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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz – THW Quellkade

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz

17. Juni 2024/in Region Hannover

Umfangreiche Ausbildung zur Vorbereitung auf Starkregen- und Hochwassereinsätze

HANNOVER / BURGDORF (redu). Am vergangenen Samstag führte der 1. Technische Zug des Technischen Hilfswerks (THW) in Burgdorf eine umfassende Übung zur Damm- und Deichsicherung durch. Ziel war es, die Einsatzkräfte optimal auf Hochwasser- und Starkregenereignisse vorzubereiten.

Die Helferinnen und Helfer des 1. Technischen Zuges des Technischen Hilfswerks (THW) in Burgdorf trafen sich am vergangenen Samstag zu einer umfangreichen Ausbildung zur Damm- und Deichsicherung. Unter der Leitung des technischen Beraters für Hochwasserschutz und Deichverteidigung, Sven Quintel, und des Experten Tim Schiering wurden verschiedene Methoden zur Sicherung von Dämmen und Deichen erprobt. Die Schulung zielte darauf ab, die Einsatzkräfte für zukünftige Hochwasser- und Starkregenereignisse optimal vorzubereiten.

Die Ausbildung beinhaltete Fragen wie: Was ist eine Auflast, eine Aufkadung oder eine Quellkade? Welche materiellen und personellen Ressourcen sind bei behelfsmäßigen Sicherungsmaßnahmen im Hochwassereinsatz notwendig? Welche Möglichkeiten, Sandsäcke zu füllen, stehen als Bordmittel zur Verfügung und welche sind für Spontanhelfer geeignet? Auch die Unterschiede zwischen Jute- und Kunststoffsäcken wurden thematisiert.

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz – THW Sandsaecke befuellen

Befüllung der benötigten Sandsackmenge durch Helferinnen und Helfer des THW © Pierre Graser / THW

Im Rotationsverfahren durchliefen die Teilnehmer verschiedene Stationen, sodass am Ende des Tages jeder Helfer alle relevanten Techniken und Kenntnisse erlernt und gefestigt hatte. Zu Beginn wurden Sandsäcke auf unterschiedliche Weise gefüllt und für den Transport auf Paletten vorbereitet. Diese Aufgabe übernahm die Fachgruppe Räumen des Ortsverbands Burgdorf mit ihrem Bergungsräumgerät (Radlader).

Effektives Hochwassermanagement: THW trainiert Sandsackeinsatz – THW Sandsackwall

Aufkadungen durch Sandsackwälle war ein Ausbildungsziel © Pierre Graser / THW

Im nächsten Schritt wurden die Sandsäcke in einer Kette an die jeweiligen Einsatzstellen gebracht und dort fachgerecht verlegt. Dabei erhielten die Helferinnen und Helfer wertvolle Tipps von Sven Quintel und Tim Schiering. Bei der Errichtung von Aufkadungen (Sandsackdämmen) und Quellkaden (punktuelle Abdichtungen von Schäden im Deichbauwerk) konnten die Teilnehmer ihr Wissen praktisch anwenden.

Insgesamt wurden 30 Tonnen Sand und etwa 2.500 Sandsäcke bewegt. Neben den vor Ort gefüllten 1.000 Sandsäcken wurde auch die Sandsackreserve des Ortsverbands verbaut. Am Ende der Übung wurden 800 Sandsäcke als Reserve auf Paletten verladen und auf dem Plattformanhänger der Fachgruppe Notversorgung & Notinstandsetzung eingelagert.

Der 2. Technische Zug des THW widmete sich parallel der Evakuierung von überfluteten Gebieten. Am THW-Übungsteich in Bissendorf errichteten die Helferinnen und Helfer einen Tonnensteg, der im Ernstfall zur Rettung der Bevölkerung eingesetzt werden kann.

Ein besonderer Dank geht an die Firma Lehmann Mörtel-, Sand- und Kieswerke GmbH in Burgdorf, die ihr Gelände für die Ausbildung zur Verfügung stellte, sowie an die Kameraden des OV Burgdorf für ihre tatkräftige Unterstützung.

 

Technische Einsatzleitung: Alfred Blume erhält Goldene Ehrennadel zum Abschied – Blume TEL Abschied

Technische Einsatzleitung: Alfred Blume erhält Goldene Ehrennadel zum Abschied

16. Juni 2024/in Region Hannover

Benjamin Moß übernimmt Leitung der Technischen Einsatzleitung Hannover

HANNOVER (redu). Nach 32 Jahren endet die Amtszeit von Alfred Blume als Leiter der Technischen Einsatzleitung (TEL) der Region Hannover. Zum Abschied und zur Würdigung seiner Verdienste erhielt Blume die Goldene Ehrennadel der Region Hannover. Die feierliche Veranstaltung fand Mitte Juni statt und markierte auch die Einführung von Benjamin Moß als neuen TEL-Leiter. Zudem wurde die neue TEL-Fahrzeughalle sowie die neuen Einsatzfahrzeuge offiziell an die Einsatzkräfte übergeben.

Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit Begrüßungen von Steffen Krach, dem Präsidenten der Region Hannover, Ekkehard Bock-Wegener, dem stellvertretenden Bürgermeister von Lehrte, und Michael Sachs, dem THW-Ortsbeauftragten. Steffen Krach überreichte vor rund 150 geladenen Gästen die Goldene Ehrennadel der Region Hannover an Alfred Blume. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz, übergab anschließend offiziell die Leitung der TEL an Benjamin Moß sowie die neue Fahrzeughalle und die neuen Einsatzfahrzeuge an die Einsatzkräfte der Technischen Einsatzleitung Hannover.

Zu den weiteren Rednern gehörten Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch, die Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch, THW-Vizepräsident Dierk Hansen, der stellvertretende THW-Landesbeauftragte Michael Matrian, Seelzes Bürgermeister Alexander Masthoff, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing und TEL-Ausbilder Dieter Dietrich.

Über Alfred Blume

Alfred Blume war während seiner 32-jährigen Amtszeit nicht nur in lokalen und regionalen Einsätzen aktiv, sondern auch bundesweit bei Katastrophen wie dem Brand in der Lüneburger Heide 1975, der Oderflut 1997, dem Zugunglück in Eschede 1998 und den Elbehochwassern 2006 und 2013. Er besetzte zudem verantwortliche Positionen bei Großveranstaltungen wie der Expo 2000, dem Federations Cup 2005 und der Fußballweltmeisterschaft 2006. Während der Coronapandemie 2020 leitete er den Aufbau des Behelfskrankenhauses auf der Messe und später das Impfzentrum in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover. Bei der Flüchtlingshilfe 2015 und 2022 organisierte er Maßnahmen zur Aufnahme und Weiterleitung von Flüchtlingen am Messebahnhof in Laatzen.

Blume engagierte sich über die Jahre hinweg intensiv für die Weiterentwicklung der TEL, die Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte sowie die Optimierung von Abläufen und Technik. Sein professionelles Verhalten in Stresssituationen machte ihn zu einer respektierten Persönlichkeit im Katastrophenschutz der Region Hannover.

Für seine besonderen Verdienste erhielt Blume zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und Gold, das Ehrenzeichen Niedersachsen für 40 und 50 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen, die Ehrenplakette des THW in Gold und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Neue Halle und modernisierte Einsatzfahrzeuge

Die TEL und das THW Lehrte arbeiten seit über 30 Jahren eng zusammen. Aufgrund Platzmangels wurde eine neue Fahrzeughalle auf dem THW-Gelände errichtet, die fünf Fahrzeugstellplätze, einen Lagerraum, einen Hausanschlussraum und notwendige Bewegungsflächen bietet. Der TEL stehen fünf Fahrzeuge zur Verfügung, darunter zwei Anhänger mit Notstromaggregat und ergänzender IT-Ausstattung. Das Herzstück ist der neue Führungs- und Lagekraftwagen, ein 26-Tonner mit Platz für 15 Arbeitsplätze, der im Notfall als Führungszentrale dient. Ein neuer Informations- und Kommunikations-LKW sammelt und verarbeitet alle wichtigen Informationen und Nachrichten.

Christine Karasch betonte bei der Übergabe der neuen Fahrzeuge, dass modernes Ehrenamt nur mit zukunftsweisender Technik und Ausstattung funktioniert. Die neue Fahrzeughalle und die modernen Einsatzfahrzeuge ermöglichen es den Einsatzkräften, schnell und professionell in Notsituationen zu reagieren.

Staffelübergabe an Benjamin Moß

Benjamin Moß wird künftig die Leitung der TEL übernehmen. Der 47-Jährige ist Abschnittsleiter für den Brandabschnitt III und Führungskraft für die Regionsfeuerwehrbereitschaft 3. Mit 36 Jahren Erfahrung im Feuerlöschwesen und zahlreichen Führungslehrgängen ist er bestens auf seine neue Aufgabe vorbereitet. Moß wurde bereits mit dem Ehrenzeichen für 25 Jahre Verdienste im Feuerlöschwesen und der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Silber ausgezeichnet.

ASB Hannover neue Rettungswagen

40 Jahre ASB Hannover: Zehn neue Rettungswagen in Betrieb genommen

16. Juni 2024/in Region Hannover

Ministerin Behrens und lokale Vertreter würdigen das Engagement des ASB

HANNOVER (redu). Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Ortsverband Hannover beging sein 40-jähriges Bestehen am Standort Petersstraße mit einer feierlichen Zeremonie, bei der zehn neue Rettungswagen symbolisch getauft wurden. Diese Veranstaltung wurde von prominenten Gästen begleitet, darunter die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, der Präsident der Region Hannover, Steffen Krach, und Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann.

Alle betonten die Bedeutung des ASB und seine zentrale Rolle im Rettungsdienst, Hausnotruf, Fahrdienst sowie im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

Ministerin Behrens betonte in ihrer Rede die kontinuierliche Betriebsamkeit auf dem ASB-Gelände, welches neben der Rettungswache auch eine eigene Fahr- und Rettungsdienstschule umfasst. Die neuen Rettungswagen, die bei der Zeremonie getauft wurden, berücksichtigen die speziellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden und stellen einen bedeutenden Fortschritt im Rettungsdienst dar. „Die Menschen in Hannover und der Region können sich weiterhin darauf verlassen: In der Not sind die Rettungskräfte Tag und Nacht schnellstmöglich und professionell im Einsatz,“ sagte Behrens.

Drei der neuen Rettungswagen werden künftig in der ASB-Rettungswache Hannover stationiert sein, während die übrigen sieben Fahrzeuge in verschiedenen Rettungswachen der Region Hannover eingesetzt werden. Regionspräsident Steffen Krach würdigte den ASB als unverzichtbaren Bestandteil des Rettungsdienstes in der Region und hob das vielfältige Engagement des ASB hervor, sei es im Katastrophenschutz, bei der Unterstützung von Impfkampagnen oder der Aufnahme von Geflüchteten.

Die Rettungswache auf dem Gelände in der Petersstraße ist mit fünf Rettungswagen und einem Krankentransportwagen die größte Wache in Hannover. Bürgermeister Thomas Hermann sprach allen engagierten Mitarbeiter des ASB seinen Dank und seine Anerkennung aus. Er betonte die zentrale Rolle des ASB im sozialen Gefüge der Stadt und freute sich über die Einführung der neuen Rettungswagen, die die Effizienz und Bereitschaft des Rettungsdienstes in Hannover und der Region weiter verbessern werden.

Die neuen Rettungswagen wurden unter Berücksichtigung ergonomischer und praxisnaher Anforderungen entwickelt. Florian Soot, Geschäftsführer des ASB Hannover, erklärte, dass innovative Ideen der Mitarbeitenden in den Bau eingeflossen sind. „Wir haben uns mit unseren Mitarbeitenden in den einzelnen Wachen zusammengesetzt, um gemeinsam praxisnahe Ideen für den Bau der neuen Rettungswagen zu entwickeln,“ berichtete Soot. Ein Großteil des Equipments, wie die Absaugpumpe, das EKG-Gerät und Reinigungsmaterial, ist in Außenfächern verstaut, um kurze Wege und schnellen Zugriff zu gewährleisten. Für den häufigen Einsatz in urbanen Gebieten wurden Rettungswagen mit Schiebetüren ausgestattet, während Fahrzeuge für den ländlichen Raum mit herkömmlichen Außentüren versehen sind.

Die neuen Fahrzeuge ersetzen ältere Modelle, die nun als Reservefahrzeuge dienen oder den ehrenamtlichen Samariter zur Verfügung gestellt werden.

  • 40 Jahre ASB Hannover: Zehn neue Rettungswagen in Betrieb genommen – BGPress 1153305
    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • ASB Hannover neue Rettungswagen
    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • 40 Jahre ASB Hannover: Zehn neue Rettungswagen in Betrieb genommen – BGPress 1153350
    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Drei neue Rettungswagen für die Stadt Hannover und sieben Rettungswagen für die Rettungswachen des ASB in der Region wurden heute in Dienst gestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann schreiben beste Wünsche auf einen der neuen Rettungswagen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Im Beisein von Innenministerin Daniela Behrens, Regionspräsident Steffen Krach und Bürgermeister Thomas Hermann stellte heute der ASB Hannover 10 neue Rettungswagen in Dienst. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Rauchentwicklung am Gefangenentransporter: Feuerwehr im Einsatz – Gefangenenbus cmm

Rauchentwicklung am Gefangenentransporter: Feuerwehr im Einsatz

13. Juni 2024/in Region Hannover

Geistesgegenwärtiger Fahrer stoppt Brand auf der A352

REGION HANNOVER (redu). Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr Langenhagen zu einem Brandalarm auf der A352 gerufen. Ein Gefangenentransporter hatte Rauchentwicklung im Motorbereich, die der Fahrer rechtzeitig stoppen konnte. Die Feuerwehr überprüfte vor Ort die Lage.

Am Donnerstag, kurz vor 15 Uhr, wurde die Feuerwehr Langenhagen wegen eines „Mittelbrandes außerorts“ alarmiert. Der Fahrer eines Gefangenentransportbusses bemerkte während der Fahrt eine Rauchentwicklung im Heckbereich des Fahrzeugs und stoppte den Bus sofort in der Ausfahrt der A352 zur B522 auf dem Standstreifen.

Nach ersten Angaben konnte der Fahrer die Rauchentwicklung mit eigenen Mitteln stoppen. Die Feuerwehr Langenhagen überprüfte vor Ort, ob eine weitere Brandgefahr bestand. Nach der Untersuchung konnte Entwarnung gegeben werden.

Es befanden sich einige Gefangene im Transporter, weshalb mehrere Streifenwagen zur Einsatzstelle beordert wurden, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Zur Ursache des Vorfalls und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

 

Schulsanitätsdienstwettbewerb

Schulsanitätsdienstwettbewerb des JRK: Gymnasium Burgdorf siegt doppelt

13. Juni 2024/in Region Hannover

Rotkreuz-Wettbewerb in Hannover prämiert beste Schulsanitäter-Teams

HANNOVER (redu). Beim 10. Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes in Hannover traten 41 Teams an, um ihr Können in realistischen Erste-Hilfe-Szenarien unter Beweis zu stellen. Zwei Gruppen vom Gymnasium Burgdorf belegten den ersten und zweiten Platz, während das Gymnasium Großburgwedel den dritten Platz erreichte.

Von der Versorgung großer Schnittwunden bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung: Schulsanitäter*innen müssen in Notfällen schnell und effektiv handeln. Beim 10. Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes in der Region Hannover stellten 41 Gruppen ihr Können unter Beweis. Insgesamt 230 Schülerinnen und Schüler aus der Stadt und Region Hannover nahmen teil, unterstützt von vier Gastgruppen aus Lüchow-Dannenberg.

Der Wettbewerb bot an 14 Stationen besonders realistische Erste-Hilfe-Szenarien, gestaltet mit Kunstblut, Schminke und der engagierten Schauspielleistung der Helfer*innen. Diese realistischen Bedingungen halfen den Teams, ihre Fähigkeiten praxisnah zu testen.

Besonders hervorzuheben sind die Teams vom Gymnasium Burgdorf, die den ersten und zweiten Platz belegten. Den dritten Platz sicherte sich eine Gruppe vom Gymnasium Großburgwedel.

Christian Quade, Jugendrotkreuz-Verantwortlicher und Organisator des Wettbewerbs, erklärte, dass die Jurorinnen besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, korrekte Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung der Verletzten achteten. „Auch die Zusammenarbeit des Teams ist entscheidend. Im Notfall müssen die Schülerinnen sofort reagieren, da ist Teamwork gefragt,“ betonte Quade.

Seit 25 Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler im Schulsanitätsdienst des Roten Kreuzes in Hannover und der Region. Der diesjährige Wettbewerb unterstreicht die Bedeutung dieses Engagements und die herausragenden Leistungen der teilnehmenden Teams.

 

Brand in Höver

Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Feuer in Höver

12. Juni 2024/in Region Hannover

Technische Anlage bei Brand auf Firmengelände betroffen

SEHNDE (redu). Am Mittwochmorgen kam es in einem Industriebetrieb in Höver zu einem Brand, bei dem niemand verletzt wurde. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Heute um 05:30 Uhr kam es in einem Industriebetrieb in Höver zu einem Brand. Die Regionsleitstelle alarmierte die Ortsfeuerwehren Höver und Bilm, die Drehleiter aus Sehnde sowie die Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr Sehnde. Die Meldung betraf einen Mittelbrand auf einem Firmengelände, bei dem Flammen und Rauch an einer technischen Anlage sichtbar gewesen sein sollen.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte bestätigten die Meldung vor Ort: Ein Förderluftgebläse in einem Silo brannte. Die Feuerwehr begann sofort mit einem Löschangriff und baute parallel eine Wasserversorgung auf. Dank des schnellen Eingreifens konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das Silo verhindert werden.

Im Anschluss wurde das Silo und der Betriebsraum des Förderluftgebläses mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Angaben zur Schadenshöhe und -ursache konnte die Feuerwehr nicht machen. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Höver, Bilm, Sehnde sowie die Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr Sehnde.

Verkehrsunfall

Tödlicher Unfall auf der K307: Pkw-Fahrer erliegt Verletzungen

8. Juni 2024/in Region Hannover

Feuerwehrkräfte retten eingeklemmten Fahrer, der noch an der Unfallstelle stirbt

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 307 zwischen Büren und Wulfelade alarmiert. Ein Pkw war von der Straße abgekommen, hatte einen Baum umgefahren und war seitlich auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand gekommen. Eine eingeklemmte Person wurde gemeldet.

Die Feuerwehrkräfte stabilisierten zunächst das Fahrzeug und befreiten den Fahrer aus dem Ford. Der Fahrer erlag jedoch noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Weitere Personen befanden sich nicht im Fahrzeug.

Neben der Befreiung des Fahrers stellten die Feuerwehrleute den Brandschutz sicher und sicherten die Unfallstelle ab. Unter der Leitung von Alexandros Niketeas aus Wulfelade waren 64 Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Wulfelade, Hagen, Welze und Mandelsloh im Einsatz. Zusätzlich waren das Einsatzleitfahrzeug aus Helstorf, die Notfallseelsorge, Polizei und Rettungsdienst vor Ort. Stadtbrandmeister Torben Klingemann war ebenfalls an der Unfallstelle.

Drehleiter Garbsen

Brand in Garbsener Mehrfamilienhaus: Feuerwehr rettet vier Personen

7. Juni 2024/in Region Hannover

Starker Rauch macht Treppenhaus unpassierbar – Rettung über Leitern

GARBSEN (redu). Ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses im Kardinal-von-Galen-Ring in Garbsen Mitte erforderte am Freitagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr. Vier Personen mussten über Leitern gerettet werden.

Am Freitagnachmittag gegen 15.45 Uhr brach im Keller eines Mehrfamilienhauses im Kardinal-von-Galen-Ring in Garbsen Mitte ein Feuer aus. Die Ursache des Brandes ist bisher unbekannt. Der starke Rauch machte das Treppenhaus unpassierbar, sodass die Feuerwehr vier Personen über Leitern aus dem Gebäude retten musste.

Die Ortsfeuerwehren aus Garbsen, Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr wurden alarmiert und rückten mit mehreren Fahrzeugen zur Brandstelle aus. Auch Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus der Eingangstür des Hauses und hatte bereits das Treppenhaus gefüllt. Mehrere Mieter konnten ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. Aufgrund der unklaren Anzahl möglicher Verletzter wurden zusätzliche Rettungskräfte aus der Region und der Stadt Hannover entsandt.

An der Rückseite des Hauses wurde eine Person über eine Steckleiter vom Balkon gerettet, während an der Vorderseite die Drehleiter zum Einsatz kam und drei weitere Personen in Sicherheit brachte. Zeitgleich drangen mehrere Trupps unter Atemschutz in den Keller vor, um das Feuer zu bekämpfen. Mit zwei Löschrohren konnte der Brand schließlich gelöscht werden.

Mit Hilfe von zwei Belüftungsgeräten wurde der Rauch aus dem Keller und dem Treppenhaus geblasen. Die Nachlösch- und Belüftungsarbeiten dauerten bis in den Abend. Gegen 17.30 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte abrücken, die letzten verließen die Einsatzstelle um 19 Uhr.

Ein Mitglied der Feuerwehr verletzte sich bei dem Einsatz an der Hand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenhöhe liegen derzeit nicht vor. Insgesamt waren etwa 120 Einsatzkräfte beteiligt.

RTW kollidiert mit Baum

Schwerer Verkehrsunfall in Scherenbostel: Vier Verletzte

7. Juni 2024/in Region Hannover

Rettungswagen prallt gegen Baum – Vier Personen in Krankenhäuser gebracht

WEDEMARK (redu). Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Resser Straße in Scherenbostel führte am Vormittag zu vier Verletzten, als ein Rettungswagen mit einem PKW kollidierte und gegen einen Baum prallte. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Großeinsatz.

Am heutigen Vormittag ereignete sich um 10:45 Uhr auf der Resser Straße in Scherenbostel ein schwerer Verkehrsunfall. Bei einem Überholvorgang kollidierte ein Rettungswagen, der einen Patienten transportierte, mit einem abbiegenden PKW. Durch den Zusammenstoß prallte der Rettungswagen frontal gegen einen Baum.

Der Fahrer des Rettungswagens wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Feuerwehren aus Bissendorf und Mellendorf waren schnell vor Ort. Während die Feuerwehrkräfte aus Bissendorf sich um die Betreuung der Verletzten kümmerten und den Rettungsdienst unterstützten, übernahm die Feuerwehr Mellendorf die Rettung des eingeklemmten Fahrers. Nach etwa 45 Minuten konnte der Fahrer befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Insgesamt wurden vier Personen bei dem Unfall verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Am Einsatz beteiligt waren 29 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Die Maßnahmen zur Zuweisung und Anmeldung der Patienten in geeignete Krankenhäuser wurden durch den diensthabenden Leitenden Notarzt der Region Hannover unterstützt.

Feuerwehr Sehnde

Erste modulare Truppausbildung in Sehnde erfolgreich abgeschlossen

6. Juni 2024/in Region Hannover

Praxisorientierte Ausbildung bereitet Feuerwehrnachwuchs auf vielfältige Herausforderungen vor

SEHNDE (redu). Am 1. Juni 2024 haben sieben Feuerwehranwärter und eine Feuerwehranwärterin in Ilten die erste modulare Truppausbildung in Sehnde erfolgreich abgeschlossen. Bemerkenswert dabei ist, dass sechs der Teilnehmenden Quereinsteiger sind und somit nicht den traditionellen Weg über die Jugendfeuerwehr genommen haben. Einer der Anwärter stammt aus der Gemeinde Hohenhameln, wo in diesem Jahr keine entsprechende Ausbildung angeboten wird.

Die modulare Truppausbildung in Niedersachsen bietet angehenden Feuerwehrleuten eine praxisnahe und flexible Grundausbildung. Sie ist in verschiedene Module unterteilt, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte abdecken. Das Ziel dieser Ausbildung ist es, den Feuerwehrnachwuchs umfassend auf die vielfältigen Anforderungen des Feuerwehrdienstes vorzubereiten.

Die Ausbildung besteht aus Modulen, die grundlegende Kenntnisse in Brandbekämpfung, technischer Hilfeleistung, Erste Hilfe und Fahrzeugkunde vermitteln. Besonders hervorzuheben ist der praxisorientierte Ansatz, der es den Teilnehmenden ermöglicht, das Gelernte direkt anzuwenden und zu vertiefen.

Im Rahmen dieses Lehrgangs wurde ein Teil der Basismodule allen gemeinsam vermittelt, um die Anwärter fit für den Einsatz zu machen. Die weiteren Basismodule werden in den nächsten Monaten durch zusätzliche Weiterbildungen auf Orts- oder Stadtebene erworben. Dank der modularen Struktur können die Inhalte flexibel und bedarfsgerecht vermittelt werden, was eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der jeweiligen Feuerwehr ermöglicht. Dies trägt maßgeblich zur Qualität und Effizienz der Ausbildung bei. Insgesamt stellt die modulare Truppausbildung sicher, dass die Feuerwehrleute in Niedersachsen bestens gerüstet sind, um den Herausforderungen des Einsatzalltags erfolgreich zu begegnen.

Nach der Übergabe der Lehrgangsbestätigungen überbrachte Bürgermeister Kruse Glückwünsche und dankte den Anwärtern und der Anwärterin für ihr ehrenamtliches Engagement. Er betonte, dass ihre Teilnahme eine wichtige Stärkung der örtlichen Feuerwehren darstellt. Kruse hob hervor, wie bedeutend das Ehrenamt in der Feuerwehr ist, und dankte auch den Ausbildern, die ihre Freizeit opfern, um andere auszubilden.

Auch Stadtbrandmeister Jochen Köpfer sprach seinen Dank an die frisch ausgebildeten Teilnehmenden der ersten modularen Truppausbildung im Stadtgebiet Sehnde aus. Er lobte die Einsatzbereitschaft und das Engagement der neuen Feuerwehrleute und betonte die Bedeutung dieser neuen Ausbildungsstruktur für die Zukunft der Feuerwehrarbeit in der Region.

Die modulare Truppausbildung ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Feuerwehrausbildung in Niedersachsen. Sie ermöglicht es, flexibel und bedarfsgerecht auf die unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnisse der angehenden Feuerwehrleute einzugehen. Durch die praxisnahe Gestaltung und die Vermittlung grundlegender Kenntnisse in verschiedenen Bereichen sind die Absolventen gut auf die Herausforderungen im Feuerwehrdienst vorbereitet.

 

 

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