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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Brennender LKW auf A352 – Brennender LKW Wedemark ff

Brennender LKW auf A352

8. November 2023/in Region Hannover

LKW wird mit Löschschaum gelöscht

WEDEMARK (PM/cmm). Am heutigen Dienstag gegen 17:20 Uhr wurden die Feuerwehren aus Gailhof, Meitze, Mellendorf und Wennebostel zu einem brennenden LKW auf die A352 zwischen Mellendorf und Kaltenweide alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte auf dem Parkplatz Bissendorf-West stand ein 7,5 to LKW bereits in Vollbrand. Durch den Einsatz von mehreren Atemschutztrupps und Löschschaum konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Im Einsatz waren 36 Einsatzkräfte und 6 Fahrzeuge der Feuerwehr. Gegen 19:30 Uhr konnten die letzten Kräfte die Einsatzstelle verlassen.

Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073213

Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen

7. November 2023/in Region Hannover

Löschwasserversorgung gestaltet sich schwierig

WENNIGSEN (red). Ein Großbrand in Wennigsen hält rund 170 Feuerwehrleute in Atem. In der alten Polizeischule der Stadt brach ein Feuer aus, das die Turnhalle völlig zerstörte, welche daraufhin einstürzte. Die Flammen griffen zudem auf die Zwischendecke des Verbindungsbereichs zum Hauptgebäude über, wie der Pressesprecher der Feuerwehr, Tobias Gröger, am Dienstagvormittag mitteilte.

Die oberste Priorität bestand darin, die Ausbreitung des Brandes auf das Hauptgebäude zu verhindern. Glücklicherweise gab es bislang keine Verletzten. Das Gebäude steht seit über 10 Jahren leer.

Der Pressesprecher erklärte, dass die Feuerwehrleute das Dach des Verbindungsbereichs geöffnet hatten, um mögliche Brandnester zu finden. Ein Teil der Zwischendecke ist eingestürzt und das Feuer frisst sich weiter in Richtung der anderen Gebäudeteile. Man erwartet, dass der Brand bis zur Dunkelheit nicht gelöscht sein würde.

Um die Wasserversorgung sicherzustellen, erhielten die Einsatzkräfte Unterstützung von Landwirten sowie auch Wasserwerfer der Polizei und Großtanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr. Zuvor hatte der Feuerwehrsprecher darauf hingewiesen, dass die Wasserversorgung eine Herausforderung darstellte, weshalb ein Pendelverkehr mit Tankfahrzeugen eingerichtet wurde. Die Berufsfeuerwehr Hannover leistete ebenfalls Hilfe, indem sie Löschfahrzeuge einsetzte, darunter eine sogenannte Teleskopmastbühne, der in einer Höhe von 54 Metern das Dach ablöschen konnte. Ebenfalls kam ein Großraum-Tanklöschfahrzeug mit 10.000 Liter der BF Hannover zu Einsatz

Die Turnhalle stand bereits seit den frühen Morgenstunden kurz vor 5:00 Uhr des Dienstags in Flammen, und der Feuerschein war bereits bei der Anfahrt der Rettungskräfte weithin sichtbar. Dieses führte auch zur Auslösung der Alarmstufe B3. Zum derzeitigen Zeitpunkt sind die genaue Brandursache und die Höhe des entstandenen Schadens bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen werden erst nach dem vollständigen Löschen des Brandes eingeleitet.

Am Dienstagmorgen gegen kurz vor 8:00 Uhr wurde über die Warn-App Nina und  KatWARN eine Warnung an die Bewohner von Wennigsen sowie den Ortsteilen Wennigser Mark und Degersen herausgegeben. Darin wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Autofahrer wurden gebeten, das betroffene Gebiet weiträumig zu umfahren.

Nach aktuellen Informationen des Pressesprechers dauern die Löscharbeiten immer noch an, da er Brand bisher nicht unter Kontrolle ist. Die Freiwilligen Feuerwehren Degersen, Wennigsen und Mark übernehmen ab 19:30 Uhr die Ablösung eines Teils der vor Ort befindlichen Feuerwehrkräfte.

Inzwischen wurde die Zwischendecke zum Teil mit Löschschaum geflutet, was teilweise zur Brandeindämmung führte. Weiterhin sind aber immer noch viele Glutnester in der Zwischendecke. Der Gerätewagen Küche der Region versorgt die Einsatzkräfte. Die Schnelleinsatzgruppe des Arbeiter-Samariter-Bunds hat Räume zum Aufwärmen der Feuerwehrleute eingerichtet.

Um 19:15 Uhr wurde durch die Warn-App KatWARN die Warnung für die angrenzenden Ortsteile vor Rauchentwicklung aufgehoben.

Gegen 23:00 Uhr waren 130 Kräfte, davon 87 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wennigsen, Barsinghausen, Springe, 18 HelferInnen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) für Verpflegung, 18 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) Fachgruppe Räumen / Licht sowie 7 Einsatzkräfte der Regionsfeuerwehr (ELW2 / Drohne / Logistik).

In der Einsatzspitze waren laut Pressesprecher rund 250 Einsatzkräfte, alle Ortswehren aus Wennigsen, Egestorf, Kirchdorf, Barsinghausen, Leveste, Redderse, Lemmie, Bennigsen, Springe, Gehrden, Regionsfeuerwehr (FTZ / ELW2), THW, Retungsdienst, Polizei und Versorger im Einsatz.

Das THW wird mit der FG (Fachgruppe) Räumen und Bergen die Wände der alten Turnhalle im Laufe des heutigen Tages einreißen. Die Verpflegung vor Ort wird seitens des ASB übernommen. Es kam in der Nacht immer wieder zum Aufflackern von Glutnestern und Nachlöscharbeiten.

Im Laufe der Löscharbeiten kam es zu einem ungeklärten Schaden an der Hauptwasserleitung an der Egestorfer Straße auf eine Länge von 50 Metern. Die Egestorfer Straße ist in Höhe der ehemaligen Polizeischule deshalb nur einseitige befahrbar wegen entstandener Absackungen im Fahrbahnbereich.

Am heutigen Mittwoch (07.11.2023) vermeldete dann der Pressesprecher der Feuerwehr, dass alle Glutnester abgelöscht wären und somit „Feuer aus“ gegeben werden kann. Gegen Mittag hat auch das THW seine Abbrucharbeiten beendet. Somit ist der Großeinsatz nach rund 31 Stunden abgeschlossen.

  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073215
    Großbrand in der alten Polizeischule in Wennigsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073217
    Löschangriff von mehreren Seiten auf die brennende Turnhalle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073220
    Die Feuerwehr versucht mit einer Riegelstellung die Brandausweitung zu verhindern. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073223
    Das Hallendach der Turnhalle brach komplett ein © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073226
    Großbrand in der alten Polizeischule in Wennigsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Sachschaden
    Großbrand in der alten Polizeischule in Wennigsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073240
    Wasserabgabe für die Drehleiter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073244
    Über den Einsatzleitwagen 2 der Feuerwehr Ronnenberg wird der gesamte Brandeinsatz koordiniert © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073253
    Im Pendelverkehr bringen Tanklöschfahrzeuge das vor Ort benötigte Löschwasser an die Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großbrand in Wennigsen: Alte Polizeischule in Flammen – BGPress 1073257
    Von mehreren Seiten wird versucht, eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Fahrradturm

Fahrradturm in Wunstorf ist eingeweiht

3. November 2023/in Region Hannover

244 sichere, kostenlose, trockene Stellplätze

REGION HANNOVER (PM/red). Er ragt zwölf Meter in die Höhe und ist schon jetzt eine Art neues Wahrzeichen der Stadt Wunstorf: der Fahrradturm am Bahnhof. Nach anderthalb Jahren Bauzeit und mehreren Monaten Probebetrieb haben Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, und Wunstorfs Bürgermeister Carsten Piellusch den Turm gestern offiziell in Betrieb genommen.

Das automatische Fahrradparkhaus ist ein Baustein des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) 2035 +: Die Region Hannover hat sich das Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. „In Wunstorf ist ein Leuchtturm der Verkehrswende entstanden – im wahrsten Sinne des Wortes. Das automatische Fahrradparkhaus ist ein weiterer wichtiger Infrastruktur-Baustein der Stärkung des Radverkehrs in der Region Hannover und bislang einmalig in ganz Norddeutschland“, sagt Ulf-Birger Franz. „Die Einwohner*innen Wunstorfs können ab sofort ihre Zweiräder bequem und kostenlos am Bahnhof parken und in die Bahn steigen“, so Franz weiter – die Räder sind in der Zeit vor Diebstahl, Vandalismus und Wettereinflüssen geschützt.

„In Wunstorf begrüßen wir Bike+Ride ausdrücklich und arbeiten als Verwaltung gemeinsam mit der Politik an dem Ziel einer fahrradfreundlichen Stadt“, erklärt Bürgermeister Carsten Piellusch. „Am Bahnhof heißt dies konkret: Es sind neben den zwei innovativen Fahrradtürmen mit 244 Stellplätzen auch weitere 294 Fahrradparkplätze entstanden beziehungsweise werden demnächst fertiggestellt. Insgesamt gibt es mit den neuen Abstellmöglichkeiten rund 1.200 Fahrradabstellplätze am Bahnhof in Wunstorf. Damit stehen sichere und moderne Fahrradabstellanlagen zur Verfügung. Ich bin zuversichtlich, dass diese gut angenommen werden. Bei weitergehenden Bedarfen bin ich gerne bereit, den nächsten Schritt zu gehen und weitere zu schaffen.“

Wunstorf ist nach dem hannoverschen Hauptbahnhof der am stärksten von Pendler*innen genutzte Bahnhof in der Region Hannover. Auch nichtmotorisierte Nutzer*innen haben hier in der Vergangenheit stets um Platz für ihre Gefährte konkurriert. Das hat nun ein Ende: 244 Stellplätze bieten die zwei nebeneinander aufragende Türme am Bahnhof, die auf acht Ebenen jeweils 122 Räder sicher, kostenlos, bequem und wettergeschützt unterbringen. Auch das Equipment am Rad wie Satteltasche, Kindersitz oder Fahrradkorb kann am Fahrrad bleiben. Durch Schließfächer mit Steckdosen können Akkus von E-Bikes geladen werden. Der digitale Zugang per App ermöglicht die spontane Nutzung: der Fahrradturm ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zugänglich. Das Parken ist sofort nach einer simplen Registrierung möglich. Mit dieser können auch weitere elektronische Abstellanlagen in der Region in Pattensen, Langenhagen und seit neustem auch Dollbergen genutzt werden. Die Region rüstet sukzessive weitere Abstellanlagen mit dem elektronischen Zugangssystem aus. Seit August ist der Turm für eine Testphase bereits in Betrieb: Interessierte Nutzer*innen konnten sich bei der Stadt Wunstorf melden und es wurden sukzessive immer mehr Tester*innen in den Ablauf integriert. Zuletzt waren 80 Personen involviert, mit insgesamt etwa 400 Buchungen allein im vergangenen Monat.

Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz hat die Anlage mit 500.000 Euro gefördert, das Niedersächsische Umweltministerium mit weiteren 149.702 Euro. Die Region Hannover übergibt die Anlage nun der Stadt Wunstorf, eine Vereinbarung beider Kommunen regelt die Kostenteilung über die ersten fünf Jahre der Nutzung und den langfristigen Betrieb.

Die Technik im Inneren garantiert ein unkompliziertes Abstellen und Parken: Am Fahrradturm gibt es zwei Tore, an denen die Räder der Maschine im Inneren der Türme übergeben werden. Dazu gibt der/die Nutzer*in in der App den Befehl „Fahrrad hinein“ und stellt das Fahrrad ebenerdig in eine Schiene. Die Tür des Fahrradturms öffnet sich einen Spalt und hält das Fahrrad sanft fest, sobald man es ein Stück hineinschiebt. Jetzt wird am Monitor des Turms die vierstellige, individuelle PIN eingegeben. Das Vorderrad wird vom Hubschlitten gefasst und in das Regalsystem eingezogen. Währenddessen überprüfen Lichtschranken die Höhe, Breite und Länge des Fahrrads, Waagen checken das Gewicht. Passt alles, wird das Tor automatisch geschlossen und das Rad ist sicher verwahrt. Hinter verschlossenen Toren wird das Fahrrad automatisch im Regalsystem eingelagert, der Hubschlitten erreicht dabei Geschwindigkeiten vom 2,5 Metern pro Sekunde.

 

Feuerwehr und Rettungsdienst üben in Bredenbeck – BGPress 1073154

Feuerwehr und Rettungsdienst üben in Bredenbeck

1. November 2023/in Region Hannover

Sieben Kinder müssen gefunden werden – Feuerwehr und Rettungsdienst üben Hand in Hand

WENNIGSEN (PM/red). Am Montag, den 30. Oktober 2023 wurde die Feuerwehr Bredenbeck um 16:36 Uhr in die Schulstraße zu einem vermeidlichen Gebüsch Brand gerufen mit dem Alarmstichwort B1.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um ein Feuer im Erdgeschoss eines leer stehenden Gebäudes handelte. Bei der Erkundung der Einsatzstelle sind die Einsatzkräfte auf Hilferufe im Dachgeschoss aufmerksam geworden. Dort befanden sich vier Kinder, die vom Rauch eingeschlossen und allesamt unterschiedlich schwer verletzt waren. Die Kinder berichteten, dass ihre Gruppe zu Beginn aus sieben Personen bestand, sie zu den anderen allerdings keinen Kontakt haben.

Mit dieser Information erhöhte der Einsatzleiter Michael Hirt die Alarmstufe auf „B2“ und löste parallel für den Rettungsdienst die Alarmstufe MANV10 (Massenanfall von Verletzten bis 10) aus. Inzwischen war bereits ein Trupp unter Atemschutz im Gebäude und suchte nach den vermissten Kindern. Aus den Nachbarorten rückten die Feuerwehren Holtensen, Evestorf sowie Wennigsen an.

Gemäß der MANV10 Lage rückte auch ein Großaufgebot an Einsatzkräften des Rettungsdienstes, sowie der Leitende Notarzt, der Fachberater-SAN und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes an. In der Schulstraße wurde die Patientenversorgung durch den Rettungsdienst eingerichtet.

Feuerwehr und Rettungsdienst üben in Bredenbeck – Verletztenablage RDi ff Wennigsen

Die Verletztenablage für den Rettungsdienst in der Schulstraße © Feuerwehr Wennigsen

Die Feuerwehr hatte bereits zwei mittelschwer verletzte Kinder aus dem Dachgeschoss über tragbare Leitern gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Bei beiden wurde eine leichte Rauchgasvergiftung und leichte Verbrennungen festgestellt.

Zwei weitere Trupps unter Atemschutz haben dann zwei schwerverletzte Kinder aus dem Obergeschoß und ein Kind aus dem Erdgeschoss gerettet. Die Verletzten wurden zur medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Es wurden schwere Rauchgasvergiftungen sowie großflächige Verbrennungen festgestellt. Aus diesem Grund war ein Transport in eine Spezialklinik, welche über eine Verbrennungsstation verfügt, notwendig. Weitere Kinder wurden nicht im Gebäude gefunden. Auch das Grundstück wurde nach weiteren Personen abgesucht.

Im Anschluss zeigte sich Übungsleiter Michael Hirt äußerst zufrieden mit dem reibungslosen Zusammenspiel aller beteiligten Rettungskräfte und lobte die hervorragende Koordination am Einsatzort. Diese Übung diente dazu, die Fähigkeiten und das Zusammenspiel der Rettungskräfte zu stärken, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Insgesamt waren vier Feuerwehren mit 56 Kräften, sowie der Rettungsdienst mit 25 Kräften vor Ort im Einsatz. Die Feuerwehr Bredenbeck bittet die Anwohner des Übungsortes für die Verkehrseinschränkungen während der Übung um Entschuldigung. Nur so konnte uneingeschränkt gewährleistet werden, dass die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an- und abfahren konnten. Des Weiteren gilt der Dank der Feuerwehr an das Architekten Büro Meyer aus Wennigsen, welche das Objekt zur Verfügung gestellt hat, um diese realistische Übung durchführen zu können.

Busunfall

Großeinsatz nach Busunfall auf der Immenser Landstraße

30. Oktober 2023/in Region Hannover

Unfall fordert fünf Verletzte – Bus prallt gegen Baum

BURGDORF (PM/red). Am Montag, 30.10.2023 wurden um 11.44 Uhr die Ortsfeuerwehren Burgdorf und Hülptingsen zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit mehreren Personen in die Immenser Landstraße gerufen. Es wurde das Alarmstichwort MANV10 (Massenanfall von Verletzten) für den Rettungsdienst ausgelöst.

Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein Bild mit einem gegen einen Baum gefahrenen Bus sowie ein auf dem Feld stehender PKW. Augenscheinlich gab es zwischen diesen beiden Fahrzeugen Kontakt. Zum Glück gab es keine eingeklemmten Personen. Insgesamt fünf Verletzte Personen (drei Leichtverletzte, zwei mittelschwer Verletzte) wurden vor Ort behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung bzw. Beobachtung in Krankenhäuser gebracht.

Der alarmierte Rettungshubschrauber konnte ohne Mitnahme von verletzten Personen wieder zu seinem Standort zurückfliegen. Während der Rettungs- und anschließenden Aufräumarbeiten blieb die Immenser Landstraße ab Einmündung Steinwedeler Str. Richtung Süden voll gesperrt. Insgesamt waren 30 Rettungskräfte mit sieben Fahrzeugen im Einsatz, sowie die Polizei, ein Rettungshubschrauber, der Leitende Notarzt und ein Fachberater Sanitätsdienst.

Über die Unfallursache und Schadenshöhe kann keine Angabe gemacht werden. Die Polizei und der Verkehrsunfalldienst haben die Ermittlungen aufgenommen.

ABC Schutz

Großangelegte Übung der ABC-Fachkräfte in Rethmar

28. Oktober 2023/in Region Hannover

Gefahrgutaustritt war zum Glück nur eine Übung

SEHNDE (PM). Am heutigen Sonnabendvormittag kam es zu einer großen Alarmübung im Sehnder Ortsteil Rethmar. Angenommen wurde ein Unfall mit Gefahrgutaustritt.

Gegen 11:00 Uhr ging in der Regionsleitstelle Hannover ein Notruf aus der Triftstraße in Rethmar ein. Bei Verladearbeiten wurde ein IBC-Container mit einer Staplergabel beschädigt und Gefahrgut trat aus. Ein Arbeiter und sein Kollege versuchten noch das Auslaufen zu stoppen,wobei sie sich schwere Verletzungen zuzogen.

Umgehend wurden die Ortsfeuerwehr Rethmar, sowie die Fachgruppe ABC der Stadtfeuerwehr und weitere unterstützende Einheiten der Stadtfeuerwehr Lehrte alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Rethmar gingen sofort nach der GAMS-Regel² vor, stellten dabei den
Brandschutz sicher und retteten die beiden verunfallten Arbeiter. Hierbei handelte es sich um zwei Puppen, womit allen bewusst wurde das es sich um eine Übung handelte.

Nachdem die ABC-Fachkräfte die Dekontamination aufgebaut hatten, konnte der erste Trupp dekontaminiert und die ersten Kräfte im Chemikalienschutzanzug vorgehen. Insgesamt wurden fünf Trupps mit Chemikalienschutzanzug zum Messen, Abdichten und Umpumpen eingesetzt.

Nach rund drei Stunden konnte die Übung gegen 14:30 Uhr beendet werden und alle Einheiten konnten wieder in ihre Standorte einrücken. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Rethmar, die Fachgruppe ABC (bestehend aus den Ortsfeuerwehren Evern, Müllingen-Wirringen, Rethmar und Sehnde), die Ortsfeuerwehren Bilm und Ilten als Dekon-Einheit, die Ortsfeuerwehr Höver mit dem Gerätewagen-Messtechnik sowie
weitere Kräfte des ABC-Zug Region Hannover-Ost aus der Stadtfeuerwehr Lehrte.

Sommerzeit endet

Am 29. Oktober endet die Sommerzeit

28. Oktober 2023/in Region Hannover

Uhren müssen umgestellt werden – Gefahr von Wildunfällen wächst

HANNOVER (red/PM). In der Nacht von Samstag, 28. Oktober, auf Sonntag, 29. Oktober, endet die Sommerzeit. Um 3.00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Wer über eine Funkuhr verfügt, darf sich glücklich schätzen. Diese stellen sich, Empfang des erforderlichen Funksignals vorausgesetzt, automatisch ohne unser Zutun um. Auch Handys werden automatisch in der Regel auf die Winterzeit korrigiert.

Sonderregelungen bei ÜSTRA und regiobus in der Region Hannover

regiobus Nachtliner fahren zum Ende der Sommerzeit zweimal. In der Nacht von Samstag, 28. Oktober, auf Sonntag, 29. Oktober, endet die Sommerzeit. Um 3:00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Dies hat Auswirkungen auf den ÜSTRA NachtSternverkehr, die Fahrpläne der Ruftaxis und Nachtliner von regiobus:

Der ÜSTRA NachtSternverkehr verlängert sich aufgrund der Zeitumstellung um eine Stunde. Die Ruftaxi-Fahrten in Neustadt (2:42 Uhr) und Wunstorf (2:35 Uhr) fahren in dieser Nacht zweimal, sowohl nach Sommer- als auch nach Winterzeit, sodass die Anbindung an die S-Bahnen gewährleistet sein wird. Die Nachtliner der regiobus, die regulär zwischen 2:00 und 3.00 Uhr an den Umsteigeanlagen starten, werden in dieser Nacht ebenfalls zweimal, sowohl nach Sommer- als auch nach Winterzeit, durchgeführt. Dies gilt für die regiobus Linien N41, N43, N50, N56, N57, N62, N63 und N70. Die Nachtliner N31 und N94 bilden eine Ausnahme und verkehren nur nach neuer Winterzeit um 2:33 Uhr bzw. um 2:23 Uhr.

Die Fahrkarten sind in dieser Nacht eine Stunde länger gültig, sodass für die Fahrgäste durch die Zeitumstellung keine Nachteile entstehen.

ADAC sieht wachsende Gefahr von Wildunfällen durch die Umstellung auf Winterzeit

Wenn am Sonntagmorgen (29.10.) die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden, nimmt die Gefahr von Wildunfällen zu. Morgens wird es früher hell, am Abend eine Stunde früher dunkel. Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass damit die abendliche Hauptverkehrszeit in die Dämmerung fällt und somit genau in die Zeit, in der viele Wildtiere auf Nahrungssuche sind und dabei auch Straßen überqueren. Autofahrer sollten sich darauf einstellen und insbesondere in Wäldern und an Feldrändern wachsam sein.

Laut ADAC orientieren sich Rehe, Wildschweine und Hirsche ausschließlich am Tageslicht. Mit Wild, das die Verkehrswege der Menschen kreuzt, ist nach der Zeitumstellung nicht nur in der morgendlichen Dämmerung, sondern auch abends zu rechnen.

In Deutschland passiert im Schnitt etwa alle zwei Minuten ein Zusammenstoß mit Wildtieren – das sind laut Gesamtverband der Deutschen Versicherer insgesamt rund 265.000 Unfälle pro Jahr. Für das Wild endet ein Unfall meist tödlich, aber auch Verkehrsteilnehmer kommen immer wieder zu Schaden. In Deutschland gab es im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt rund 2.600 Verunglückte bei Wildunfällen.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, bei der Fahrt durch Waldgebiete und Wiesen den Fuß vom Gas zu nehmen und stets bremsbereit zu sein. Bereits Tempo 80 statt 100 verkürzt den Bremsweg um circa 24 Meter und kann dazu beitragen, den Zusammenstoß mit einem Wildtier zu vermeiden. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, dann heißt es Tempo drosseln oder sogar ganz abbremsen. Zudem sollte man das Fernlicht ausschalten und stattdessen das Abblendlicht einschalten. Mit einem kurzen Hupen kann das Tier in der Regel verscheucht werden.

Ist eine Kollision unvermeidbar, dann sollte man eine Vollbremsung machen, dabei das Lenkrad festhalten, aber auf keinen Fall ein Ausweichmanöver riskieren. Die Gefahr, dabei die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren und im schlimmsten Fall im Gegenverkehr oder an einem Baum zu enden, ist erheblich.

Kommt es zu einem Unfall, muss man die Warnblinkanlage einschalten, die Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern. Auch ohne Verletzte sollte man immer sofort die Polizei verständigen und den Wildschaden melden. Tote Tiere sollte man nie ohne Handschuhe anfassen, vor lebenden Tieren sollte man auf Abstand gehen. Für die Regulierung des Schadens kommt die Kasko- oder die Teilkaskoversicherung infrage. Dafür sollte sich Geschädigte vom Jäger oder der Polizei eine Wildunfallbescheinigung ausstellen lassen.

Schloss Marienburg

Sanierung von Schloss Marienburg startet im kommenden Jahr

27. Oktober 2023/in Region Hannover

Holzkonstruktionen teilweise massiv geschädigt

HANNOVER (PM). Der Ost-, Süd- und Westflügel von Schloss Marienburg können auf unbestimmte Zeit nicht mehr genutzt werden. Nach der kürzlichen Bestätigung weiterer schwerer Schäden am Tragwerk der Marienburg durch holzzerstörende Pilze, insbesondere durch den Echten Hausschwamm, hatte sich die Betreibergesellschaft Schloss Marienburg GmbH & Co. KG als Pächterin freiwillig zur Aufgabe der Nutzung der historischen Wohn- und Repräsentationsräume für den Museumsbetrieb verpflichtet.

„Sobald der Pächter nicht mehr freiwillig auf die Nutzung verzichtet oder es doch zu einer Nutzung kommt, wird die für die Marienburg zuständige Bauaufsicht der Region Hannover die betroffenen Gebäudeteile unverzüglich sperren“, kündigte Regionspräsident Steffen Krach am Freitag in Hannover an. „Die tragenden Strukturen sind durch den Hausschwamm so stark beschädigt, dass die Standsicherheit der meisten Gebäudeteile nicht mehr gewährleistet ist“, so Krach. „Wir wissen, was die Marienburg für die Region bedeutet, aber wir haben dann keine andere Option: Es geht um den Schutz von Besucher*innen und Mitarbeitenden der Burg.“

„Wir wollen den Blick jetzt nach vorn richten – auf den Beginn der Sanierungsarbeiten im kommenden Jahr“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs. „Es geht um den dauerhaften Erhalt und die öffentliche Zugänglichkeit dieses einzigartigen Kulturdenkmals.“ Bund und Land stellen 27,2 Millionen Euro für die denkmalgerechte Sanierung der Marienburg zur Verfügung. Damit soll zuerst das Tragwerk saniert werden, um die Standsicherheit der Marienburg wieder herzustellen. Auch die Hangsicherung am Marienberg, auf dem das Schloss steht, hat oberste Priorität. Danach wird die Gebäudehülle saniert und die technische Ausstattung erneuert. Ein positiver Nebeneffekt der vorübergehenden Unterbrechung des Museumsbetriebs könnte ein deutlich schnellerer Fortgang der Arbeiten sein, sodass die zur Verfügung stehenden Mittel effizienter verwendet werden könnten.

Schloss Marienburg

Schäden im Raum 389 von Schloss Marienburg © Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

Christiane Hinze erhält Verdienstkreuz am Bande – BGPress 1073121

Christiane Hinze erhält Verdienstkreuz am Bande

27. Oktober 2023/in Region Hannover

Jahrzehntelanges Engagement wird verdient gewürdigt

Hannover (PM/red). Regionspräsident Steffen Krach verlieh heute im Regionshaus stellvertretend für den Bundespräsidenten Frau Christiane Hinze das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. An der Feierstunde nahmen zahlreiche Politiker und Weggefährten der ehrenamtlich engagierten Neuwarmbüchnerin Christiane Hinze – Stellvertretende Vorsitzende der Gruppe CDU/FDP Region Hannover – teil.

Seit 1996 ist Frau Hinze im Ortsrat Neuwarmbüchen tätig. Von Beginn an bis zum Jahr 2006 war sie dort stellvertretende Ortsbürgermeisterin, anschließend fünf Jahre lang ehrenamtliche Ortsbürgermeisterin. Seit dem Jahr 2001 gehört Frau Hinze zusätzlich dem Rat der Gemeinde Isernhagen an. Seit 2011 hat Frau Hinze mit kurzer Unterbrechung die Funktion einer stellvertretenden Bürgermeisterin der Gemeinde Isernhagen inne. Derzeit engagiert sie sich im Verwaltungsausschuss sowie im Umwelt-, Klimaschutz- und Mobilitätsausschuss. Zudem gehört sie dem Beirat der Kindertagesstätte in Neuwarmbüchen sowie dem Beirat der Zentraldeponie Lahe an. Zuvor war sie in weiteren Ausschüssen aktiv und von 2018 bis 2021 Ausschussvorsitzende des Schul-, Kultur- und Sportausschusses.

Frau Hinze ist seit 2011 Abgeordnete in der Regionsversammlung der Region Hannover.  Seit 2013 ist sie dort Vorsitzende der FDP-Fraktion. Sie ist sehr aktiv in den Bereichen Feuer- und Rettungsschutz, Gleichstellung und Finanzen. Auch bei den Plänen zur Erweiterung des Wertstoffhofes in Springe brachte Frau Hinze sich engagiert ein. Sie setzt sich konsequent zum Wohle der Allgemeinheit ein.

Christiane Hintze

Christiane Hinze blickt über jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit in Politik und Vereinen zurück © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Neben ihrem kommunalpolitischen Engagement ist Frau Hinze Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Isernhagen. Sie leitet dort seit mehr als 10 Jahren in Neuwarmbüchen den Seniorenkreis. Dort finden regelmäßige Treffen für Seniorinnen und Senioren statt. Neben Kaffeenachmittagen sind Frau Hinzes liebevoll gestaltete Faschingsfeiern, Oktoberfeste und Grillnachmittage sehr beliebt. Zudem organisiert sie seit vielen Jahren Tagesfahrten, z.B. zum Spargelessen, zum Weihnachtsmarkt oder zu Theaterbesuchen.

Während der kontaktarmen Zeit der Pandemie hat Frau Hinze stetigen Kontakt zu „ihren“ Seniorinnen und Senioren in Neuwarmbüchen gehalten und hygienesichere Zusammenkünfte im Freien auf dem Hof ermöglicht. Auch die Besuche zu runden Geburtstagen nimmt sie mit viel Freude wahr. Für ihr Engagement hat Frau Hinze im Jahr 2021 die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Isernhagen und die Goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes erhalten.

Brand auf Campingplatz am Tannenbruchsee – Brand Campingplatz Nst

Brand auf Campingplatz am Tannenbruchsee

22. Oktober 2023/in Region Hannover

Tannenbruchsee versorgt Feuerwehr mit Löschwasser

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (pm). Am Sonntagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr kurz nach 14 Uhr zu einem Brand auf dem Campingplatz am Tannenbruchsee in Metel alarmiert. Auf einer Parzelle des Campingplatzes hatte ein Dauercamper seinen Wohnwagen um einen Anbau aus Holz erweitert und zwei weitere Holzhütten als Küchen- bzw. Waschbereich auf das Grundstück gebaut.

Eine dieser Holzhütten war in Brand geraten, sie stand beim Eintreffen der ersten Kräfte schon in Vollbrand, ein dahinter stehender Baum hatte ebenfalls Feuer gefangen. Aufgrund der Ausbreitungsgefahr durch die enge Bebauung wurde die Alarmstufe erhöht, um weitere Kräfte zu alarmieren.

Der Bewohner hatte den Wohnwagen bereits verlassen, es waren keine Personen in Gefahr. In den Holzhütten befanden sich acht Gasflaschen, von denen vier beim Eintreffen der Feuerwehr bereits ihr Gas über die Sicherheitseinrichtung abbliesen. Die anderen Flaschen konnten aus dem Gefahrenbereich entfernt werden und wurden mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Wasserversorgung war nicht einfach auf dem Gelände, mangels Hydranten auf dem Campingplatz wurde das Löschwasser mit einer Pumpe aus dem Tannenbruchsee entnommen. Bis zum Aufbau der Wasserversorgung fuhr das Tanklöschfahrzeug aus Mariensee im Pendelverkehr.

Es wurden 3 Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren zum Löschen und zum Abriegeln der umliegenden Gebäude und Wohnwagen eingesetzt. Teilweise mussten die Wände der brennenden Holzhütten eingerissen werden. Zwei der Holzhütten auf der Parzelle brannten komplett herunter, vom Wohnwagen-Anbau wurde die Außenwand angebrannt, ein Fenster war geborsten, das Gebäude und der Wohnwagen blieben ansonsten unversehrt.

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