70 Prozent der Bevölkerung in der Region Hannover können wählen
REGION HANNOVER (redu). Zur Europawahl 2024 sind in der Region Hannover rund 847.140 Personen wahlberechtigt. Mit einem Anstieg der Wahlberechtigten gegenüber den letzten Wahlen und einer hohen Zahl an Erstwählern stehen wichtige Entscheidungen für das Europäische Parlament bevor.
Die Europawahl 2024 markiert die zehnte Direktwahl zum Europäischen Parlament. Insgesamt werden 720 Abgeordnete gewählt, davon 96 für Deutschland. In der Region Hannover können, gemäß dem Stichtag 21. Mai, 847.140 Personen ihre Stimme abgeben. Dies entspricht etwa 70 Prozent der Gesamtbevölkerung von 1.201.185 Personen, die ihren Hauptwohnsitz in und um Hannover haben. Die endgültige Zahl der Wahlberechtigten wird jedoch erst am 9. Juni 2024 um 18 Uhr mit der Schließung des Wählerverzeichnisses feststehen.
Wahlberechtigt sind Personen, die das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind und seit mindestens drei Monaten in Deutschland oder einem anderen EU-Mitgliedstaat einen Wohnsitz haben. Deutsche Staatsangehörige werden automatisch am Hauptwohnsitz in das Wählerverzeichnis eingetragen, während Bürger anderer EU-Staaten einen Antrag stellen müssen. In der Region Hannover besaßen am 31. März 2024 insgesamt 896.369 Personen die deutsche oder eine EU-Staatsangehörigkeit.
Bei den letzten Europawahlen konnten in der Region Hannover 844.533 (2019) bzw. 850.194 (2014) Personen wählen. Die Zahl der wahlberechtigten Personen wird voraussichtlich steigen, und 59.897 Menschen werden erstmals ihre Stimme abgeben können, was 6,7 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung entspricht.
Die Region Hannover ist Heimat für Einwohner aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten, insgesamt 60.009 Personen, was fünf Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Die Landeshauptstadt Hannover hat mit 33.466 die höchste Anzahl ausländischer EU-Bürger, gefolgt von Garbsen und Langenhagen.
Weitere Informationen zur Europawahl 2024 sind in den „Statistischen Kurzinformationen 09/2024“ verfügbar, die unter www.hannover.de/ski eingesehen oder heruntergeladen werden können.
Schneller Einsatz verhindert Ausbreitung des Feuers auf Container
LEHRTE (redu). Am frühen Freitagmorgen rückte die Ortsfeuerwehr Lehrte zu einem Brand im Bereich einer Industriehalle auf dem Gelände eines Recyclingbetriebs in der Industriestraße aus. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Lehrte wurden am heutigen Freitagmorgen, dem 31. Mai, um 4:15 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung mit Feuerschein im Bereich einer Industriehalle auf das Gelände eines Recyclingbetriebs in der Industriestraße in Lehrte alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine deutliche schwarze Rauchentwicklung, weshalb die Alarmstufe vorsorglich erhöht wurde, um weitere Kräfte nachzualarmieren. Daraufhin wurden auch Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Steinwedel und Aligse alarmiert.
Bei der Erkundung auf dem Firmengelände stellte sich die Lage wie folgt dar: Im Außenbereich des Geländes standen zwei kleine Gitterboxen mit Elektroschrott im Vollbrand. Diese befanden sich an zwei weiteren größeren Containern, in denen Kunststoffrohre und Gartenabfälle gelagert waren. Das Feuer war bereits dabei, auf die Container überzugreifen.
Unter schwerem Atemschutz leiteten die Einsatzkräfte sofort die Brandbekämpfung ein. Das Feuer wurde von außen mit zwei C-Strahlrohren bekämpft und das Brandgut im Nachgang auseinandergezogen. Da unter dem Elektroschrott auch Akkus waren und sich das Feuer immer wieder reaktivierte, wurde vorsorglich entschieden, den Inhalt der Gitterboxen in einen neuen Container umzulagern und diesen mit Wasser zu fluten.
Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lehrte, Steinwedel und Aligse mit neun Fahrzeugen im Einsatz. Ein Notarzt, ein Rettungswagen sowie die Polizei waren ebenfalls vor Ort.
Über 7.000 Kinder nahmen bereits an Schwimmkursen teil – Weitere Angebote in den Sommerferien
REGION HANNOVER (redu). Pünktlich zu den Sommerferien in Niedersachsen startet die Schwimmoffensive Hannover den „Kleinen Schwimmsommer“. Mit neuen Kursangeboten in Hannover und der Region sollen noch mehr Kinder das Schwimmen lernen und so Badeunfälle verhindert werden.
Am 24. Juni beginnen in Niedersachsen die Sommerferien und mit ihnen startet der „Kleine Schwimmsommer“ der Schwimmoffensive Hannover. Ziel der Offensive ist es, die Zahl der Nichtschwimmer*innen weiter zu reduzieren und die Sicherheit beim Baden zu erhöhen. Seit dem Start der Initiative haben über 7.000 Kinder an Schwimmkursen teilgenommen.
Regionspräsident Steffen Krach hebt die Erfolge der Schwimmoffensive hervor: „Wir haben bereits 150 Kurse bewilligt, und bis April haben 200 Kinder ihr Seepferdchen oder Bronzeabzeichen gemacht.“ Diese Kurse laufen auch in den kommenden Monaten weiter.
Der „Kleine Schwimmsommer“ startet in der ersten Ferienwoche in Gehrden, wo sechs Kindergärten gratis Schwimmkurse erhalten. Nachmittags finden zusätzliche Seepferdchen- und Bronzekurse statt, organisiert vom Turn-Klubb zu Hannover. Bürgermeister Malte Losert stellt dafür erneut das örtliche Bad zur Verfügung.
Weitere Kurse werden im Büntebad in Hemmingen angeboten, unterstützt durch die Wilhelm-Hirte-Stiftung. Anna-Janina Niebuhr, Geschäftsführerin des Regionssportbundes Hannover (RSB), betont die Wichtigkeit der Unterstützung durch Bürgermeister Jan Dingeldey und die Stiftung, dank derer 50 Plätze kostenfrei angeboten werden können. Neue Kurse sind auch im Waldbad Arpke und in Langenhagen geplant, mit Anmeldungen direkt über die jeweiligen Vereine.
In Hannover selbst gibt es zwei Seepferdchen-Kurse in der Medizinischen Hochschule (MHH), die während der gesamten Ferienzeit laufen. Ein weiterer Abzeichentag findet am 29. Juli im Ricklinger Freibad statt, wo Kinder von 9 bis 13 Uhr Schwimmabzeichen erwerben können.
Zusätzlich verlost die Schwimmoffensive 50 Freiplätze für Kurse im Freibad Hemmingen. Interessierte Eltern können ihre Kinder per E-Mail anmelden und die Gründe für den Bedarf darlegen.
„Unser Ziel ist es, bis Jahresende rund 9.000 Kinder mit Schwimmkursen zu erreichen“, erklärt Regionspräsident Krach. „Leider sind die Wasserzeiten knapp, da viele Schwimmbäder saniert werden oder neu entstehen.“
Alle Informationen und Termine für den „Kleinen Schwimmsommer“ sind auf der Website der Schwimmoffensive Hannover verfügbar.
Waldbrandbekämpfung und Kommunikationsstrategien: Feuerwehr und DRK absolvieren Übung in Scheuen
REGION HANNOVER / SCHEUEN (redu)Die Feuerwehrbereitschaft des Brandschutzabschnittes I, bestehend aus den Städten Garbsen, Neustadt und Wunstorf, führte am vergangenen Wochenende ihre Jahresübung auf dem Ausbildungsgelände des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Scheuen durch. Im Fokus stand die Waldbrandbekämpfung, einschließlich Wasserversorgung und Kommunikation.
Die Feuerwehrbereitschaft des Brandschutzabschnittes I, bestehend aus den Städten Garbsen, Neustadt und Wunstorf, absolvierte am vergangenen Wochenende ihre Jahresübung auf dem Ausbildungsgelände des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) in Scheuen. Hauptthema der Übung war die Waldbrandbekämpfung, inklusive Wasserversorgung und Kommunikation. Die Übungsleitung hatte der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich inne, während Branddirektor Stefan Lammers, Leiter des Präsidialbüros des NLBK, die Einheit vor Ort begrüßte und durch das Gelände führte.
Bereits am Freitagabend trafen die Verbandsführung sowie die Verpflegungseinheit in Scheuen ein, um erste Vorbereitungen zu treffen und den Verpflegungsplatz aufzubauen. Am Samstagmorgen folgten die weiteren vier Züge der Bereitschaft. Zwei Züge wurden sofort in den Einsatz geschickt. Der erste Zug bekämpfte einen simulierten Waldbrand in einem mit künstlichem Nebel verrauchten Waldstück, während der dritte Zug die Wasserversorgung über eine Strecke von 550 Metern aufbaute. Im Laufe des Vormittags erfolgte der Austausch der Einheiten, wobei der zweite Zug den ersten und der fünfte Zug den dritten ablöste.
Die Brandbekämpfung wurde durch das Lösen und Einsammeln von Flatterbändern simuliert, die als „Flammen“ dienten. Zudem wurde eine verletzte Person, dargestellt durch eine Dummypuppe, aus dem Wald gerettet und den Kräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übergeben. Nach einer Mittagspause informierten Tim Kröger und Thorsten Dannenberg von der Notfallseelsorge des Kirchenkreises Wunstorf-Neustadt die Zugführer über ihren Service.
Am Nachmittag stand ein weiteres Einsatzszenario an: Ein Waldbrand drohte auf ein Munitionsdepot überzugreifen. Alle Züge waren in den Schutz des Gebäudes und die Brandbekämpfung eingebunden. Die Wasserversorgung wurde durch ein Wasserbecken, einen Hydranten und Tanklöschfahrzeuge sichergestellt. Die Übung beinhaltete auch inszenierte und spontane Probleme, wie einen fiktiven Verkehrsunfall und technische Defekte, die eine flexible Einsatzplanung erforderten.
Die Übung endete mit einer Manöverkritik, bei der nur kleinere Verbesserungen festgestellt wurden. Insgesamt waren 108 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK mit 34 Fahrzeugen beteiligt. Die Übernachtung erfolgte in den Unterkunftsgebäuden des NLBK, und der Verpflegungszug stellte drei Mahlzeiten täglich bereit. Der Samstagabend bot Gelegenheit für geselliges Beisammensein und den Austausch zwischen den Feuerwehrleuten. Am Sonntag wurde das Übungsgelände genauer besichtigt, bevor die Züge am Mittag wieder abrückten.
Hannover verzeichnet Zunahme des Fachkräftemangels in Kitas um 15 Prozent
REGION HANNOVER (redu). Der aktuelle Kita-Bericht 2023/24 der Region Hannover zeigt eine deutliche Verschärfung des Fachkräftemangels in der Kinderbetreuung. Insgesamt fehlen 397 pädagogische Fachkräfte, ein Anstieg um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Region Hannover steht vor wachsenden Herausforderungen in der Kinderbetreuung. Der jüngste Kita-Bericht 2023/24, basierend auf den Daten aus 16 Städten und Gemeinden, zeigt eine alarmierende Zunahme der Personallücke. In den 352 Einrichtungen fehlen aktuell 397 pädagogische Fachkräfte – ein Anstieg von 344 im Vorjahr.
Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziales, Familie, Teilhabe und Jugend, betont die kritische Lage: „Der Fachkräftemangel hat verheerende Auswirkungen. Eltern können sich nicht auf ausreichende Betreuung verlassen, was zu Schließungen von Gruppen oder verkürzten Betreuungszeiten führt.“ Die Region Hannover arbeite intensiv an Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuungssituation und zur Fachkräftegewinnung und -bindung, so Hanke weiter. Dazu zählen der Ausbau von Schulplätzen, Weiterbildungsangebote und die Entwicklung von Fachkarrieren.
Die durchschnittliche Versorgungsquote im Krippenbereich liegt derzeit bei 45,6 Prozent, im Kindergartenbereich bei 96,4 Prozent und im Hortbereich bei 17,6 Prozent. Insgesamt wurden 254 neue Betreuungsplätze für Kinder bis sechs Jahren geschaffen, jedoch sank die Zahl der Hortplätze um 210.
Besonders die Altersgruppe der unter Dreijährigen verzeichnete einen Bevölkerungsrückgang um 738 Kinder, was teilweise die gestiegene Versorgungsquote von 41,5 auf 45,6 Prozent erklärt. Bei den Drei- bis Sechsjährigen gab es ebenfalls einen leichten Rückgang der Kinderzahlen, was zu einer Verbesserung der Versorgungsquote auf 96,4 Prozent führte. Anders im Hortbereich, wo die Versorgungsquote von 19,3 Prozent auf 17,6 Prozent sank. Der Rückgang ist auf die Schließung von Horten zugunsten des Ausbaus von Ganztagsschulen zurückzuführen.
Dr. Hanke fordert verstärkte Unterstützung durch Bund und Land, da die Kommunen die Herausforderungen nicht allein bewältigen können. Es fehle an substantiellen Fördermitteln zur Schaffung neuer Betreuungsplätze. „Bund und Land müssen hier dringend umsteuern“, so Hanke.
Die Region Hannover betreut als Jugendhilfeträger die Kommunen Barsinghausen, Burgwedel, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Neustadt am Rübenberge, Pattensen, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze, Wedemark, Wennigsen und Wunstorf. Der vollständige Kita-Bericht und die Einzelauswertungen sind auf der Webseite der Region Hannover verfügbar.
Einschränkungen zur Bewässerung im Sommer: Region Hannover reagiert auf Wasserknappheit
REGION HANNOVER (redu). Die Region Hannover führt auch in diesem Jahr zeitliche Beschränkungen für die Bewässerung an besonders heißen Tagen ein. Von Juni bis September gelten neue Regelungen, um das Grundwasser langfristig zu schützen.
Die Region Hannover hat zum Schutz des Grundwassers auch in diesem Jahr zeitliche Beschränkungen für die Bewässerung eingeführt. Diese gelten vom 1. Juni bis 30. September jeweils von 11 bis 17 Uhr und bei Temperaturen ab 27 Grad. Betroffen sind land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, öffentliche und private Grünflächen sowie Sportanlagen wie Fußball-, Hockey-, Tennis-, Reit- und Golfplätze.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Grenzwerte angepasst. 2023 galt eine Regelung von 11 bis 18 Uhr bei einer Temperaturgrenze von 24 Grad. Maßgeblich für das Inkrafttreten bleiben die Temperaturdaten der Flughafen-Wetterstation Langenhagen.
Grund für die Einschränkungen ist die weiterhin kritische Grundwasser-Gesamtsituation in der Region Hannover, trotz des Hochwassers im Winter. Jens Palandt, Umweltdezernent der Region, betont, dass die langjährige negative Wasserbilanz nicht durch ein einmaliges Hochwasserereignis nachhaltig verbessert werden kann. Die Grundwassermenge bleibt auf niedrigem Niveau, weshalb vorsorgliche Maßnahmen notwendig sind.
Regionspräsident Steffen Krach unterstreicht die Notwendigkeit der Vorgaben, um langfristig ausreichende Wasserressourcen zu sichern. Krach und Palandt betonen, dass die Einschränkungen ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind, um Verdunstungsverluste zu minimieren.
In den vergangenen Monaten hat die Region wissenschaftliche Daten ausgewertet und Gespräche mit Vertretern von Landwirtschaft und Sportverbänden geführt, um die Bedürfnisse der Betroffenen zu berücksichtigen. Neben den Einschränkungen bleibt die Nutzung klimaangepasster Bewässerungstechniken in der Landwirtschaft erlaubt. Auch die Nutzung von gespeichertem Regenwasser und punktgenaues Bewässern mit Gießkannen oder Eimern ist weiterhin möglich.
Verstöße gegen die Bewässerungsvorgaben können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden. Die Region setzt auf Aufklärung und Zusammenarbeit mit den Betroffenen, um die lebenswichtige Ressource Wasser langfristig zu sichern. Die Regeln zur Bewässerung sollen auch in den kommenden Jahren gelten.
Um Sportvereine bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, fördert die Region Hannover die Anschaffung von Regenwasserspeichern, smarten Bewässerungsanlagen und wassersparenden Sportplatzbelägen mit bis zu 50.000 Euro.
Mitarbeiter entladen brennendes Altpapier rechtzeitig – Feuerwehr beendet Einsatz nach 1,5 Stunden
WEDEMARK (redu). Am Donnerstagvormittag verursachte ein brennender Müllwagen in Brelingen einen Feuerwehreinsatz, bei dem knapp 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren Brelingen und Mellendorf im Einsatz waren.
Heute Vormittag gegen 10 Uhr wurden die Feuerwehren Brelingen und Mellendorf zu einem brennenden Müllwagen in der Bennemühlener Straße, nahe der Kreuzung zur Hauptstraße in Brelingen, gerufen. Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens bemerkten während der Fahrt Rauch aus dem Laderaum ihres Müllwagens. Das geladene Altpapier hatte aus ungeklärter Ursache Feuer gefangen.
Die Mitarbeiter stoppten den Wagen sofort und entluden das brennende Altpapier auf die Straße, um eine Ausbreitung des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die Feuerwehr traf schnell ein, zog das Papier auseinander und löschte es mit Wasser. Der Einsatz dauerte etwa 1,5 Stunden, danach konnten die knapp 20 Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.
Während der Löscharbeiten und der anschließenden Aufräumarbeiten kam es im Bereich Hauptstraße/Bennemühlener Straße zu Verkehrsbehinderungen. Die Ursache des Feuers ist bisher ungeklärt.
Fehlalarm über Gasaustritt entpuppt sich als Rauchentwicklung in Burgdorfer Innenstadt
BURGDORF (redu). In der Nacht zum 7. Mai 2024 wurde die Feuerwehr Burgdorf zu einem vermeintlichen Gasaustritt gerufen, der sich als Rauchentwicklung aus einem Wohngebäude herausstellte. Umfangreiche Einsätze führten schließlich zur Lokalisierung und Löschung eines Feuers in der Zwischendecke des Erdgeschosses.
Am frühen Morgen rückten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Burgdorf sowie der Messkomponente aus Hänigsen zunächst aufgrund eines gemeldeten Gasaustritts im Schützenweg in Burgdorf aus. Vor Ort in der Schlossstraße, Ecke Wächterstieg, stellten die Feuerwehrleute jedoch fest, dass es sich nicht um Gas, sondern um Rauch handelte, der aus dem betroffenen Gebäude austrat.
Der Einsatzleiter Florian Bethmann erhöhte sofort die Alarmstufe auf B2, woraufhin auch die Ortsfeuerwehren aus Hülptingsen und Dachtmissen hinzugezogen wurden. Die Feuerwehr konzentrierte ihre ersten Maßnahmen mit einer Steckleiter und der Drehleiter auf den Dachstuhl des Gebäudes, da sich dort starker Rauch ansammelte. Trotz intensiver Suche konnten die Einsatzkräfte zunächst keine Brandquelle ausfindig machen.
Das Feuer wurde letztlich in der Zwischendecke des Erdgeschosses lokalisiert und zunächst mit einem Rohr gelöscht. Erst gegen 3 Uhr morgens konnte der Brand weitestgehend unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend mussten die Einsatzkräfte die Zwischendecke öffnen, um restliche Glutnester sicher abzulöschen.
Laut Einsatzleitung gab es keine Verletzten. Das Hauptgebäude sowie ein Nebengebäude wurden vorsichtshalber vollständig evakuiert. Die Ursache des Brandes sowie die Schadenshöhe sind derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen durch die Brandermittler der Polizei.
Insgesamt waren circa 45 Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren, zwei Rettungswagen und mehrere Streifenwagen der Polizei bei dem nächtlichen Einsatz vor Ort.
Planung eines Feuerwehrzentrums und Gewaltschutz: Schwerpunkte der Delegiertenversammlung Hannover
HANNOVER (redu). Bei der Delegiertenversammlung 2024 des Feuerwehrverbandes Region Hannover, unter dem Motto „FEUERWEHR – Ehrensache!“, diskutierten rund 170 Delegierte wichtige Themen wie die Planung eines gemeinsamen Feuerwehrzentrums und die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. Der Vorsitzende Karl-Heinz Mensing und Gäste wie Regionsrätin Christine Karasch und Stadtrat Dr. Axel von der Ohe betonten die Bedeutung von Synergieeffekten und Schutzkonzepten.
Die Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Region Hannover versammelte sich gestern Vormittag im Haus der Region Hannover, um den Jahresbericht des Vorsitzenden Karl-Heinz Mensing zu hören und wichtige Themen zu diskutieren. Unter dem Motto „FEUERWEHR – Ehrensache!“ stehend, repräsentierten die Delegierten insgesamt 12.588 Feuerwehrleute aus der gesamten Region.
Planung des Feuerwehrzentrums
Das Hauptthema der Versammlung war die Planung eines neuen Feuerwehrzentrums, das auf dem Gelände der Feuerwache 4 am Tönniesberg errichtet werden soll. Dieses Zentrum wird die Feuerwehrtechnische Zentrale Ronnenberg der Region, die Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover und die Freiwilligen Feuerwehren Bornum und Ricklingen beherbergen. Kernstück des neuen Zentrums wird ein Brandübungshaus sein, das realistische Heißübungen für alle Einsatzkräfte ermöglicht. Über den Fortschritt berichteten die Planungsverantwortlichen Christine Reime von der Landeshauptstadt und Matthias Kühne von der Region Hannover. Nach der Sommerpause sollen die politischen Gremien die notwendigen Beschlüsse fassen.
Zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte
Ein weiteres zentrales Thema war die Bekämpfung der zunehmenden Gewalt gegen Einsatzkräfte. Christoph Bahlmann, der stellvertretende Vorsitzende, moderierte die Diskussion und präsentierte das neue Schutzkonzept des Verbandes, das unter anderem Deeskalationstraining und den Einsatz von Bodycams umfasst. Polizeioberkommissarin Sina Burkheiser und Kriminaloberrat Markus Häckl sprachen über die Effektivität von Bodycams zur Deeskalation und die Herausforderungen bei der Strafverfolgung von Übergriffen auf Einsatzkräfte.
In seinem Fazit zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte kündigte Christoph Bahlmann ein Schutzkonzept des Feuerwehrverbandes Region Hannover mit folgenden Elementen an:
Aus- und Fortbildung (Deeskalationstraining)
Einheitliche Dokumente zur Unterstützung, um die Fälle zügig zur Anzeige zu bringen.
Einsatz beim Land, dass auch für Feuerwehren Bodycams zugelassen werden. Verbunden mit dem Angebot, diese in der Region Hannover zu testen.
Intensivierung der schon guten Zusammenarbeit mit der Polizei.
Unterstützung der betroffenen Einsatzkräfte bei der individuellen Rechtsberatung.
Möglichkeiten der psycho-sozialen Unterstützung aufzeigen.
In seinem Jahresbericht hob Mensing die Bedeutung der guten Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Region und der Landeshauptstadt Hannover hervor. Diese Kooperation spiegelt sich auch in den gemeinsamen Bemühungen um das Feuerwehrzentrum wider. Zusätzlich thematisierte Mensing die Herausforderungen des Klimawandels, die immer häufigere und intensivere Umweltereignisse mit sich bringen und forderte verstärkte Präventionsmaßnahmen.
Ehrungen
Im Rahmen der Versammlung fanden auch die Wahl eines Beisitzers für den Vorstand und mehrere bedeutende Ehrungen statt. Unter anderem wurden Hauptbrandmeister Diethelm Huch und Abschnittsbrandmeister Horst Holderith für ihre Verdienste ausgezeichnet.
Die Versammlung endete mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne, was die Einheit und den Gemeinschaftsgeist der Feuerwehrleute unterstreicht.
Der Feuerwehrverband (FV) Region Hannover e.V. ist die Vereinigung von 12.588 Mitgliedern der Feuerwehren in der Landeshauptstadt und der Region Hannover und ist der größte Einzel- verband der Feuerwehren in Niedersachsen. Dem Verband gehören 222 Freiwillige Feuerweh- ren, eine Berufsfeuerwehr, elf Werkfeuerwehren und eine Betriebsfeuerwehr an.
Sommer 2024 bringt attraktive Urlaubs- und City-Destinationen direkt ab Hannover
HANNOVER (redu). Eurowings baut seine Präsenz am Hannover Airport deutlich aus und kündigt für den Sommer 2024 eine bedeutende Erweiterung des Flugangebots an. Insgesamt 17 europäische Urlaubs- und City-Destinationen werden neu ins Programm aufgenommen, womit das Angebot für Reisende ab Hannover verdreifacht wird. Zusätzlich stationiert die Airline zwei Airbus A320 am Flughafen, der damit zur zwölften Eurowings-Basis in Europa avanciert.
Während eines Medien-Events gaben Eurowings-CEO Jens Bischof und die Geschäftsführer des Hannover Airport, Dr. Martin Roll und Maik Blötz, den offiziellen Startschuss für die neue Basis. Das gesteigerte Engagement wird durch den in „Burgundy“ neu gestrichenen alten Tower des Flughafens symbolisiert. Dr. Roll betonte, dass der neue Flugplan die Attraktivität Hannovers als touristischen Flughafen erheblich steigert, besonders mit den neuen Verbindungen nach Italien.
Jens Bischof erklärte, dass die neuen Ziele, darunter Italien, das griechische Thessaloniki und Pula in Kroatien, sowie eine Erhöhung der Flüge nach Palma de Mallorca und Stockholm, Niedersachsen besser mit den beliebtesten Urlaubszielen Südeuropas verbinden werden. Die Expansion spiegelt das Bekenntnis zu Hannover als wichtigen Luftverkehrsstandort wider.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay begrüßten ebenfalls die neuen Direktziele, die Chancen für den Incoming-Tourismus bieten. Viele regionale Führungskräfte, darunter Regionspräsident Steffen Krach und Jochen Köckler, Chef der Deutschen Messe AG, sowie weitere Vertreter aus Wirtschaft und Tourismus, nahmen an der Feier teil.
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.
Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERTREJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.