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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Mähdrescherbrand

Fünf Einsätze fordern die Stadtfeuerwehr Sehnde

19. August 2023/in Region Hannover

Mähdrescherbrand endet glimpflich

SEHNDE (PM). Zu insgesamt fünf Einsätzen wurden mehrere Ortsfeuerwehren am heutigen Freitag, 18. August alarmiert. Diese gliederten sich in drei technische Hilfeleistungen und zwei Brandeinsätze.

Bereits in den frühen Morgenstunden gegen 00:30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ilten zu einer Türöffnung alarmiert, genauso wie die Ortsfeuerwehr Sehnde am Vormittag gegen 11:15 Uhr. Am späten Nachmittag wurden die Ortsfeuerwehr Ilten und die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Sehnde zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Ilten gerufen. Alle drei Einsatzstellen konnten jeweils zügig abgearbeitet werden.

Gegen 19:50 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein brennender Mähdrescher auf einem Acker an der Bundesstraße 443 gemeldet, woraufhin die Ortsfeuerwehren Sehnde und Wassel alarmiert wurden. Bei Mäharbeiten war eine Hydraulikleitung geplatzt und das Öl tropfte auf heiße
Fahrzeugteile, wodurch kurze Zeit später ein Feuer im Motorbereich ausbrach. Die beiden anwesenden Arbeiter bekämpften das Feuer umgehend mit mehreren Feuerlöschern, wodurch ein Vollbrand des Mähdreschers und eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden konnte. Die eingesetzten Einsatzkräfte kühlten die betroffenen Bauteile und kontrollierten das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera.

Gegen 21:30 Uhr wurden dann die Ortsfeuerwehren Bolzum, Müllingen-Wirringen, Sehnde und Wassel erneut zu dem Mähdrescher auf einem Feld kurz vor dem Bockmer Holz alarmiert. Der Eigentümer des Fahrzeugs hatte zur Sicherheit noch einen Feuerlöscher in den Motorbereich
abgelassen, was zu einer kurzzeitig starken Rauchentwicklung führte. Ein aufmerksamer Jäger hatte diese Rauchentwicklung gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Nach einer kurzen Kontrolle konnten die Ehrenamtlichen wieder einrücken. Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bolzum, Ilten, Müllingen-Wirringen, Sehnde und Wassel, sowie der Rettungsdienst.

Eilantrag gegen Bewässerungsverfügung der Region Hannover erfolglos – BGP 3© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Eilantrag gegen Bewässerungsverfügung der Region Hannover erfolglos

16. August 2023/in Region Hannover

Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Bewässerungszeiten rechtmäßig

HANNOVER (PM). Die 9. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat mit Beschluss vom 15. August 2023 einen Eilantrag gegen die Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Beschränkung der Bewässerungszeiten im Regionsgebiet abgelehnt.

Die Antragsgegnerin hatte unter dem 5. Juli 2023 eine Allgemeinverfügung zur zeitlichen Beschränkung von Bewässerungsanlagen und Rasensprengern im Regionsgebiet erlassen und darin – befristet bis zum 30. September 2023 – die Bewässerung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen, öffentlichen und privaten Grünflächen sowie von Sportanlagen mit stationären und mobilen Bewässerungsanlagen einschließlich Rasensprengern und Tankwagen bei einer Temperatur ab 24 Grad Celsius und höher (Wetterstation Hannover Flughafen) zwischen 11 und 18 Uhr untersagt. Gleichzeitig hatte sie die sofortige Vollziehung des Bewässerungsverbotes angeordnet. Zur Begründung verweist die Antragsgegnerin in der Allgemeinverfügung auf in der Region vorherrschende historisch niedrige Grundwasserstände und eine hohe Verdunstung bei Temperaturen ab 24 Grad Celsius.

Der Antragsteller ist Landwirt und baut Sonderkulturen (u.a. Salate und Kohlgemüse) an. Seinen Eilantrag, die aufschiebende Wirkung seines gegen die Allgemeinverfügung eingelegten Widerspruchs wiederherzustellen, hat die 9. Kammer abgelehnt. Nach Auffassung des Gerichts besteht aufgrund der Entwicklung der Grundwasserstände in Niedersachsen und im Regionsgebiet insbesondere seit 2018 eine konkrete Gefahr im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes für den Erhalt des Grundwassers als natürliche Lebensgrundlage. Gleichzeitig sind die durch die Bewässerungseinschränkung verursachten Eingriffe in die Berufsausübungsfreiheit des Antragstellers aus Art. 12 GG und in sein Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb aus Art. 14 GG gerechtfertigt, um eine verdunstungsbedingte Verschwendung von Grundwasser zu verhindern. Eine Existenzgefährdung durch die veränderten Bewässerungszeiten hat der Antragsteller im Einzelnen nicht ausreichend glaubhaft gemacht.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingelegt werden.

Kampfmittelbeseitigung

Vermutlich erneute Evakuierung in Laatzen am 8. Oktober erforderlich

15. August 2023/in Region Hannover

Umfang ist erst bei Ende der Sondierungsarbeiten Mitte September bekannt

LAATZEN (PM/red). Im Rahmen der Kampfmittelsondierungen haben Sensoren erst eine Anomalie im Erdreich aufgespürt und dann einen Metallfund bestätigt. Ob es sich hierbei um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt, wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen am Sonntag, den 8. Oktober 2023 prüfen.

Zum Schutz der Bevölkerung müssen die Anwohnerinnen und Anwohner vor der Bombenräumung ihre Häuser verlassen. Das potenziell gefährliche Objekt befindet sich im Sumpfgebiet „Quellwasser“ nahe dem AquaLaatzium und den Wohnhäusern an der Straße Am Bergdahle in Alt-Laatzen.

Aktuell geht die Stadt Laatzen von einem Evakuierungsradius von 1.000 Metern rund um den Verdachtspunkt aus. Diese Annahme basiert aus der Erfahrung von der letzten Bombenräumung vom 5. März 2023. Den tatsächlichen Sicherheitsbereich legt der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen in Kürze fest. Welche Straßenzüge im Gefahrenbereich – insbesondere derer, die im Randbereich des Radius liegen – werden zurzeit ermittelt. Konkrete Informationen für die Bevölkerung in Alt-Laatzen folgen Anfang September von der Stadt Laatzen.

Knapp innerhalb des Umkreises von einem Kilometer befinden sich auch Teile des Agnes-Karll-Krankenhauses (AKK). Derzeit prüft die Stadt Laatzen, ob bauliche Maßnahmen zum Schutz des Gebäudes eine Evakuierung der Patienten möglicherweise ersetzen oder den Umfang minimieren können. Denkbar wäre etwa eine Splitterschutzwand aus Containern. Die Entscheidung darüber trifft die Stadt Laatzen in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst und dem Klinikum Region Hannover.

Zum aktuellen Zeitpunkt (14.08.2023) steht das Evakuierungsgebiet und somit die Zahl der Menschen, die bei der Bombenräumung ihr Zuhause verlassen müssen, noch nicht fest. Bis Mitte September erfolgen Kampfmittelsondierungen von sieben weiteren Verdachtspunkten, die sich an Luftbildaufnahmen der Alliierten aus dem Zweiten Weltkrieg orientieren. Ein achter Verdachtspunkt in unmittelbarer Nähe zum Verdachtspunkt im Sumpfgebiet „Quellwasser“ ist bereits ausgeschlossen worden.

Zuverlässige Informationen über die Größe des Evakuierungsgebiet, eine Karte des betroffenen Bereichs, die Uhrzeit der Evakuierung und mögliche Aufenthaltsorte kann die Stadtverwaltung erst nach Abschluss der laufenden Sondierungsmaßnahmen voraussichtlich etwa Mitte September nennen. Sollten sich alle anderen Punkte nicht bestätigen, geht die Stadt Laatzen von rund 6.000 Menschen aus, hauptsächlich aus Alt-Laatzen, die am 8. Oktober das Gebiet verlassen müssen.

Wir halten Sie über die Entwicklung am Laufenden. Die Webseite der Stadt Laatzen informiert über aktuelle Erkenntnisse seine Bevölkerung.

Triathlon

aha unterstützt den SC Altwarmbüchen beim Triathlon

11. August 2023/in Region Hannover

Renaturierter Deponieberg bietet eine Herausforderung für die Sportler

ALTWARMBÜCHEN (PM). Ungewöhnlicher Ort für ein Sportevent: Der renaturierte Deponieberg auf dem Gelände des Abfallbehandlungszentrums Hannover in Lahe ist einer der Schauplätze für den Triathlon des SC Altwarmbüchen am 19. und 20. August.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) stellt das Betriebsgelände rund um den Monte Müllo, den ehemaligen Deponienordberg, für die Radsportstrecke zur Verfügung. Auch ein Teil der Laufstrecke führt über das aha-Areal.

Der Vorsitzende des SC Altwarmbüchen, Eckhard Bade, hatte vom ehemaligen Veranstaltungsort auf der Altwarmbüchener Seeseite aus einem guten Blick auf Hannovers höchste Erhebung, den Deponienordberg. Im Rahmen guter Nachbarschaft fragte er bei aha an, um den Triathlon-Teilnehmern auch eine Bergstrecke in unmittelbarer Nähe anzubieten. „Die Lage des Geländes ist für unsere Veranstaltung ideal“, sagt Eckhard Bade. Die Sportveranstaltung ist aktuell auf die Laher Seite des Sees umgezogen.

Ein erster Test ist im vergangenen Jahr positiv verlaufen, darum führt nun auch ein Teil der Laufstrecke über das Betriebsgelände „Wir legen Wert auf gute Nachbarschaft und mit dem SC Altwarmbüchen hat sich eine tolle Kooperation entwickelt“, sagt Philipp Kirchner, stellvertretender Leiter des Abfallbehandlungszentrums Lahe. Bevor die Triathleten auf die Strecke gehen, ist noch einiges zu tun. Der Verein führt noch einige Ausbesserungsarbeiten an der Strecke durch, denn die asphaltierten Wirtschaftswege werden sonst nur von größeren, robusteren Fahrzeugen befahren. Damit die Sportler sicher in die Pedale treten können, wird die Strecke noch für die für die schmalen Reifen der Rennräder ausgebessert.

Die Teilnehmer bewältigen zuerst die Schwimmstrecke im Altwarmbüchener See, danach geht es aufs Fahrrad, als letztes kommt die Laufstrecke. Das Betriebsgelände ist nur für angemeldete Führungen oder beim Entdeckertag am 10. September für Besucher geöffnet, weil besondere Sicherheitsvorschriften gelten. Triathlon-Zuschauer haben die Möglichkeit, die Sportler an der Wendeschleife vor dem Tor zum Gelände anzufeuern.

Weitere Informationen zu den Strecken gibt es unter https://altwarmbuechener-triathlon.de/strecken/.

Näheres zur Anmeldung unter https://altwarmbuechener-triathlon.de

Aututransporter Wedemark

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr Wedemark

10. August 2023/in Region Hannover

Auslaufende Betriebsstoffe, eine brennender LKW und ein Verkehrsunfall beschäftigten mehrere Ortsfeuerwehren am Donnerstag

WEDEMARK (PM/red). Der erste Einsatz rief um 8:42 Uhr die Ortsfeuerwehren Gailhof, Meitze und Mellendorf auf die A7 auf den Parkplatz Bummelskampe. Ein LKW hatte sich während der Fahrt seinen Tank beschädigt, sodass der Treibstoff austrat. Durch die Feuerwehr wurde der Tank provisorisch abgedichtet, ein weiteres Ausbreiten des Dieselkraftstoffs eingedämmt und der restliche Tankinhalt abgeräumt.

Um 13:28 Uhr folgte der zweite Einsatz. Diesmal für die Ortsfeuerwehren Gailhof, Meitze, Mellendorf und später wurden Elze und Bissendorf zu einem Lkw-Brand auf die BAB 7 1 km vor der Ausfahrt Großburgwedel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Mellendorf brannte der Maschinenwagen des Autotransportzuges und vier der sechs geladenen Neuwagen in voller Ausdehnung und griff auf die hintere Ladung des Anhängers über. Aufgrund des anfachenden Windes und hoher Brandlast des Fahrzeugaufbaus mit der Beladung wurden die Ortsfeuerwehren Elze und Bissendorf mit ihren Tanklöschfahrzeugen von Einsatzleiter und stellvertretenden Gemeindebrandmeister Sebastian Jagau nachalarmiert. Die Löschmaßnahmen von zwei C-Rohren unter Einsatz von Atemschutzgeräten dauerten bis 14.40 Uhr, anschließend wurden die Brandnester im Lkw und in den ausgebrannten Pkw der in der Ladung mit Löschschaum überdeckt und per Wärmebildkamera kontrolliert. Die Löschwassermenge von mehr als 15000 Litern wurde per Pendelverkehr mit den wasserführenden Fahrzeugen auf der gesperrten Fahrbahn gewährleistet. Während der Einsatz– und Bergungsmaßnahmen war die A7 gesperrt. Die Vollsperrung der BAB führte im Gemeindegebiet Wedemark und darüber hinaus zu Verkehrsstörungen.

Während der letzten Aufräumarbeiten vom zweiten Einsatz wurden um 17:10 Uhr die Ortsfeuerwehren Berkhof, Elze und Mellendorf zu einem Verkehrsunfall mit einem PKW und einem Wohnmobilgespann auf die A7 in Höhe der Anschlussstelle Berkhof alarmiert. Eingeklemmte Personen wurden entgegen erster Meldungen nicht vorgefunden, sodass sich die Arbeit der Feuerwehr auf das Abstreuen von auslaufenden Betriebsstoffen und Abklemmen von Fahrzeugbatterien beschränkte.

Küchenbrand

Küchenbrand in Berenbostel

10. August 2023/in Region Hannover

Feuerwehr rettet Bewohnerin

GARBSEN / BERENBOSTEL (PM). Am frühen Donnerstagmorgen gegen 5.40 Uhr bemerkten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Breslauer Straße in Berenbostel den Warnton eines Rauchmelders und stellten Brandgeruch aus einer Wohnung im 2. OG fest.

Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Berenbostel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten diese Rauch und Flammen bestätigen und erhöhten die Alarmstufe. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Heitlingen und Stelingen sowie die Drehleiter aus Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr alarmiert.

Ein Trupp unter Atemschutz drang mit einem Löschrohr in die Wohnung ein und ging zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Die Wohnungsmieterin wurde in der Wohnung aufgefunden, nach draußen gebracht und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben.

Das Feuer war vermutlich in der Küche ausgebrochen und konnte danach schnell gelöscht werden. Durch den Brandrauch war die Wohnung stark verqualmt und es kam ein Druckbelüftungsgerät zur Belüftung zum Einsatz.

Gegen 6.30 Uhr war das Feuer bis auf wenige Nachlöscharbeiten gelöscht. Die ersten Einsatzkräfte rückten wieder ein. Der Einsatz war um 6.50 Uhr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hierzu und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Feuerwehren waren mit ca. 50 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen im Einsatz.

Feuer Nahkauf Berenbostel

Feuer im Supermarkt Nahkauf in Berenbostel

9. August 2023/in Region Hannover

Geschäft durch Brandrauch starkt in Mitleidenschaft gezogen

GARBSEN / BERENBOSTEL (PM). Am frühen Mittwochmorgen gegen 4.50 Uhr wurde die Ortsfeuewehr Berenbostel zu einem gemeldeten Feuer in einem Supermarkt an der Osterwalder Straße gerufen. Aufgrund vermehrt eingehender Notrufe wurden kurze Zeit später auch die Ortsfeuerwehren Heitlingen und Stelingen sowie die Drehleiter aus Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr hinzualarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine Flammenentwicklung im Eingangsbereich des Marktes feststellbar. Es brannten dort abgestellte Waren. Ein Trupp unter Atemschutz drang mit einem Löschrohr in das Gebäude ein und nahm die Brandbekämpfung auf. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Drehleiter

Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz, um die Dachhaut zu kontrollieren © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Allerdings hatte der Brand zu einer starken Rauchentwicklung geführt, die sich im gesamten Markt ausbreitete und so Gebäude und Waren stark in Mitleidenschaft zog. Mit zwei Druckbelüftungsgeräten wurde der Brandrauch aus dem Gebäude befördert.

Gegen 5.30 Uhr war das Feuer so weit abgelöscht und es wurden anschließend noch Nachlösch- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Hierzu kamen noch weitere Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.

Gegen 6 Uhr konnten bis auf die Ortsfeuerwehr Berenbostel alle weiteren Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden und rückten ein.

Die Polizei wird die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Hierzu und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Feuerwehren waren mit ca. 60 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen im Einsatz.

 

Fahrradstreife Polizei

Polizei kontrolliert den Seitenabstand

7. August 2023/in Region Hannover

Beim Überholen von Radfahrenden am Nienstedter Pass werden die vorgeschriebenen 2 Meter kontrolliert

HANNOVER (ots). Die Fahrradstaffel der Polizei Hannover hat am Samstag, 05.08.2023, gemeinsam mit der Polizei Barsinghausen den Seitenabstand beim Überholen von Radfahrenden auf dem Nienstedter Pass kontrolliert. Dabei stellten sie bei der dreistündigen Kontrolle bei 25 von 77 Überholvorgängen eine Unterschreitung des vorgeschriebenen Überholabstands von 2 Metern fest.

Für die Kontrolle des Seitenabstandes beim Überholen der Radfahrenden wurden die bereits erfolgreich in der Praxis erprobten Kreidemarkierungen als Referenzpunkte auf der Fahrbahn aufgebracht. Bei einer Unterschreitung des außerorts vorgeschrieben Überholabstandes von 2 Metern wurden die Verstöße durch die Einsatzkräfte dokumentiert. Die Autofahrenden wurden bei einem Verstoß direkt auf Parkplatz Nienstedter Pass angehalten und kontrolliert. Des Weiteren wurden die Radfahrenden ebenfalls angehalten um die Lenkerbreite der Fahrräder zu dokumentieren. Es wurden bei 77 Kontrollen insgesamt 25 Verstöße festgestellt. Ein Verstoß beinhaltet ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro. Die meisten Fahrzeugführer waren sich des Verstoßes nach Ansprache bewusst und waren einsichtig.

Auch nach Badesaison Blaualgen in einigen Badeseen

Erhöhtes Blaualgen-Aufkommen am „Großen Teich/Ricklinger Bad“

7. August 2023/in Region Hannover

Vorsicht ist geboten: Vor allem Kinder und Tiere sollten aufpassen

REGION HANNOVER (PM). Wegen erhöhten Blaualgenaufkommens rät das Gesundheitsamt der Region Hannover, an der Badestelle „Großer Teich/Ricklinger Bad“ an den Ricklinger Seen besonders achtsam zu sein. Dort besteht zurzeit eine verstärkte Konzentration der sogenannten Cyanobakterien (Blaualgen).

Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist damit zu rechnen, dass es zu Algen-Ansammlungen an der Badestelle kommen kann. Diese Bereiche sollen gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Badende werden gebeten, auf die Hinweise vor Ort und auf Trübungen im Wasser zu achten und die Bereiche zu meiden.

Entsprechende Schilder mit Verhaltenshinweisen sind an den Badestellen aufgestellt. Allgemeine Kennzeichen für eine starke Blaualgenentwicklung sind eine bläulich-grünliche Trübung des Wassers, eine Sichttiefe von weniger als einem Meter und Schlierenbildung oder Aufrahmungen am Ufer. An welchen Uferbereichen sich Blaualgen konzentrieren, hängt im Wesentlichen von der Windrichtung ab. Das Aufkommen kann sich daher innerhalb kurzer Zeit ändern. Da sich auch außerhalb von Badestellen Blaualgen im Uferbereich konzentrieren können, weist die Region Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer vorsorglich darauf hin, dass auch Hunde im Falle von Blaualgenansammlungen nicht baden und kein Wasser schlucken sollten.

 

Die offizielle Badesaison gilt grundsätzlich vom 15. Mai bis zum 15. September. Bis Mitte September überprüfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Wasserqualität der Badestellen regelmäßig, um eine mögliche Gesundheitsgefährdung für die Badenden so weit wie möglich auszuschließen. Aktuelle Informationen zu den einzelnen Badestellen in der Region und Niedersachsen bietet der Bäderführer der Region Hannover unter www.hannover.de und der Niedersächsische Badegewässeratlas im Internet unter www.badegewaesseratlas.niedersachsen.de.

Fragen und Antworten zum Thema Blaualgen:

Was sind Blaualgen oder Cyanobakterien?

Die Bezeichnung Blaualgen ist trügerisch, weil Blaualgen Bakterien ähnlicher sind als Algen und selten blau aussehen. Meist versteckt sich ihr blaues Pigment unter dem grünen Chlorophyll-a. Cyanobakterien ist der korrekte Name für Blaualgen.

Woher kommen Cyanobakterien in Seen?

Cyanobakterien sind in unseren Seen und Flüssen natürliche Teile der Lebensgemeinschaften. Vor allem in nährstoffreichen Gewässern kann es bei anhaltend warmem Wetter zu einem sehr starken Wachstum von Algen und Blaualgen („Blaualgenblüte“) kommen. Je nach Wetterlage können Cyanobakterien auch zur Oberfläche auftreiben und Schwimmteppiche und Aufrahmungen bilden, die der Wind am Ufer zusammentreiben kann. Das kann sehr schnell gehen und ist kaum vorhersagbar. 

Wie gefährlich sind Cyanotoxine?

Cyanobakterien sind giftig und ein Gesundheitsrisiko, insbesondere, wenn Wasser mit hohen Konzentrationen geschluckt wird oder in die Atemwege gelangt. Dies passiert am ehesten bei Wassersportarten mit intensivem Wasserkontakt wie Wasserskifahren, Windsurfen, Tauchen und Kopfsprung, aber auch beim Segeln in stürmischem Wetter. Cyanobakterien können Übelkeit, Durchfall und Entzündungen von Hals, Augen und Ohren hervorrufen. Eine Aufnahme von Cyanotoxinen durch die Haut ist unwahrscheinlich. Schwerwiegendere Folgen sind Magen-Darm-Entzündungen, Atemwegserkrankungen oder allergische Reaktionen. Bei Kindern kann sich Lebensgefahr einstellen, wenn sie viel Wasser schlucken – etwa beim intensiven Toben oder gegenseitigem Untertauchen. In den flachen Bereichen ist oft die größte Konzentration von Cyanobakterien. Für Hunde und andere Haustiere können Cyanobakterien tödlich sein, wenn sie sich nach dem Baden das Wasser aus dem Fell lecken. Manche Hunde mögen auch verrottendes Blütenmaterial am Ufer – auch das kann zum Tod führen.

Worauf sollten Badende achten?

Wenn das Wasser grünlich-trübe ist oder wenn darauf eine grüne Schicht schwimmt („Wasserblüte“): nichts schlucken! Aerosol vermeiden, zum Beispiel beim Wasserski und Windsurfen. Kinder sollten nicht in flachen Bereichen toben, wenn sich dort hohe Konzentrationen von Blaualgen gesammelt haben. Sorgsam die Situation am See in den Blick nehmen und die Wassertiefe prüfen. Dabei langsam ins Wasser waten, ohne Sediment aufzuwirbeln. Wenn Erwachsene von der Kniehöhe die Füße nicht mehr sehen kann, sollten sie und ihre Familien auf das Baden in diesem Bereich verzichten. Nach dem Baden gründlich duschen und Badesachen reinigen, um spätere Hautreizungen zu vermeiden. Wer nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden hat, sollte zum Arzt gehen und das Gesundheitsamt informieren.

 

Geosound

„GeoSounds“: Die Hörregion lädt zur akustischen Schnitzeljagd

3. August 2023/in Region Hannover, Kultur

Geocaching-Rätseltour führt Spieler*innen an 17 klangvolle Orte in der Region

REGION HANNOVER (PM). Hinhören lohnt sich: Die Hörregion Hannover hat gemeinsam mit der Landeshauptstadt als UNESCO City of Music und dem Unternehmen „Geheimpunkt“ eine neue Geocaching-Tour quer durch die Region Hannover entwickelt: die „GeoSounds“. Spieler*innen können mithilfe ihres Smartphones oder eines GPS-Geräts 17 Schätze, die sogenannte Caches, aufstöbern. Wer vor Ort dann noch ein Rätsel rund um Klang und Musik löst, darf seinen Erfolg im Logbuch verewigen.

„Die Geocaching-Tour ist ein toller Anlass für einen Ausflug zu besonderen Orten in der Region – und sie macht für alle erlebbar, warum die Region Hannover eine Hörregion ist: Hier wurde die Schallplatte erfunden, hier sitzt das weltweit größte Versorgungszentrum für Cochlea-Implantate und hier spürt ein Institut Gravitationswellen auf und horcht so gewissermaßen in den Weltraum“, erklärt der Erste Regionsrat Jens Palandt.

Die Tour basiert auf der Reihe „Musikalische Ge(o)heimnisse“ von 2013. „Nach zehn Jahren waren nicht mehr alle Caches aktuell, die Idee einer akustischen Schnitzeljagd durch die Region hat aber nichts von ihrem Reiz verloren. Deswegen haben wir als Hörregion die Tour übernommen und grundlegend überarbeitet“, berichtet Hörregionsleiter Nils Meyer. Fünf der 17 Caches sind neu, fünf wurden aufwendig umgestaltet. Die Ziele liegen in sieben Regionskommunen und reichen vom Naturparkhaus am Steinhuder Meer über den Park der Sinne in Laatzen bis zum Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik.

Daniel Pflieger ist Gründer von „Geheimpunkt“ und war mit seinem Team von Geocaching-Expert*innen für die Umsetzung der Tour verantwortlich. Er sagt: „Uns war wichtig, mit den Rätseln zu zeigen, wie vielfältig das Thema „Hören“ ist: Am MusikZentrum Hannover lässt sich der Cache öffnen, indem man Musik von hannöverschen Acts lauscht und die Band errät. Am Deutschen HörZentrum versteckt sich das Logbuch hinter Fragen zur Hörgesundheit. In Burgdorf müssen Spieler einen Hörspaziergang durch die Stadt absolvieren, um zur Lösung des Geocaches zu gelangen.“

Die Stadt Hannover war als UNESCO City of Music bereits bei der Entwicklung der Vorgänger-Tour an Bord und hat drei kulturelle Caches zu den „GeoSounds“ beigesteuert. „Wir sind stolz auf unsere vielfältige Kulturlandschaft und freuen uns darauf, dass neugierige Besucher*innen über die Geocaching-Tour Locations wie das Kulturzentrum Pavillon oder das MusikZentrum Hannover entdecken und am besten für einen Konzertbesuch wiederkommen“, berichtet Janika Millan vom Kulturbüro der Landeshauptstadt.

So funktioniert die Tour

Wer die Rätseltour ausprobieren möchte, braucht dafür nur ein Smartphone oder ein GPS-Gerät. Die Koordinaten zu den 17 Stationen gibt es online unter www.geocaching.com/play/geotours/geosounds. Wie genau das Rätsel funktioniert, ist am jeweiligen Cache beschrieben. Die Caches haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, sind aber alle für Jugendliche ab 14 Jahren oder Familien mit Kindern lösbar.

Informationen zur Tour sind online unter www.hannover.de/geosounds abrufbar.

Die Hörregion Hannover             

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hörsinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

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