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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Deutschlandticket

Deutschlandticket: Ein Jahr erfolgreicher Nahverkehr in Hannover

30. April 2024/in Region Hannover

Überwältigende Akzeptanz: 200.000 Hannoveraner nutzen das Deutschlandticket

HANNOVER (redu). Ein Jahr nach der Einführung des Deutschlandtickets, das den bundesweiten Nahverkehr für 49 Euro ermöglicht, zeigt die Region Hannover beeindruckende Nutzungszahlen. Die speziell auf das Regionsgebiet zugeschnittene 365-Euro-Variante erweist sich dabei als besonders beliebt.

Seit der Einführung des Deutschlandtickets ist die Nutzung des ÖPNV in der Region Hannover signifikant gestiegen. Laut einer Marktforschung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) besaßen Ende 2023 bereits etwa 200.000 Einwohner der Region ein solches Ticket. Allein die ÜSTRA verzeichnete bis April 2024 96.900 direkte Abonnements, darunter 51.000 Jobtickets und über 34.000 Tickets der 365-Euro-Variante.

Die Jobticket-Nutzung hat im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent zugenommen, von 40.800 auf 54.000 Nutzer. Regionspräsident Steffen Krach sieht in diesen Zahlen einen klaren Erfolg seiner Politik für bezahlbaren und nachhaltigen ÖPNV. Die Akzeptanz des 365-Euro-Jobtickets als finanzielle Erleichterung und die steigende Zahl der teilnehmenden Unternehmen von 322 auf 1.673 bestätigen seine Einschätzung.

Insgesamt wurden in der Region Hannover verschiedene Deutschlandticket-Optionen erfolgreich implementiert:

  • D-Ticket Job Hannover: 34.600
  • D-Ticket Job Hannover 100: 17.000
  • Reguläres Deutschlandticket: 23.200
  • D-Ticket Hannover Sozial: 14.900
  • Studierenden-Tickets: 5.800
  • D-Ticket Hannover Ehrenamt: 1.400

Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region, hebt hervor, dass der ÖPNV durch Angebote wie das sprinti im Umland und das Mobilitätsangebot der Region weiter an Attraktivität gewinnt. Über 127.000 Menschen in Hannover nutzen bereits Angebote, die 365 Euro oder weniger kosten, und die Zahl der Studierenden, die ab dem Wintersemester ebenfalls für 365 Euro durch Deutschland fahren können, liegt bei etwa 50.000.

Fazit

Die Daten zeigen, dass das Deutschlandticket nicht nur eine hohe Akzeptanz findet, sondern auch dazu beiträgt, nachhaltige Mobilität zu fördern und die Verkehrswende voranzutreiben.

Entfernter Zünder

Erfolgreiche Bombenentschärfung in Laatzen

28. April 2024/in Region Hannover

In einer koordinierten Aktion entfernte der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Zünder einer englischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg

LAATZEN (redu). In Laatzen, Niedersachsen, wurde heute eine 5 Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die Entschärfung erfolgte durch das fachgerechte Entfernen des Aufschlagzünders um 13:55 Uhr, nachdem zuvor über 2500 Einwohner evakuiert wurden.

Am heutigen Morgen begann in Oesselse, einem Ortsteil von Laatzen, eine großangelegte Evakuierung. Um 9 Uhr mussten 2.578 Personen ihre Wohnungen verlassen, um die Entschärfung einer aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden englischen Fliegerbombe zu ermöglichen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen konnte den Blindgänger um 13:55 Uhr erfolgreich unschädlich machen, indem der Aufschlagzünder mechanisch entfernt wurde.

Die zügige Durchführung der Maßnahmen wurde durch das vorbildliche Verhalten der Einwohner von Oesselse unterstützt, die anders als bei früheren Einsätzen das Sperrgebiet nicht unbefugt betraten. Bürgermeister Kai Eggert lobte die Kooperationsbereitschaft der Bevölkerung und dankte allen beteiligten Organisationen, einschließlich der Freiwilligen Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Technischen Hilfswerk, der Polizei sowie den Mitarbeitenden des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Stadtverwaltung.

Dachstuhlbrand

Schnelle Reaktion der Feuerwehr schützt Wohngebäude und Seniorenheim

28. April 2024/in Region Hannover

Effektiver Einsatz: Feuerwehr Immensen löscht Dachstuhlbrand

LEHRTE (redu). In der Nacht zum 28. April 2024 brach ein Feuer im Dachstuhl eines Wirtschaftsgebäudes auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Immensen aus. Die Feuerwehr wurde um 00:42 Uhr zur Lüneburger Straße gerufen, wo das Feuer bereits in voller Ausbreitung war. Das Gebäude beherbergte ein Elektroauto, einen 600 Liter Dieseltank und eine Hackschnitzelheizung.

Die Feuerwehr erhöhte aufgrund der Nähe zu einem Seniorenheim und einem weiteren Wohngebäude die Alarmstufe und leitete sofort umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Mit mehreren Löschtrupps von außen und über eine Drehleiter bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen. Der Eigentümer unterstützte die Löscharbeiten durch die Bereitstellung seines Schwimmteiches, der 20.000 Liter Wasser fasste.

Durch die rasche Intervention konnte ein Übergreifen der Flammen verhindert und das Hauptgebäude sowie der Dieseltank geschützt werden. Das Elektroauto wurde sicher aus dem Gebäude entfernt. Eine potenzielle Evakuierung des Seniorenheims konnte vermieden werden.

Nach dem Brand wurden Hackschnitzel aus dem Bunker entfernt und kontrolliert gelöscht, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Der Einsatz zog sich bis in die Morgenstunden hin. Die Lüneburger Straße musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

Insgesamt waren 108 Feuerwehrkräfte aus mehreren Ortschaften und 22 Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt durch die ManV-Komponente der Berufsfeuerwehr Hannover, mehrere Notärzte und die Polizei. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe stehen noch aus.

Unfall K135

Zwei Todesopfer bei Frontalzusammenstoß mit Baum auf der K135

21. April 2024/in Region Hannover

Schwere Unfallfolgen nach Kollision auf Landstraße

SEHNDE (redu). In der Nacht zum Sonntag ereignete sich auf der K135 zwischen Evern und Lehrte ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen ihr Leben verloren. Ein Smartphone-Notrufsystem meldete den Unfall ohne Sprechkontakt an die Regionsleitstelle Hannover.

In der tiefen Nacht gegen 00:20 Uhr alarmierte ein automatisches Unfallerkennungssystem die Regionsleitstelle Hannover über einen schweren Verkehrsunfall auf der K135. Ohne dass die Beteiligten selbst Kontakt aufnahmen, wurden sofort mehrere Ortsfeuerwehren und Rettungskräfte zum Unfallort entsandt.

Die Einsatzkräfte fanden ein gegen einen Baum gepralltes und vollständig brennendes Fahrzeug vor. Unter Einsatz von Atemschutzgeräten und einem schnellen Löschangriff kämpften die Feuerwehrleute gegen die Flammen. Die Unfalluntersuchung ergab, dass zwei Personen im Fahrzeug tödliche Verletzungen erlitten hatten. Zusätzlich wurde mit Hilfe einer Drohne der Feuerwehr Lehrte die Umgebung abgesucht, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen im oder in der Nähe des Fahrzeugs befanden.

Die beteiligten Feuerwehrteams aus Evern, Haimar, Rethmar, Sehnde und Lehrte waren mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz. Außerdem waren ein Notfallseelsorger sowie Notarzt- und Rettungsdienstfahrzeuge vor Ort, um Unterstützung zu leisten. Die Feuerwehr sorgte weiterhin für den Brandschutz und die Ausleuchtung der Unfallstelle, während zur Unfallursache und der Schadenshöhe bisher keine Angaben gemacht werden konnten.

Großeinsatz Feuerwehr Isernhagen

Großeinsatz der Feuerwehr nach Explosion in Isernhagen

18. April 2024/in Region Hannover

Explosion eines elektrischen Gabelstaplers löst Brand aus. Zum Glück keine Verletzten.

ISERNHAGEN (redu). Am Donnerstagvormittag gegen 11:15 Uhr kam es zu einem Brand in einem Gewerbebetrieb im Gewerbegebiet an der Kupferstraße in Isernhagen H.B., ausgelöst durch eine Explosion eines elektrischen Gabelstaplers. Der Vorfall führte zu einem massiven Einsatz der Feuerwehr, bei dem alle sieben Ortsfeuerwehren von Isernhagen mit insgesamt etwa 80 Einsatzkräften ausrückten.

Der Brand begann in einer Waschhalle, nachdem ein Gabelstapler während der Inbetriebnahme der Reinigungsanlage Feuer gefangen hatte. Die Explosion verursachte eine weithin sichtbare Rauchwolke. Obwohl der Vorfall keinen Personenschaden nach sich zog, entstand nach Angaben des Feuerwehrsprechers Andreas Wegener erheblicher Sachschaden. Die genaue Ursache des Brandes ist momentan noch unklar.

Feuerwehr

Die Feuerwehr Isernhagen konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindern © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Löscharbeiten wurden durch schwer erreichbare Dämmmaterialien in der Deckenkonstruktion erschwert, da sich in denen noch Glutnester befanden. Unterstützung erhielten die Feuerwehrkräfte durch Drehleitern aus Altwarmbüchen und Burgwedel. Die Nachlöscharbeiten dauern weiterhin an.

Während des Einsatzes kam es zu teilweise erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Videobericht © Carl-Marcus Müller

Kellerbrand

Kellerbrand in Langenhagen schnell unter Kontrolle

17. April 2024/in Region Hannover

Technischer Defekt verursacht Brand in Langenhagener Mehrfamilienhaus

LANGENHAGEN (redu). Am Mittwochvormittag wurde die Feuerwehr zu einem Kellerbrand in der Kneippstraße in Langenhagen gerufen. Ein technischer Defekt an einem Kühlschrank hatte zu einer Rauchentwicklung geführt. Die schnelle Intervention der Einsatzkräfte verhinderte Schlimmeres.

Die Ortsfeuerwehren Langenhagen und Krähenwinkel wurden am Mittwoch um 11:26 Uhr zu einem Brand in der Kneippstraße alarmiert. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte war eine leichte Verrauchung im Keller eines Mehrfamilienhauses feststellbar. Ein Trupp ging sofort unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude. Der Brandherd – ein defekter Stromstecker eines Kühlschrankes – wurde schnell gefunden und mit einem Kleinlöschgerät erfolgreich bekämpft. Nach dem Löschen sorgte die Feuerwehr für die Belüftung der Räumlichkeiten, um alle Rauchgase zu entfernen.

Insgesamt waren 17 Feuerwehrleute unter der Leitung von Christopher Klein im Einsatz. Unterstützung erhielten sie von einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Fachberater Sanität der Johanniter sowie von der Polizei Langenhagen. Der Einsatz wurde effizient und ohne weitere Zwischenfälle abgewickelt.

GRoßbrand Laderholz

Mittelbrand eskaliert zu Großbrand: Mehrere Feuerwehren im Einsatz in Laderholz

16. April 2024/in Region Hannover

Über 150 Einsatzkräfte bekämpfen Dachstuhlbrand in Laderholz – Keine Verletzten zu beklagen

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Kurz nach 16 Uhr brach in einem Gebäude in Laderholz ein Feuer aus, das schnell zu einem Großbrand eskalierte. Die Feuerwehren aus Laderholz, Lutter, Mandelsloh, Dudensen, Hagen, Niedernstöcken, Neustadt und weitere wurden alarmiert, nachdem Meldungen eingingen, dass Flammen aus dem Dach schlagen. Die Einsatzleitung stufte den Vorfall zunächst als Mittelbrand ein, erhöhte jedoch rasch auf Großbrand, was die Alarmierung weiterer Einheiten nach sich zog.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Gebäude; alle Bewohner konnten sich selbstständig und unverletzt in Sicherheit bringen. Die Feuerwehrkräfte, unter der Leitung des Laderholzer Ortsbrandmeisters Michael Lühring, sind derzeit mit umfangreichen Löschmaßnahmen beschäftigt. Hierzu zählt das Öffnen von Zwischendecken und -wänden sowie das Entfernen von Dämmmaterial, um an die Flammen heranzukommen.

Zusätzlich wurde das Dach mittels der Neustädter Drehleiter großflächig geöffnet, um Brandnester effektiv abzulöschen. Die Stadtwerke unterstützten die Löschmaßnahmen durch das Abschalten der Stromzufuhr und das Abschiebern der Wasserversorgung.

Mit insgesamt 159 Einsatzkräften vor Ort, einschließlich der feuerwehrtechnischen Zentrale Neustadt, des Stadtbrandmeisters Torben Klingemann und seinem Stellvertreterteam, setzt sich der Einsatz fort. Zusätzlich sind Rettungsdienst und Polizei im Einsatzgebiet präsent.

Am Abend meldeten die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Laderholz um 21 Uhr erfolgreich „Feuer aus“ nach einem umfassenden Einsatz gegen die Flammen in einem lokalen Gebäude. Unter Einsatz von Atemschutztrupps wurden zunächst alle Brandherde im Gebäudeinneren freigelegt und abgelöscht. Um besser an die Flammen im Dachstuhl zu gelangen, wurde das Dach mittels einer Drehleiter weiter geöffnet. Hierbei kam Netzmittel zum Einsatz, ein dünnflüssiger Löschschaum, der effektiv zur Brandbekämpfung verwendet wurde.

Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse und Ausleuchtung des Brandobjekts wurde ein zusätzlicher Lichtmastanhänger von der feuerwehrtechnischen Zentrale in Neustadt angefordert und installiert. Über die gesamte Nacht stellte die Ortsfeuerwehr Laderholz eine Brandwache, die wieder aufflammende Glutnester bekämpfte, bis schließlich um 7 Uhr morgens die Maßnahmen abgeschlossen und der Rückbau eingeleitet werden konnte.

Wie üblich nach einem größeren Brandeinsatz sind die beteiligten Einsatzkräfte und Mitarbeiter der feuerwehrtechnischen Zentrale mit der Nachbereitung beschäftigt. Diese umfasst unter anderem die Reinigung und Wartung der kontaminierten Einsatzkleidung und Ausrüstung, das Befüllen und Prüfen der Atemschutzgeräte sowie die Erstellung der Einsatzberichte.

Löscharbeiten

Die Feuerwehr geht gleich von mehreren Seiten bei der Brandbekämpfung vor © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Videobeitrag:

Verkehrsunfalldienst

Auffahrunfall auf Autobahn 2 führt zu schweren Verkehrsbehinderungen

16. April 2024/in Region Hannover

37-jährige Frau bei Auffahrunfall leicht verletzt; Fahrbahn stundenlang gesperrt

HANNOVER (redu). Am Montag, den 15. April 2024, ereignete sich auf der Bundesautobahn 2 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug auf einen bremsenden Pkw auffuhr und diesen unter einen weiteren Lkw schob. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einem Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro.

Der Unfallhergang begann, als ein 42-jähriger Lkw-Fahrer seine Geschwindigkeit zwischen den Anschlussstellen Hannover-Herrenhausen und Garbsen verringerte. Eine dahinter fahrende 37-jährige Frau aus Wunstorf bremste ihren Skoda Kodiaq ebenfalls ab. Ein nachfolgender 39-jähriger Sattelzugfahrer konnte jedoch nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Heck des Skoda, welcher daraufhin unter den vorderen Sattelauflieger geschoben wurde.

Die Frau wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt leichte Verletzungen. Nach ihrer Rettung durch Einsatzkräfte wurde sie in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses jedoch bereits am folgenden Tag wieder verlassen.

Die BAB 2 war in Richtung Dortmund zunächst vollständig und später teilweise gesperrt, was zu einem Stau von bis zu 50 Kilometern Länge führte. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Frage, warum der Sattelzug nicht rechtzeitig stoppen konnte, dauern an. Dem 39-jährigen Fahrer wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

ÜMO

Die neue Marke ÜSTRA: Einheitliche Identität für den ÖPNV in Hannover

10. April 2024/in Region Hannover

Drei Verkehrsunternehmen unter einem Dach: ÜSTRA repräsentiert zukünftig den gesamten Nahverkehr in Hannover

HANNOVER (redu). In Hannover beginnt eine neue Ära im öffentlichen Personennahverkehr: ÜSTRA, regiobus und der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) verschmelzen zu einer einheitlichen Marke, um den Nahverkehr effizienter und ansprechender zu gestalten.

Seit Jahren arbeiten die ÜSTRA, regiobus und der Großraum-Verkehr Hannover (GVH) eng zusammen, führen jedoch eigenständige Logos und Markenidentitäten. Heute markiert der Beginn einer signifikanten Veränderung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von Hannover: Die ÜSTRA wird fortan als einheitliche Marke für alle drei Unternehmen stehen.

Dieser Schritt zielt darauf ab, den Nahverkehr in der Region zu vereinfachen und ihn als integralen Bestandteil eines modernen und nachhaltigen Lebensstils zu etablieren. Die bisherige ÜSTRA-Marke wird grundlegend überarbeitet und mit der Einführung des ÜMO, einer neuen Bildmarke, neu positioniert. Das ÜMO symbolisiert mehr als nur ein Logo – es repräsentiert den stilisierten Umriss der Region Hannover und bringt eine positive Ausstrahlung mit sich.

Die Regionsversammlung hat bereits im letzten Jahr den Weg für diesen Gemeinschaftsbetrieb freigemacht. Regionspräsident Steffen Krach betont die Bedeutung der neuen Marke, die bei den Menschen in Hannover bereits gut bekannt und verbunden mit vielfältigen Geschichten ist. Er hebt hervor, dass die einheitliche Marke Kosten spart und das System effizienter macht.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz und die Vorstände Elke van Zadel sowie Denise Hain sehen in der neuen Marke eine strategische Antwort auf die Anforderungen eines zuverlässigen und leistungsstarken ÖPNV. Die Konzentration auf eine Marke soll die Identifikation der Mitarbeiter stärken und das Zusammenwachsen der Organisationen fördern.

Die Umsetzung der neuen Marke erfolgt in Zusammenarbeit mit der Agentur Jung von Matt, die für ihre innovativen Branding-Konzepte bekannt ist. Mit der neuen Marke ÜSTRA wird ein freundliches und sympathisches Gesicht des Nahverkehrs geschaffen, das dazu beitragen soll, den besten ÖPNV in Deutschland zu realisieren.

Abschließend wird die neue Bildmarke ÜMO als zentrales Element der Markenidentität in den Vordergrund gestellt. Sie wird fortan an zahlreichen Berührungspunkten in der Region Hannover präsent sein, von Stadtbahnen bis zu Fahrkartenautomaten.

24-Stunden-Übung

Realistisches Notfallszenario: Hilfsorganisationen führen 24-Stunden-Übung durch

9. April 2024/in Region Hannover

Von technischer Hilfe bis zur Verpflegung: Johanniter, DLRG und DRK trainieren für den Ernstfall

LANGENHAGEN (redu). Bei einer großangelegten Übung im Stadtgebiet von Langenhagen haben rund 75 Helferinnen und Helfer der Johanniter, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und des Deutschen Roten Kreuzes ein breites Spektrum an Notfallszenarien trainiert. Ziel der seit Januar geplanten 24-Stunden-Übung war es, die Zusammenarbeit zu stärken und verschiedene Fähigkeiten praxisnah zu testen.

Langenhagen war dieses Wochenende Schauplatz einer umfassenden Rettungsübung, an der insgesamt 75 Ehrenamtliche aus verschiedenen Hilfsorganisationen teilnahmen. Diese Simulation, die von Samstag bis Sonntag andauerte, diente dazu, die Einsatzbereitschaft und das koordinierte Zusammenspiel der Helfenden in verschiedenen Notfallsituationen zu verbessern.

Das Organisationsteam hatte die Übung detailliert geplant, um sicherzustellen, dass die Teilnehmenden in diversen Einsatzszenarien ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen konnten. Die anspruchsvollen Trainingsmodule reichten von der Rettung einer ertrinkenden Puppe bis hin zum Aufbau von Notunterkünften und der Brandbekämpfung in Kooperation mit der Ortsfeuerwehr.

Ein besonderer Fokus lag auf der realistischen Darstellung der Szenarien, um die Helfenden auf echte Einsätze vorzubereiten. So wurde unter anderem die koordinierte Anfahrt in einer Fahrzeugkolonne geübt, die hohe Konzentration und eine präzise Abstimmung erfordert.

Die Johanniter-Verpflegungsgruppe sorgte währenddessen für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte, indem sie drei Mahlzeiten bereitstellte und damit demonstrierte, wie wichtig die Logistik und Versorgung im Hintergrund einer jeden größeren Operation ist.

Am Sonntag widmeten sich die Helfenden der Reflexion und Analyse der durchgeführten Übungen, um mögliche Verbesserungen zu identifizieren und die Zusammenarbeit weiter zu optimieren.

Das Wochenende zeigte eindrucksvoll, dass der Bevölkerungsschutz auf ehrenamtliches Engagement angewiesen ist, und bot Interessierten die Möglichkeit, sich über die Johanniter-Ehrenamtswebseite über Engagementmöglichkeiten zu informieren.

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