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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

THW Übung Mauerdurchbruch

THW trainiert Rettungseinsatz in Mellendorf: Mauerdurchbrüche geübt

7. Februar 2025/in Region Hannover

Realitätsnahe THW-Übung: Rettung von Verschütteten mit schwerem Gerät.

MELLENDORF / HANNOVER (redu). In einem Abrisshaus in Mellendorf hat das Technische Hilfswerk (THW) Hannover/Langenhagen am Freitagabend eine groß angelegte Übung zur Rettung verschütteter Personen durchgeführt. Ziel war es, realitätsnah den Einsatz verschiedener Rettungstechniken zu trainieren, darunter Mauerdurchbrüche und die Befreiung von eingeklemmten Personen.

Unfälle, bei denen Menschen unter Trümmern oder in unzugänglichen Bereichen eingeschlossen werden, stellen Rettungskräfte weltweit immer wieder vor große Herausforderungen. In solchen Situationen ist schnelles und präzises Handeln gefragt. Häufig ist es nicht möglich, direkt zu den Betroffenen zu gelangen, sodass alternative Zugänge geschaffen werden müssen.

Die Fachgruppe Ortung des THW übernahm zunächst die Aufgabe, die verschütteten und teils eingeschlossenen Personen im Übungsobjekt ausfindig zu machen. Da einige Räume nicht auf herkömmlichem Weg betreten werden konnten, wurde die Bergungsgruppe zur Unterstützung hinzugezogen.

Mit einem Gesteinsbohrhammer bohrten die Einsatzkräfte ein etwa 5 cm großes Loch in eine Wand, um mit einer speziellen Search-Cam nach Überlebenden zu suchen. Nachdem die Position einer eingeschlossenen Person bestätigt wurde, begannen die Helfer mit einem gezielten Wanddurchbruch, um den Zugang zu ermöglichen. Dabei unterstützte ein Baufachberater das Team, indem er wichtige Hinweise zur Bausubstanz gab und über mögliche Gefahren durch Strom- und Wasserleitungen informierte.

Erschwerte Bergung aus dem Obergeschoss

Ein weiteres Szenario der Übung betraf die Rettung einer verletzten Person aus dem Obergeschoss. Da das Treppenhaus als Fluchtweg nicht genutzt werden konnte, mussten die Einsatzkräfte eine alternative Lösung finden. Die einzige Möglichkeit war der Abtransport über eine schiefe Ebene. Dabei war besondere Vorsicht geboten, um die Sicherheit sowohl der verletzten Person als auch der Retter zu gewährleisten.

Bergung eingeklemmter Personen mit schwerem Gerät

Neben Mauerdurchbrüchen wurde auch die Rettung von Personen trainiert, die unter schweren Lasten eingeklemmt waren. Eine Herausforderung bestand in der Befreiung einer verletzten Person, die unter einer etwa eine Tonne schweren Eisenplatte lag. Hier kam ein hydraulischer Rettungsspreizer zum Einsatz, unterstützt durch eine Unterfütterung mit Holzbalken, um die Platte sicher anzuheben.

Eine weitere komplexe Aufgabe war die Rettung einer Person, die zwischen zwei Bauschuttcontainern eingeklemmt war. Die Einsatzkräfte mussten die Container vorsichtig auseinanderdrücken, ohne die eingeschlossene Person zusätzlich zu gefährden.

Mauerdurchbruch

Mit schwerem Gerät wird der Mauerdurchbruch vorbereitet © THW / Pierre Graser

Koordination und Infrastruktur während des Einsatzes

Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, übernahm die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung die Ausleuchtung der Einsatzstellen. Dies war besonders wichtig, da die Übung in den Abendstunden stattfand und eine gute Sichtbarkeit für präzises Arbeiten erforderlich war.

Die Koordination der einzelnen Fachgruppen wurde vom Zugtrupp übernommen. Dieser führte eine detaillierte Lagekarte, um jederzeit den Überblick über den Einsatzverlauf zu behalten.

Wertvolle Erfahrung für zukünftige Einsätze

Solche realitätsnahen Übungen sind für die THW-Kräfte besonders wertvoll, da sie nur selten die Möglichkeit haben, Mauerdurchbrüche und komplexe Rettungsszenarien in einer authentischen Umgebung zu trainieren. Das Abrisshaus in Mellendorf bot ideale Bedingungen für eine praxisnahe Ausbildung.

Das THW Hannover/Langenhagen bedankte sich ausdrücklich bei der Firma ABR Abbruch & Tiefbau GmbH, die das Gebäude für die Übung zur Verfügung stellte.

Zwei Tote Brand Burgwedel

Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel

7. Februar 2025/in Region Hannover

Mutter und Tochter kommen vermutlich durch Rauchgase ums Leben.

BURGWEDEL (red). Ein Brand in einer Doppelhaushälfte im Haflinger Weg in Burgwedel forderte am frühen Freitagmorgen zwei Todesopfer. Eine 77-jährige Mutter und ihre 49-jährige Tochter konnten nicht mehr gerettet werden. Dichter Brandrauch versperrte ihren Fluchtweg.

Gegen 3:00 Uhr wurden Nachbarn durch das Piepen eines Rauchmelders auf das Feuer aufmerksam und riefen die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Alarmstufe auf B2 erhöht. Mehrere Ortsfeuerwehren sowie Rettungswagen und Notärzte eilten zur Einsatzstelle.

Die Feuerwehr rettete die beiden Frauen unter schwerem Atemschutz aus dem Obergeschoss des Hauses. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst blieben alle Versuche erfolglos.

Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer vermutlich in einem Hauswirtschaftsraum aus. Der Brandrauch breitete sich im Haus rasch aus. Insgesamt waren 65 Einsatzkräfte aus vier Ortsfeuerwehren (Großburgwedel, Kleinburgwedel, Wettmar und Thönse) sowie mehrere Rettungsfahrzeuge im Einsatz.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240366
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240388
    Die Feuerwehr Burgwedel war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und dem Rettungsdienst vor Ort. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240377
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240382
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240371
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240357
    Zwei Personen konnten die Notärzte und der Rettungsdienst nicht mehr retten. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240375
    Zwei Personen kamen heute in den frühen Morgenstunden durch einen Brand im Haflinger Weg in Burgwedel ums Leben. © Bernd Günther
  • Zwei Tote Brand Burgwedel
    Obwohl die Feuerwehr den Brand in Burgwedel schnell unter Kontrolle hatte, überlebten zwei Personen das Unglück nicht. © Bernd Günther
  • Tragischer Ausgang bei einem Brand in Burgwedel – BGPress 1240359
    Zwei Personen konnten die Notärzte und der Rettungsdienst nicht mehr retten. © Bernd Günther

 

Warnstreik

ÜSTRA-Streik am 11. Februar: Bus- und Bahnverkehr lahmgelegt

6. Februar 2025/in Region Hannover, Hannover

Gewerkschaft ver.di kündigt ganztägigen Streik an.

HANNOVER (redu). Am Dienstag, den 11. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste der ÜSTRA auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat für diesen Tag einen ganztägigen Streik angekündigt. Busse und Bahnen der ÜSTRA werden den Betrieb von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr) bis zum Betriebsschluss einstellen.

Der Streik betrifft das gesamte Stadtbahnnetz sowie zahlreiche Buslinien der ÜSTRA. Konkret fallen alle Stadtbahnlinien (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17) sowie zahlreiche Buslinien aus. Dazu gehören unter anderem die Linien 100/200, 120, 121, 125, 126, 128, 130, 134, 136, 137, 253, 330, 345, 363, 371, 372, 373, 390, 450, 470, 610/611, 616, 631 und 800.

Welche Alternativen gibt es?

Nicht betroffen vom Streik sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Wer also auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, kann diese Alternativen nutzen. Das On-Demand-Angebot sprinti steht ebenfalls zur Verfügung, könnte jedoch durch eine erhöhte Nachfrage überlastet sein. Auch das Fahrradverleihsystem sprintRad bleibt betriebsbereit und bietet eine weitere Option für die Fortbewegung.

Eingeschränkter regiobus-Betrieb

Die von der regiobus GmbH betriebenen Buslinien fahren planmäßig weiter. Allerdings gibt es eine Ausnahme: 182 regiobus-Fahrten, die von ÜSTRA Reisen durchgeführt werden, entfallen ebenfalls. Eine vollständige Liste der betroffenen Fahrten wurde von der ÜSTRA veröffentlicht.

ÜSTRA bittet um Verständnis

Die ÜSTRA empfiehlt ihren Fahrgästen, sich rechtzeitig über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren und auf andere Verkehrsmittel auszuweichen. In einer Mitteilung äußerte das Unternehmen Bedauern über die Unannehmlichkeiten, die durch den Streik entstehen.

Frontalkollision

Frontalcrash bei Gehrden: Fahrerin stirbt nach Kollision

4. Februar 2025/in Region Hannover

Feuerwehr befreit eingeklemmte Frau – sie stirbt noch vor Ort.

GEHRDEN (REDU). Auf der Kreisstraße zwischen Gehrden und Weetzen ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Kleinwagen und ein Lieferwagen kollidierten frontal. Die Fahrerin des Kleinwagens wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Lieferwagens erlitt leichte Verletzungen.

Unfallhergang und Rettungseinsatz

Der Unfall ereignete sich zwischen dem Abzweig nach Ronnenberg und der Auffahrt auf die Bundesstraße 217. Durch den heftigen Aufprall wurde der Kleinwagen herumgeschleudert und kam schwer beschädigt auf einem Radweg zum Stehen. Ein nachfolgendes Fahrzeug konnte im Trümmerfeld stoppen, ohne selbst in den Unfall verwickelt zu werden.

Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Fahrer des Lieferwagens bereits aus seinem Fahrzeug ausgestiegen. Ersthelfer kümmerten sich um die schwer verletzte Fahrerin des Peugeot-Kleinwagens, die in ihrem Fahrzeugwrack eingeklemmt war. Feuerwehrleute befreiten sie mit hydraulischen Rettungsgeräten. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung erlag sie noch am Unfallort ihren Verletzungen.

Sicherungsmaßnahmen und Betreuung von Zeugen

Der leicht verletzte Fahrer des Lieferwagens wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine unverletzte Unfallzeugin wurde von Ersthelfern und Feuerwehr betreut, bis Angehörige sie abholten.

Um Brandgefahren auszuschließen, klemmten Einsatzkräfte die Batterien der Unfallfahrzeuge ab und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe mit speziellem Bindemittel ab. Die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit fünf Fahrzeugen und 23 Kräften im Einsatz.

Christoph 4: 1.077 Rettungseinsätze im Jahr 2024 – Christoph 4 bgpress© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Christoph 4: 1.077 Rettungseinsätze im Jahr 2024

3. Februar 2025/in Region Hannover

Notfallsanitäter sehen positiven Effekt durch neue Algorithmen.

HANNOVER (redu). Der Zivilschutzhubschrauber Christoph 4 war auch im Jahr 2024 ein wichtiger Bestandteil der Notfallrettung in Niedersachsen. Mit 1.077 Einsätzen blieb die Zahl der Alarmierungen hoch, lag aber leicht unter dem Vorjahreswert von 1.153 Einsätzen. Die Anzahl der Verlegungsflüge, bei denen schwerkranke Patienten zwischen Kliniken transportiert werden, blieb mit 26 Einsätzen (2023: 27) nahezu unverändert.

Neue Maßnahmen wirken sich auf Einsatzgeschehen aus

Laut Marc Lüpkemann, Notfallsanitäter der Johanniter, ist der Rückgang der Einsätze teilweise auf die erfolgreiche Umsetzung der NUN-Algorithmen (Niedersächsische Umsetzung des Notfallsanitäter-Gesetzes) zurückzuführen. Diese Initiative des Landesausschusses Rettungsdienst Niedersachsen (LARD) ermöglicht Rettungskräften auf Rettungswagen eine erweiterte medizinische Versorgung, sodass in bestimmten Fällen keine zusätzliche Luftrettung notwendig ist.

„Gerade bei Schmerztherapien hat sich gezeigt, dass die Notwendigkeit, Christoph 4 zu alarmieren, verringert werden konnte. Rettungswagen führen mittlerweile bestimmte Medikamente und haben erweiterte Handlungskompetenzen, was sich positiv auf die Patientenversorgung auswirkt“, erklärt Lüpkemann. Besonders in Regionen mit hohem Tourismusaufkommen, wo es in Spitzenzeiten zu einer erhöhten Anzahl an Notfällen kommt, spielt diese Entwicklung eine Rolle.

April als einsatzstärkster Monat – Schwere Notfälle und Unfälle dominieren

Den höchsten Einsatzwert erreichte Christoph 4 im April 2024 mit 124 Alarmierungen. Zu den größten Einsätzen zählte ein schwerer Verkehrsunfall im Landkreis Hameln-Pyrmont, bei dem ein Schwerverletzter in die Universitätsklinik Göttingen transportiert werden musste. In der Region Hannover wurde Christoph 4 zur Rettung zweier lebensgefährlich verletzter Kinder sowie eines schwer verletzten Mannes alarmiert.

Auch über die Region Hannover hinaus kam der Rettungshubschrauber bei schwerwiegenden Ereignissen zum Einsatz. So unterstützte Christoph 4 nach einer Explosion in einer Flüchtlingsunterkunft bei Hamburg sowie bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) nach einem schweren Verkehrsunfall.

Unfallschwerpunkte bleiben Landstraßen – Vielfältiges Einsatzspektrum

Laut Lüpkemanns Team-Kollegen Philip Rohmann bleiben Landstraßen weiterhin ein Brennpunkt für schwere Unfälle. Viele Einsätze erfolgen aufgrund von Verkehrsunfällen mit schweren Verletzungen, insbesondere bei Motorradfahrern und Fahrradfahrern.

Doch auch abseits von Unfällen gibt es zahlreiche Einsatzgründe für Christoph 4. „Wir sehen regelmäßig schwere Stürze aus großer Höhe, Reitunfälle, Schädel-Hirn-Traumata sowie Wirbelsäulenverletzungen“, so Rohmann. Schwerstbrandverletzte, Notfälle mit Kindern, Herzinfarkte und Schlaganfälle gehören ebenfalls zu den typischen Einsatzfeldern des Rettungshubschraubers.

Der Rettungshubschrauber Christoph 4 ist seit Jahrzehnten am Standort der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stationiert und spielt eine zentrale Rolle in der Luftrettung. Auch im Jahr 2025 wird der Hubschrauber täglich für schnelle medizinische Hilfe bereitstehen.

Feuerwehr Lehrte

Verkehrsunfall und Brandnachschau: Einsätze in Lehrte

3. Februar 2025/in Region Hannover

Feuer in Gartenlaube: Eine Person tot aufgefunden.

LEHRTE (redu). Am Sonntagmorgen rückte die Feuerwehr Aligse zu einer Brandnachschau in die Kleingartenkolonie Wiesengrund aus. In einer Gartenlaube hatte es gebrannt, das Feuer war bereits erloschen. Rettungskräfte fanden eine tote Person vor. Die Feuerwehr belüftete die Laube, um den Einsatz von Polizei und Notarzt zu ermöglichen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Nachmittag kam es zu einem Verkehrsunfall in Ahlten an der Kreuzung Rehwinkel/L385. Zwei Pkw waren kollidiert. Eine verletzte Person wurde von Rettungskräften versorgt, eine weitere befand sich noch im Fahrzeug. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, kümmerte sich um auslaufende Betriebsstoffe und unterstützte die Polizei. Während des Einsatzes blieb die L385 gesperrt.

Kurz darauf wurde die Feuerwehr Lehrte wegen eines qualmenden Papierkorbs am Lehrter Bahnhof alarmiert. Der Einsatz wurde noch vor Eintreffen der Kräfte abgebrochen.

LKW Vollbrand

Feuer zerstört LKW mit Tiefkühlwaren in Gailhof

22. Januar 2025/in Region Hannover

45 Feuerwehrleute im Einsatz gegen Vollbrand eines Kühltransporters.

WEDEMARK (redu). Ein brennender LKW auf einem Autohof in Gailhof beschäftigte am Mittwochnachmittag mehrere Feuerwehren. Der Brand zerstörte die Zugmaschine und einen voll beladenen Auflieger.

Am Mittwoch gegen 15:45 Uhr wurden mehrere Ortsfeuerwehren zu einem LKW-Brand auf dem Autohof in Gailhof alarmiert. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Zugmaschine des Kühltransporters in Vollbrand. Trotz sofortiger Löschmaßnahmen griff das Feuer auf den Auflieger über, der mit tiefgefrorenen Backwaren beladen war.

Um die Löscharbeiten zu erleichtern, musste der Auflieger teilweise entladen werden. Hierfür kamen zunächst ein Teleskoplader und später Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten zum Einsatz. Aufgrund der anhaltenden Brandauswirkungen wurde die Ortsfeuerwehr Elze nachalarmiert, um zusätzliche Atemschutzgeräteträger bereitzustellen.

Der Einsatz dauerte bis etwa 19 Uhr. Insgesamt waren 45 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen aus Gailhof, Meitze, Mellendorf, Wennebostel und Elze beteiligt. „Die Zusammenarbeit der Wehren war hervorragend, trotz der komplexen Herausforderung, den LKW zu entladen und gleichzeitig das Feuer zu löschen“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Wedemark.

Die Ursache des Feuers und die Höhe des Schadens sind derzeit noch nicht bekannt.

Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl: 825.175 Wahlberechtigte in der Region Hannover

22. Januar 2025/in Region Hannover

Wahlberechtigt: 70 Prozent der Bevölkerung in und um Hannover.

REGION HANNOVER (redu). In der Region Hannover können am 23. Februar 2025 insgesamt 825.175 Menschen an der vorgezogenen Bundestagswahl teilnehmen. Unter ihnen sind über 38.000 Erstwähler.

Die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 betrifft in der Region Hannover rund 70 Prozent der Gesamtbevölkerung. Insgesamt sind 825.175 Personen wahlberechtigt. Die Voraussetzungen für das Wahlrecht umfassen eine deutsche Staatsbürgerschaft, ein Mindestalter von 18 Jahren sowie einen Wohnsitz im Wahlgebiet seit mindestens drei Monaten.

Die Region Hannover teilt sich auf vier Bundestagswahlkreise auf: die Stadt Hannover I und II (Wahlkreise 41 und 42), den Nordteil der Region (Wahlkreis 43) und den Südteil (Wahlkreis 47). Zu den größeren Gemeinden im Nordteil gehören Burgdorf, Garbsen und Neustadt am Rübenberge. Der Südteil umfasst unter anderem Laatzen, Lehrte und Wennigsen.

Erstmals werden 38.171 Personen ihre Stimme abgeben können, da sie seit der letzten Bundestagswahl 2021 volljährig geworden sind. Langenhagen und Hannover weisen mit jeweils 4,9 und 4,8 Prozent den höchsten Anteil an Erstwählern auf, während Barsinghausen und Springe mit etwa 4 Prozent vergleichsweise niedrigere Werte aufweisen. Im Vergleich zur letzten Bundestagswahl sank die Zahl der Erstwähler um 1.300 Personen.

Allerdings sind 3.328 junge Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen, da sie die Altersgrenze von 18 Jahren erst nach dem vorgezogenen Wahltermin erreichen. Hätte die Wahl wie ursprünglich geplant am 28. September 2025 stattgefunden, wären diese Personen wahlberechtigt gewesen.

Weitere statistische Details zur Wahl finden sich online in den „Statistischen Kurzinformationen 01/2025“ unter www.hannover.de/ski.

Julia Fürst / aha

Julia Fürst wird neue Geschäftsführerin bei aha

21. Januar 2025/in Region Hannover

Julia Fürst folgt auf Thomas Schwarz beim Zweckverband Region Hannover.

REGION HANNOVER (redu). Julia Fürst wird zum 1. Juli 2025 neue Geschäftsführerin des Zweckverbands Abfallwirtschaft Region Hannover (aha). Nach Zustimmung des Regionsausschusses und des Verwaltungsausschusses soll die finale Entscheidung am 27. Januar in der Verbandsversammlung getroffen werden.

Die studierte Betriebswirtin, die seit 2016 bei Gelsendienste tätig ist, übernimmt die Nachfolge von Thomas Schwarz. Schwarz, der seit Jahren an der Spitze von aha steht, wird mit dem Auslaufen seines Vertrags ausscheiden. Jens Palandt, Umweltdezernent und Vorsitzender der aha-Verbandsversammlung, lobte Fürsts langjährige Erfahrung in kommunalen Entsorgungsbetrieben und ihre Expertise in Digitalisierung, Automatisierung sowie Klima- und Ressourcenschutz.

Axel von der Ohe, stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung, hob hervor, dass Julia Fürst ein gut aufgestelltes Unternehmen übernehme. Besonders betonte er die Marke „Hannover sauber“, die als Vorzeigeprojekt von Thomas Schwarz und seinem Stellvertreter Maik Renneberg erfolgreich etabliert wurde.

Julia Fürst betonte die Bedeutung der Abfallentsorgung als Teil der Daseinsvorsorge: „Ich freue mich darauf, dass 1,2 Millionen Menschen gerne in der Region Hannover leben.“

Die finale Entscheidung über die Besetzung der Geschäftsführung fällt am 27. Januar in der aha-Verbandsversammlung.

Beheizungsanlagen des THW

THW unterstützt beim Enteisen von S-Bahnen in Hannover

20. Januar 2025/in Region Hannover

Speziallüfter und Aggregate im Einsatz für betriebsbereite S-Bahnen.

HANNOVER (redu). Am Wochenende unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) die Transdev Hannover GmbH, um durch den Einsatz von Speziallüftern das Enteisen von Stromabnehmern der S-Bahnen zu beschleunigen.

Auf Anfrage des Notfallmanagers der Transdev Hannover GmbH wurde das THW am Samstagabend alarmiert. Ziel war es, die Halle auf dem Betriebsgelände in Hannover-Hainholz mit elektrischen Heizlüftern zu beheizen, sodass die Stromabnehmer der S-Bahnen schnell abtauen konnten. Die Maßnahme diente dazu, die betroffenen Fahrzeuge rasch wieder einsatzfähig zu machen und den Betrieb zu stabilisieren.

Umfangreicher Einsatz mehrerer THW-Ortsverbände

Der Einsatz begann mit der Unterstützung durch den Fachberater des THW-Ortsverbands Wunstorf. Anschließend übernahm der Zugtrupp des THW-Ortsverbands Hannover/Langenhagen die Einsatzleitung. Die großen elektrischen Heizlüfter wurden von den Fachgruppen Logistik-Materialwirtschaft aus Celle und Springe transportiert und in der Halle positioniert. Für die Stromversorgung kamen Aggregate der Fachgruppen Elektroversorgung und Notversorgung/Notinstandsetzung aus Wunstorf sowie weitere Heizlüfter zum Einsatz.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des THW damit beschäftigt, die Beheizung sicherzustellen. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde der Betrieb am Sonntagvormittag durch den Ortsverband Hannover/Langenhagen mit 10 Helfern fortgesetzt und bis zum Nachmittag erfolgreich abgeschlossen. Seitdem laufen die Heizlüfter in Eigenverantwortung der Transdev Hannover GmbH, während das THW aus Springe die Betankung der Aggregate weiterhin übernimmt.

S-Bahn-Betrieb in Hannover

Die Transdev Hannover GmbH betreibt seit 2022 das S-Bahn-Netz rund um Hannover. Vom Betriebshof Hannover-Hainholz aus werden 77 Fahrzeuge auf zehn Linien eingesetzt, die im Halb- oder Stundentakt verkehren. Das Streckennetz umfasst jährlich 9,3 Millionen Zugkilometer.

Der Einsatz des THW zeigte einmal mehr die Bedeutung der Zusammenarbeit von Unternehmen und Hilfsorganisationen, um technische Herausforderungen schnell und effizient zu lösen.

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