BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Aalrmübung

Unangekündigte Alarmübung für die Feuerwehr Langenhagen

26. November 2023/in Region Hannover

Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Langenhagen an der Wasserwelt im Einsatz

LANGENHAGEN (PM/cmm). Am frühen Samstagmorgen um 07:01 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen mit dem Stichwort „PKW in Hauswand, eine Person eingeschlossen“ zum nahegelegenen Schwimmbad “Wasserwelt” an der Theodor-Heuss-Straße alarmiert.

Übungslage

Ausgangslage war, dass ein Mitarbeiter der Wasserwelt Langenhagen auf dem Parkplatz einen medizinischen Notfall erlitten haben soll, infolgedessen er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und ungebremst gegen das Gebäude fuhr. Dabei schleuderte der PKW gegen die geöffnete Tür des Chlorgasraumes. In diesem hatte zum Zeitpunkt des Unfalls ein weiterer Mitarbeiter bereits Wartungsarbeiten aufgenommen, welcher durch den Aufprall des PKW leicht verletzt im Gefahrstofflager eingeschlossen wurde. Bei dem Aufprall stürzten zwei Chlorgasflaschen um, worauf diese beschädigt wurden und Chlorgas austrat.

Die ersteintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr Langenhagen gingen sofort zur Erkundung und Menschenrettung der verunfallten Person vor. In unmittelbarer nähe zum Unfallort konnte dann ein Chlorgasgeruch wahrgenommen werden, die Chlorgaswarnanlage des Schwimmbades hatte ebenfalls bereits ausgelöst. Sofort wurden durch den Einsatzleiter weitere Maßnahmen eingeleitet und die Alarmstufe erhöht, sodass um 07:25 Uhr der Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Langenhagen an die Einsatzstelle alarmiert wurde.

Klare Definition der Übungsziele

Die Übungsziele wurden im Vorfeld klar definiert. So galt es für die ersteintreffenden Einsatzkräfte den Gefahrenschwerpunkt zu erkennen und die sogenannte „GAMS“-Regel anzuwenden. Hierbei handelt es sich um eine Eselsbrücke für den Einsatzleiter, damit keine wichtigen Erstmaßnahmen im Gefahrguteinsatz vergessen werden:

  • G wie “Gefahr erkennen”
  • A wie “Absichern der Einsatzstelle”
  • M wie “Menschenrettung unter Eigenschutz”
  • S wie “Spezialkräfte nachfordern”

Weitere Schwerpunkt des Übungsszenarios waren die Erkundung und das Arbeiten im Chemikalien-Schutz-Anzug (CSA), das Durchführen von Messungen am Gebäude und der Umgebung, sowie die Organisation der Einsatzstelle.

Die Angehörigen des Gefahrgutzuges rückten mit ihren Fahrzeugen von den Feuerwehrhäusern im Stadtgebiet Langenhagen Richtung Wasserwelt aus und sammelten sich zunächst im Bereitstellungsraum an der nahegelegenen Pferderennbahn. Von dort wurden die einzelnen Komponenten dann durch den Einsatzleiter nach und nach an die Einsatzstelle abgerufen.

Die nachrückenden Kräfte bauten eine Dekontaminations-Stelle auf und gingen unter Chemikalien-Schutz-Anzügen (CSA) an die Unfallstelle vor um das Gefahrgut zu sichern. Vorher führten speziell ausgebildete Feuerwehrangehörige der Fachgruppe Messen aus der Ortsfeuerwehr Godshorn Messungen an der Unfallstelle durch. Die Ortsfeuerwehr Krähenwinkel überwachte die eingesetzten Trupps mit ihrem Gerätewagen-Atemschutzüberwachung (GW-ASÜ).

Unter der Einsatzleitung von Gefahrgutzugführer Martin Bombach, welcher das spektakuläre Szenario gemeinsam mit Jörg Teller ausgearbeitet hat, waren mehr als 60 Feuerwehrangehörige mit 13 Fahrzeugen rund 2,5 Stunden im Einsatz.

Nach Abschluss zeigten sich der Übungsleiter und das Beobachter-Team mit dem erfolgreichen Einsatzverlauf vollauf zufrieden.

Feuerwehr Langenhagen

Gefahrgutzug der Feuerwehr Langenhagen im „Einsatz“ © Carl-Marcus Müller

Kommentar: Ehrenamt

Bei eher unangenehmen Wetter gaben die ehrenamtlichen Kräfte am gestrigen Samstagmorgen vor Ort wieder einmal alles! Auch die eher schon frostigen Temperaturen und der zeitweise doch recht heftig einsetzende Regen konnte die Stimmung und den Einsatzwillen vor Ort nicht trüben. Es ist doch immer wieder bewundernswert, dass, selbst bei einem erkannten Übungsszenario, immer ein voller Einsatz gezeigt wird. Und auf Nachfrage hinsichtlich des eher bescheidenen Wetters gab es vor Ort, mit einem Augenzwinkern, nur die sachliche Info: “Bei einem echten Einsatz können wir uns das Wetter ja auch nicht aussuchen.” HUT AB!

2,5 Stunden (Übungs-)Einsatzzeit, morgens um 7 Uhr, an einem Samstag! Einzelne Übungsteilnehmer kamen tatsächlich gerade aus der Nachtschicht direkt zum alarmierten Einsatz, unwissend, dass es sich hierbei ja lediglich um eine Übung handelte “und zogen durch!”

Bei diesem ganzen Einsatzgeschehen vor Ort darf man natürlich auch eines nicht vergessen: Alle benutzen Einsatzmittel waren zum Übungsende vollkommen nass und müssen nach dem Verladen auf die Fahrzeuge in den jeweiligen Feuerwehrhäusern auch wieder entladen und getrocknet werden. Man kann ja nie Wissen wann ein nächster (echter) Einsatz ansteht. Also kann man sicherlich nochmals ca. 2-3 Stunden für die Nachbereitung dieser Übung hinzurechnen. Ein bewundernswerter ehrenamtlicher Einsatz!

Regionsfeuerwehr Dienstbesprechung

Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover

25. November 2023/in Region Hannover

212 Führungskräfte der Feuerwehr der Region Hannover treffen sich im Regionshaus

Hannover (pm). Am heutigen Sonnabend fand im Haus der Region die „Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr“ statt. Hier trafen sich die Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister sowie deren Stellvertreter der 20 Städte und Gemeinden des Umlandes der Region zu Ihrer Jahrestagung. Die Leiter der Werkfeuerwehren und die Funktionsträger der Regionsfeuerwehr waren ebenfalls dabei.

  • „365/24 – 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag“ – Anzahl der Einsätze auf 7.462 gestiegen
  • Klimawandel und Umweltereignisse erfordern eine Anpassung der Ausrüstung (neues Fahrzeugkonzept)
  • Handlungsbedarf für die Feuerwehrtechnischen Zentralen Ronnenberg und Burgdorf
  • Gewalt gegen Einsatzkräfte zu Silvester 2022 in Garbsen hat Konsequenzen für Silvester 2023
  • Silberne Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für Brandmeister Friedrich Krone aus Wennigsen und Feuerwehrehrenkreuz in Silber für Gemeindebrandmeister Dr. Maik Plischke (Wedemark)

Weiterer Anstieg der Einsatzzahlen und wachsende Herausforderungen für die Freiwilligen Feuerwehren in der Region Hannover sind Themen der Führungskräftetagung der 20 Stadt- und Gemeindefeuerwehren sowie 206 Ortsfeuerwehren der Region Hannover mit 212 Teilnehmern.  Die Führungskräfte vertreten rund 9.500 Einsatzkräfte, die den Brandschutz für fast 650.000 Einwohner der Region Hannover an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag sicherstellen. Zusammen mit den Gästen aus Politik und Verwaltung waren 212 Teilnehmende anwesend.

In seiner Begrüßung sprach Regionspräsident Steffen Krach den Feuerwehren nicht nur seinen Dank aus, sondern bekräftigte, dass trotz der angespannten Finanzsituation bestimmte Investitionen für den Brand- und Katastrophenschutz getätigt werden müssen. Einen besonderen Einblick in die Anforderungen der Einsatzkräfte hatte Steffen Krach kürzlich im Rahmen einer Hospitation bei der Feuerwehr Neustadt a. Rbge. gewonnen, die für ihn die Arbeit der Feuerwehren „anfassbarer“ gemacht hat.

Die Anzahl der Einsätze hat sich auf insgesamt 7.462 (Vorjahr: 6.898) erhöht. In der Region Hannover rückten die Freiwilligen Feuerwehren damit durchschnittlich 20 mal am Tag aus (Vorjahr: 19), um Bürgerinnen und Bürgern in Not zu helfen. Insgesamt wurden 122.108 Gesamtpersonalstunden ehrenamtlich geleistet. Darüber hinaus stehen in den fünf Regionsfeuerwehrbereitschaften 750 Einsatzkräfte für einen überörtlichen Einsatz zur Verfügung. Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing machte darauf aufmerksam, dass der Wert einer jeden Ortsfeuerwehr aber nicht allein an den Einsatzzahlen zu messen ist, da sie gerade in kleineren Ortschaften mit ihren vielfältigen Aktivitäten einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert haben.

Wald- und Vegetationsbrände sowie Starkregen, Hochwasser sind weiterhin die Gefahrenschwerpunkte in der Region Hannover. Sie gehören zu den Begleiterscheinungen des Klimawandels. „Wir werden uns mehr und mehr damit auseinandersetzen müssen“, so Mensing. Durch das mit der Verwaltung erarbeitete Fahrzeugkonzept, das nun durch die politischen Gremien zu beraten ist, wird diesen Herausforderungen Rechnung getragen. Es sieht bis Ende 2028 die Beschaffung von 28 Fahrzeugen im Wert von rund 5 Mio. € vor.

Für die Regionsfeuerwehr ist die Fortentwicklung der Feuerwehrtechnischen Zentralen (FTZ) in Ronnenberg und Burgdorf zurzeit ein Thema, das besonders auf den Nägeln brennt und in den letzten Jahren nicht vorangekommen ist. Mensing stellte Politik und Verwaltung die Frage, ob es ein gemeinsames Feuerwehrzentrum von Stadt und Region Hannover am heutigen Standort der Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover am Tönniesberg geben wird. Darauf ging Regionsdezernentin Christine Karasch direkt ein, und bestätigte die Notwendigkeit aufgrund der unzumutbaren Verhältnisse am alten Standort in Ronnenberg und der räumlichen Enge in Burgdorf. Bis zum Sommer soll es für die FTZ Ronnenberg eine Festlegung geben, ob es zu dem gemeinsamen Feuerwehrzentrum mit der Landeshauptstadt Hannover oder zu einem Neubau auf einem erweiterten Gelände in Ronnenberg kommen wird. „Es wird gehen, aber nur gemeinsam.“, betonte Christine Karasch die notwendige Abstimmung zwischen Feuerwehr und Verwaltung. Der Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann bestätigte in seinen nachfolgenden Grußworten die von der Region vorgeschlagene Prüfung beider Varianten für die FTZ Ronnenberg und lobte die sehr gute Zusammenarbeit der Feuerwehr Hannover mit der Regionsfeuerwehr sowie das hervorragende Zusammenwirken im Feuerwehrverband Region Hannover e. V..

Weiterhin berichteten die Funktionsträger für die Technische Einsatzleitung der Region Hannover, die Notfallseelsorge, die Regionsausbildung und die Sicherheit im Feuerwehrdienst über die aktuellen Entwicklungen und ihre Auswirkungen für die Feuerwehren. Stadtbrandmeister Ulf Kreinacker berichtete für die Stadtfeuerwehr Garbsen über die Gewalt gegen Einsatzkräfte in der Silvesternacht 2022. Leider führten die gestellten Anzeigen zu keiner weiteren Strafverfolgung. Für die Silvesternacht 2023 werden die Feuerwehren in Garbsen Bereitschaften bilden, die in den Feuerwachen auf Abruf bereitstehen. Auch die Polizei wird gerüstet sein, um Ereignisse wie im Vorjahr nach Möglichkeit zu vermeiden.

Für die ehrenamtliche Erstellung praxistauglicher Waldbrandeinsatzkarten für die Region Hannover wurde der ehemalige Ortsbrandmeister Friedrich Krone aus Wennigsen-Holtensen mit der Silbernen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Das Silberne Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Feuerwehrverbandes wurde für seine besonderen Verdienste dem Gemeindebrandmeister Dr. Maik Plischke aus der Wedemark verliehen, der dieses Amt seit 2013 sehr engagiert ausübt.

Feierlich beschlossen wurde die Tagung mit dem gemeinsamen Singen der Deutschen Nationalhymne, begleitet vom Blasorchester des Feuerwehrverbandes Region Hannover e. V. unter der Leitung von Hauptstabführer Pieter Sikkema, das die Veranstaltung musikalisch umrahmte. Karl-Heinz Mensing bedankte sich nicht nur bei den Musikerinnen und Musikern, sondern auch bei der Ortsfeuerwehr Landringhausen für die Versorgung mit Getränken und einem kleinen Imbiss sowie der Region Hannover für die Räumlichkeiten und die organisatorische Unterstützung.

  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084595
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Regionsfeuerwehr Dienstbesprechung
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084534
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084531
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084515
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084591
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084585
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084579
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084570
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084567
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084513
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084511
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084558
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084504
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084554
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084549
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Große Dienstbesprechung 2023 der Regionsfeuerwehr Hannover – BGPress 1084546
    Zu ihrer großen jährlichen Dienstbesprechung der Regionsfeuerwehr Hannover trafen sich heute im Regionshaus rund 220 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Schwimmoffensive Region Hannover

Erfolgreiche Bilanz: Über 5.000 Kinder lernen Schwimmen

24. November 2023/in Region Hannover

Mangel an Schwimmbädern bleibt Herausforderung trotz Erfolg der Initiative

REGION HANNOVER /PM/red). Die Schwimmoffensive ist weiter auf Erfolgskurs: Im vergangenen Jahr haben die vereinten Kräfte der Schwimmoffensive der Region Hannover viel PS in die Schwimmbecken gebracht. Mehr als 3.500 Kinder haben durch die Förderung der Schwimmoffensive in diesem Jahr einen Anfängerschwimmkurs absolviert, seit dem Start im April 2022 sind es sogar 5.454 Kinder.

Regionspräsident Steffen Krach freut sich, dass das Projekt großen Anklang findet: „Zu Beginn haben wir gehofft, ein paar Hundert Kinder durch unser Programm zu erreichen. Dass es nun mehrere Tausend Kinder sind, die schwimmen gelernt haben, ist großartig. Wir hoffen, dass das möglicherweise auch andere Kommunen motiviert, ähnliche Programme aufzulegen“. Insbesondere sei Garbsen und Gehrden zu danken, die ihre Hallenbäder im Sommer zur Verfügung gestellt haben. Der Dank gilt aber auch dem Bäderamt der Stadt Hannover, in dessen Schwimmbädern eine Vielzahl der Schul- und Kitakurse stattfinden: „Im Schwimmsommer konnten wir dank der beiden Bürgermeister Claudio Provenzano (Garbsen) und Malte Losert (Gehrden), die ihre Bäder im Sommer für uns öffneten, kostenlos rund 1.000 Kinder mit Anfängerschwimmkursen versorgen. Diese Aktion war für uns einzigartig“, freut sich SSB Geschäftsführerin Anika Brehme.

In Grundschulen konnten 50 zusätzliche Angebote durchgeführt werden, in Kindertagesstätten 21 und in Schwimmvereinen 119, etwas mehr davon in der Stadt. Der Regionsschwerpunkt lag in Garbsen sowie Wunstorf. Zudem wurden zahlreiche Übungsleiter*innen ausgebildet: „Gemeinsam mit dem Landesschwimmverband konnte die Schwimmoffensive fast 200 Übungsleiter*innen ausbilden, die durch unsere Aufrufe neu gewonnen werden konnten“, so Anika Brehme weiter.

Dennoch blickt TKH-Vorstand Hajo Rosenbrock mit Sorgen auf das kommende Jahr: „In der Region gibt es insgesamt zu wenig Schwimmbäder und die der Stadt Hannover werden teilweise saniert. Auch private Anbieter schließen zunehmend ihre Schwimmbecken. Wir müssen also erneut kreativ werden, um Wasserzeiten zu finden, in denen wir Kurse für Vier- bis Achtjährige durchführen können“, so TKH Vorstand Rosenbrock, der um Unterstützung bittet: „Gern gehen wir mit Kommunen oder Badbetreibern ins Gespräch, um Wege zu finden, wie wir neben den regulären Öffnungszeiten Anfängerschwimmkurse beispielsweise im Sommer oder Ferienzeiten kompakt durchführen können“.

Zum Abschluss des Jahres veranstaltet die Schwimmoffensive sowohl am 6. Dezember eine Poolparty samt Abzeichenmöglichkeit ab 15 Uhr in Garbsen als auch freie kostenlose Trainingszeiten am Montag und Dienstag (16./17.12) sowie Donnerstag (21.12.) von 15 bis 17.30 Uhr zum Jahresabschluss im Schwimmbad am Plantenring.

Der Zusammenschluss von Stadt- und Regionssportbund sowie dem Turn-Klubb Hannover hat in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Unterstützende. Die Region hat mit insgesamt 350.000 Euro in 2023 Schwimmkurse der Vereine sowie Schulen gefördert, das Land Niedersachsen hat über die „Startklar“-Fördermittel ebenso maßgeblich unterstützt.

 

Steinhuder Meer

Einheit für den Umweltschutz: Unterzeichnung des Kodex Steinhuder Meer

24. November 2023/in Region Hannover

Gemeinsame Erklärung zur Förderung von Ökologie und Nachhaltigkeit am größten Binnensee Niedersachsens

REGION HANNOVER (red). Bei der 13. Steinhuder Meer Konferenz am 24. November wurde ein bedeutsamer Schritt für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung des Steinhuder Meeres, des größten Binnensees Niedersachsens, unternommen. Frauke Patzke, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, Jens Palandt, Dezernent für Umwelt, Klima, Planung und Bauen der Region Hannover, Bürgermeister Carsten Piellusch aus Wunstorf, sowie weitere Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen haben den Kodex Steinhuder Meer unterzeichnet, der die Grundlage für zukünftige gemeinsame Anstrengungen zur Erhaltung und Förderung dieses ökologischen Lebensraums bildet.

Im Zuge der 13. Steinhuder Meer Konferenz, die am 24. November stattfand, unterzeichneten hochrangige Vertreter*innen aus Politik, Umweltverbänden und lokalen Institutionen den Kodex Steinhuder Meer, der eine Richtschnur für die zukünftige Erhaltung und Entwicklung des Steinhuder Meeres darstellt. Frauke Patzke, zuständig für die Unterhaltung des Steinhuder Meeres, hob die Bedeutung der Maßnahmen gegen die natürliche Verlandung des Sees hervor, die für das Jahr 2024 geplant sind. Jens Palandt betonte den Wert der Grundsatzerklärung als Ausdruck gemeinsamer Werte und Ziele. Juffa Doreen, Geschäftsführerin des Naturparks Steinhuder Meer, lobte die kollektive Entwicklung der Erklärung durch alle Interessengruppen.

Die Präambel des Kodex betont die Bedeutung der Artenvielfalt und der Lebensräume für eine lebenswerte Umwelt und ruft zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um Natur und Mensch im Einklang zu halten. Dieses Dokument stellt somit ein klares Bekenntnis zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung einer der wichtigsten Naturlandschaften Niedersachsens dar.

Stadtbahntüren öffnen künftig immer vollständig – Stadtbahn Linie 1 cmm 1© Carl-Marcus Müller

Stadtbahntüren öffnen künftig immer vollständig

21. November 2023/in Region Hannover

Regelung ab Fahrplanwechsel am 10. Dezember in Kraft, Fokus auf Werktagen

REGION HANNOVER (PM). Es ist ein wichtiger Schritt für mehr Teilhabe im öffentlichen Personennahverkehr. Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember werden mindestens an Werktagen zwischen 6 und 19 Uhr alle Türen der Straßenbahnen in der Region Hannover automatisch geöffnet, sofern sich mindestens fünf Personen am Bahnsteig befinden. Die Region Hannover passt den mit der ÜSTRA geschlossenen öffentlichen Dienstleistungsauftrag entsprechend an. Damit setzt ÜSTRA die einstimmig am 19. September 2023 von der Regionsversammlung mit breiter politischer Mehrheit beschlossene Maßnahme zum Fahrplanwechsel um.

Im Vorfeld waren immer wieder zahlreiche Vertreter*innen aus verschiedenen Verbänden an Regionsverwaltung, Regionspolitik und ÜSTRA herangetreten, um sich dafür einzusetzen, alle Türen gerade zu Stoßzeiten automatisch zu öffnen. „Ich freue mich, dass wir gemeinsam in den Dialog getreten sind und dieses sehr konkrete Anliegen nun umsetzen können“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Zu einem zeitgemäßen und attraktiven ÖPNV gehört auch die Barrierefreiheit. Für die sorgen wir aktuell mit vielen Hochbahnsteigen, aber auch der Einstieg in die Bahn sollte so einfach wie möglich sein“.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz ergänzt: „Von der automatischen Öffnung der Türen profitieren nicht nur sehbehinderte Menschen und Mobilitätseingeschränkte, sondern beispielsweise auch Eltern mit Kinderwagen. Die ausgeweitete automatische Öffnung der Türen baut Barrieren weiter ab und macht das Bahnfahren in der Region Hannover noch ein Stück komfortabler.“

Begleitend zu den Maßnahmen wird es eine fortlaufende Evaluation geben, die bis Ende März 2025 angesetzt ist. Ziel der Untersuchung sind weitere Erkenntnisse etwa darüber, wie sich die Türöffnung aus Sicht der Fahrgäste mit Einschränkungen kundenfreundlich und sicher gestalten lässt. Neben technischen Gegebenheiten und Kosten wird auch die Perspektive der Fahrgäste mit Einschränkungen berücksichtigt. Entsprechend werden auch relevante Interessenverbände und betroffene Fahrgäste eingebunden.

Sprinti

Erfolgreiches On-Demand-Projekt: sprinti zum millionsten Mal unterwegs

21. November 2023/in Region Hannover

Von Juni 2021 bis heute erfreut sich das Vorzeige-Projekt wachsender Beliebtheit

REGION HANNOVER (PM). Wenn das kein Grund zum Feiern ist: „sprinti“, das deutschlandweit einmalige Mobilitätsangebot in der Region Hannover, hat sich seit seinem Projektstart zu einer erstklassigen Erfolgsgeschichte entwickelt, deren Zahlen für sich sprechen.

Mit der eine Millionsten Fahrt hat sprinti nun eine beeindruckende Rekordmarke geknackt. Absolviert hat diese ganz besondere Fahrt Patrick Gansauge am 19. November in seinem Haupteinsatzort Springe. Der 51-Jährige fährt seit Oktober 2022 und trägt wie alle Fahrer*innen jeden Tag dazu bei, dass sich sprinti bei den Fahrgästen einer großen Beliebtheit erfreut. Beim Roadshow-Termin in Wunstorf, wo sprinti vom 10. Dezember an den Start geht, wurde Patrick Gansauge von Regionspräsident Steffen Krach und ÜSTRA Vorständin Elke Maria van Zadel für die eine Millionste Fahrt geehrt und mit einem dicken Blumenstrauß begrüßt.

Mit einer Fahrt frühmorgens am 1. Juni 2021 in Sehnde hat alles begonnen. Mittlerweile fährt sprinti in sieben Kommunen in der Region Hannover, am 10. Dezember kommen mit Wunstorf, Neustadt, Barsinghausen, Wennigsen und Pattensen fünf weitere dazu: Mit dann zwölf Kommunen im Umland Hannovers – der kompletten Tarifzone C des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH) – vergrößert sich der potenzielle Nutzerkreis von sprinti dann auf 360.000 Einwohnerinnen und Einwohner und ist damit als On-Demand-Verkehrsangebot nicht nur in der Region ein Vorzeigeprojekt, sondern auch deutschlandweit die Nummer 1.

Steffen Krach, Regionspräsident: „Man kann nicht oft genug betonen, was wir hier in der Region für ein herausragendes Leuchtturmprojekt haben. Wie der sprinti hier in kurzer Zeit angenommen wird, ist herausragend. Das zeigt, dass die Menschen in der Region durchaus bereit sind, auch mal das Auto stehen zu lassen – wenn nur die Alternativen attraktiv genug sind.“  Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region und GVH-Geschäftsführer: „Die Jubiläumsfahrt trifft voll in unsere Ausbau-Offensive. In wenigen Tagen haben wir mehr als die Hälfte der Regionskommunen an das sprinti-Netz angeschlossen, sodass die Zahlen weiter steigen werden. Wir haben dann einen potenziellen Nutzer*innenkreis von 360.000 Menschen. Sprinti ist ein wichtiger Baustein in unserem Aktionsplan Verkehrswende.“

Elke Maria van Zadel, Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA: „Eine Million sprinti-Fahrten – das ist eine eindrucksvolle Zahl, die wir uns alle beim Projektstart im Juni vor zwei Jahren nur schwer vorstellen konnten. Das Fahrtvolumen hat sich nach dem Start in den drei Testkommunen Sehnde, Wedemark und Springe dank der Beliebtheit von sprinti schnell vervielfacht. Wenn im Dezember die GVH-Tarifzone C in der Region Hannover von dem innovativen On-Demand-Angebot komplett abgedeckt sein wird, dürfen wir von der nächsten Million träumen.“

Chris Snyder, CEO von Via in Europa: „Die eine Millionste Fahrt von sprinti verdeutlicht, wie sich On-Demand-Verkehre zur einer vierten Säule des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland entwickelt haben. Mit dem Erreichen dieses wichtigen Meilensteins sind wir stolz darauf, unsere Zusammenarbeit mit der Region Hannover und der ÜSTRA fortzusetzen, um noch mehr Menschen in der Region den Zugang zu technologiegestützten öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen.“

Seit August ist die ÜSTRA im Auftrag der Region Betreiberin von sprinti und verantwortet und koordiniert die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister Via Mobility DE GmbH aus Berlin, der als Bestandsdienstleister von Beginn an dabei ist. Die ÜSTRA selbst setzt ab Dezember Minibusse mit jeweils 18 Sitzen ein, die stärker nachgefragte Bediengebiete wie zum Beispiel an S-Bahn-Stationen unterstützen sollen.

Wasserrettungseinsatz

Leblose Person durch Feuerwehr aus dem Kanal geborgen

21. November 2023/in Region Hannover

Wasserrettungseinsatz der Feuerwehr Sehnde und Rethmar

SEHNDE (PM). Gegen 15:45 Uhr am heutigen Dienstag, 21. November ging bei der Regionsleitstelle Hannover die Meldung über eine leblose Person im Mittellandkanal zwischen Sehnde und Rethmar ein.

Umgehend wurden die Ortsfeuerwehren Rethmar und Sehnde, die Tauchergruppen Sehnde, Lehrte und Burgdorf sowie der Rettungsdienst alarmiert.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle war die Wasserschutzpolizei bereits vor Ort und hatte eine leblose Person im Uferbereich gesichert. Mit Hilfe einer Steckleiter konnten die Feuerwehrkräfte diese Person aus dem Wasser bergen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. Über die Ursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Rethmar und Sehnde sowie der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen. Die Tauchergruppen aus Burgdorf und Lehrte konnten die Einsatzfahrt abbrechen.

Gewalt gegen Frauen / Orange Day

Region Hannover setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

17. November 2023/in Region Hannover

Von Fahrradregistrierung bis Podiumsdiskussion: Hannover gegen häusliche Gewalt

REGION HANNOVER (red). Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November organisiert die Region Hannover eine Reihe von Aktionen, um auf das anhaltende Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen und Präventionsarbeit zu leisten.

Die Region Hannover nimmt den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen zum Anlass, um das Bewusstsein für Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen zu stärken. Eine der geplanten Aktionen ist die kostenlose polizeiliche Registrierung von Fahrrädern am Freitag, 24. November, zwischen 10 und 12 Uhr auf dem Parkplatz der Region in der Hildesheimer Straße 18. Jedes registrierte Fahrrad erhält einen pinken Sattelschoner mit der Nummer des bundesweiten Hilfetelefons 116016. Die Aktion ist Teil des Projekts „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ und soll auf das Angebot des Hilfetelefons aufmerksam machen.

Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, betont die Bedeutung dieser Aktion: „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache. Mit den Fahrradsattelschonern tragen wir die Telefonnummer des Hilfetelefons in die ganze Region, um auf die verfügbare Hilfe hinzuweisen.“

Am Donnerstag, 23. November, unterstützt die Region Hannover zudem eine Podiumsdiskussion der Soroptimistinnen Clubs zum Thema „Orange Days 2023: Read the Signs“. Die Diskussion, die von 18 bis 19.30 Uhr im Aufhof stattfindet, konzentriert sich auf die Prävention von sexualisierter Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen. Der Eintritt ist frei.

Darüber hinaus wird am Samstag, 25. November, das Haus der Region mit seinem gläsernen Fahrstuhl in orange beleuchtet, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen zu setzen.

Die Bedeutung dieser Aktionen wird durch die aktuellen Statistiken zur häuslichen Gewalt in der Region Hannover unterstrichen. Im Jahr 2022 verzeichneten die Beratungs- und Interventionsstellen gegen Gewalt (BISS-Verbünde) aus Stadt und Region Hannover einen Anstieg der gemeldeten Fälle um 326 auf insgesamt 5.314, mit 4.569 mitbetroffenen Kindern. In mehr als der Hälfte der betreuten Kommunen stiegen die Fallzahlen an, teilweise sogar um über 30 Prozent.

Fahrradfreundlich

Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber in der Region

16. November 2023/in Region Hannover

Ein Verein und zwei Unternehmen sind „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen“ in der Region Hannover 2023

HANNOVER (PM). Ein Verein und zwei Unternehmen haben den Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen 2023“ in der Region Hannover jeweils in ihrer Kategorie gewonnen: die Steuerkanzlei Katz (Isernhagen), der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. (Laatzen), sowie die Wertgarantie Group (Hannover).

Die Betriebe überzeugten zum Beispiel mit einem Fahrradaktionstag inklusive Sicherheitscheck und Reparaturen, mit dem Angebot eines privaten E-Bikes auf Firmenkosten oder mit der Übernahme von Reparaturkosten, um das Fahrrad unter dem Motto „Reparieren statt wegwerfen“ im Sinne der Umweltfreundlichkeit möglichst lange zu nutzen. Als „Newcomer des Jahres“ wurden das Reisebüro Schiller GmbH (Wedemark), das Institut für Integrierte Produktion gGmbH (Hannover) und die Medizinische Hochschule Hannover (Hannover) mit einem Preisgeld bedacht.

Schirmherr Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, und Christian Peters, Fachbereichsleiter Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover in Vertretung von Schirmherrin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel, haben heute (15. November) „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen der Region Hannover“ ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden 23 weitere teilnehmende Institutionen geehrt.

„Viele Unternehmen und Organisationen beteiligen sich sehr aktiv und überaus kreativ daran, die Mobilität mit Blick auf das Ziel Klimaneutralität immer nachhaltiger zu machen. Das zeigte auch der diesjährige Wettbewerb erneut. Und das unternehmerische Engagement fällt auf fruchtbaren Boden, denn viele Beschäftigte greifen diese Anreize auf und überlegen auch immer häufiger, wie sie im privaten Bereich das Fahrrad öfter einsetzen. Das freut uns sehr und ist genau die Absicht, die wir mit diesem Wettbewerb verfolgen“, sagte Christian Peters.

Ulf-Birger Franz ergänzte: „In den letzten Jahren hat das Fahrrad im Mobilitätsmix weiter an Bedeutung gewonnen. Damit es ganzjährig als umweltschonendes und sicheres Fortbewegungsmittel genutzt werden kann, investiert die Region Hannover als Beitrag zur Verkehrswende weiter in den Ausbau des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr“, so der Verkehrsdezernent der Region Hannover: „Schön, dass so viele Arbeitgeber*innen ihre Beschäftigten zum Radfahren motivieren. Gerade in Kombination mit unserem tollen ÖPNV-Angebot gewinnt das Fahrrad immer mehr an Attraktivität in der Region.“

Eine Fach-Jury hat die Bewerbungen bewertet und die siegreichen Betriebe ermittelt. Der Jury gehörten neben Schirmherrin, Schirmherr und dem Kooperationspartner Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC Stadt Hannover e.V.) auch Vertreter*innen der Kreishandwerkerschaft Hannover, Industrie- und Handelskammer Hannover, Pro Hannover Region, sowie der IG Metall Hannover an. Moderiert und operativ begleitet wurde der Wettbewerb erneut durch Dieter Brübach vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.).

26 ausgezeichnete Unternehmen und Institutionen

An dem Wettbewerb konnten sich Unternehmen, Behörden und andere Einrichtungen aus Hannover und den anderen 20 Regionskommunen beteiligen, die ihre Mitarbeiter*innen dabei unterstützen, mehr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. 26 Unternehmen und Institutionen erhielten eine Urkunde und ein Schild für den Eingangsbereich: 20 Betriebe als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“, die drei Erstplatzierten als „Sieger“. Schließlich gibt es noch die Schilder „Bester Newcomer“ in der jeweiligen Kategorie. Die drei Sieger bekamen zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von je 800 Euro, die „besten Newcomer“ erhielten 500 Euro. Der unternehmerische Einsatz für den Radverkehr wurde in folgenden Kriterien bewertet: Infrastruktur für das Radfahren, Grundsätze und Organisation der Fahrradbeförderung, Motivation der Mitarbeiter*innen, Angebot und Service, Information und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten.

Wettbewerb seit zehn Jahren für die gesamte Region ausgelobt

Der Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen“ gehört zu den Maßnahmen, mit denen der Anteil des Fahrrads am Gesamtverkehr in und um Hannover erhöht werden soll. Region und Landeshauptstadt Hannover haben sich mit dem Verkehrsentwicklungsplan (VEP 2035+) und dem Masterplan Mobilität 2025 das gemeinsame Ziel gesetzt, eine Minderung der verkehrsbedingten Kohlendioxid-Emissionen der Bewohner*innen in der Region Hannover zu erreichen. 2025 werden Stadt und Region Hannover erneut zu diesem Wettbewerb einladen.

Den Wettbewerb „Fahrradfreundlichste Arbeitgeber*innen“ loben Landeshauptstadt und Region Hannover seit zehn Jahren gemeinsam alle zwei Jahre aus. Im laufenden Jahr fand er in dieser Form zum sechsten Mal statt: nach 2013, 2015, 2017, 2019 und 2021. Zuvor hatte die Stadt Hannover im Jahr 2009 erstmals diesen Preis ausgelobt, um engagierte und kreative Unternehmen im Sinne der Förderung des Radverkehrs zu prämieren. Die Bewerbungen werden in Gruppen nach Anzahl der Mitarbeitenden im Unternehmen untergliedert.

Die siegreichen Unternehmen und Institutionen im Überblick:

  • „Große Betriebe“ (ab 250 Beschäftigte): WERTGARANTIE Group, Hannover
  • „Mittelgroße Betriebe“ (50 bis 249 Mitarbeitende): ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V., Laatzen
  • „Kleine Betriebe“ (5 bis 49 Beschäftigte): Steuerkanzlei Katz, Isernhagen

Newcomer des Jahres:

  • Medizinische Hochschule Hannover („große Betriebe“)
  • IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH, Hannover („mittelgroße Betriebe“)
  • Reisebüro Schiller GmbH, Wedemark („kleine Betriebe“)
Tauchergruppe Feuerwehr Sehnde

Verstärkung für die Tauchergruppe der Ortsfeuerwehr Sehnde

16. November 2023/in Region Hannover

Ein Taucher und eine Taucherin verstärken die Tauchgruppe

SEHNDE (PM). Es gibt Verstärkung für die Tauchergruppe der Ortsfeuerwehr Sehnde. Ein Kamerad aus Dolgen und eine Kameradin aus Sehnde absolvierten erfolgreich die Taucherprüfung der Stufe 1.

Am Montag, dem 13.11.2023, stand nach einem Jahr Vorbereitung für die zwei Mitglieder der Stadtfeuerwehr Sehnde die praktische Tauchprüfung der Stufe 1 an. Martina Steiner und Jürgen Haase haben im letzten Jahr alle Voraussetzungen erfüllt, um nun die praktische Prüfung ablegen zu können. Hierzu gehören neben einer abgeschlossenen Truppmann 1 Ausbildung und dem Mindestalter von 18 Jahren auch ein Erste-Hilfe-Kurs, ein Rettungsschwimmer, eine gültige Eignungsuntersuchung G31 und 25 absolvierte Stufe 1 Tauchgänge, dies sind Tauchgänge ohne Gewässerspezifische Gefahren mit einer Tiefe von bis zu 10 Metern Tiefe. Zusätzlich musste an Theorieunterricht teilgenommen werden, eine Theorieprüfung und einen Aufsatz geschrieben werden.

Um 16 Uhr wurde an einem Teich zwischen Rethmar und Lehrte unter Aufsicht von Christian Löhr, Leiter der Tauchgruppe der Ortsfeuerwehr Sehnde, und Florian Kowarsch aus der Ortsfeuerwehr Lehrte die praktische Tauchprüfung abgenommen.

Vor Ort wurden die beiden Kameraden in die angenommene Lage eingewiesen. Es galt als Amtshilfe für die Polizei einen versenkten Gegenstand aus dem Teich zu bergen. Wo dieser genau im Teich liegt, war nicht bekannt.

Löhr und Kowarsch bewerteten anhand eines Erwartungshorizonts die Punkte Ausrüstung, Gerätecheck, Tauchgangvorbereitung, Tauchgang und Notfallmanagement. Als erstes galt es für die zwei zu prüfenden Kameraden alle Fehler am Tauchgerät zu finden und zu beheben, hiernach wurde der Ablauf des Tauchganges durchgesprochen. Jeder musste einmal Sichern und einmal Tauchen. Vor Beginn des Tauchganges wurden noch kurz die Signale durchgesprochen. Unter Wasser kommunizieren Taucher und Signalmann über Zugsignale einer Leine, die am Taucher befestigt ist.

Nach Abschluss des Tauchganges stand nur noch der letzte Punkt, Notfallmanagement, auf dem Plan. Hierzu musste das richtige Vorgehen bei der Ersten Hilfe nach einem Tauchunfall gezeigt werden.

Löhr und Kowarsch zeigten sich zufrieden, beiden Kameraden hätten eine gute Leistung gezeigt, die Erwartungen erfüllt, somit die Prüfung bestanden und können nun auf Einsätzen der Tauchergruppe eingesetzt werden.

Seite 50 von 136«‹4849505152›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Tödlicher Verkehrsunfall auf der Westtangente in Lehrte 12. September 2026
  • Sirenennetz Langenhagen: Feuerwehr ändert Alarmierung 12. September 2026
  • Bundesweiter Warntag 2026: Warnsysteme werden am Donnerstag in Niedersachsen getestet 9. September 2026
  • Schutz vor häuslicher Gewalt: Niedersachsen stellt Weichen für Fußfessel 8. September 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN