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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Rettungsboot

Chaos bei Event am Steinhuder Meer

25. August 2024/in Region Hannover

Rettungskräfte am Steinhuder Meer im Großeinsatz: Sturm überrascht Schiffe und Boote während Veranstaltung

STEINHUDE (redu).Ein plötzlicher Wetterumschwung sorgte am Samstagabend während des „Festlichen Wochenendes“ am Steinhuder Meer für einen Großeinsatz von Rettungskräften. Während das Feuerwerk über dem Binnensee die Veranstaltung krönte, zogen unerwartet Sturmböen mit Windstärke 8 auf.

Boote wurden von ihren Ankerplätzen losgerissen, Stand-Up-Paddler abgetrieben und etwa 20 Wasserfahrzeuge kenterten. Feuerwehr, DLRG und THW waren mit mehr als 200 Einsatzkräften und 26 Booten stundenlang im Einsatz, um Menschen zu retten und Boote zu bergen. Für die beliebte Veranstaltung war vorher das Nachtfahrverbot für das Steinhuder Meer zur dieser Zeit aufgehoben worden.

Mehrere Personen mussten aus dem Wasser gezogen werden. Insgesamt 16 Menschen konnten rechtzeitig gerettet werden, einige erlitten leichte Unterkühlungen, aber niemand musste ins Krankenhaus. Um das 30 Quadratkilometer große Steinhuder Meer effizienter absuchen zu können, wurden sämtliche Drohnen der Regionsfeuerwehrbereitschaften der Region Hannover alarmiert. Im Einsatz waren fünf DJI M300T, die auch bei schlechtem Wetter flugtauglich sind und eine lange Einsatzzeit gewährleisten. Ausgestattet mit Scheinwerfern, hochauflösenden Wärmebildkameras und Zoomobjektiven ermöglichten die Drohnen eine präzise Suche. Das Gewässer wurde dazu in Sektoren aufgeteilt. Entdeckte eine Drohne einen Verdachtsfall, wurde umgehend ein Rettungsboot zur Position geschickt, um den Bereich zu überprüfen. Die Rettungsaktionen dauerten bis in die frühen Morgenstunden.

Der Veranstalter erwartete rund 10.000 Besucher zu dem Event am Steinhuder Meer. Die Veranstaltung bot neben einem doppelten Feuerwerk auch ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Live-Musik und Familienangeboten. Die plötzliche Wetterlage führte jedoch zu einem frühzeitigen Abbruch des Events.

Gegen 22:30 hatte der Deutsche Wetterdienst aktuell sehr kurzfristig vor starkem Gewitter für die Region gewarnt. Am Flughafen Wunstorf wurden um 22:15 Uhr noch 15 km/h  (4 Beaufort) gemessen. Nur 45 Minuten später hatte sich der Wind auf 42 km/h mit Böen um 57 km/h auf 9 Beaufort verstärkt. Dass es dann so heftig und plötzlich kam, damit hatte vermutlich niemand gerechnet.

Hund in Quarantäne

Zoll stoppt 26 Tiere am Flughafen Hannover: Quarantäne nach Urlaubseinreise

21. August 2024/in Region Hannover

Hannover: Veterinäramt warnt vor Risiken beim Mitbringen von Tieren aus dem Ausland

REGION HANNOVER (redu). Nach den Sommerferien in Niedersachsen kehrten viele Urlauber zurück, doch für einige Haustiere endete die Reise am Flughafen Langenhagen in Quarantäne. In der ersten Jahreshälfte mussten insgesamt 26 Tiere, darunter 15 Hunde und 11 Katzen, wegen fehlender Impfungen oder unzureichender Dokumente isoliert werden. Die Quarantänezeiten reichten von zwei bis 98 Tagen. Laut dem Fachbereich Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover stammten die meisten dieser Tiere aus der Türkei.

„Das Mitnehmen von Tieren aus dem Urlaub, wie streunende Hunde oder Katzen, kann für die Tiere großen Stress bedeuten und sollte vermieden werden“, erklärt Dr. Petra Spieler, Leiterin des Fachbereichs. Im Vordergrund stehe der Schutz vor Tollwut, die in vielen außereuropäischen Ländern noch verbreitet ist. Daher gelten in der EU strenge Einfuhrbestimmungen. Vor der Einreise muss ein wirksamer Tollwutschutz durch Impfung und Bluttest nachgewiesen werden. Oftmals wird zudem eine Wartezeit von 90 Tagen vorgeschrieben.

Die Quarantäne ist nicht nur belastend für die Tiere, sondern auch teuer. Insgesamt sind für die Quarantäne bisher Kosten von über 25.000 Euro entstanden, die meist von den Tierhalter*innen getragen wurden. Pro Tag fallen 21 Euro an, zusätzlich zu weiteren Tierarztgebühren. Bei fehlender Dokumentation kann die Quarantäne bis zu 90 Tage dauern. In solchen Fällen wird geprüft, ob die Tiere ins Herkunftsland zurückgeführt werden können.

Reisende, die ein Tier nach Deutschland bringen wollen, sollten sich frühzeitig über die Einfuhrbedingungen informieren. Die Vorbereitungszeit kann bis zu fünf Monate betragen. Weitere Auskünfte erteilt der Fachbereich unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 oder per E-Mail GKS@region-hannover.de.

Verkehrsunfall

Verkehrsunfall auf der L192: Drei Verletzte nach Frontalzusammenstoß

19. August 2024/in Region Hannover

Schwerer Unfall auf der L192: Feuerwehr rettet eingeklemmten Fahrer

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Am Sonntagnachmittag ereignete sich auf der L192 zwischen Bevensen und Laderholz ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Golf und ein Skoda kollidierten frontal, wobei drei Personen verletzt wurden. Die Feuerwehr war mit 57 Einsatzkräften vor Ort.

Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L192 zwischen Bevensen und Laderholz gerufen. Gegen 14 Uhr stießen ein VW Golf und ein Skoda frontal zusammen. Die beiden Insassinnen des Golfs konnten sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Der Fahrer des Skoda war hingegen in seinem Auto eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt. Mithilfe von technischem Gerät öffnete die Feuerwehr beide Fahrzeugseiten und befreite den Fahrer schließlich über die Fahrerseite.

Alle drei Unfallbeteiligten wurden dem Rettungsdienst übergeben. Der Brandschutz wurde von der Feuerwehr sichergestellt, während auslaufende Betriebsstoffe abgestreut wurden. Für die Dauer des Einsatzes war die L192 voll gesperrt.

Insgesamt waren 57 Kräfte der Ortsfeuerwehren Hagen, Laderholz, Lutter, Mandelsloh und Welze unter der Leitung von Laderholz’ stellvertretendem Ortsbrandmeister Steffen Dangers im Einsatz. Unterstützung erhielten sie vom Einsatzleitfahrzeug Nord/West, Stadtbrandmeister Torben Klingemann, dessen Stellvertreter Dennis Hausmann, Notfallseelsorger Tim Kröger sowie der Polizei und dem Rettungsdienst, der auch den Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen einsetzte.

PKW gegen Baum

PKW prallt gegen Baum und brennt aus: Feuerwehr Gehrden im Einsatz

15. August 2024/in Region Hannover

Zwei Personen konnten sich retten – Feuerwehr löscht brennendes Auto und Umfeld

GEHRDEN (redu). Am Montagabend kam es auf der K231 zwischen Gehrden und Leveste zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein PKW war von der Fahrbahn abgekommen, gegen einen Baum geprallt und geriet in Brand. Zum Zeitpunkt der Alarmierung war unklar, ob sich noch Personen im Fahrzeug befanden. Da der Rüstwagen der Feuerwehr Gehrden außer Betrieb war, wurde die Feuerwehr Ronnenberg zur Unterstützung mit einem zusätzlichen Rettungssatz alarmiert.

Die beiden Insassen des Kleinwagens konnten glücklicherweise von Ersthelfern rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut werden. Da bereits Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus verfügbar waren, konnten diese sofort mit einem Tanklöschfahrzeug ausrücken. Kurze Zeit später trafen weitere Fahrzeuge des Löschzugs an der Unfallstelle ein.

Nachdem sichergestellt war, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befanden, konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung. Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das brennende Auto sowie das bereits in Flammen stehende Umfeld. Die beiden verletzten Insassen wurden durch Rettungswagenbesatzungen und einen Notarzt versorgt. Der PKW brannte vollständig aus, die Höhe des Schadens war zum Ende des Einsatzes noch nicht bekannt.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Gratis unterwegs beim 37. Entdeckertag in der Region Hannover – Regionsentdeckertag 2024

Gratis unterwegs beim 37. Entdeckertag in der Region Hannover

14. August 2024/in Region Hannover

Mehr als 40 Ausflugsziele und ein buntes Festprogramm erwarten die Besucher am Entdeckertag in Hannover

REGION HANNOVER (redu).  Am Sonntag, den 8. September 2024, lädt die Region Hannover zum 37. Entdeckertag ein, bei dem Besucher zahlreiche Ausflugsziele in der Region erkunden können. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Der Entdeckertag ist gleichzeitig ein „Gratis-Fahr’n-Tag“, an dem alle Fahrten mit Bussen, Stadtbahnen und Nahverkehrszügen im gesamten GVH-Gebiet kostenlos sind. Das ermöglicht es den Einwohnern und Besuchern, die Vielfalt der Region bequem und kostenfrei zu entdecken.

Über 40 Ausflugsziele in der gesamten Region

Der Entdeckertag bietet eine breite Palette an Aktivitäten und Zielen für Jung und Alt. Insgesamt stehen mehr als 40 verschiedene Ausflugsziele zur Auswahl, die alle kostenlos besucht werden können.

In Barsinghausen erwartet die Besucher ein musikalischer Flohmarkt am ASB-Bahnhof sowie Führungen durch das Besucherbergwerk Klosterstollen, wo man „unter Tage“ in die Kohle-Flöze abtauchen kann. In Burgdorf können Besucher eine Zeitreise unternehmen, indem sie die Sorgenser Bockwindmühle, das Stadtmuseum und die KulturWerkStadt besuchen. Liebhaber von Kaffee kommen in der Hannoverschen Kaffemanufaktur im Stadtteil Heeßel auf ihre Kosten. In Burgwedel wird ein inklusives Sommerfest auf der Festwiese der Pestalozzi-Stiftung veranstaltet, das zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein sowie ein buntes Bühnenprogramm bietet.

Auch Fans von Wasseraktivitäten kommen auf ihre Kosten: Im Badepark in Garbsen kann man einen Blick hinter die Kulissen eines Schwimmbads werfen, und der Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover stellt seine Forschung rund um die Nutzung von Wasserstoff als Kraftstoff der Zukunft vor. In Gehrden wird das Regionserntefest in Ditterke sowie das Stadtfest mit Livemusik gefeiert.

Entdeckertag in Hannover: 16 Ausflugsziele in der Stadt

Auch Hannover selbst bietet zahlreiche Entdeckungsmöglichkeiten. Insgesamt 16 verschiedene Ziele laden zu einem Ausflug ein. Das Schulbiologiezentrum in Burg, das Deutsche Taubblindenwerk in Kirchrode und das Hörzentrum der Medizinischen Hochschule in Kleefeld sind nur einige der Orte, die sich für einen Besuch anbieten. Auch das Ihmezentrum in Linden und das Waldforum in Misburg öffnen ihre Türen. Im Stadtteil Mitte können das Schauspielhaus, die Staatsoper, die Volkshochschule und das Europäische Informationszentrum Niedersachsen besichtigt werden.

Weitere Highlights in Hannover sind die Roboterfabrik in der Nordstadt, die enercity Konzernzentrale in Linden und der Fischereiverein in Ricklingen. In der Südstadt präsentieren sich Hobbybrauer, Freimaurer und das Klecks-Theater.

Besonderes Programm für Familien

Der Entdeckertag ist besonders familienfreundlich gestaltet. In Wedemark laden der Regionsjugendring und das Team Jugend- und Familienbildung der Region Hannover zum Kinderfest in Gailhof ein. Im Moorinformationszentrum (MOORiZ) in Resse gibt es Führungen über den Moor-Erlebnispfad, und in Wennigsen können Besucher das Heimatmuseum erkunden. Wunstorf bietet die Möglichkeit, die Sigwardskirche zu besichtigen und an einem Konzert teilzunehmen.

Im Umkreis der Region Hannover gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Besucher können die Sammlung der Püscher-Fotografien in Alfeld bewundern, durch den Naturpark Südheide in Eschede radeln oder die Altstadt von Hildesheim besichtigen. Ein märchenhafter Spaziergang durch den Kurpark in Rehburg-Loccum und ein Besuch des Landmarkts in Schwarmstedt runden das Angebot ab.

Entdeckertagsfest in der Innenstadt von Hannover

Parallel zu den vielen Ausflugszielen in der Region findet in Hannovers Innenstadt das große Entdeckertagsfest statt. Auf vier Bühnen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Zudem sind die Geschäfte am Sonntag verkaufsoffen. Auf der beliebten Sportmeile können Besucher an rund 30 Mitmach-Stationen ihre sportlichen Talente testen. Die Region Hannover selbst präsentiert sich mit ihren Fach- und Servicebereichen sowie der „Hörregion“ auf dem Opernplatz.

Für diejenigen, die es etwas ruhiger mögen, bietet die „Familienwiese“ zwischen Börse und Georgstraße eine entspannte Atmosphäre. Hier können Besucher Kaffee und Kuchen genießen oder sich im Biergarten am Georgsplatz stärken.

Musikalische Einstimmung am Samstag

Bereits am Samstag, dem 7. September 2024, startet das Entdeckertags-Wochenende mit einem großen Band-Contest auf der Regionsbühne am Opernplatz. Ab 15 Uhr stellen sich Bands aus der Region Hannover dem Urteil des Publikums. Durch das Programm führt Hannovers Swing-König Juliano Rossi alias Oliver Perau. Die Siegerband vom letzten Jahr, „Buchstabe 4“, wird auch in diesem Jahr wieder auftreten.

Am Entdeckertag selbst erwartet das Publikum auf der Regionsbühne ein vielseitiges Musikprogramm. Von Swing, Funk und Jazz mit Blues News feat. Slava Attar bis hin zu deutschsprachigem Pop mit orientalischen Anklängen von Shanaya und einem grandiosen Finale mit der Singer-Songwriterin Sobi – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei.

Auch die Kröpcke-Bühne bietet ein spannendes Programm mit Folkrock, Blues und Americana von High Fidelity sowie einem Auftritt der außergewöhnlichen Sängerin Tokunbo.

Bühne der Vielfalt

Die Bühne der Vielfalt auf dem Georgsplatz zeigt ein buntes Programm mit Künstlerinnen, die für Diversität und Inklusion stehen. Präsentiert wird das Programm vom Netzwerk „women in music hannover“ (w*im), das sich für die Sichtbarkeit und Teilhabe von weiblich gelesenen und nicht-binären Personen einsetzt.

Gewinnspiel und weitere Informationen

Wer den Entdeckertag nutzt, um die Region zu erkunden, kann auch am Gewinnspiel teilnehmen. An vielen Tourenzielen sind Gewinnspiel-Fragen ausgehängt, und die Teilnahme-Coupons können direkt vor Ort abgegeben werden. Die Gewinner werden wenige Tage nach dem Entdeckertag bekanntgegeben.

Alle Informationen rund um den Entdeckertag sowie das Programmheft mit detaillierten Angaben zu allen Ausflugszielen und Veranstaltungen sind online unter www.entdeckertag.de verfügbar oder in den Städten und Gemeinden der Region Hannover erhältlich.

Strohballenbrand

Brand in Langenhagen: 250 Strohballen in Schulenburg zerstört

12. August 2024/in Region Hannover

Feuerwehr bekämpft über acht Stunden lang Feuer, Polizei ermittelt wegen Brandstiftung

LANGENHAGEN / SCHULENBURG (redu). In den frühen Morgenstunden des 10. Augusts wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Ortsteil Schulenburg in Langenhagen alarmiert. Zunächst als kleiner Brand gemeldet, stellte sich schnell heraus, dass rund 250 Strohballen auf einem Feld an der Straße Alterwiesen nahe der Autobahn 352 in Flammen standen. Die Feuerwehr Schulenburg rückte mit 18 Einsatzkräften aus und kämpfte über acht Stunden gegen das Feuer.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung erheblich erschwert. Um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, wurde eine Wasserversorgung aus einem etwa 200 Meter entfernten Hydranten eingerichtet. Zusätzlich unterstützte ein örtlicher Landwirt die Feuerwehr, indem er mit einem Traktor die brennenden Ballen auseinanderzog, um das Löschen zu erleichtern.

Aufgrund des dichten Rauchs aktivierten die Behörden gegen 9:15 Uhr die Warnapps NINA und KATWARN, um die Anwohner zur Vorsicht zu mahnen. Der Rauchgeruch war bis in die Stadt Langenhagen wahrnehmbar.

Nach dem derzeitigen Strohballenpreis in Niedersachsen könnte sich der Schaden auf geschätzte 25.000 Euro belaufen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Eine natürliche Ursache für das Feuer wird ausgeschlossen.

 

Brand im Steinbruch

Brand im Steinbruch Höver: Feuerwehren verhindern größere Schäden

9. August 2024/in Region Hannover

Feuerwehr Höver und umliegende Wehren verhindern Ausbreitung des Feuers

HÖVER (redu). Am Donnerstagvormittag, den 8. August 2024, kam es im Steinbruch Höver zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Gegen 11:20 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Höver zu einem Brand alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass an einer Maschine ein Keilriemen-Paket brannte. Verletzt wurde niemand.

Ein Trupp unter schwerem Atemschutz konnte den Brand schnell lokalisieren und mithilfe eines C-Rohres löschen. Da es im Steinbruch keine feste Wasserversorgung gibt, wurde die Alarmstufe erhöht, und die Ortsfeuerwehren Bilm und Ilten sowie die Einsatzleitung Ort wurden nachalarmiert. Der betroffene Bereich wurde nach der Brandbekämpfung zusätzlich gekühlt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, bevor der Einsatz beendet wurde.

Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des Schadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Dachstuhlbrand

Feuerwehr Velber im Einsatz: Einfamilienhaus durch Dachstuhlbrand schwer beschädigt

7. August 2024/in Region Hannover

Brandursache in Velber unklar – Schaden von 80.000 Euro geschätzt

SEELZE / VELBER (redu). Am Mittwochnachmittag um 14:46 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand im Seelzer Stadtteil Velber in die Straße Am Wehrberg gerufen. Ein Mitglied der Ortsfeuerwehr Velber meldete kurz nach der Alarmierung, dass das Dach eines Einfamilienhauses bereits in Vollbrand stehe. Die Bewohner des Hauses hatten dieses bereits sicher verlassen.

Aufgrund der Lage alarmierte die Leitstelle den ersten und zweiten Zug der Stadtfeuerwehr sowie den Atemschutzrettungstrupp der Werkfeuerwehr Honeywell. Die Brandbekämpfung begann sofort mit zwei Trupps unter Atemschutz, die sowohl im Innenangriff als auch von außen über die Drehleiter vorgingen. Um 16:13 Uhr meldete Einsatzleiter Sascha Kues der Leitstelle, dass das Feuer unter Kontrolle sei.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da durch eine Drohne der Stadtfeuerwehr noch mehrere Glutnester entdeckt wurden. Um diese zu löschen, mussten die Dachziegel von der Drehleiter aus entfernt werden. Wegen möglicher Einsturzgefahr des Dachstuhls wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen.

Feuerwehr Velber im Einsatz: Einfamilienhaus durch Dachstuhlbrand schwer beschädigt – BGPress 1175205

Brandbekämpfung über Drehleiter und Angriffstrupp © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Das betroffene Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar, und der Schaden wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Insgesamt waren 98 Rettungskräfte im Einsatz. Aufgrund der Löscharbeiten kam es zu Behinderungen im Linienbusverkehr.

Badeverbot wegen Blaualgen im Ricklinger Badesee – Badeverbot

Badeverbot wegen Blaualgen im Ricklinger Badesee

6. August 2024/in Region Hannover

Hohe Cyanobakterienkonzentration führt zu sofortigem Badeverbot

HANNOVER (redu). Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat aufgrund stark erhöhter Cyanobakterienwerte ein sofortiges Badeverbot für den Ricklinger Badesee Großer Teich ausgesprochen.

Am Ricklinger Badesee Großer Teich wurde ein sofortiges Badeverbot verhängt. Das Gesundheitsamt der Region Hannover hat am 25. Juli eine offizielle Blaualgen-Warnung ausgegeben. Neue Messungen zeigen eine erhöhte Konzentration von Cyanobakterien, auch bekannt als Blaualgen.

Typische Anzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind bläulich-grünliche Wassertrübungen, eine Sichttiefe von unter einem Meter und Schlierenbildung am Ufer. Die Verteilung der Algen hängt stark von der Windrichtung ab und kann sich schnell ändern. Entsprechende Schilder am See informieren über das Badeverbot, das bis auf Weiteres gilt.

Die Badesaison dauert offiziell vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis dahin überprüft das Gesundheitsamt regelmäßig die Wasserqualität, um Gesundheitsrisiken für Badegäste zu minimieren. Tagesaktuelle Informationen zu den Badestellen in der Region Hannover und Niedersachsen sind auf den Websites www.hannover.de/baden und www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de verfügbar.

 

Großbrand in Wunstorf: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen – BGPress 1165190

Großbrand in Wunstorf: Feuerwehr kämpft stundenlang gegen Flammen

5. August 2024/in Region Hannover

Mehr als 300 Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres bei Brand in ehemaligem Möbelhandel

WUNSTORF (redu). Gestern Abend brach ein Großbrand im ehemaligen „Möbel und Antiquitäten-Handel“ in Wunstorf aus. Über 300 Einsatzkräfte waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Am gestrigen Abend gegen 18:35 Uhr wurde die Feuerwehr Wunstorf zu einem Brand im ehemaligen „Möbel und Antiquitäten-Handel“ in der Innenstadt alarmiert. Dichter Rauch und Flammen schlugen aus dem Gebäude. Die Einsatzkräfte bereiteten zunächst einen Innenangriff vor, mussten diesen jedoch wegen eines plötzlichen Durchzündens des Dachstuhls abbrechen. Binnen kurzer Zeit stand das gesamte Gebäude in Vollbrand.

Einsatzleiter Sven Möllmann erhöhte sofort die Alarmstufe und forderte zusätzliche Kräfte aus dem Stadtgebiet sowie aus Bad Nenndorf und Neustadt am Rübenberge an. Auch der Wasserförderzug der Stadtfeuerwehr Wunstorf wurde eingebunden. Insgesamt waren mehr als 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen mit über 40 Fahrzeugen vor Ort.

Aufgrund des enormen Wasserbedarfs, der zu Spitzenzeiten mehr als 10.000 Liter pro Minute betrug, wurden drei Drehleitern, zwei Schaumwasserwerfer und zahlreiche handgeführte Strahlrohre eingesetzt. Da das Hydrantennetz schnell an seine Kapazitätsgrenzen stieß, musste zusätzlich Wasser aus der nahegelegenen Aue entnommen werden. Während des Einsatzes stellten herabfallende Dachziegel eine zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte dar.

Das Feuer konnte nach circa zweieinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde die Brandstelle mit Schaum bedeckt, um Glutnester zu ersticken. Statikexperten des Technischen Hilfswerks (THW) wurden hinzugezogen, um die Einsturzgefahr des Gebäudes zu bewerten. Zur Gefahrenabwehr wurden mithilfe des THW und eines Abrissunternehmens die Giebel des Gebäudes kontrolliert zum Einsturz gebracht. Der Dachstuhl war im Verlauf des Brandes von selbst eingestürzt.

Die starke Rauchentwicklung führte dazu, dass Anwohner über Rundfunkdurchsagen und Warn-Apps dazu aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen der Luftqualität ergaben zwar keine akuten gesundheitlichen Gefahren, jedoch stellen Brandgase grundsätzlich ein Gesundheitsrisiko dar. In der Nähe des Brandortes kam es zu mehreren Verdachtsfällen von Rauchgasintoxikationen.

Nachlöscharbeiten

Von dem ausgebrannten Gebäude blieben nur noch Trümmer übrig. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Das betroffene Gebäude stand seit längerer Zeit leer und sollte demnächst abgerissen werden, um Platz für einen Neubaukomplex zu schaffen. Der Brand führte zur vollständigen Sperrung der B442, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Feuerwehr Wunstorf bittet dringend darum, von Spekulationen in sozialen Medien Abstand zu nehmen. Falsche Berichte über eine angebliche Asbestwolke und Aufrufe, den Einsatzkräften Getränke zu bringen, sorgten für Verwirrung.

Auch am Montagmorgen waren noch Kräfte der Feuerwehr Wunstorf mit Nachlöscharbeiten an dem teilweise zusammengebrochenen und vollständig ausgebrannten Gebäude beschäftigt. Über zwei spezielle Strahlrohre für Schaummittel wurde versucht, Glutnester in den Trümmern endgültig zu ersticken. Der Bereich ist nach wie vor für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Derzeit beziffert die Polizei den Schaden auf rund 1,5 Millionen Euro.

 

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