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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Großbrand in Langenhagen: Produktionshalle schwer beschädigt – Brand Pferdemarkt dc ff

Großbrand in Langenhagen: Produktionshalle schwer beschädigt

1. Januar 2025/in Region Hannover

80 Einsatzkräfte kämpfen gegen Großbrand in Produktionshalle – Verwaltungsgebäude gerettet.

LANGENHAGEN (redu). Am frühen Morgen des Neujahrstages wurde die Feuerwehr Langenhagen zu einem Brand in einer Produktionshalle eines metallverarbeitenden Betriebs gerufen. Der Alarm ging um 04:58 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war schnell klar, dass umfangreiche Maßnahmen erforderlich sein würden, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Einsatzleiter Marcel Hofmann ließ umgehend die Ortswehren Godshorn, Krähenwinkel und Kaltenweide zur Unterstützung alarmieren. Durch den schnellen Einsatz einer Drehleiter gelang es den Einsatzkräften, das angrenzende Verwaltungsgebäude vor den Flammen zu schützen – ein zentraler Erfolg der Einsatztaktik, die auf die Verhinderung einer Ausbreitung des Feuers abzielte.

Intensiver Löschangriff mit Drohnenunterstützung

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz sowohl im Innen- als auch im Außenangriff gegen die Flammen vor. Neben der Drehleiter der Feuerwehr Langenhagen kam auch die Drehleiter der Flughafenfeuerwehr zum Einsatz. Eine wichtige Unterstützung bei der Koordinierung der Löscharbeiten leistete eine Feuerwehrdrohne, die Luftaufnahmen des Brandorts lieferte. Diese Aufnahmen ermöglichten einen umfassenden Überblick über die Lage und halfen bei der strategischen Planung des Löschangriffs.

Auf Basis der Drohnenbilder konnten gezielte Maßnahmen eingeleitet werden, darunter der Einsatz von Schaummittel, um das Feuer wirksam einzudämmen.

Großbrand

Feuerwehr bekämpft Großbrand in einer Produktionshalle in Langenhagen © Carl-Marcus Müller

Verkehrsbehinderungen und umfassender Einsatz

Der massive Löschangriff erforderte den Einsatz zahlreicher Schlauchleitungen, was zu Verkehrsbehinderungen in den umliegenden Straßen führte. Die Feuerwehr bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen, die zur Brandbekämpfung notwendig waren.

Nach stundenlangen intensiven Löscharbeiten konnte Einsatzleiter Hofmann um 10:28 Uhr die Meldung „Feuer aus!“ geben. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst beteiligt.

Produktionshalle schwer beschädigt – Ermittlungen laufen

Die Produktionshalle wurde durch den Brand erheblich beschädigt. Die genaue Ursache des Feuers sowie die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Polizei.

 

Jahreswechsel

BG-PRESS.de wünscht allen einen friedvollen und gesunden Jahreswechsel

30. Dezember 2024/in Region Hannover, Hannover, Niedersachsen

Kommt gut und gesund ins Neue Jahr 2025

Hannover (red). Liebe Leserinnen und Leser, ein ereignisreiches Jahr klingt aus, und wir vom BG-PRESS.de – Team möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei euch allen zu bedanken. Eure Treue, euer Interesse und eure Unterstützung motivieren uns täglich, die besten und relevantesten Nachrichten für euch zu liefern.

Ein besonderes Dankeschön geht auch an die vielen Pressestellen und Pressesprecherinnen und -sprecher, die uns durch ihre gute Zusammenarbeit stets tatkräftig in diesem Jahr unterstützt haben. Nur so können wir zeitnah und neutral über das Geschehen in unserer Region berichten.

Danke an alle, die in der Silvesternacht Dienst haben

Besonders am Herzen liegt uns ein Gruß an all jene, die in der Silvesternacht arbeiten, um unsere Sicherheit und Gesundheit zu gewährleisten: Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, Krankenhauspersonal, Pflegerinnen und Pfleger. Ihr seid die wahren Heldinnen und Helden dieser Nacht, und euer Einsatz verdient größten Respekt. An dieser Stelle möchten wir auch alle Leserinnen und Leser darum bitten, den Einsatzkräften mit dem gebotenen Respekt zu begegnen und sie bei ihrer Arbeit nicht zu behindern. Bitte haltet Abstand zu Einsatzstellen und ermöglicht Ihnen reibungslose Abläufe. Stellt an diesen Stellen möglichst die Nutzung von Feuerwerkskörpern ein, um keine zusätzliche Gefahr zu erzeugen.

Vorsichtiger Umgang mit Feuerwerk

Zudem appellieren wir an einen vorsichtigen Umgang mit Feuerwerk und Böllern, besonders im Hinblick auf mögliche Sturmlagen oder starken Wind, die in dieser Silvesternacht auftreten könnten. Die Wetterdienste warnen in Norddeutschland davor, dass sich in den Nachtstunden zum Jahreswechsel Windböen von 70-80 km/h bilden können. Hierbei können Feuerwerkskörper unkontrolliert in andere Richtungen abgetrieben und Menschen verletzt oder Brände verursacht werden. Sicherheit geht vor – sowohl für euch selbst als auch für andere!

Wir wünschen euch allen einen gelungenen Jahreswechsel und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2025. Bleibt uns treu – wir freuen uns darauf, euch auch im neuen Jahr mit spannenden Nachrichten und Reportagen zu begleiten!

Eure Redaktion von BG-PRESS.de

Weihnachten

Weihnachten 2024: Ein Wunsch für Frieden und Zusammenhalt

24. Dezember 2024/in Region Hannover

Besinnliche Weihnachten: Dank und Mitgefühl in schwierigen Zeiten

HANNOVER (red). Mit dem Heiligen Abend beginnen die Weihnachtstage, die für viele Menschen Anlass für Dankbarkeit und Besinnung bieten. In dieser Zeit erinnern wir uns an unsere Mitmenschen, die mit besonderen Herausforderungen kämpfen.

Zum Weihnachtsfest dankt die Redaktion allen Leserinnen und Lesern für ihre Treue und Unterstützung im vergangenen Jahr. Diese festliche Zeit ist nicht nur eine Gelegenheit für Freude und Familie, sondern auch ein Moment, innezuhalten und an diejenigen zu denken, die mit Sorgen, Verlusten oder Unsicherheiten zu kämpfen haben.

Mitgefühl in schwierigen Zeiten
Gerade an Weihnachten wird vielen bewusst, dass nicht jeder die Festtage sorgenfrei erleben kann. Manche Menschen blicken auf finanzielle oder gesundheitliche Herausforderungen, während andere den Verlust geliebter Angehöriger betrauern. Diese Tage bieten Gelegenheit, ihrer zu gedenken und Trost im Kreis der Gemeinschaft zu finden.

Solidarität mit Geflüchteten und Kriegsopfern
Unsere Gedanken gehen besonders an die Menschen, die durch Krieg von ihren Familien getrennt sind, ihre Heimat verloren haben oder ohne Hab und Gut vor einem Neuanfang stehen. Viele von ihnen leiden unter unsäglichem Verlust und Trauer. In den Kriegsgebieten trauern Familien um Gefallene und Getötete, während andere in der Fremde Schutz suchen müssen.

Trotz der großen Herausforderungen in unserer Welt wünscht die Redaktion allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Mögen die Festtage ein wenig Frieden und Hoffnung schenken – auch in schwierigen Zeiten.

Zusammenhalt und Gesundheit
Die Weihnachtsbotschaft soll auch ein Appell an Menschlichkeit und Solidarität sein. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen bewältigen, denen sich unsere Gesellschaft gegenübersieht. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ruhige und friedliche Festtage. Kommen Sie gesund durch die Feiertage.

Feuer in Wiesenau

Wohnungsbrand in Wiesenau: 15 Menschen aus Mehrfamilienhaus gerettet

21. Dezember 2024/in Region Hannover

Einsatzkräfte bekämpfen Vollbrand in Mehrfamilienhaus – eine Person verletzt

LANGENHAGEN (redu). Am frühen Samstagmorgen hat ein Brand in einer Wohnung im Stadtteil Wiesenau in Langenhagen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses bereits in Vollbrand. Fünf Personen mussten mithilfe von Leitern aus dem Gebäude gerettet werden. Eine Person erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 5:44 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Langenhagen alarmiert. Zehn Minuten später trafen sie am Brandort ein und begannen sofort mit der Evakuierung der Bewohner. Insgesamt befanden sich 15 Personen im Gebäude, von denen zehn eigenständig ins Freie gelangten. Die Löscharbeiten wurden durch vier Trupps im Inneren und zwei Trupps von außen unter Atemschutz durchgeführt.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen, Notärzten und dem Leitenden Notarzt vor Ort und versorgten die evakuierten Bewohner. Wegen der Anzahl Betroffener wurde eine MANV-Stufe (Massenanfall Verletzter) durch die Einsatzleitung ausgelöst. Gleichzeitig wurde der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Fachberater Sanität der Johanniter zur Einsatzstelle beordert.

Das Feuer war um 7:00 Uhr vollständig gelöscht. Um weitere Gefahren auszuschließen, schaltete ein Techniker des Wohnungsunternehmens die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser ab. Teile des Gebäudes sind unbewohnbar, die betroffenen Mieter werden in Ersatzwohnungen untergebracht. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Wohnungsbrand in Wiesenau: 15 Menschen aus Mehrfamilienhaus gerettet – BGPress 1209765

Über eine Drehleiter mussten einige Bewohner durch die Feuerwehr ins Freie gerettet werden. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO

 

Moderne Arbeitsplätze Region Hannover

Flexible Bürokonzepte: Region Hannover setzt Maßstäbe

18. Dezember 2024/in Region Hannover

Zukunftsorientierte Arbeitsmodelle fördern Effizienz, Nachhaltigkeit und Mitarbeitermotivation.

REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover treibt die Modernisierung ihrer Arbeitsstrukturen voran und etabliert innovative Konzepte wie Desksharing und OpenSpace-Flächen. Damit schafft die Verwaltung eine Umgebung, die nicht nur effizienter, sondern auch attraktiver für Fachkräfte wird.

Cordula Drautz, Regionsdezernentin für Finanzen, Gebäude und Verwaltungsentwicklung, erklärt: „Mit flexiblen Arbeitsstrukturen fördern wir kreative Zusammenarbeit und schnelle Lösungsfindungen. Gleichzeitig leisten wir durch die optimierte Flächenauslastung einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.“

Effizienz und Einsparungen durch Desksharing

Durch das Desksharing-Modell entfallen 121 feste Arbeitsplätze, was eine Einsparung von 2.380 m² Bürofläche ermöglicht. Diese Flächenoptimierung senkt den Energieverbrauch und spart monatlich rund 33.000 Euro an Nettokaltmiete. Mitarbeitende teilen sich flexibel nutzbare Arbeitsplätze, die mit moderner Technik wie höhenverstellbaren Schreibtischen, kabellosen Headsets und adaptiver Beleuchtung ausgestattet sind. Abschließbare Schränke und durchdachte Akustikkonzepte schaffen zusätzlichen Komfort.

Partizipation als Erfolgsfaktor

Die Einführung von Desksharing basiert auf intensiver Mitbestimmung der Beschäftigten. Ihre Vorschläge und Erfahrungen flossen direkt in das Konzept ein. Mit einer Dienstvereinbarung wurde ein flexibler Rahmen geschaffen, der jährlich überprüft und an neue Anforderungen angepasst wird. Nils Gampert, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats, betont: „Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden stehen im Mittelpunkt. Nur gemeinsam können wir den Wandel erfolgreich gestalten.“

Kontinuierliche Verbesserung

Aktuell nutzen 624 Mitarbeitende das Desksharing-Modell, was 22,4 Prozent der Belegschaft entspricht. Die Arbeitsplatzquote in diesen Teams liegt bei 80,9 Prozent – für zehn Beschäftigte stehen acht Schreibtische bereit. Bis zur nächsten Umstellungsphase werden insgesamt 1.009 Mitarbeitende von dieser flexiblen Arbeitsweise profitieren, während 250 zusätzliche Schreibtische eingespart werden können.

Die Region Hannover verfolgt das Ziel, eine Arbeitsplatzquote von 75 Prozent zu erreichen. Dank Monitoring und regelmäßiger Feedbackgespräche wird das Konzept kontinuierlich optimiert, um den Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden.

Deutschlandticket

Region Hannover sichert 365-Euro-Ticket trotz Preiserhöhung

18. Dezember 2024/in Region Hannover

Hannover stemmt Mehrkosten: 144.000 Menschen profitieren von günstigem ÖPNV.

REGION HANNOVER (redu). Die Regionsversammlung Hannover hat entschieden: Das 365-Euro-Ticket bleibt auch nach der bundesweiten Preiserhöhung des Deutschlandtickets bestehen. Ab Januar 2025 wird der Preis des Tickets bundesweit von 49 Euro auf 58 Euro angehoben. In der Region Hannover jedoch bleibt es weiterhin bei einem Euro pro Tag.

Rund 72.000 Menschen nutzen das vergünstigte 365-Euro-Ticket der Region Hannover, hinzu kommen 29.000 Jugendliche mit der Jugendnetzkarte und 43.000 Studierende mit dem Semesterticket. Insgesamt profitieren damit 144.000 Menschen von einem attraktiven Preis für den öffentlichen Nahverkehr.

Finanzierung durch Region, GVH und Unternehmen

Die Region Hannover trägt künftig 4,90 Euro pro Ticket, ein Euro mehr als bisher. Der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) erhöht seinen Rabatt auf 2,90 Euro. Die verbleibenden 7,55 Euro der Preiserhöhung übernehmen die Verkehrsunternehmen. Zusätzlich übernimmt die Region Hannover die Mehrkosten für Sozial- und Ehrenamtstickets vollständig, während Unternehmen für das Jobticket selbst aufkommen müssen.

Regionspräsident Steffen Krach erklärte: „Der ÖPNV wird erst dann wirklich attraktiv, wenn er bezahlbar ist. Hannover zeigt, dass es möglich ist, durch politische Entscheidungen den Menschen entgegenzukommen.“ Er betonte jedoch die Notwendigkeit, dass der Bund schnell eine langfristige Lösung zur Finanzierung des Deutschlandtickets findet.

Zukunft des Tickets ungewiss

Die Finanzierung des 365-Euro-Tickets ist bislang nur bis Ende 2025 gesichert. Die Region Hannover rechnet mit zusätzlichen Kosten von 2,2 Millionen Euro jährlich, sollte die Nachfrage stabil bleiben. Eine dauerhafte Unterstützung durch den Bund ist jedoch bislang nicht zugesichert.

„Es ist inakzeptabel, dass wir keine Planungssicherheit vom Bund erhalten“, so Krach. „Die Menschen müssen sich auf den ÖPNV verlassen können, und wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Der Bund muss endlich liefern.“

Erfolgsmodell in der Region Hannover

Das 365-Euro-Ticket wurde in der Region Hannover 2022 eingeführt. Ursprünglich war es für Inhaberinnen der Ehrenamtskarte gedacht. Im Mai 2023 wurde es auf Sozial- und Jobtickets ausgeweitet. Seitdem ist die Zahl der Nutzerinnen stark gestiegen: Aktuell bieten 2.560 Unternehmen Jobtickets an, davon 1.106 die 365-Euro-Variante.

Mit diesem Modell zeigt Hannover deutschlandweit, wie bezahlbarer und attraktiver Nahverkehr gestaltet werden kann – eine Grundlage für die Verkehrswende.

Ticket-Typ Anzahl der Nutzer*innen
D-Ticket Hannover Job 35.000
D-Ticket Hannover Job 100 17.700
D-Ticket Hannover Sozial 17.600
D-Ticket Hannover Ehrenamt 1.700
Jahresübung Feuerwehr Langenhagen

Ortsfeuerwehr Langenhagen: Erfolgreiche Jahresabschlussübung

11. Dezember 2024/in Region Hannover

Rettungsübung im sechsten Stockwerk erfolgreich abgeschlossen

LANGENHAGEN (redu). Die Ortsfeuerwehr Langenhagen absolvierte ihre Jahresabschlussübung mit einem realistischen Einsatzszenario in einem Bürogebäude. Dabei wurde die Rettung von Personen aus einem verqualmten Obergeschoss trainiert.

Am vergangenen Donnerstag führte die Ortsfeuerwehr Langenhagen ihre Jahresabschlussübung durch. Die Alarmierung deutete auf eine starke Rauchentwicklung in einem Bürogebäude in der Emil-Berliner-Straße hin. Einsatzleiterin Frauke Wegner stellte vor Ort fest, dass der Brandherd im sechsten Obergeschoss lag und sich noch Personen in der Etage befanden.

Unter Atemschutz begaben sich mehrere Trupps über das Treppenhaus zur Personenrettung und Brandbekämpfung. Gleichzeitig wurde mithilfe der Drehleiter eine Person über das Fenster aus der verrauchten Etage geborgen. Unterstützung erhielten die Feuerwehrkräfte von der Johanniter-Unfall-Hilfe, die die medizinische Versorgung der „Verletzten“ übernahm.

Im Verlauf des Übungseinsatzes konnten alle simulierten Verletzten sicher gerettet und das fiktive Feuer innerhalb einer Stunde gelöscht werden. Die beiden Übungsleiter Karsten Patz und Martin Bombach zeigten sich zufrieden mit dem Ablauf der Übung und lobten die Zusammenarbeit mit den Johannitern.

Verkehrsunfall in Langenhagen

Zwei Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Langenhagen

10. Dezember 2024/in Region Hannover

Feuerwehr befreit eingeklemmte Person bei Unfall in Langenhagen

LANGENHAGEN (redu). Am Abend des 9. Dezember kam es auf der Walsroder Straße in Langenhagen zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 19:00 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr alarmiert, da eine Person in einem der beiden Unfallfahrzeuge eingeklemmt war.

Unter der Leitung von Zugführer Marcel Hofmann begann die Feuerwehr unmittelbar nach ihrem Eintreffen mit den Rettungsmaßnahmen. Mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte konnten sie die eingeklemmte Person in wenigen Minuten befreien und an den Rettungsdienst übergeben.

Beide Unfallbeteiligten erlitten Verletzungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Während der Rettungsarbeiten blieb die Walsroder Straße sowie ein Teil der Ehlersstraße vollständig gesperrt.

Dachstuhlbrand in Garbsen

Großbrand zerstört Dachstuhl in Schloß Ricklingen

30. November 2024/in Region Hannover

150 Einsatzkräfte bekämpfen Dachstuhlbrand bis in die Nacht

GARBSEN (redu). Ein schwerer Brand hat in der Nacht zu Samstag ein Gebäude in Schloß Ricklingen, einem Stadtteil von Garbsen, nahezu vollständig zerstört. Über 150 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen.

Am späten Freitagabend brach in der Straße „Im Dorfe“ in Schloß Ricklingen aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer im Dachstuhl eines Wohngebäudes aus. Der Brand breitete sich schnell aus und erfasste nahezu das gesamte Gebäude. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.

Um 23:59 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Schloß Ricklingen, Horst und Meyenfeld sowie weitere Einsatzkräfte, darunter die Drehleiter der Feuerwehr Garbsen und ein Einsatzleitwagen, alarmiert. Wenig später wurde die Alarmstufe erhöht, und auch die Feuerwehr aus Berenbostel rückte mit einer weiteren Drehleiter an.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Gebäude aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung nicht mehr betreten werden konnte. Mehrere Trupps unter Atemschutz sowie zwei Wasserwerfer von Drehleitern aus bekämpften das Feuer. Die Löschwasserversorgung erfolgte über Hydranten in den umliegenden Straßen, für die die Feuerwehr umfangreiche Schlauchleitungen verlegte. Nach etwa anderthalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Ein angebautes Gebäude konnte gerettet werden, doch der Hauptteil des Gebäudes brannte vollständig aus.

Zur Bekämpfung von Glutnestern und zur Sicherung des Gebäudes wurde das Technische Hilfswerk (THW) aus Wunstorf und Stadthagen hinzugezogen. Mit einem Bagger riss das THW beschädigte Gebäudeteile ein. Unterstützt wurde der Einsatz durch Materiallieferungen von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neustadt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Über die Schadenshöhe gibt es noch keine Informationen. Insgesamt waren etwa 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK und Polizei mit rund 30 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

THW Helfer

THW: 21 Helfer schließen Grundausbildung erfolgreich ab

25. November 2024/in Region Hannover

THW-Ortsverbände in der Region Hannover begrüßen Verstärkung nach erfolgreicher Prüfung

LANGENHAGEN (redu). In einer umfassenden Grundausbildungsprüfung haben 21 Helferanwärterinnen und -anwärter aus den THW-Ortsverbänden Burgdorf, Bückeburg, Hameln, Hannover/Langenhagen, Lehrte, Ronnenberg und Springe ihre erste Ausbildungsstufe erfolgreich absolviert. Die Prüfung fand im Ortsverband Hannover/Langenhagen statt und ist Voraussetzung für den aktiven Einsatzdienst im Technischen Hilfswerk (THW).

Die Grundausbildungsprüfung gliederte sich in zwei Teile: Theorie und Praxis. Im theoretischen Abschnitt mussten die Teilnehmenden Fragen zu zentralem THW-Wissen beantworten. Das Spektrum reichte von technischen Grundlagen über rechtliche Aspekte bis hin zu Erster Hilfe. Im praktischen Teil bewiesen sie ihr Können an acht verschiedenen Stationen. Zu den Aufgaben gehörten der sichere Umgang mit Hebekissen und einem Gesteinsbohrhammer, das fachgerechte Einbinden einer verletzten Person in eine Krankentrage und der Aufbau von Beleuchtungsanlagen. Weitere Prüfungsinhalte umfassten die Handhabung von Pumpen, das richtige Befüllen von Sandsäcken sowie deren Verbau – essentielle Fähigkeiten für die vielseitigen Einsatzbereiche des THW.

Mit bestandener Prüfung ist der erste Schritt in die THW-Laufbahn getan. Die neuen Mitglieder werden nun in die Einheiten des Technischen Zugs oder in spezialisierte Fachgruppen integriert. Dort vertiefen sie die Kenntnisse aus der Grundausbildung und erlernen den Umgang mit spezialisierten Geräten und Werkzeugen. Diese weiterführende Ausbildung findet sowohl in den Ortsverbänden als auch in regionalen Ausbildungsstätten und den THW-Bundesschulen statt.

Der Ortsverband Hannover/Langenhagen begrüßte besonders neun neue aktive Helferinnen und Helfer – darunter Annalena, Beatrice, Dilara, Franziska, Lauren, Max, Niels, Thomas und Viktoria – die nun in die bestehenden Teams integriert werden.

Ein herzlicher Dank ging an die Prüferinnen und Prüfer sowie die Stationshelfer aus den teilnehmenden Ortsverbänden, die die Prüfungen organisiert und durchgeführt haben. Für die Verpflegung der über 80 Anwesenden sorgte die Fachgruppe Verpflegung mit einem Nudelgericht und frischem Salat. Ein weiteres Highlight war der Kuchen, der am Nachmittag gereicht wurde.

Die Grundausbildung bildet die Basis für den ehrenamtlichen Einsatz im THW. Sie gewährleistet eine bundesweit einheitliche Qualifikation und vermittelt das nötige Wissen und die praktischen Fertigkeiten, um im Bevölkerungsschutz sicher und effizient handeln zu können. Durch ihre erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung leisten die neuen Mitglieder einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Katastrophenvorsorge und Technischen Hilfeleistung in der Region.

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