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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164578

Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch

5. Juli 2024/in Region Hannover

Simulation in betreutem Wohnheim: Zwei Personen erfolgreich „gerettet“

LANGENHAGEN (redu). Die freiwillige Feuerwehr Langenhagen hat am 4. Juli eine umfassende Rettungsübung in einem betreuten Wohnheim erfolgreich durchgeführt. Dabei wurde das Szenario einer starken Rauchentwicklung simuliert und die Rettung zweier Personen geprobt.

Am 4. Juli gegen 17:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „B2, bestätigte Rauchentwicklung, mehrere Rauchmelder aktiv“. Der Löschzug, bestehend aus einem Tanklöschfahrzeug, einer Drehleiter und einem Löschgruppenfahrzeug, rückte umgehend aus. Zusätzlich waren zwei Rettungswagen und ein Fachberater San der Johanniter vom Nordhannoverschen Ortsverband vor Ort.

Zugführer Karsten Patz, der die Übung vorbereitet hatte, koordinierte den Einsatzablauf. Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine Nebelmaschine im ersten Obergeschoss aktiviert und zwei Personen als zu rettende Opfer positioniert. Patz erklärte, dass die Planung aufgrund der speziellen Bedürfnisse der Bewohner eine Herausforderung darstellte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr berichtete ein Betreuer, dass sich im ersten Obergeschoss ein Wohnbereich mit zwei Bewohnern befinde, der stark verraucht sei. Das restliche Gebäude war bereits evakuiert. Der Angriffstrupp begann unter Atemschutz mit der Erkundung, lokalisierte das „Feuer“ und deaktivierte die Nebelmaschine. Die beiden Personen wurden erfolgreich gerettet – eine Person über die Drehleiter und die andere über das Treppenhaus. Ein Trupp betreute die gehbehinderte Person und simulierte das Aufsetzen einer Fluchthaube.

Nach erfolgreicher Rettung beendete Karsten Patz die Übung, an der insgesamt 23 Einsatzkräfte beteiligt waren.

  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164574
    Gemeinsam mit der Feuerwehr Langenhagen und den Johannitern wurde heute im Stadtteil Wiesenau in Langenhagen die Evakuierung von Bewohnern einer Behinderteneinrichtung geübt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164578
    Gemeinsam mit der Feuerwehr Langenhagen und den Johannitern wurde heute im Stadtteil Wiesenau in Langenhagen die Evakuierung von Bewohnern einer Behinderteneinrichtung geübt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164613
    Feuerwehr Langenhagen übt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164610
    Gemeinsam mit der Feuerwehr Langenhagen und den Johannitern wurde heute im Stadtteil Wiesenau in Langenhagen die Evakuierung von Bewohnern einer Behinderteneinrichtung geübt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164618
    Gemeinsam mit der Feuerwehr Langenhagen und den Johannitern wurde heute im Stadtteil Wiesenau in Langenhagen die Evakuierung von Bewohnern einer Behinderteneinrichtung geübt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164604
    Gemeinsam mit der Feuerwehr Langenhagen und den Johannitern wurde heute im Stadtteil Wiesenau in Langenhagen die Evakuierung von Bewohnern einer Behinderteneinrichtung geübt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164596
    Übernahme eines "Verletzten" aus dem Korb der Drehleiter von Langenhagen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Feuerwehr Langenhagen führt erfolgreiche Rettungsübung durch – BGPress 1164582
    Die Johanniter haben neben dem Übungsgebäude eine Verletztenablage aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
S-Bahn

Signalkabel beschädigt: Hohe Verspätungen auf der S-Bahnlinie S2

2. Juli 2024/in Region Hannover

Abschnitt der S2 zwischen Wunstorf und Nienburg stark betroffen

HANNOVER (redu). Ein beschädigtes Signalkabel verursacht aktuell erhebliche Verspätungen und Teilausfälle auf der S-Bahnlinie S2. Der Vorfall ereignete sich während Bauarbeiten in Neustadt am Rübenberge.

Während Bauarbeiten in Neustadt am Rübenberge wurde heute Mittag von der DB InfraGO ein Signalkabel beschädigt. Dieser Vorfall führt derzeit zu hohen Verspätungen und Teilausfällen auf der Strecke der S-Bahnlinie S2. Besonders betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen Wunstorf und Nienburg in nördlicher Richtung, wo Fahrgäste mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen müssen.

Im südlichen Bereich kommt es zwischen Weetzen und Haste vereinzelt zu Teilausfällen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor ihrer Abfahrt über die aktuellen Entwicklungen in den bekannten Auskunftsmedien wie dem DB-Navigator und dem FahrPlaner zu informieren.

Die DB InfraGO arbeitet intensiv an der Behebung des Schadens. Die Prognose zur Entstörung liegt derzeit auf dem späten Tagesverlauf des 3. Juli 2024. Bis dahin sind weitere Verspätungen und Ausfälle zu erwarten.

Die Verantwortlichen danken den Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser Zeit.

Unwetterwarnung für Langenhagen: Schweres Gewitter erwartet – Feuerwehr ELW Langenhagen

Unwetterwarnung für Langenhagen: Schweres Gewitter erwartet

30. Juni 2024/in Region Hannover

Maßnahmen zur Vorbereitung auf Sturmschäden und Überschwemmungen empfohlen

LANGENHAGEN (redu). Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für das Stadtgebiet Langenhagen herausgegeben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird ein schweres Gewitter mit Starkregen erwartet, begleitet von möglichen Sturmböen und Hagel.

Die Stadt Langenhagen empfiehlt den Bürgern, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört, Wohnungen und bewegliche Gegenstände sturmsicher zu machen sowie private Regenwasser-Abflüsse von Laub und Unrat zu reinigen. Bei Gebäuden mit Rückstauschutz oder Rückstauklappen sollten diese am Wochenende nicht geöffnet werden.

Im Falle einer Unwetterlage wird die Freiwillige Feuerwehr Langenhagen zuerst Wasserschäden sichten. Ein Vorausfahrzeug begutachtet die Schäden, bevor Einsatzkräfte geschickt werden. Die Einsätze werden nach Dringlichkeit sortiert. Bei Wasserständen bis zu 3 Zentimetern oder Fäkalwasser erfolgt in der Regel kein Einsatz der Feuerwehr. Bitte beachten Sie, dass der Einsatz gemäß der städtischen Gebührensatzung kostenpflichtig sein kann.

Handlungsempfehlungen:

  • Wohnung und bewegliche Gegenstände sturmsicher machen
  • Private Regenwasser-Abflüsse reinigen
  • Rückstauschutz oder Rückstauklappen nicht öffnen
  • Feuerwehr informiert über Einsätze nach Dringlichkeit

 

Unwetterwarnung: Heftiger Starkregen und Hagel in der Region Hannover – Gewitter Stufe 3 4

Unwetterwarnung: Heftiger Starkregen und Hagel in der Region Hannover

30. Juni 2024/in Region Hannover

Wetterdienst warnt vor gefährlichen Bedingungen durch Blitzschlag, Sturmböen und Überflutungen

HAMBURG (redu). Eine amtliche Unwetterwarnung wurde für die Region Hannover herausgegeben. Am Samstag, den 29. Juni, ab 23:55 Uhr bis Sonntag, den 30. Juni, 02:00 Uhr werden schwere Gewitter erwartet. Diese bringen heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter pro Stunde, schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h und Hagel mit Korngrößen von bis zu 4 cm mit sich.

Die Warn-Apps KATWARN und NINA haben ebenfalls mehrere Warnungen für die Bevölkerung ausgelöst. Es besteht auch eine Vorwarnung für die abflusslage des Flussgebietes Leine.

Zu den potenziellen Gefahren zählen Blitzschläge, die lebensgefährlich sein können, sowie umstürzende Bäume und herabfallende Gegenstände. Es wird auch vor schnellen Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern gewarnt, die verbreitet zu Aquaplaning führen können. Weitere Gefahren sind mögliche Erdrutsche und erheblicher Hagelschlag.

Es wird dringend empfohlen, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden und Schutz in Gebäuden zu suchen. Gewässer sollten gemieden und Gerüste sowie frei stehende Objekte gesichert werden. Zelte und Abdeckungen sollten nach Möglichkeit rechtzeitig abgebaut werden. Bei Überflutungsgefahr sollten Keller umgehend verlassen werden. Für aktuelle Informationen zur Hochwasserlage kann die Website www.hochwasserzentralen.de konsultiert werden.

VORABINFORMATION UNWETTER vor SCHWEREM GEWITTER

Zeitraum So, 30. Jun, 01:00 – 09:00 Uhr

Von Südwesten zieht in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein größerer Gewitterkomplex auf. Dieser wird heftigen Starkregen mit sich bringen, wobei gebietsweise Niederschlagsmengen zwischen 20 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit oder bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden zu erwarten sind. Lokal können sogar höhere Mengen zwischen 50 und 70 Litern pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden auftreten, teils auch ohne Gewitter.

Zusätzlich zu den starken Regenfällen muss örtlich mit Sturmböen um 80 km/h (Bft 9) und Hagelkörnern bis zu 2 cm gerechnet werden. Der Gewitterkomplex wird sich am Sonntagmorgen in Richtung Ostsee verlagern.

Die möglichen Gefahren umfassen Blitzschläge, umstürzende Bäume, herabfallende Gegenstände und schnelle Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern, die zu Aquaplaning führen können. Weitere Risiken sind Erdrutsche und Hagelschäden.

Handlungsempfehlungen:

  • Aufenthalt im Freien vermeiden und Schutz in Gebäuden suchen
  • Gewässer meiden
  • Gerüste und frei stehende Objekte sichern
  • Zelte und Abdeckungen rechtzeitig abbauen
  • Auf herabfallende Gegenstände achten und Schutz suchen
  • Überflutete Abschnitte meiden
  • Verhalten im Straßenverkehr anpassen
  • Hochwasser-Schutzmaßnahmen treffen
  • Keller bei drohender Überflutung sofort verlassen
  • Hochwasserlage online prüfen unter www.hochwasserzentralen.de

 

Schweres Gewitter in Region Hannover: Warnung vor lebensgefährlichen Bedingungen – Gewitter Stufe 3 4

Schweres Gewitter in Region Hannover: Warnung vor lebensgefährlichen Bedingungen

27. Juni 2024/in Region Hannover

DWD gibt Warnstufe 3 heraus – Sturmböen, Hagel und Aquaplaning möglich

HAMBURG (redu). Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung für die Region Hannover herausgegeben. Von 14:49 Uhr bis 15:45 Uhr besteht die Gefahr schwerer Gewitter mit potenziell lebensgefährlichen Bedingungen.

Details zur Unwetterwarnung

Am heutigen Donnerstag, 27. Juni 2024, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor schweren Gewittern in der Region Hannover. Die Warnung gilt von 14:49 Uhr bis voraussichtlich 15:45 Uhr und erreicht Warnstufe 3 von 4. Es besteht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag, umstürzende Bäume und herabfallende Gegenstände.

Wichtiger HINWEIS:

Gefahr für Leib und Leben durch Blitzschlag (Lebensgefahr!); einzelne herabstürzende Äste; umherfliegende Gegenstände; rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern; verbreitet Aquaplaning; mögliche Erdrutsche; Hagelschlag. Handlungsempfehlungen: Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen (z.B. in Gebäuden); Gewässer meiden; frei stehende Objekte sichern (z.B. Leinwände und Möbel); z.B. Zelte und Abdeckungen befestigen; im Freien auf herabfallende Gegenstände (z.B. Äste) achten; überflutete und gefährdete Abschnitte meiden; Verhalten im Straßenverkehr anpassen, Behinderungen auf Verkehrswegen einplanen; ggf. vorbeugend Hochwasser-Schutzmaßnahmen treffen; bei drohender/bereits bestehender Überflutung Keller sofort verlassen; über Hochwasserlage unter www.hochwasserzentralen.de informieren

Gefahrenpotenzial

Die Wetterlage birgt vielfältige Risiken:

  • Blitzschlag: Es besteht akute Lebensgefahr.
  • Umstürzende Bäume und Gegenstände: Hochspannungsleitungen, Gerüste und große Objekte könnten umstürzen.
  • Herabfallende Äste und Dachziegel: Diese könnten schwere Verletzungen oder Sachschäden verursachen.
  • Gebäudeschäden: Starke Winde und Hagelschlag könnten Schäden an Gebäuden verursachen.
  • Überflutungen: Straßen, Unterführungen und Keller könnten schnell überflutet werden.
  • Aquaplaning: Es besteht verbreitet die Gefahr von Aquaplaning auf den Straßen.
  • Erdrutsche: In besonders betroffenen Gebieten könnten Erdrutsche auftreten.
  • Hagelschlag: Hagel könnte ebenfalls zu erheblichen Schäden führen.

Handlungsempfehlungen

Der DWD rät zur Vorsicht und gibt folgende Empfehlungen:

  • Aufenthalt im Freien vermeiden: Suchen Sie Schutz in Gebäuden und meiden Sie den Aufenthalt im Freien.
  • Sichern Sie lose Gegenstände: Bringen Sie Gartenmöbel, Fahrräder und andere Gegenstände in Sicherheit.
  • Fenster und Türen schließen: Schützen Sie Ihr Zuhause vor eindringendem Wasser und Sturmschäden.
  • Fahrten vermeiden: Verzichten Sie nach Möglichkeit auf Autofahrten und meiden Sie gefährdete Straßen und Unterführungen.

 

Vorabinfo Gewitter

Vorabinformation: Schweres Gewitter in der Region Hannover möglich

27. Juni 2024/in Region Hannover

Deutscher Wetterdienst warnt vor Starkregen, Sturmböen und Hagel

HAMBURG (redu). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Vorabinformation vor schwerem Gewitter für die Region Hannover herausgegeben. Die Warnung gilt von Donnerstag, 27.06.2024, 12:00 Uhr, bis voraussichtlich 22:00 Uhr. Es werden heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel erwartet.

In der feucht-warmen und instabilen Luftlage entwickeln sich ab den Mittagsstunden kräftige Gewitter, die sich nur langsam verlagern. Es wird mit Regenmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde oder 60 bis 80 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden gerechnet. Lokal begrenzt können Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und Unterführungen auftreten. Zudem besteht die Gefahr von Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 80 km/h (Windstärke 9) sowie Hagel und Hagelansammlungen.

Diese Vorabinformation soll dazu dienen, rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Der DWD betont, dass Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen typischerweise sehr lokal auftreten und mit voller Intensität meist nur wenige Orte treffen. Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen.

Für detaillierte Warninformationen und Handlungsempfehlungen verweist der DWD auf seine Webseiten: Warnungen.

Um sich auf das mögliche Unwetter vorzubereiten, sollten Bewohner der Region Hannover die Wettervorhersagen aufmerksam verfolgen und rechtzeitig Schutzmaßnahmen treffen. Dazu gehören das Sichern von losen Gegenständen im Freien, das Schließen von Fenstern und Türen sowie das Vermeiden von Aufenthalten im Freien während des Gewitters. Insbesondere tieferliegende Räume und Keller sollten auf mögliche Überschwemmungen vorbereitet werden.

Neuste Informationen des Deutschen Wetterdienstes

© Deutscher Wetterdienst

Feuerwehr aktuell

Wohnungsbrand in Seelze: 62-Jähriger verstirbt im Krankenhaus

27. Juni 2024/in Region Hannover

Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung – Sachschaden von 50.000 Euro

SEELZE (redu). Am frühen Dienstagmorgen kam es in einem Mehrfamilienhaus im Seelzer Ortsteil Velber zu einem Wohnungsbrand. Ein 62-jähriger Bewohner erlag kurz nach dem Vorfall seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.

Am frühen Dienstagmorgen, den 25. Juni 2024, brach in einem Mehrfamilienhaus im Seelzer Ortsteil Velber ein Wohnungsbrand aus. Der Bewohner der betroffenen Wohnung verstarb wenig später im Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover brach das Feuer gegen 02:00 Uhr in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Steinkamp“ aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden den 62-jährigen Mieter bewusstlos vor. Der schwer verletzte Mann wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später verstarb. Die Löscharbeiten waren gegen 02:30 Uhr abgeschlossen. Die übrigen Bewohner des Hauses waren nicht betroffen und konnten in ihren Wohnungen bleiben.

Neben den Feuerwehren aus Seelze, Döteberg, Harenberg, Letter, Velber und Almhorst waren der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Polizei mit Kräften des Streifen- und Kriminaldauerdienstes im Einsatz.

Noch am Dienstag untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Hannover den Brandort. Der Verdacht besteht, dass der 62-Jährige den Brand fahrlässig selbst verursacht hat, indem er sich während der Benutzung seines medizinischen Sauerstoffgerätes eine Zigarette anzündete. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Da aufgrund der mutmaßlichen Brandursache der strafrechtliche Tatbestand der schweren Brandstiftung erfüllt ist, wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Deutschland Hitzewelle Temperaturen über 30 Grad

Erste Hitzewelle des Jahres: Hannover rüstet sich gegen hohe Temperaturen

27. Juni 2024/in Region Hannover

Klimawandel bringt vermehrt heiße Tage, Region Hannover informiert über Schutzmaßnahmen und langfristige Strategien

REGION HANNOVER (redu). Der Deutsche Wetterdienst hat am Mittwoch die erste Hitzewarnung des Jahres für die Region Hannover herausgegeben. Mit Blick auf den bevorstehenden Sommer ruft die Regionsverwaltung die Bevölkerung zu Vorsichtsmaßnahmen auf, um die Gesundheit während der heißen Tage zu schützen.

Am gestrigen Mittwoch gab der Deutsche Wetterdienst die erste Hitzewarnung des Jahres für die Region Hannover heraus. Angesichts der kommenden Sommerwochen rät die Regionsverwaltung den Einwohnern von Hannover und den umliegenden Kommunen zur Vorsicht, um ihre Gesundheit an heißen Tagen zu schützen.

Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, betonte: „Länger andauernde Hitzeperioden sind infolge des Klimawandels keine Ausnahmeerscheinungen mehr. Sie werden Prognosen zufolge häufiger auftreten. Die Zahl der Sommertage mit über 25 Grad und der heißen Tage mit über 30 Grad hat bereits zugenommen, ebenso die Häufigkeit von Tropennächten, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen.“

Hitze als Gesundheitsgefahr

Hitze belastet nicht nur die Umwelt, sondern stellt auch eine erhebliche Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Christine Karasch, Gesundheitsdezernentin der Region Hannover, erläuterte: „Hitze belastet das Herz-Kreislauf-System und begünstigt Herzinfarkte und Schlaganfälle. Hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung führen zu erhöhter Luftschadstoffbelastung und bodennahem Ozon, was Atemwegsbeschwerden verstärkt. Zudem fördern höhere Durchschnittstemperaturen die Verbreitung von Krankheitserregern.“

Das Umweltbundesamt rechnet in den kommenden 25 Jahren mit über 5.000 zusätzlichen Sterbefällen pro Jahr durch Hitze. Das Gesundheitsamt hat bereits Pflege- und Seniorenheime, Arztpraxen, Apotheken und weitere relevante Einrichtungen über die Warnmeldung informiert, um gefährdete Personengruppen zu schützen.

Empfehlungen des Regionspräsident

Regionspräsident Steffen Krach rät insbesondere älteren Menschen, Kranken, Eltern und anderen gefährdeten Gruppen, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. „Meiden Sie die Mittagshitze, trinken Sie ausreichend Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Achten Sie auf sich und helfen Sie anderen, die Unterstützung benötigen.“ Weitere Gesundheitstipps bietet die Region im Faltblatt „Große Hitze! – Was tun?“ sowie online auf www.hannover.de/hitze.

Maßnahmen der Region Hannover

Zur Vorbereitung auf die Auswirkungen des Klimawandels hat die Regionsverwaltung das Klimaanpassungskonzept (KLAK) entwickelt. Eine zentrale Maßnahme darin ist ein „Leitfaden zur Erstellung von Hitzeaktionsplänen“ für die Kommunen. Diese Pläne bündeln Informationen für die Öffentlichkeit, gesundheits- und sozialpolitische Erfordernisse sowie planerische und städtebauliche Ansätze.

Ein besonderer Fokus liegt auf den dicht bebauten und versiegelten städtischen Bereichen wie in Hannover, Garbsen, Laatzen, Langenhagen und Barsinghausen. Diese Gebiete sind durch Hitze besonders belastet, insbesondere nachts. Jens Palandt erklärte: „Wir analysieren, wo die Wärmebelastungen besonders hoch sind und wie durch bauliche Maßnahmen kühlende Luftströmungen gefördert werden können.“ Zu den langfristigen Anpassungsstrategien gehören auch die Förderung von mehr Grünflächen zur Abkühlung von Straßen, Fassaden und Hausdächern.

Steigende Jahresmitteltemperaturen

Die Jahresmitteltemperaturen in der Region Hannover liegen heute bereits rund 1 Grad über den Mittelwerten der 1950er bis 70er Jahre. Langfristig könnten sie um über 3 Grad steigen, was Hannover die heutige Jahresmitteltemperatur von Venedig bringen würde. Dies könnte jedoch nicht nur positive Effekte haben: Höhere Temperaturen und wärmere Gewässer führen beispielsweise zu mehr Blaualgen in Badeseen, was gesundheitliche Gefahren für Badende und sterbende Fische zur Folge hat.

enercity und Ronnenberg Vertrag

enercity bleibt Netzbetreiber in Ronnenberg

24. Juni 2024/in Region Hannover

20 Jahre Partnerschaft: enercity und Ronnenberg sichern Gasversorgung

RONNENBERG (redu). Die Stadt Ronnenberg und das Energieunternehmen enercity haben einen neuen Gaskonzessionsvertrag unterzeichnet. Dieser sichert den Betrieb und die Transformation des regionalen Gasnetzes für die nächsten 20 Jahre.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Ronnenberg und dem Energieunternehmen enercity wird fortgesetzt. Im Ronnenberger Rathaus unterzeichneten Bürgermeister Marlo Kratzke und enercity-Vorstand Prof. Dr. Marc Hansmann den neuen Gaskonzessionsvertrag. Dieser Vertrag, der ab dem 1. Juli dieses Jahres gilt, umfasst eine Laufzeit von 20 Jahren und sichert den Betrieb des 170 Kilometer langen Gasnetzes der Stadt. Zu den Aufgaben von enercity zählen die Wartung, Instandhaltung und Optimierung des Gasnetzes.

Aktuell arbeitet enercity an der gesetzlich vorgeschriebenen Umstellung von L-Gas auf das energiereichere H-Gas. „Wir freuen uns, dass wir mit enercity in Sachen Klimaschutz weiter voranschreiten können und die zuverlässige und leistungsfähige Energieversorgung sichergestellt ist“, erklärt Bürgermeister Kratzke.

enercity-Vorstand Dr. Marc Hansmann betont die zukünftigen Herausforderungen: „In den kommenden 20 Jahren wird es zu einem Umbau des Gasnetzes kommen. enercity begleitet die Stadt Ronnenberg dabei sehr eng und wird die Wärmewende vorantreiben.“ Im Zuge der Energiewende wird der Einsatz fossiler Energieträger reduziert, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Die Nutzung von Erdgas wird daher schrittweise abnehmen und durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden.

Brand Hartliebweg

Rauchentwicklung in Keller sorgt für Einsatz in Langenhagen

23. Juni 2024/in Region Hannover

Kellerbrand in Langenhagen zügig unter Kontrolle gebracht

LANGENHAGEN (redu). Am Freitagabend wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Kellerbrand alarmiert. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Fünf Personen wurden aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt.

Gegen 21:45 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Kellerbrand im Hartliebweg alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „b2 – Mittelbrand, starke dunkle Rauchentwicklung aus Keller“. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges bestätigte sich die Lage, woraufhin ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr in den stark verqualmten Keller vordrang.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude, sodass der Angriffstrupp sich vollständig auf die Brandbekämpfung konzentrieren konnte. Das Feuer wurde schnell im Bereich eines Saunaofens lokalisiert und gelöscht. Gleichzeitig wurde eine Abluftöffnung geschaffen und eine taktische Ventilation mit einem Druckbelüfter durchgeführt, um den Rauch aus dem Gebäude zu drücken und die Sichtverhältnisse für den Trupp zu verbessern. Der Brand war schnell unter Kontrolle.

Ein zweiter Atemschutztrupp übernahm die Nachlöscharbeiten. Um 22:30 Uhr konnte „Feuer aus“ an die Regionsleitstelle in Hannover gemeldet werden. Während des Einsatzes wurden fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt, eine davon leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde das Gebäude belüftet und die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Unter der Einsatzleitung von Karsten Patz, Zugführer der Feuerwehr Langenhagen, waren 26 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen, ein Notarzt, zwei Rettungswagen, der Fachberater Sanität der Johanniter Langenhagen und die Polizei etwa anderthalb Stunden im Einsatz.

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