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Schlagwortarchiv für: Feuerwehr

Brand in Bothfelder Restaurant

Restaurantbrand Hannover-Bothfeld: Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung

1. Juli 2026/in Hannover

Feuer in Lagerraum eines Restaurants verursacht starke Rauchentwicklung – keine Verletzten.

HANNOVER (redu) – Ein Restaurantbrand Hannover hat am heutigen Vormittag einen Feuerwehreinsatz im Stadtteil Bothfeld ausgelöst. Das Feuer in einem Lagerraum konnte schnell gelöscht werden, dennoch waren umfangreiche Entrauchungsmaßnahmen erforderlich. Verletzt wurde niemand.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr blieb der Brand auf einen Lagerraum begrenzt. Die starke Rauchentwicklung machte jedoch aufwendige Maßnahmen zur Entrauchung des Gebäudes notwendig.

Brand im Lagerraum des Restaurants

Die Regionsleitstelle wurde gegen 9:12 Uhr über eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäude in Hannover-Bothfeld informiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus mehreren Fenstern des Gebäudes.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Zusätzlich setzte die Feuerwehr eine Drehleiter zur Erkundung sowie für den Zugang zum Obergeschoss ein. Der Brand wurde im Erdgeschoss in einem Lagerraum des Restaurants lokalisiert.

Dank des koordinierten Einsatzes konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Der Rauch hatte sich jedoch bereits bis in das erste Obergeschoss ausgebreitet.

Umfangreiche Entrauchung erforderlich

Zur Beseitigung des Brandrauchs kamen Überdruckbelüftungsgeräte zum Einsatz. Wegen der Verrauchung über mehrere Geschosse nahmen die Entrauchungsarbeiten einige Zeit in Anspruch.

Nach Angaben der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine Informationen vor. Auch zur Brandursache machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Ermittlungen wurden von der Polizeidirektion Hannover übernommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit fünf Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften bis etwa 10:10 Uhr im Einsatz.

Einsatzserie bei der Feuerwehr Lehrte

Einsatzserie Lehrte fordert Feuerwehr von der Nacht bis zum Abend

25. Juni 2026/in Region Hannover

Vom gestürzten Notfallpatienten bis zum Brand einer E-Lok waren die Einsatzkräfte am Mittwoch nahezu durchgehend gefordert.

LEHRTE (redu) – Die Einsatzserie Lehrte hat die Ortsfeuerwehren der Stadt am Mittwoch über viele Stunden beschäftigt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte zu technischen Hilfeleistungen, Brandeinsätzen, Fehlalarmen und einem Feuer an einer Lokomotive ausrücken.

Von den frühen Morgenstunden bis in den späten Abend waren mehrere Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet nahezu ohne Unterbrechung im Einsatz.

Mit einer technischen Hilfeleistung begann die Einsatzserie Lehrte bereits um 2:27 Uhr. Im Sonnenweg öffnete die Ortsfeuerwehr Ahlten einer gestürzten Seniorin die Wohnungstür und versorgte sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Nur rund anderthalb Stunden später folgte um 3:58 Uhr ein umfangreicher Gefahrguteinsatz auf dem Rangierbahnhof Lehrte. Dort waren mehrere Ortsfeuerwehren gemeinsam mit dem Gefahrgutzug der Region Hannover Ost im Einsatz. Über diesen Einsatz wurde bereits gesondert berichtet.

Brände und Fehlalarme

Am Nachmittag löste um 14:38 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes in der Straße Am Schwarzen Kamp aus. Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass Qualm aus einem Konvektomaten in der Küche den Alarm verursacht hatte. Ein Brand lag nicht vor.

Um 17:01 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Lehrte in den Aligser Weg aus. Dort brannten Müllsäcke in einem Gebüsch am Bahndamm. Die Flammen konnten mit einem Strahlrohr schnell gelöscht werden.

Direkt im Anschluss folgte um 17:09 Uhr der nächste Alarm in die Peiner Heerstraße. Gemeldet worden war Rauch aus einem Bahnhäuschen. Trotz intensiver Suche fanden die Einsatzkräfte keine Brandstelle. Später stellte sich heraus, dass die Anruferin versehentlich die falsche Einsatzörtlichkeit angegeben hatte und den bereits laufenden Einsatz im Aligser Weg beobachtet hatte.

Brand in E-Lok

Um 18:31 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zu einer brennenden E-Lok im Gleisbereich nahe des MegaHub alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen hatte vermutlich ein Kurzschluss bei der Inbetriebnahme der Lok einen Brand ausgelöst.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war lediglich noch Rauchentwicklung festzustellen. Offene Flammen waren nicht mehr sichtbar. Vermutlich war das Feuer erloschen, nachdem der Lokführer beim Verlassen der Lok die Türen geschlossen hatte. Die Feuerwehr kontrollierte die Lok mit Wärmebildkameras und setzte zusätzlich eine Drohne ein. Weitere Brandnester wurden nicht entdeckt. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Deutschen Bahn. Während des Einsatzes war der Güterverkehr vorübergehend gesperrt. Auswirkungen auf den Personenverkehr gab es nicht.

Den letzten Alarm des Tages erhielt die Ortsfeuerwehr Lehrte um 21:02 Uhr zu einem gemeldeten brennenden Pkw auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte-Ost in Fahrtrichtung Berlin. Trotz intensiver Suche konnte kein brennendes Fahrzeug festgestellt werden. Der Einsatz wurde daraufhin beendet.

Kesselwagen Gefahrgut Lehrte

Gefahrstoffeinsatz in Lehrte: Leck an Kesselwagen gestoppt

24. Juni 2026/in Region Hannover

Feuerwehr und Gefahrgutzug verhinderten in der Nacht die Bildung explosiver Dämpfe.

LEHRTE (redu) – Ein Gefahrstoffeinsatz auf dem Rangiergelände der Deutschen Bahn hat in der Nacht zu Mittwoch einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und weiteren Behörden ausgelöst. Aus einem Kesselwagen trat Methyl-tert-butylether aus, bevor Einsatzkräfte das Leck sichern konnten.

Der ausgetretene Stoff gilt als leicht entzündlich und kann explosive Dämpfe bilden. Durch den schnellen Einsatz der Spezialkräfte konnte eine weitere Gefährdung verhindert werden.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bemerkte ein Bahnmitarbeiter auf dem Rangiergelände der Deutschen Bahn im Bereich Lehrte eine Undichtigkeit an einem Kesselwagen. Der Gefahrstoffeinsatz begann um 3:58 Uhr mit der Alarmierung der Ortsfeuerwehr Lehrte sowie des gesamten Gefahrgutzuges der Region Hannover Ost.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage. Aus einem Flansch des Kesselwagens trat Methyl-tert-butylether aus. Die Einsatzkräfte stellten zunächst den Brandschutz sicher, um eine Entzündung des Stoffes zu verhindern.

Gefahrstoffeinsatz in Lehrte: Leck an Kesselwagen gestoppt – Lehrte Gefahrgut 2 260624

Dekontamination des eingesetzten Trupps © Feuerwehr Lehrte

Austritt mit Schaum gesichert

Im weiteren Verlauf deckte die Feuerwehr den bereits ausgetretenen Stoff mit Schaum ab. Dadurch wurde die Bildung explosiver Dämpfe verhindert. Gleichzeitig reduzierte diese Maßnahme die Gefahr für einen unmittelbar benachbarten Güterzug, der mit einem hochgiftigen und ätzenden Gefahrstoff beladen war.

Unter Chemikalienschutzanzügen gelang es einem Trupp schließlich, den undichten Flansch am Kesselwagen zu verschließen. Damit konnte der Austritt gestoppt werden.

Bahnstrecke zeitweise gesperrt

Während der Maßnahmen blieb die Bahnstrecke zwischen Lehrte und Hannover für den Zugverkehr gesperrt. Zudem sperrte die Polizei den Eisenbahnlängsweg zwischen der Brüsseler Straße und der Breiten Lade.

Gegen 7:20 Uhr waren die Arbeiten der Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Notfallmanager der Deutschen Bahn übergeben.

Verletzte gab es nach Angaben der Einsatzkräfte nicht. Angaben zur Höhe eines möglichen Sachschadens liegen derzeit nicht vor.

An dem Einsatz waren rund 120 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Unterer Wasserbehörde und Stadtentwässerung beteiligt.

Gefahrguteinsatz Lehrte A2

Gefahrstoffeinsatz Lehrte: A2-Rastplatz stundenlang gesperrt

20. Juni 2026/in Region Hannover

Ein beschädigter IBC-Container mit Isocyanaten löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdienst aus.

LEHRTE (redu) – Ein beschädigter Gefahrstoff-Behälter auf einem Lastwagen hat in der Nacht zum Samstag einen umfangreichen Gefahrstoffeinsatz Lehrte auf dem Rastplatz Röhrse Süd an der A2 ausgelöst. Rund 130 Einsatzkräfte verhinderten dabei eine Ausbreitung des Stoffes in die Kanalisation.

Die Arbeiten dauerten mehrere Stunden und machten den Einsatz eines kompletten Gefahrgutzuges erforderlich. Der Rastplatz blieb bis in die Morgenstunden gesperrt.

Gefahrstoff in IBC-Container

Kurz nach 23:12 Uhr wurden die Feuerwehr Hämelerwald sowie der Gerätewagen Messtechnik aus Höver zum Rastplatz Röhrse Süd alarmiert. Ein Lkw-Fahrer hatte eine auslaufende Flüssigkeit an seinem Fahrzeug festgestellt.

Der Gefahrstoffeinsatz Lehrte bestätigte sich bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte. Die Flüssigkeit trat aus einem IBC-Container aus und drohte in die Kanalisation zu gelangen. Bei der Kontrolle der Ladepapiere stellte sich heraus, dass der Lastwagen Isocyanate geladen hatte.

Obwohl das Fahrzeug nicht mit Gefahrguttafeln gekennzeichnet war, handelte es sich bei der Ladung um einen Gefahrstoff. Isocyanate können Haut- und Augenreizungen verursachen, reagieren mit Wasser und gelten als potenziell krebserregend.

Daraufhin ließ Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Hendrik Voges den kompletten Gefahrgutzug der Region Hannover Ost nachalarmieren. Die unmittelbar eingesetzten Kräfte arbeiteten unter Chemikalienvollschutzanzügen.

Mehrstündige Sicherungsmaßnahmen

Der ausgetretene Stoff wurde mit Chemikalienbinder und Sand aufgenommen. Anschließend bargen die Einsatzkräfte den beschädigten IBC-Container mit Unterstützung eines Radladers des Technischen Hilfswerks.

Gefahrstoffeinsatz Lehrte: A2-Rastplatz stundenlang gesperrt – Radlader THW Lehrte

Mit Unterstützung des Radladers des THW wird eine Palette entladen © Feuerwehr Lehrte

Während des Einsatzes musste die Polizei große Teile der Rastanlage räumen und absperren. Zusätzliche Herausforderungen brachte eine Gewitterfront in der Nacht mit sich. Durch den Regen drohte der Gefahrstoff in die Kanalisation gespült zu werden. Ein errichteter Sanddamm verhinderte dies erfolgreich.

Gegen 7 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei übergeben. Diese übernimmt die weitere Reinigung und Entsorgung der betroffenen Bereiche.

Der Lkw-Fahrer kam nach Angaben der Einsatzkräfte kurz mit dem Stoff in Kontakt und wurde vom Rettungsdienst betreut. Eine weitergehende Untersuchung im Krankenhaus lehnte er ab. Weitere Verletzte gab es nicht.

 

Angriffstrupps bei Übung

Feuerwehr trainiert Tiefgaragenbrand im Maritim Airport Hotel

14. Juni 2026/in Region Hannover

Ortsfeuerwehr Langenhagen übt unter realistischen Bedingungen das Vorgehen in einer Tiefgarage.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Tiefgaragenbrand Übung der Ortsfeuerwehr Langenhagen hat am Donnerstagabend im Maritim Airport Hotel für Aufmerksamkeit gesorgt. Hinter dem scheinbaren Feuerwehreinsatz verbarg sich jedoch ein Ausbildungsdienst, bei dem Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen verschiedene Einsatzabläufe trainierten.

Die Übung diente der Ausbildung von Atemschutztrupps in einer weitläufigen Tiefgarage und sollte die Zusammenarbeit unter erschwerten Bedingungen verbessern.

Übung unter realistischen Bedingungen

Als die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen vor dem Haupteingang des Hotels Stellung bezog, gingen viele Gäste zunächst von einem echten Einsatz aus. Schnell konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Die Tiefgaragenbrand Übung war Teil der regelmäßigen Ausbildungsdienste der Ortsfeuerwehr Langenhagen.

Gruppenführerin Frauke Wegner und der stellvertretende Gruppenführer Kevin Kley hatten das Szenario vorbereitet. Unterstützt wurde die Ausbildung durch das Maritim Airport Hotel, das aufgrund laufender Sanierungsarbeiten geeignete Bereiche zur Verfügung stellte.

In der Tiefgarage wurden fiktive Brandstellen mit Blitzleuchten dargestellt. Gleichzeitig schalteten die Verantwortlichen die Beleuchtung ab, um die Sichtverhältnisse deutlich einzuschränken. Die hohen Temperaturen in den Räumlichkeiten sorgten zusätzlich für eine anspruchsvolle Übungslage.

Schwerpunkt Atemschutz

Trainiert wurden das systematische Absuchen größerer Hallenbereiche, die Kommunikation zwischen mehreren Atemschutztrupps sowie das Schlauchmanagement. Um Schäden am Gebäude auszuschließen, kamen keine wasserführenden Leitungen zum Einsatz.

Stattdessen arbeiteten die Einsatzkräfte mit leeren, zusätzlich beschwerten Schläuchen. Sichtschutzfolien auf den Atemschutzmasken erschwerten die Orientierung weiter und simulierten die Bedingungen eines verrauchten Einsatzortes.

Nach rund 50 Minuten endete die Ausbildung. Die Teilnehmenden zeigten sich erschöpft, bewerteten den Dienst jedoch durchweg positiv. Die Ortsfeuerwehr bedankte sich ausdrücklich bei Hotelleiter Breuckmann und den Mitarbeitenden des Maritim Airport Hotels für die Unterstützung und die Bereitstellung der Übungsfläche.

Hüttenbrand Wedemark

Feuerwehr bekämpft Hüttenbrand Wedemark mit Großaufgebot

9. Juni 2026/in Region Hannover

Rund 50 Einsatzkräfte waren nahe der A7 im Einsatz, nachdem eine alte Hütte in einem Waldgebiet in Brand geraten war.

WEDEMARK (redu) – Ein Hüttenbrand Wedemark hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz nahe der A7 ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine alte Hütte in einem Waldgebiet bereits in Vollbrand. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der abgelegenen Lage des Brandortes und der aufwendigen Wasserversorgung besonders anspruchsvoll.

Der Alarm für die Ortsfeuerwehren Gailhof, Meitze, Mellendorf, Bissendorf und Wennebostel erfolgte am Dienstag gegen 18 Uhr. Gemeldet worden war zunächst ein Dachstuhlbrand in einem Waldstück nahe der Autobahn 7.

Der Hüttenbrand Wedemark stellte die Einsatzkräfte bereits bei der Anfahrt vor Herausforderungen. Vor Ort brannte eine etwa acht mal zehn Meter große alte Hütte in einem Waldgebiet in voller Ausdehnung.

Schwierige Wasserversorgung

Besonders aufwendig war die Versorgung mit Löschwasser. An der Landesstraße 310 wurden zwei Pumpen eingesetzt, um Wasser aus einem Fluss über eine längere Strecke bis zur Einsatzstelle zu fördern.

Zusätzlich unterstützte die Drohneneinheit der DLRG-Ortsgruppe Wedemark die Arbeiten aus der Luft. Mithilfe der Aufnahmen konnten verbliebene Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.

Drohnenaufnahme

Mit der DLRG-Drohne konnten die verbliebenen Glutnester lokalisiert werden © Feuerwehr Wedemark

Unterstützung durch weitere Kräfte

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Ortsfeuerwehr Elze mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte sowie 16 Fahrzeuge vor Ort.

Während der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die L310 zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und ein Ausbreiten der Flammen auf das umliegende Waldgebiet verhindern.

 

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht – Brandruine Wunstorf FF

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht

8. Juni 2026/in Region Hannover

Feuerwehr, THW und Spezialkräfte waren seit Sonntagabend auf dem ehemaligen Vion-Gelände im Großeinsatz.

WUNSTORF (redu) – Ein Großbrand Vion-Gelände hat seit Sonntagabend einen der größten Feuerwehreinsätze der vergangenen Jahre in Wunstorf ausgelöst. Rund 300 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in einer Lagerhalle. Erst nach etwa 19 Stunden konnte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle bringen.

Der umfangreiche Einsatz erforderte die Zusammenarbeit zahlreicher Feuerwehren, Spezialkräfte, des THW sowie weiterer Hilfsorganisationen. Die Nachlöscharbeiten und Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Bereits gegen 23:15 Uhr gingen zahlreiche Notrufe bei der Feuerwehr ein. Auch mehrere Lokführer meldeten eine starke Rauchentwicklung auf dem ehemaligen Vion-Gelände. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand eine Lagerhalle bereits in weiten Teilen in Flammen.

Umfangreiche Löschmaßnahmen

Wegen der Ausdehnung des Feuers erhöhte die Feuerwehr die Alarmstufe frühzeitig. Neben den Ortsfeuerwehren aus Wunstorf kamen zahlreiche überörtliche Einheiten zur Unterstützung hinzu. Insgesamt waren zeitweise rund 300 Einsatzkräfte vor Ort.

Für die Brandbekämpfung wurden drei Drehleitern aus Wunstorf, Neustadt und Garbsen eingesetzt. Zudem verlegten die Einsatzkräfte rund sechs Kilometer Schlauchleitungen, um die Wasserversorgung aus mehreren Richtungen sicherzustellen. Unterstützung kam außerdem durch den Wasserförderzug der Stadtfeuerwehr Wunstorf.

Zur Lageerkundung setzte die Regionsfeuerwehr Hannover ihre Drohneneinheit ein. Die Luftbilder halfen der Einsatzleitung bei der Beurteilung der Brandentwicklung und der Koordinierung der Löschmaßnahmen.

Unterstützung durch THW und Spezialtechnik

Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Fachberater des THW hinzugezogen. Baufachberater empfahlen, Gebäudeteile kontrolliert niederzulegen, um Gefahren durch die beschädigte Bausubstanz zu minimieren. Teile der Dachkonstruktion ließ die Einsatzleitung gezielt abbrennen, um einen sicheren Löschangriff im Inneren des Gebäudes zu ermöglichen.

Großbrand auf ehemaligem Vion-Gelände in Wunstorf nach 19 Stunden gelöscht – BGPress 20260608 0718 BGPRESS 1398425

Fachberater THW Wunstorf und Baufachberater vom THW Hannover begutachten die Lagerhalle. © Bernd Günther

Erstmals unter realen Einsatzbedingungen kam bei der Ortsfeuerwehr Großenheidorn das Hochdruck-Schneid- und Löschsystem „Cobra“ zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Großfahrzeug der Flughafenfeuerwehr des Fliegerhorstes Wunstorf die Löscharbeiten.

Messungen des Gefahrgutzuges der Feuerwehr Neustadt ergaben keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffwerte. Trotz deutlich wahrnehmbarer Rauch- und Geruchsentwicklung bestand nach Angaben der Feuerwehr keine Gefahr für die Bevölkerung. Vorsorglich wurden Warnmeldungen herausgegeben und Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Einsatzes leicht und wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Am Montagnachmittag waren noch rund 100 Kräfte mit Nachlöscharbeiten und der Kontrolle von Glutnestern beschäftigt. Um 18:10 Uhr meldete die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“. Am Abend erfolgte eine weitere Brandnachschau mit einer Wärmebildkamera.

Zur Ursache des Großbrandes und zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine Angaben vor. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall LKW in Lehrte

Parallele Einsätze in Lehrte: Feuerwehr bei drei Alarmierungen gleichzeitig gefordert

5. Juni 2026/in Region Hannover

Mehrere Einsatzorte innerhalb kurzer Zeit verlangten am Freitag eine koordinierte Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

LEHRTE (redu) – Mehrere nahezu zeitgleiche Alarmierungen haben am Freitag die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten gefordert. Unter dem Einsatzstichwort Parallele Einsätze in Lehrte mussten die Kräfte einen Rettungsdiensteinsatz sowie zwei Verkehrsunfälle auf der Landesstraße 385 und der Autobahn 2 bewältigen.

Innerhalb kurzer Zeit waren Einsatzkräfte an mehreren Stellen im Stadtgebiet und auf wichtigen Verkehrsachsen rund um Lehrte gefordert. Die Ereignisse zeigten die Bedeutung einer flexiblen Einsatzorganisation und einer engen Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen.

Am Freitagnachmittag begann die Serie der Alarmierungen mit einer Anforderung der Drehleiter der Ortsfeuerwehr Lehrte zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Stadtgebiet. Während sich die Einsatzkräfte bereits in diesem Einsatz befanden, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Ahlten zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 385 alarmiert.

Unfall an Ampelkreuzung zwischen Ahlten und Lehrte

Im Bereich der Ampelkreuzung der Landesstraße 385 zwischen Ahlten und Lehrte waren zwei Pkw zusammengestoßen. Die Feuerwehr übernahm unmittelbar nach ihrem Eintreffen die Absicherung der Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.

Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte das Batteriemanagement an den beteiligten Fahrzeugen durch, um mögliche Gefahren durch beschädigte elektrische Systeme auszuschließen. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

Eine verletzte Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes von Feuerwehrkräften betreut. Anschließend übernahmen die Rettungskräfte die medizinische Versorgung. Weitere Angaben zur Unfallursache lagen zunächst nicht vor.

Noch während die Maßnahmen auf der Landesstraße liefen, zeichnete sich bereits der nächste Einsatz für die Feuerwehren ab.

Schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn 2

Die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall erreichte die Leitstelle nur kurze Zeit später. Auf der Bundesautobahn 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Lehrte war ein Lastkraftwagen auf einen weiteren Lkw aufgefahren.

Nach den bislang vorliegenden, noch unbestätigten Erkenntnissen könnte es sich bei dem vorausfahrenden beziehungsweise stehenden Fahrzeug um einen liegengebliebenen Pannen-Lkw gehandelt haben. Der auffahrende Lastkraftwagen prallte mit seiner Beifahrerseite gegen das andere Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses gegen die Leitplanke gedrückt.

Zunächst bestand die Sorge, dass Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sein könnten. Diese Befürchtung bestätigte sich jedoch nicht. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Fahrer des auffahrenden Lastkraftwagens mittelschwere Verletzungen. Fahrer und Beifahrer des möglicherweise liegengebliebenen Lkw wurden leicht verletzt.

Sperrung der Landesstraße 443 aus Sicherheitsgründen

Bereits auf der Anfahrt bemerkten die ersten Kräfte der Feuerwehr Lehrte Fahrzeugteile, die von der Autobahn auf den Bereich unterhalb der Brücke herabfielen. Aufgrund des Schadenbildes und der zunächst unklaren Lage konnte nicht ausgeschlossen werden, dass eines der beteiligten Fahrzeuge in Brand geraten könnte.

Aus diesem Grund wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 der Ortsfeuerwehr Ahlten, das sich noch im Einsatz auf der Landesstraße 385 befand, zur Autobahn nachalarmiert.

Vor Ort sicherten die Feuerwehren die Unfallstelle umfassend ab und unterstützten die Rettungsmaßnahmen. Ein Fahrzeugbrand bestätigte sich glücklicherweise nicht. Die verletzten Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Auswirkungen des Unfalls waren erheblich. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Autobahn 2 zu deutlichen Verkehrsbehinderungen. Zusätzlich musste die unter der Brücke verlaufende Landesstraße 443 zwischen Lehrte und Aligse zeitweise vollständig gesperrt werden.

Hintergrund der Maßnahme waren die bereits herabgestürzten Fahrzeugteile. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Trümmerteile von der Brücke auf die Fahrbahn fallen könnten, entschieden die Verantwortlichen, die Straße vorsorglich zu sperren. Nach einer entsprechenden Erkundung konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Für die Ortsfeuerwehren Lehrte und Ahlten bedeutete der Nachmittag eine hohe Belastung. Mehrere Einsatzorte, unterschiedliche Schadenslagen und eine Vielzahl beteiligter Fahrzeuge erforderten eine koordinierte Einsatzführung. Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.

Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr eines Löschzuges

Küchenbrand in Ahlem: Feuerwehr rettet Bewohner aus Mehrfamilienhaus

30. Mai 2026/in Hannover

Feuerwehr Hannover verhindert größere Ausbreitung nach Brand in einer Wohnung am Bahndamm.

HANNOVER (redu) – Bei einem Küchenbrand Ahlem in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Bahndamm hat die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag insgesamt 21 Bewohner in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Durch die starke Rauchentwicklung mussten zahlreiche Bewohner das Gebäude verlassen. Nach den Lüftungsmaßnahmen konnten alle Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Bewohner aus Wohnung gerettet

Der Küchenbrand Ahlem beschäftigte die Feuerwehr Hannover in der Nacht zu Samstag. Gegen 01:26 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Regionsleitstelle ein. Gemeldet wurde ein Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Straße Am Bahndamm.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. In der betroffenen Wohnung brannte ein Küchengerät. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch drei Personen in der Wohnung. Die Feuerwehr rettete die Bewohner aus dem Gefahrenbereich.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung entschieden die Einsatzkräfte zudem, vorsorglich 18 weitere Bewohner aus dem Gebäude zu evakuieren. Vor Ort standen zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Ahlem sowie Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.

Schnelle Brandbekämpfung

Unter Atemschutz brachten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Anschließend wurde das Gebäude mit Druckbelüftungsgeräten entraucht.

Alle betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten sämtliche Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Der Einsatz endete nach rund einer Stunde. Die Polizei Hannover übernahm anschließend die Einsatzstelle und ermittelt nun zur Brandursache. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort.

Moorrettung bie Kaltenweide

Feuerwehr Kaltenweide bei Moorrettung und Gartenhausbrand im Einsatz

15. Mai 2026/in Region Hannover

Innerhalb weniger Stunden rückte die Feuerwehr Kaltenweide zu einer Rettung im Moorgebiet und einem Brand in Hainhaus aus.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Moorrettung am Bissendorfer Moor und ein Gartenhausbrand in Hainhaus haben die Feuerwehr Kaltenweide innerhalb weniger Stunden beschäftigt. Die Einsatzkräfte unterstützten zunächst den Rettungsdienst im unwegsamen Gelände und verhinderten später ein Übergreifen von Flammen auf ein Wohnhaus.

Die beiden Einsätze forderten die Feuerwehr in unterschiedlichen Lagen. Neben technischer Hilfeleistung im Moorgebiet stand in der Nacht die Brandbekämpfung an einem Wohngrundstück im Mittelpunkt.

Am Donnerstagnachmittag wurde der Rettungsdienst zu einer gestürzten Person im Bereich des Aussichtsturms am Bissendorfer Moor alarmiert. Für die Moorrettung wurde um 20:07 Uhr zusätzlich die Ortsfeuerwehr Kaltenweide angefordert, nachdem ein umgestürzter Baum die Zuwegung blockierte.

Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis mit einer Kettensäge und unterstützten anschließend den Rettungsdienst bei den Rettungsmaßnahmen. Im unwegsamen Gelände des Moorgebiets leistete die Feuerwehr zudem Tragehilfe. Unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Stephan Ziebarth waren zwölf Kräfte mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Brand in Hainhaus

Nur wenige Stunden später wurde die Feuerwehr Kaltenweide erneut alarmiert. Um 02:51 Uhr brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Gartenhaus in Hainhaus. Das Feuer drohte auf ein angrenzendes Einfamilienhaus überzugreifen.

Der Besitzer bemerkte Rauch und Flammenschein und begann erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch. Die Feuerwehr setzte einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr und rund 300 Litern Wasser ein. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera.

Neben Rettungsdienst und Polizei waren 14 Feuerwehrkräfte mit drei Fahrzeugen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Uwe Glaser vor Ort.

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