungswagen, dass das Dach eines Mehrfamilienhauses in Vollbrand stehe. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf das Nachbardach übergegriffen.

Einsatzleiter Dennis Blume erhöhte daraufhin die Alarmstufe auf B3 (Großbrand). Neben der Ortsfeuerwehr Seelze wurden auch die Ortsfeuerwehren Letter und Almhorst sowie der Atemschutzrettungstrupp aus Gümmer alarmiert. Unterstützung kam zudem von der Drehleiter aus Garbsen, die jedoch nicht mehr eingreifen musste.

Während Trupps unter Atemschutz das Innere der Gebäude sicherten, bekämpfte ein weiterer Trupp die Flammen über die Drehleiter. Weitere Einsatzkräfte löschten das Feuer von außen. Gleichzeitig evakuierten die Rettungskräfte die Bewohner, die vorübergehend in einem Großraumrettungswagen untergebracht wurden.

Flammeninferno in Seelze: Dächer von Wohnhäusern zerstört – BGPress 1164660

Wegen der Vielzahl Betroffener wurde der Massenanfall Verletzter (MAV) ausgerufen © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Aufgrund des Umfangs des Brandes wurde ein MANV-Einsatz (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie der leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover waren vor Ort. Ein Kind erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und eine Feuerwehrfrau Kreislaufprobleme. Beide wurden vor Ort behandelt.

Die Hannoversche Straße und ein Gleis der Bahnstrecke hinter den Häusern wurden gesperrt. Ein Haus erlitt einen Einsturz des Dachgebälks. Die Versorgungsleitungen wurden durch das zuständige Unternehmen abgeschaltet, und ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks prüfte die Schäden.

Bürgermeister Alexander Masthoff organisierte die Unterbringung der evakuierten Personen in Hotels. Noch während der Löscharbeiten begann die Kriminalpolizei Hannover mit den Ermittlungen zur Brandursache.

 

Feuerwehr

Über 30 Einsatzkräfte pumpen Wasser aus Kellern und sichern Straßen

11. Juli 2024/in Region Hannover

Starkregen verursacht zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in Gehrden

GEHRDEN (redu). Nach einem schweren Unwetter mit heftigem Starkregen musste die Feuerwehr in Hannover innerhalb von vier Stunden zu 13 Einsatzstellen ausrücken. Mehr als 30 Einsatzkräfte waren bis spät in die Nacht im Einsatz.

Ein starkes Unwetter mit heftigem Starkregen führte in Hannover zu zahlreichen Notrufen über die Notrufnummer 112. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte zunächst eine Dienstgruppe und kurz darauf den kompletten Löschzug der Schwerpunktfeuerwehr. Um die Einsatzmaßnahmen in der Kernstadt zu koordinieren, wurde im Feuerwehrhaus an der Nordstraße die Einsatz-Leitung-Ort (ELO) eingerichtet.

Innerhalb von etwa vier Stunden wurde die Feuerwehr zu insgesamt 13 Einsatzstellen gerufen. In vielen Fällen mussten die Einsatzkräfte Wasser aus Wohnhauskellern abpumpen, da die Bewohner die Wassermengen nicht selbst bewältigen konnten. Eine Garage unterhalb eines Wohnhauses lief ebenfalls voll Wasser, jedoch blieb das davor abgestellte Fahrzeug unbeschädigt. Auch ein Fahrstuhlschacht in einem großen Wohnkomplex füllte sich mit Wasser, weshalb die Aufzuganlage außer Betrieb gesetzt werden musste.

Bei einigen Einsatzstellen erkundeten Feuerwehrleute die Lage vor Ort, konnten jedoch aufgrund der geringen Wassermengen keine Maßnahmen ergreifen. Mehrere Straßen hatten sich in Senken mit Wasser gefüllt, was eine Gefahr für den Verkehr darstellte und drohte, in angrenzende Häuser zu laufen. Die Einsatzkräfte öffneten große Schachtdeckel, um das angestaute Wasser in die Kanalisation abfließen zu lassen und die Gefahren zu beseitigen.

Der Einsatz der mehr als 30 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen endete erst gegen 01:00 Uhr in der Nacht.

 

Dachstuhlbrand

Tragischer Dachstuhlbrand in Neustadt: Zwei Tote und Großeinsatz der Feuerwehr

8. Juli 2024/in Region Hannover

Über 100 Einsatzkräfte im Einsatz – Feuerwehr und Polizei retten Anwohner aus brennendem Wohnhaus

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Ein verheerender Dachstuhlbrand in Neustadt am Rübenberge forderte am frühen Montagmorgen zwei Todesopfer. Rund 150 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen. Das Wohnhaus ist unbewohnbar, die geretteten Bewohner werden in Notunterkünften untergebracht.

Am Montagmorgen wurde die Feuerwehr in Neustadt am Rübenberge um 04:17 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Kernstadt alarmiert. Die Einsatzkräfte wurden wegen einer unklaren Rauchentwicklung in einem Wohnhaus gerufen. Ortsbrandmeister Florian Heusmann bemerkte auf dem Weg zum Feuerwehrhaus eine starke Rauchentwicklung und evakuierte zusammen mit der Polizei die Anwohner.

Eine Wohnung im Dachgeschoss war durch die Hitze des Feuers bereits unzugänglich. Heusmann erhöhte umgehend die Alarmstufe. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte begannen sofort mit einem Löschangriff über zwei Drehleitern und Trupps unter Atemschutz.

Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Todesopfer im Dachgeschoss gefunden. Das Dach wurde großflächig aufgenommen, und das Dachgeschoss wurde eingeschäumt, um Glutnester zu ersticken. Gegen 10:00 Uhr konnte das Feuer schließlich gelöscht werden. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, und die geretteten Bewohner werden über die Stadt Neustadt in Notunterkünften untergebracht.

Rund 150 Einsatzkräfte waren unter der Leitung von Zugführer Sebastian Grigat im Einsatz. Beteiligt waren die Feuerwehren Neustadt, Eilvese, Poggenhagen, Suttorf, Nöpke, Hygieneeinheit-Süd, Feuerwehr Wunstorf, Verpflegungseinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft, Fachberater Bau des Technischen Hilfswerks, Feuerwehrtechnische Zentrale Neustadt und die Stadt Neustadt.

Über Geschlecht, Alter der Opfer, die Brandentstehung oder die Höhe des Schadens konnte die Feuerwehr keine Auskünfte geben.

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