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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Zukunft der Feuerwehren: Große Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover – Dienstbesprechung RF 2024

Zukunft der Feuerwehren: Große Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover

24. November 2024/in Region Hannover

Katastrophenschutz, Infrastruktur und Ehrungen prägen die Führungskräftetagung

REGION HANNOVER (redu). Am Sonnabend fand im Haus der Region Hannover die „Große Dienstbesprechung 2024 der Regionsfeuerwehr“ statt. Rund 225 Teilnehmer, darunter Führungskräfte aus 205 Ortsfeuerwehren, Vertreter der Politik und Gäste, diskutierten über aktuelle Herausforderungen, Infrastrukturmaßnahmen und Spitzenleistungen.

Eröffnungsrede und Rückblick

Die Regionsfeuerwehr Hannover traf sich zu ihrer jährlichen Führungskräftetagung, um die Situation und die Zukunft der 205 Ortsfeuerwehren in den 20 Städten und Gemeinden der Region zu erörtern. Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing eröffnete die Veranstaltung und hob die Leistungen der etwa 9.500 Freiwilligen hervor, die den Brandschutz für rund 650.000 Einwohner sicherstellen. Mit bisher 7.214 Einsätzen in 2024 sei die Einsatzfrequenz erneut gestiegen – im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von über 300 Einsätzen. Im Durchschnitt rücken die Feuerwehren in der Region Hannover 20-mal täglich aus, darunter zu Bränden, technischen Hilfeleistungen und Unwetterschäden.

Zukunft der Feuerwehren: Große Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover – 2 RBM mit Gaesten sb

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing mit Hanko Thies vom Niedersächsischen Innenministerium, Präsident
Olaf Kapke vom Landesfeuerwehrverband und Regionsdezernentin Christine Karasch (von links nach rechts:
Hanko Thies, Olaf Kapke, Christine Karasch und Karl-Heinz Mensing) © Regionsfeuerwehr Hannover

Gesellschaftlicher Wert der Ortsfeuerwehren

Mensing betonte, dass die Bedeutung der Feuerwehren nicht allein an Einsatzzahlen gemessen werden dürfe. „Die Ortsfeuerwehren sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere in kleineren Gemeinden.“ Neben dem Schutz der Bevölkerung leisten sie durch Veranstaltungen und Jugendarbeit wichtige Beiträge zum sozialen Miteinander.

Herausragende Leistungen und Wettbewerbe

Im Jahr 2024 konnte die Regionsfeuerwehr zahlreiche Erfolge verbuchen:

  • Die Jugendfeuerwehren Osterwald-Unterende (Garbsen) und Nöpke (Neustadt a. Rbge.) erreichten beim Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehren in Bayern den ersten und dritten Platz.
  • Die Ortsfeuerwehr Nöpke sicherte sich den ersten Platz beim Leistungswettbewerb der Freiwilligen Feuerwehren Niedersachsens.

Diese Spitzenplätze seien ein Beweis für die hohe Ausbildungsqualität und das Engagement in der Region.

Katastrophenschutz: Lehren aus dem Weihnachtshochwasser

Ein Schwerpunkt der Tagung war die Stärkung des Katastrophenschutzes. Das Weihnachtshochwasser 2023, das große Teile der Region Hannover betroffen hatte, führte zu einer besseren Vernetzung von Feuerwehren und Kommunen. Christine Karasch, Dezernentin der Region Hannover, berichtete von einer Verdoppelung der Haushaltsmittel für Katastrophenschutzmaßnahmen.

Regionsbrandmeister Mensing lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Feuerwehren, betonte aber, dass in den Bereichen Ausrüstung und Infrastruktur weiterhin Nachholbedarf bestehe.

Neues Feuerwehrzentrum: Standortfrage entschieden

Eine überraschende Ankündigung machte Christine Karasch zur Zukunft der Feuerwehrtechnischen Zentralen. Ein gemeinsames Feuerwehrzentrum mit der Stadt Hannover am Tönniesberg wurde verworfen. Stattdessen soll die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) Ronnenberg am bisherigen Standort erweitert werden. Karasch erklärte, dass der Flächenbedarf durch eine geschickte Planung sowie die Nutzung nahegelegener Lagerflächen gedeckt werde.

Ausblick auf Reformen und Modernisierung

Hanko Thies vom Niedersächsischen Innenministerium kündigte Reformen des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes an. Ziel sei es, Feuerwehren zukunftssicher aufzustellen, insbesondere durch:

  • Eine neue, modernisierte Dienstkleidung, um die Feuerwehr für junge Menschen attraktiver zu machen.
  • Verbesserte Lehrgangsangebote am Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK).
  • Modernisierungen der Unterkünfte für Lehrgangsteilnehmende.

Präsident Olaf Kapke vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen begrüßte die geplanten Änderungen, auch wenn nicht alle Wünsche der Feuerwehren berücksichtigt wurden.

Personelle Veränderungen: Mensing tritt ab

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing verkündete, dass er nach zwölf Jahren im Amt nicht für eine dritte Amtszeit kandidieren werde. „Meine Amtszeit endet am 30. November 2025, und ich werde nicht verlängern.“ Mensing, derzeit 63 Jahre alt, hätte wegen der Altersgrenze bei der Feuerwehr ohnehin nur noch bis zu seinem 67. Lebensjahr im Amt bleiben können. Sein Stellvertreter Lars Schwieger erklärte, er sei bereit, für die Nachfolge zu kandidieren.

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing

Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ehrungen für verdiente Mitglieder

Zum Abschluss wurden mehrere Feuerwehrmitglieder für ihre Verdienste ausgezeichnet:

  • Silbernes Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes: Volker Kluth (Burgwedel) und Benjamin Moss (Springe)
  • Goldenes Ehrenkreuz: Hartmut Jagau (Abbensen/Wedemark), der seit 30 Jahren Ortsbrandmeister ist und sich weiterhin in der sechsten Amtszeit engagiert.

Feierlicher Ausklang

Musikalisch umrahmt wurde die Tagung vom Blasorchester des Feuerwehrverbandes Region Hannover e. V. unter Leitung von Pieter Sikkema. Beim gemeinsamen Singen der Nationalhymne endete die Veranstaltung. Regionsbrandmeister Mensing dankte den Teilnehmenden sowie der Ortsfeuerwehr Landringhausen für die Organisation und Verpflegung.

 

Feuer in Meitze

Großbrand zerstört landwirtschaftliches Gebäude in Meitze

21. November 2024/in Region Hannover

Schwere Rauchentwicklung sorgt für Warnung der Bevölkerung

WEDEMARK (redu). Am frühen Donnerstagmorgen geriet ein rund 200 Quadratmeter großes landwirtschaftliches Gebäude in Meitze in Brand. Zahlreiche Einsatzkräfte waren bis in die Mittagsstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Gegen 5:15 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Meitze und Gailhof zu einem gemeldeten Schuppenbrand am Fuhrberger Weg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Daraufhin wurden weitere Wehren aus Elze, Mellendorf und Wennebostel nachalarmiert. Im betroffenen Gebäude befanden sich Brennholz, etwa 600 Liter Diesel und vier Fahrzeuge, was die Brandbekämpfung erschwerte.

Die Feuerwehr setzte mehrere Schlauchleitungen ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der Witterung drückte der Rauch in Bodennähe in den Ortskern, weshalb über Radiodurchsagen die Bevölkerung gewarnt wurde.

Zur Unterstützung wurden im weiteren Verlauf die Ortsfeuerwehr Bissendorf und das Technische Hilfswerk hinzugezogen. Mit einem Bagger wurde der Brandschutt auseinandergezogen, um letzte Glutnester zu löschen. Gegen 13:30 Uhr war der Einsatz der rund 70 Feuerwehrkräfte beendet.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen bislang keine Informationen vor.

Großbrand zerstört landwirtschaftliches Gebäude in Meitze – Brand Meitze 2411212 cmm

Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern ab © Carl-Marcus Müller

Orange Day: Beleuchtetes Haus der Region gegen Gewalt an Frauen – Orange Day Regionshaus

Orange Day: Beleuchtetes Haus der Region gegen Gewalt an Frauen

21. November 2024/in Region Hannover

Mit Aktionen und Beleuchtung macht die Region Hannover auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam

REGION HANNOVER (redu). Am Montag, den 25. November, wird das Haus der Region in Hannover in Orange erstrahlen. Mit dieser Fassadenbeleuchtung macht die Region Hannover auf die systematische Diskriminierung und Gewalt aufmerksam, der Frauen häufig ausgesetzt sind. Anlass ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.

Im zentralen Foyer des Gebäudes wird zusätzlich ein orangefarbener Schuh mit einem Grablicht aufgestellt, begleitet von Informationen zu Femiziden. Diese Aktion, organisiert von den Clubs Hannover2000 und Hannover von Soroptimist International (SI), erinnert an die Frauen, die durch Gewalt ums Leben kamen und symbolisiert die Schuhe, die sie nie wieder tragen werden.

Steigende Fallzahlen häuslicher Gewalt in der Region Hannover

Die Beratungs- und Interventionsstellen (BISS) in der Region Hannover verzeichneten im Jahr 2023 über 5.400 Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen waren – ein Anstieg von 1.000 Fällen im Vergleich zu 2022. Seit 2020 haben die gemeldeten Fälle um 35 Prozent zugenommen. Ob diese Zahlen auf eine bessere Erhellung des Dunkelfeldes oder auf tatsächliche Zunahmen der Gewalt zurückzuführen sind, bleibt unklar. Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, betont jedoch: „Wichtig ist, dass alle Betroffenen wissen, dass es Hilfe gibt und wie sie diese bekommen.“

Finanzielle Unterstützung für Gewaltschutzmaßnahmen

Die Region Hannover fördert umfassend Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Im Jahr 2024 wurden über 4 Millionen Euro in den Betrieb von sechs Frauenhäusern, 16 Beratungsstellen und zwei BISS-Verbünden investiert. Die Unterstützung ist ein zentraler Baustein im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Alarmierende Zahlen aus dem Bundeslagebild

Das kürzlich vorgestellte Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“ des Bundeskriminalamts zeigt eine besorgniserregende Entwicklung: Fast jeden Tag ereignet sich in Deutschland ein Femizid. Alle drei Minuten wird eine Frau Opfer häuslicher Gewalt, und täglich verzeichnen die Behörden über 140 Sexualstraftaten gegen Frauen und Mädchen.

Diese Zahlen unterstreichen die dringende Notwendigkeit, kontinuierlich auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und Unterstützungsangebote auszubauen – nicht nur am Orange Day, sondern an jedem Tag des Jahres.

Bevölkerungsrekord: Region Hannover wächst weiter – Haus der Region

Bevölkerungsrekord: Region Hannover wächst weiter

15. November 2024/in Region Hannover

Mehr als 1,2 Millionen Menschen in der Region – Wachstum hält an

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover erreicht Ende September 2024 mit 1.202.556 Einwohnern einen neuen Höchststand. Die Bevölkerungszahl steigt damit das 16. Quartal in Folge.

Zum Ende des dritten Quartals 2024 hat die Region Hannover einen neuen Bevölkerungsrekord erreicht. Die Gesamtbevölkerung der Landeshauptstadt Hannover und ihrer 20 umliegenden Kommunen stieg auf 1.202.556 Menschen – ein historischer Höchstwert. Das Plus von 795 Personen gegenüber dem 30. Juni 2024 markiert den größten Anstieg seit dem ersten Quartal 2024.

Von den 21 Städten und Gemeinden verzeichneten 14 einen Bevölkerungszuwachs, darunter Hannover selbst mit einem Anstieg von 476 Personen. Garbsen meldete den höchsten absoluten Zuwachs im Umland mit 149 Personen, nachdem in den vorangegangenen vier Quartalen ein Rückgang zu verzeichnen war. Den stärksten prozentualen Anstieg verbuchte Pattensen mit einem Plus von 0,325 Prozent.

In sechs Gemeinden, darunter Langenhagen, Burgdorf und Isernhagen, sank die Bevölkerungszahl. Langenhagen verzeichnete den stärksten Rückgang mit einem Minus von 269 Personen, was einem Rückgang von 0,47 Prozent entspricht.

Hannover Airport startet Pilotprojekt für Solarenergie – Photovoltaik Nordbahn Markus Lindert

Hannover Airport startet Pilotprojekt für Solarenergie

14. November 2024/in Region Hannover

Pilotprojekt mit enercity soll CO₂-Emissionen am Hannover Airport senken

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu).  Der Hannover Airport hat in Zusammenarbeit mit der enercity AG ein neues Projekt zur Nutzung erneuerbarer Energien ins Leben gerufen. Auf bislang ungenutzten Flächen im Umfeld der Nordbahn wurde eine Photovoltaikanlage errichtet, die sich in einer dreijährigen Testphase befindet. Diese Anlage, betrieben von der enercity solution, einer Tochtergesellschaft der enercity AG, ist bereits in Betrieb genommen worden und soll als Modell für mögliche Erweiterungen dienen.

Die Pilotanlage erstreckt sich über eine Fläche von 1.250 Quadratmetern und erreicht eine maximale Leistung von etwa 120 Kilowatt-Peak. Damit können jährlich mehr als 43 Tonnen CO₂ eingespart werden – ein bedeutender Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks im Vergleich zum deutschen Strommix.

Maik Blötz, Geschäftsführer des Hannover Airports, hob die Bedeutung des Projekts für die Nachhaltigkeitsstrategie des Flughafens hervor: „Wir sind stolz, gemeinsam mit enercity einen weiteren Schritt zur Transformation des Flughafens zu einem nachhaltigen Mobilitäts-Hub realisiert zu haben.“ Auch Frank Umminger, Geschäftsführer der enercity solution, betonte das Potenzial solcher Projekte zur klimafreundlichen Energiegewinnung und die Rolle von Flughäfen als geeignete Standorte für erneuerbare Energien.

Die Fläche der Anlage, die sich im Sicherheitsbereich des Flughafens befindet, wird in den kommenden Jahren regelmäßig kartiert und evaluiert. Bei positiven Ergebnissen ist eine Erweiterung der Photovoltaikanlage vorgesehen.

Haus der Region Hannover

Region Hannover vereinfacht Einbürgerungsprozess online

13. November 2024/in Region Hannover

Schneller Einbürgerungsprozess dank digitalem Antragssystem

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover führt einen digitalen Einbürgerungsantrag ein, um den Zugang zur deutschen Staatsbürgerschaft für Bewohner zu erleichtern. Nutzer profitieren von einem einfachen, barrierefreien Verfahren, das größtenteils online abgewickelt werden kann.

Die Behörde hat eine digitale Lösung für den Einbürgerungsprozess eingeführt. Bewohner, die sich seit Jahren engagieren, arbeiten und leben, können nun den Großteil des Antragsprozesses bequem von zu Hause aus erledigen. Ein zentraler Vorteil des neuen Systems ist die Flexibilität, unabhängig von den Öffnungszeiten der Verwaltung zu agieren.

Das Online-Verfahren leitet Antragsteller Schritt für Schritt und ermöglicht das einfache Hochladen der erforderlichen Dokumente. Besonders hilfreich ist der Quick Check: Bereits zu Beginn wird geklärt, ob die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllt sind.

Die Anzahl der Einbürgerungsanträge in der Region Hannover ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2022 wurden 2.882 Anträge gestellt und 1.174 Personen eingebürgert. 2023 erhöhte sich die Zahl der Anträge auf 3.227, wobei 1.237 Einbürgerungen erfolgten. Bis Oktober 2024 wurden 3.210 Anträge gestellt und 1.934 Einbürgerungen durchgeführt.

Ein entscheidender Impuls für den Anstieg der Zahlen war die Einführung des neuen Einbürgerungsgesetzes im Juni 2024. Es verkürzte die Aufenthaltsdauer für den Antrag von acht auf fünf Jahre.

Christine Karasch, Fachbereichsleiterin, erklärte die Notwendigkeit der Digitalisierung angesichts der hohen Arbeitsbelastung der Ausländerbehörden und dem Anstieg der Einwanderungszahlen. Der digitale Einbürgerungsantrag ergänzt das bereits vorhandene Online-Angebot zur Beantragung von Aufenthaltstiteln. Karasch betonte, dass die digitale Lösung der Effizienzsteigerung der Verwaltung dient.

Cordula Drautz, zuständig für Digitalisierung, hob hervor, dass die Region Hannover den Ausbau digitaler Dienstleistungen kontinuierlich verfolgt. Das Ziel sei es, den Bürgern bestmöglichen Service zu bieten, Prozesse zu vereinfachen und Ressourcen zu schonen.

Voraussetzungen für eine Einbürgerung

Für die Einbürgerung sind unter anderem gute Deutschkenntnisse sowie die eigenständige Sicherung des Lebensunterhaltes nachzuweisen. Auch muss ein Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung abgegeben werden. Aktuelles und Wissenswertes rund um die deutsche Staatsangehörigkeit erfahren Sie auf  hannover.de/rh-einbuergerung. Alle Informationen zur Einbürgerung, Links und herunterladbare Dokumente stehen unter hannover.de/einbuergerung-allgemein-region zur Verfügung.

 

Dachstuhlbrand

Dachstuhlbrand in Sehnde-Haimar: Feuerwehr verhindert größeren Schaden

11. November 2024/in Region Hannover

Einsatzkräfte löschen Vollbrand eines Anbaus und schützen bewohnte Haushälfte

SEHNDE – HAIMAR (redu). Am frühen Montagmorgen kam es in Sehnde-Haimar zu einem Dachstuhlbrand. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf die bewohnte Haushälfte verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Am Montag, dem 11. November, brannte im Sehnder Ortsteil Haimar der Anbau eines Wohnhauses in der Neuen Straße. Die Meldung über das Feuer ging gegen 05:30 Uhr bei der Regionsleitstelle ein, woraufhin die Feuerwehren der Ortsteile Haimar, Dolgen und Rethmar sowie der Rettungsdienst alarmiert wurden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Anbau bereits in Vollbrand, und das Feuer hatte auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergegriffen. Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin die Alarmstufe und forderte weitere Unterstützung durch die Feuerwehren Evern und Sehnde sowie die Fachgruppe Einsatzleitung an.

Mehrere Strahlrohre und das Wenderohr einer Drehleiter wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nach etwa einer Stunde war das Feuer weitestgehend unter Kontrolle und Nachlöscharbeiten begannen. Der Dachstuhl wurde mit Schaummittel bedeckt, und einzelne Dachbereiche wurden zur Kontrolle geöffnet. Dank des massiven Einsatzes konnte die bewohnte Haushälfte geschützt werden. Die nicht bewohnte Hälfte des Hauses wurde jedoch erheblich beschädigt.

Nach rund dreieinhalb Stunden beendete die Feuerwehr den Einsatz. Angaben zur Brandursache und Schadenshöhe liegen bisher nicht vor. Vor Ort waren neben den genannten Feuerwehren auch die Feuerwehrtechnische Zentrale Burgdorf und der Rettungsdienst im Einsatz.

Region Hannover wird assistenzhundfreundliche Kommune – Assistenzhund pb

Region Hannover wird assistenzhundfreundliche Kommune

8. November 2024/in Region Hannover

Regionsverwaltung tritt bundesweiter Kampagne für barrierefreie Zugänge bei

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover ist jetzt offiziell assistenzhundfreundlich. Mit dem Beitritt zur Kampagne „Assistenzhund willkommen“ des Vereins Pfotenpiloten wird ein klares Zeichen für Inklusion gesetzt und Barrieren im öffentlichen Raum weiter abgebaut.

Die Regionsverwaltung Hannover ist dem Aufruf zur Inklusion gefolgt und hat sich der Kampagne „Assistenzhund willkommen“ des Vereins Pfotenpiloten angeschlossen. Damit wird Hannover zu einer assistenzhundfreundlichen Kommune, die Assistenzhunden und ihren Halter*innen den Zugang zu öffentlichen Gebäuden ermöglicht. Assistenzhunde, die nicht nur Blindenführhunde umfassen, sind speziell trainierte Tiere, die Menschen mit unterschiedlichen gesundheitlichen Einschränkungen im Alltag unterstützen.

„Für Menschen, die aufgrund einer Beeinträchtigung auf einen Assistenzhund angewiesen sind, ist der Zugang zu öffentlichen Gebäuden nicht selbstverständlich“, betont Steffen Krach, Regionspräsident und Schirmherr der Initiative. Der Beitritt zur Kampagne soll Bewusstsein schaffen und helfen, Hindernisse im Alltag zu beseitigen. „Wir setzen ein klares Zeichen für die Inklusion und hoffen auf viele Nachahmer*innen in anderen Institutionen“, so Krach.

Assistenzhunde sind gesetzlich als Hilfsmittel anerkannt und bieten Menschen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen wichtige Unterstützung. Diese reicht von der Warnung vor gesundheitlichen Krisen, wie Epilepsieanfällen oder Blutzuckerschwankungen, bis zur Unterstützung bei alltäglichen Aufgaben für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Auch in Fällen von Autismus oder Hörverlust leisten die Hunde wertvolle Hilfe. Sylvia Thiel, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Region Hannover, betont: „Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass viele Menschen auf einen Assistenzhund angewiesen sind, ohne dass dies direkt sichtbar ist.“

Ein Beispiel für den praktischen Nutzen solcher Hunde liefert Therese Fleßner vom Blinden- und Seh­behinderten­verband Niedersachsen, die seit zwei Jahren mit ihrem Labrador Folke unterwegs ist. „Mit Folke fühle ich mich sicherer als nur mit dem Langstock. Er bewahrt mich vor Hindernissen und sucht mir in der Bahn freie Plätze“, erklärt sie. Trotz positiver Erfahrungen merkt sie, dass viele Menschen die Zutrittsrechte von Assistenzhunden nicht kennen.

Der Auftakt der Initiative wurde mit dem Anbringen des Aufklebers „Assistenzhund willkommen“ am Haupteingang des Regionshauses gesetzt. Weitere Regionsgebäude werden folgen. Mitarbeitende werden sensibilisiert, um die Rechte der Betroffenen zu gewährleisten und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern.

 

Vorstellung Starkregenportal

Region Hannover startet Starkregenportal für Hochwasserschutz

4. November 2024/in Region Hannover

Neue Plattform hilft Kommunen und Bürgern bei Starkregenrisiken

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover hat als erster Kreis in Niedersachsen ein Starkregenportal ins Leben gerufen. Die Plattform dient Kommunen und Bürgern als Orientierungshilfe, um die Risiken durch Starkregen besser einschätzen zu können. Dies ist Teil eines umfassenderen Klimaanpassungskonzepts. Fachleute schätzen, dass sich Starkregenereignisse in den nächsten Jahrzehnten deutlich häufen werden.

Im neuen Portal sind für alle 21 Städte und Gemeinden der Region sogenannte „Hinweiskarten Starkregengefahren“ verfügbar. Für sieben Kommunen liegen bereits eigene Analysen vor, während für die übrigen Kommunen eine Simulation mit 45 Millimetern Niederschlag pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde durchgeführt wurde. Auf dieser Grundlage zeigt das Portal, in welchen Gebieten Wasser bei einem außergewöhnlichen Starkregenereignis versickern oder sich ansammeln könnte. Interessierte Bürger können sich unter www.hannover.de/starkregen-region informieren, ob ihr Wohngebiet in einem solchen Fall von Überschwemmungen betroffen wäre.

Das Portal, umgesetzt vom Team für Gewässerschutz und Klimaanpassung der Region, ergänzt das Klimaanpassungskonzept Hannovers und soll die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Bürgern im Hochwasserschutz fördern. „Mit den neuen Informationen können Bürger und Kommunen gezielter Vorsorgemaßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen von Starkregen zu mindern“, so Regionspräsident Steffen Krach.

Das Starkregenportal basiert auf Erfahrungen der Region aus vorherigen Hochwassern und extremen Wetterereignissen. Die Verantwortung für Hochwasserschutz liegt zwar bei den Kommunen, jedoch sind auch Eigentümer verpflichtet, ihre Grundstücke zu sichern und beispielsweise Rückstauklappen oder Schutzmaßnahmen an Kellerfenstern anzubringen.

Wasserdialog im Regionshaus am 20. November

Ergänzend bietet die Region Hannover Austauschformate wie den „Wasserdialog“. Die diesjährige Veranstaltung findet am 20. November im Regionshaus statt. Neben Fachvorträgen zur Ermittlung von Überschwemmungsgebieten und Erfahrungsberichten zum Hochwasserschutz gibt es eine abschließende Diskussionsrunde. Interessierte Einwohner*innen können nach Anmeldung teilnehmen.

 

Brandsimulation Feuerwehr

Feuerwehr trainiert in Brand-Simulationsanlage bei 500 Grad

2. November 2024/in Region Hannover

Stadtfeuerwehr Wunstorf übt Innenangriff und Flashover-Überleben

WUNSTORF (redu). Am Hölty-Gymnasium in Wunstorf fand ein zweitägiges Heißausbildungstraining der Stadtfeuerwehr statt. Dabei übten 60 Feuerwehrleute aus verschiedenen Ortswehren unter extremen Bedingungen.

Am vergangenen Wochenende wurde das Hölty-Gymnasium in Wunstorf zum Schauplatz einer speziellen Feuerwehrschulung. Rund 60 Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Wunstorf trainierten in einer gasbefeuerten Brand-Simulationsanlage, die Temperaturen von bis zu 500 Grad Celsius erreicht. Die Ausbildung, die den Einsatzkräften ein realistisches Szenario bieten sollte, konzentrierte sich auf den sogenannten „Flashover“, ein gefährliches Phänomen, bei dem Rauchgase plötzlich durchzünden und sich das Feuer explosionsartig ausbreitet.

Die Teilnehmer wurden gezielt auf Extremsituationen vorbereitet. Neben der Flashover-Prozedur standen taktische Vorgehensweisen im Innenangriff auf dem Programm, ebenso der gezielte Einsatz von Strahlrohren. Diese Schulung soll die Feuerwehrleute auf Ernstfälle vorbereiten und ihr Reaktionsvermögen sowie ihre Widerstandsfähigkeit im Ernstfall stärken.

 

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