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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Tragischer Vorfall in Sehnde: Frau tot in Brunnen aufgefunden

12. März 2024/in Region Hannover

Polizei und Feuerwehr bergen leblose Frau aus Brunnen – Todesursache unklar

SEHNDE (redu). In Sehnde wurde eine 76 Jahre alte Frau tot in einem Brunnen ihres Eigenheims gefunden. Nach dem Fund leitete die Polizei ein Todesermittlungsverfahren ein, um die Umstände ihres Todes zu klären. Derzeit sind weder ein Unglücksfall noch ein Suizid auszuschließen.

Am Mittag des 11. März 2024 stieß ein tragischer Vorfall die Stadt Sehnde in Trauer. Eine 76-jährige Frau wurde leblos in dem Brunnen ihres Hauses in der Straße „Am Gehrkamp“ gefunden. Die Polizei Hannover berichtet, dass ein 76-jähriger Mann, der Ehemann der Verstorbenen, gegen 12:20 Uhr den Polizeinotruf alarmierte, nachdem er seine Ehefrau im Brunnen treibend entdeckte.

Sofort eilten Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zum Ort des Geschehens, konnten die Frau jedoch nur noch tot aus dem Brunnen bergen. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu ergründen. Bisherige Ermittlungen deuten darauf hin, dass es keine Anzeichen für Fremdverschulden gibt. Dennoch bleibt die Todesursache ungeklärt, weshalb zur weiteren Aufklärung eine Obduktion des Leichnams angeordnet wurde.

Die Gemeinschaft von Sehnde und die Angehörigen stehen unter Schock, während die Polizei daran arbeitet, Licht ins Dunkel dieses tragischen Ereignisses zu bringen. Die Ermittlungen zur Feststellung der Todesursache sind noch im Gange und die Behörden bemühen sich, alle möglichen Szenarien in Betracht zu ziehen.

Kooperationsvereinbarung

Neue Kooperationsvereinbarung zur Fachkräfteeinwanderung in Hannover

1. März 2024/in Region Hannover

Regionale Institutionen bündeln Kräfte für schnelleren Zuwachs an Fachkräften

REGION HANNOVER (redu). In einem gemeinsamen Bestreben, den Fachkräftemangel effektiv zu bekämpfen, haben die Region Hannover, die Landeshauptstadt, die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Handwerkskammer eine neue Kooperationsvereinbarung zur Fachkräfteeinwanderung unterzeichnet. Diese Initiative zielt darauf ab, den Prozess der Fachkräfteeinwanderung zu vereinfachen und zu beschleunigen, indem sie Unternehmen einen umfassenden Informations- und Beratungsservice bietet und die Verfahrensabwicklung transparenter macht.

Die Region Hannover stellt sich gemeinsam mit der Landeshauptstadt, der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Handwerkskammer den Herausforderungen des Fachkräftemangels. Mit der Unterzeichnung einer neuen Kooperationsvereinbarung am heutigen 1. März setzen sie ein starkes Zeichen für die Beschleunigung und Vereinfachung der Fachkräfteeinwanderung. Das novellierte Fachkräfteeinwanderungsgesetz, dessen zweite Stufe jetzt in Kraft getreten ist, bildet die rechtliche Grundlage dieser Bemühungen.

Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, den gesamten Prozess der Fachkräfteeinwanderung durch verbesserte Zusammenarbeit und Informationsaustausch zwischen den beteiligten Institutionen effizienter zu gestalten. Ein wichtiger Aspekt ist die Einbindung der IHK und der Handwerkskammer in die Vorprüfung der Unterlagen, was die Bearbeitungszeit in den Ausländerbehörden verkürzen soll. Weiterhin soll ein umfassender Beratungsservice für Unternehmen die Prozessabwicklung erleichtern und beschleunigen.

Die strategische Partnerschaft verfolgt das Ziel, den Wirtschaftsstandort Hannover zu stärken, indem die Fachkräfteeinwanderung erleichtert wird. Die Beteiligten erhoffen sich eine schnelle und transparente Abwicklung der Verfahren, die den Unternehmen nicht nur Zeit und Mittel spart, sondern auch die Planbarkeit erhöht. Durch die engere Verzahnung der Kooperationsstruktur mit der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung sollen außerdem die Prozesse für alle Beteiligten vereinfacht werden.

Regionspräsident Steffen Krach betont die Bedeutung der Fachkräfteeinwanderung für die Region und verweist auf die steigende Anzahl erfolgreich abgeschlossener beschleunigter Fachkräfteverfahren. Oberbürgermeister Belit Onay sieht in der Kooperationsvereinbarung eine Chance, den Standort Hannover für Unternehmen und Fachkräfte attraktiver zu machen.

Die Kooperationsvereinbarung umfasst konkrete Maßnahmen zur Prozessverbesserung, darunter die frühzeitige Weitergabe von Informationen an Unternehmen, die Erstberatung und Vorprüfung von Unterlagen durch IHK und Handwerkskammer sowie die digitale Weiterleitung vollständiger Unterlagen an die Ausländerbehörden. Diese Maßnahmen sollen zu einer Effizienzsteigerung führen, die nicht nur die Bearbeitungsprozesse entlastet, sondern auch die Zusammenführung von Arbeitskräften und Jobs beschleunigt.

Dankeschönfeier

Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser

27. Februar 2024/in Region Hannover

Dankesfeier für Hochwasserhelfer*innen: Ein Zeichen der Anerkennung für unermüdlichen Einsatz

REGION HANNOVER (redu). In der Region Hannover wurde dank des beispiellosen Einsatzes ehrenamtlicher Helfer*innen im Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr, den Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen eine schnelle und effektive Bewältigung der Hochwasserkatastrophe möglich. Zur Würdigung dieses Engagements lud die Region zu einer Dankesfeier ein, bei der auch der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil als Ehrengast ein Grußwort hielt.

Die jüngsten Hochwasserereignisse in der Region Hannover stellten eine enorme Herausforderung dar, die ohne das ehrenamtliche Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte kaum zu bewältigen gewesen wäre. Dank der zahlreichen Helferinnen im Katastrophenschutz, bei der Feuerwehr, in Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen konnte die Situation schnell und effizient unter Kontrolle gebracht werden. Die reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Region Hannover und ihren Kommunen spielte dabei eine entscheidende Rolle.

Regionspräsident Steffen Krach betonte in seiner Aussage, dass der gemeinsame Einsatz eine starke Leistung aller Beteiligten war und den ausgeprägten Teamgeist in der Region Hannover unter Beweis stellte. Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes für ihren unermüdlichen Einsatz lud die Region Hannover alle Helfer*innen zu einer Dankesfeier ein. Bei dieser Feier, zu der sich der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil als Ehrengast angekündigt hatte, wurde der Einsatz der Ehrenamtlichen gewürdigt. Stephan Weil sprach zu Beginn der Feier ein Grußwort, in dem er ausdrücklich die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft hervorhob.

Diese Veranstaltung diente nicht nur als Dankeschön an die Helfer*innen, sondern auch als Erinnerung daran, wie wichtig der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung in Krisenzeiten sind. Die erfolgreiche Bewältigung des Hochwassers in der Region Hannover zeigt beispielhaft, wie durch gemeinsame Anstrengungen und solidarisches Handeln Herausforderungen bewältigt werden können.

  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095691
    Gute Laune für die überstandenen schwierigen Einsätze und ein dickes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer (li. Ministerpräsident Stephan Weil, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095759
    Ohne die rund 4.000 Hochwasserhelfer*innen wäre so manche Einsatzlage nicht zu bewältigen gewesen. 900 von ihnen nahmen heute das Dankeschön der Region Hannover entgegen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095752
    Mit runde 4.000 Einsatzkräften waren sie im Hochwassereinsatz. Heute gab es eine Dankesfeier für 900 Hochwasserhelfer*innen der Region Hannover (Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095738
    "Danke das ihr durchgehalten habt. Wir werden euch auch in Zukunft dringend brauchen" so Ministerpräsident Stephan Weil © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095725
    Das Dankeschön kam von Herzen (v.li. Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing, Ministerpräsident Stephan Weil, Regionspräsident Steffen Krach) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Region Hannover dankt Ehrenamtlichen: Gemeinsamer Einsatz gegen das Hochwasser – BGPress 1095724
    Mit runde 4.000 Einsatzkräften waren sie im Hochwassereinsatz. Heute gab es eine Dankesfeier für 900 Hochwasserhelfer*innen der Region Hannover (Regionspräsident Steffen Krach) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Dankeschönfeier
    Gruppenbild mit Ministerpräsident, Regionspräsident und Regionsbrandmeister © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Bergung A7

Dramatische Rettungsaktion auf der A7 nach Unfall zwischen PKW und LKW

23. Februar 2024/in Region Hannover

Einsatzkräfte befreien schwer verletzte Frau in aufwendiger Aktion

LEHRTE (redu). Am frühen Freitagmorgen des 23. Februars 2024 kam es auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein PKW kollidierte mit einem LKW, wobei eine Person schwer verletzt und unter dem Sattelauflieger eingeklemmt wurde. Einsatzkräfte der Feuerwehren Lehrte und Ahlten waren schnell vor Ort, um die Rettungsaktion zu starten.

Auf der A7 zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Ost und Kirchhorst ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Audi A3 nahezu vollständig unter einem LKW verkeilt wurde. Der Unfall fand kurz hinter dem Autobahnparkplatz Altwarmbüchener Moor statt. Ein Soldat, der auf dem Weg zur Arbeit war und auch als ehrenamtlicher Feuerwehrmann in Lehrte tätig ist, leistete sofort Erste Hilfe.

Mit dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde die Lage, wie gemeldet, vorgefunden. Die Fahrerin des Audi A3 war durch die Wucht des Aufpralls schwer eingeklemmt. Während der LKW-Fahrer unverletzt blieb, entstand an seinem Fahrzeug lediglich Sachschaden. Die Rettungsaktion gestaltete sich aufgrund der Position und des Gewichts des Sattelaufliegers als besonders herausfordernd.

Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät verschafften sich die Einsatzkräfte zunächst Zugang zur verletzten Fahrerin. Um eine patientengerechte Rettung zu gewährleisten, wurde in Absprache mit einem Notarzt der Sattelauflieger vorsichtig angehoben und der PKW mittels Seilwinde befreit. Anschließend konnte die Fahrerin aus ihrem Fahrzeug gerettet und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Für die Dauer des Einsatzes war die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Die Bildung einer Rettungsgasse stellte erneut eine Herausforderung dar, da einige Verkehrsteilnehmer nicht entsprechend reagierten, was den Einsatzkräften zusätzliche Schwierigkeiten bereitete.

Mittellandkanal Bergung

Lebloser Person im Mittellandkanal: Großeinsatz bei Wassel

22. Februar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr im Einsatz nach Fund einer leblosen Person

SEHNDE (redu). Am Donnerstagmorgen, den 22. Februar, wurde in Hannover eine leblose Person im Mittellandkanal nahe Wassel gefunden. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort, um den Fund zu bergen.

Gegen 08:45 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover ein Notruf, der auf eine leblose Person im Mittellandkanal bei Wassel hinwies. Daraufhin wurden umgehend mehrere Ortsfeuerwehren sowie Tauchergruppen und der Rettungsdienst alarmiert. Zu den entsandten Einheiten zählten die Feuerwehren aus Bolzum, Sehnde, Wassel, Wehmingen und die Tauchergruppen aus Sehnde, Lehrte und Burgdorf.

Bei der Ankunft der Rettungskräfte hatte das Wasserschifffahrtsamt bereits eine leblose Person im Uferbereich des Kanals gesichert. Die Feuerwehr setzte ein Spineboard ein, um die Person sicher aus dem Wasser zu bergen. Trotz der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte konnte der herbeigerufene Notarzt nur den Tod der Person feststellen.

Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben, welche nun die Ermittlungen zu Ursache und Identität der verstorbenen Person aufnimmt. Die Feuerwehr ist für derartige Auskünfte nicht zuständig.

Der Einsatz mobilisierte zahlreiche Rettungskräfte, darunter mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes. Die Tauchergruppen aus Burgdorf und Lehrte wurden während der Anfahrt abberufen, da ihre Hilfe nicht mehr benötigt wurde.

Notaufnahmen

Neue Plakatkampagne für bewussten Umgang mit Notaufnahmen gestartet

16. Februar 2024/in Region Hannover

Gemeinsame Aktion von Gesundheitsakteuren gegen Überlastung der Notdienste

REGION HANNOVER (redu). In der Region Hannover startet eine Plakatkampagne, die Bürgerinnen und Bürger für einen verantwortungsvollen Umgang mit Notaufnahmen und dem Notruf sensibilisieren soll. Ziel ist es, die häufig überlasteten Notaufnahmen zu entlasten und Ressourcen für tatsächliche Notfälle zu bewahren.

Die gemeinsame Initiative der Zentralen Notaufnahmen und der Gesundheitsregion Region Hannover setzt auf Aufklärung: Plakate in Notaufnahmen informieren über die richtige Nutzung von Notfallversorgung und Rettungsdiensten. Die Kampagne adressiert das weitverbreitete Problem, dass Notaufnahmen häufig von Personen aufgesucht werden, deren Gesundheitszustand nicht lebensbedrohlich ist, was zu einer Überlastung der Einrichtungen führt.

Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi unterstreicht die Dringlichkeit einer bundesweiten Reform zur Entlastung der Notdienste und lobt die Vorreiterrolle der Region Hannover in dieser Initiative. Die Kampagne zielt darauf ab, die Bevölkerung über die Unterschiede zwischen echten Notfällen und Situationen, die auch ambulant behandelt werden können, aufzuklären.

Regionspräsident Steffen Krach betont die Wichtigkeit flächendeckender, schneller Notfallversorgung und die Notwendigkeit, den Umgang der Bevölkerung mit Notaufnahmen und Notrufnummern zu verbessern. Seit 2015 arbeiten die Gesundheitsakteure der Region unter dem Dach der Gesundheitsregion Region Hannover zusammen, um die Versorgung zu optimieren und die Überlastung der Notaufnahmen anzugehen.

Die Plakate der Kampagne informieren Patientinnen und Patienten über Symptome, die einen Besuch der Notaufnahme rechtfertigen, und verweisen bei nicht lebensbedrohlichen Fällen auf Hausärztinnen und Hausärzte oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Diese Maßnahme soll dabei helfen, die Notaufnahmen für tatsächliche Notfälle verfügbar zu halten und gleichzeitig eine angemessene Versorgung für alle Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Baumarkt in Flammen: Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres in Eldagsen

13. Februar 2024/in Region Hannover

Feuerwehr und Polizei im Großeinsatz: Brandursache in Eldagsen noch unklar

SPRINGE / ELDAGSEN (redu). In der Nacht zum Montag, dem 12. Februar 2024, kam es zu einem verheerenden Brand in einem Baumarkt im Springer Stadtteil Eldagsen. Trotz des Vollbrands des Gebäudes und der Explosion mehrerer Gasflaschen gab es keine Verletzten. Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude.

Ein Großfeuer hat in der Nacht auf Montag einen Baumarkt in Eldagsen, einem Stadtteil von Springe, vollständig zerstört. Ein Anwohner entdeckte gegen 03:20 Uhr den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte fanden den Baumarkt in Vollbrand vor und mussten während der Löscharbeiten die Explosion mehrerer Gasflaschen bewältigen.

Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es der Feuerwehr, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude zu verhindern. Die Polizei, die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk waren bis in die Morgenstunden mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes Hannover haben die Untersuchung des Brandortes am Dienstagmorgen aufgenommen. Aufgrund der starken Zerstörung des Baumarktes gestalten sich die Ermittlungen zur Brandursache schwierig. Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor, doch ein technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden. Die Schadenshöhe wird auf zwei Millionen Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.

Dachstuhlvollbrand

Dachstuhlvollbrand in Meiers Mühle: Einsatzkräfte im Großeinsatz

3. Februar 2024/in Region Hannover

Historischer Gebäudekomplex von Flammen bedroht – Bewohner in Sicherheit

SEELZE (redu). Am Abend des 2. Februar 2024 brach ein Dachstuhlvollbrand im historischen Gebäudekomplex Meiers Mühle aus, der die Feuerwehr zu einem Großeinsatz zwang. Der Brand, der von einem Anwohner gemeldet wurde, führte zu einer sofortigen Aufstockung der Alarmstufe und zog ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften aus der Umgebung nach sich.

Die Feuerwehr wurde gegen Abend zu einem Brand in Meiers Mühle gerufen, einem historischen Gebäudekomplex in Harenberg. Ein Anrufer hatte Feuerschein über dem Gelände wahrgenommen. Die schnell eintreffenden Feuerwehrkräfte aus Harenberg stuften die Situation aufgrund des weithin sichtbaren Feuerscheins sofort als Brandstufe 2 ein, was eine Erhöhung des Einsatzes nach sich zog und weitere Feuerwehrtruppen aus umliegenden Ortschaften mobilisierte. Mit dem Eintreffen zahlreicher Notrufe und der Sichtung des Feuers aus umliegenden Gebieten wurde die Alarmstufe zu einem Großbrand hochgestuft.

Einsatzleitwagen Seelze

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bei Ankunft der Einsatzkräfte stand das Dach des Wohnhauses bereits in Vollbrand. Ein älteres Ehepaar, die Bewohner des Hauses, hatte sich glücklicherweise unverletzt in Sicherheit bringen können. Starke Winde fachten die Flammen an und bedrohten die benachbarten Lagerhallen, was die Feuerwehr zu einer sofortigen Riegelstellung veranlasste, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Ein umfangreicher Löschangriff, unterstützt durch eine Drehleiter, ermöglichte es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen.

Zunächst gab es Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung, da vor Ort nur ein Hydrant verfügbar war. Tanklöschfahrzeuge transportierten Wasser im Pendelverkehr, und es wurden Schlauchleitungen über weite Strecken gelegt, um ausreichend Löschwasser sicherzustellen. Die Feuerwehrtechnische Zentrale unterstützte mit einem Gerätewagen für Atemschutz, um die vielen benötigten Atemschutzflaschen zu befüllen.

Die Nachlöscharbeiten begannen um 21:15 Uhr unter schwierigen Bedingungen aufgrund der stark beschädigten Struktur des Hauses. Insgesamt waren 101 Einsatzkräfte vor Ort. Gegen 23:00 Uhr konnten die ersten Kräfte abziehen, die Arbeit dauerte jedoch weiter an. Trotz der schweren Schäden am Wohnhaus konnten die angrenzenden Gebäude, darunter die historische Mühle, gerettet werden.

Während des Einsatzes war die Harenberger Meile vollständig gesperrt.

Tierrettung Pony Lehrte

Rettungsaktion in Lehrte: Feuerwehr befreit Pony aus misslicher Lage

2. Februar 2024/in Region Hannover

Zusammenarbeit von Feuerwehr und Landwirt rettet Pony „Zur Hilgenwiese“

LEHRTE (redu). In einer aufwendigen Rettungsaktion haben Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Lehrte und Röddensen heute Morgen ein im Schlamm feststeckendes Pony gerettet. Dank des Einsatzes von Spezialausrüstung und der Unterstützung durch einen Landwirt konnte das Tier unverletzt befreit werden.

Am Morgen des 02. Februar 2024 wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte und Röddensen zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Auf einer Koppel im Bereich „Zur Hilgenwiese“ steckte ein Pony tief im Schlamm fest. Die Besitzerin hatte beim morgendlichen Füttern die missliche Lage ihres Tieres entdeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert.

Bei der Ankunft der Rettungskräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Eine direkte Zufahrt zur Einsatzstelle war aufgrund der Hochwasserspuren in der Umgebung und der Lage an der Aue nicht möglich. Schnell wurde klar, dass spezielle Maßnahmen erforderlich waren, um das Pony zu befreien. Ein in der Feuerwehr aktiver Landwirt wurde mit seinem Schlepper zur Unterstützung hinzugezogen, und ein spezielles Rettungsgeschirr der Feuerwehr Burgdorf wurde nachgefordert.

Trotz anfänglicher Befreiungsversuche in Begleitung einer Tierärztin blieb die Situation zunächst erfolglos. Erst die Kombination aus dem Rettungsgeschirr, der Kraft des Schleppers und dem manuellen Abtragen von Schlamm und Erdreich rund um das Tier ermöglichte es, das Pony vorsichtig auf die Seite zu drehen. Diese Maßnahme brach das entstandene Vakuum und erlaubte es dem Pony, sich selbstständig aufzurichten.

Nach einer abschließenden tierärztlichen Untersuchung konnte erleichtert festgestellt werden, dass das Pony wohlauf ist. Die Eigentümerin und das gerettete Tier müssen nun den Schock der Ereignisse verarbeiten, doch dank des beherzten Eingreifens der Einsatzkräfte endete der Tag mit einer erfolgreichen Rettung.

Großbrand Grasdorf

Großbrand in Laatzen: Feuerwehr im Großeinsatz nach Kompressorbrand

2. Februar 2024/in Region Hannover

Über 70 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen: Gebäude komplett zerstört

LAATZEN (redu). Ein Feuer am 31.01.2024, das ursprünglich von einem brennenden Kompressor ausging, führte zum Vollalarm der Feuerwehr Laatzen und eskalierte zum Stadtalarm mit vier Ortsfeuerwehren im Einsatz. Der Brand, der ein zum Abriss bestimmtes Gebäude komplett zerstörte, drohte auf benachbarte Häuser und Garagen überzugreifen. Dank des schnellen Eingreifens konnte größerer Schaden verhindert werden, obwohl das Gebäude einstürzte und eine Feuerwehrkameradin wegen Kreislaufproblemen hospitalisiert wurde. Der Schaden beläuft sich auf 25.000 €.

Am Nachmittag des 31. Januar 2024 wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen um 14:44 Uhr zu einem Brand in der Straße Am Südtor gerufen. Ein Kompressor vor einem Haus stand in Flammen, die sich rasch auf das Holzständerwerk eines zum Abriss vorgesehenen Hauses ausbreiteten. Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers wurde zunächst Vollalarm für die Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen ausgelöst, der kurz darauf auf alle vier Ortsfeuerwehren der Stadt ausgeweitet wurde.

Die Feuerwehr musste eine Riegelstellung errichten, um ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbartes Haus und angrenzende Garagen zu verhindern. Trotz des Einsatzes mehrerer Strahlrohre und Wasserwerfer stürzte das brennende Gebäude im Verlauf des Einsatzes ein und wurde vollständig zerstört.

Brand in Grasdorf

Das Gebäude wurde bei dem Brand vollständig zerstört © Feuerwehr Laatzen

Nach drei Stunden konnten die ersten Ortsfeuerwehren den Einsatzort verlassen. Das Technische Hilfswerk (THW) wurde mit einem Bagger nachgefordert, um die Überreste des Gebäudes abzureißen. Die Ortsfeuerwehr Gleidingen blieb zur Nachlöschung weiterer Glutnester vor Ort. Der Einsatz endete für die Kameraden erst nach 20 Uhr.

Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen im Einsatz. Eine Feuerwehrkameradin musste wegen Kreislaufproblemen behandelt werden und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der geschätzte Schaden liegt bei 25.000 Euro.

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