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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Neue Wege in der Messewelt: Pferd & Jagd teilt sich in zwei Spezialmessen – PferdundJagd mf

Neue Wege in der Messewelt: Pferd & Jagd teilt sich in zwei Spezialmessen

6. März 2024/in Hannover

Zielgerichtete Messen für Reiter und Jäger: Neuausrichtung für 2025 angekündigt

HANNOVER (redu). Die Deutsche Messe AG kündigt eine strategische Neuausrichtung einer ihrer Flaggschiff-Veranstaltungen an. Die bekannte Messe „Pferd & Jagd“, die jährlich Reiter und Jäger aus ganz Deutschland anzieht, wird künftig in zwei separate Veranstaltungen aufgeteilt, um eine zielgerichtete Ansprache und spezialisierte Angebote für die jeweiligen Interessengruppen zu ermöglichen.

Die Neuerung tritt mit der Einführung der Messe „Passion Pferd“ in Kraft, die ihre Premiere vom 5. bis 8. Dezember feiern wird. Diese spezialisierte Veranstaltung richtet sich an Reiter und Pferdeliebhaber, inkludiert beliebte Shows wie die „Nacht der Pferde“ und „MiMaMo“ und verspricht ein vielfältiges Angebot in insgesamt acht Hallen. Hier werden Themen rund um das Pferd, das Landleben und die Hundehaltung präsentiert.

Parallel dazu wird die Deutsche Messe AG eine separate Messe für Jäger und Angler entwickeln, deren Start für Oktober 2025 geplant ist. Diese terminliche Neupositionierung kommt dem Wunsch vieler Jäger entgegen, die im Dezember traditionell durch Gesellschaftsjagden stark eingebunden sind.

Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, unterstreicht die Bedeutung dieser Entscheidung für die weitere Stärkung und Optimierung der Veranstaltungen. Die klare Fokussierung auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen sowie die optimale terminliche Ausrichtung sollen zum langfristigen Erfolg der Messen beitragen.

Die positive Resonanz aus den betroffenen Branchen untermauert die Entscheidung der Messeleitung. Sowohl Alexandra Duesmann, Präsidentin des Pferdesportverbandes Hannover, als auch Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, begrüßen die Neuausrichtung. Sie sehen darin eine Chance, die Interessen ihrer Mitglieder noch besser zu repräsentieren und spezifische Themen fokussiert zu behandeln.

Mit dieser Neugliederung reagiert die Deutsche Messe AG auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Markt- und Interessengruppen und setzt ein deutliches Zeichen für die Zukunftsfähigkeit ihrer Veranstaltungen. Die gezielte Ausrichtung der Messen verspricht eine noch erfolgreichere Plattform für Aussteller und Besucher zu werden und die starke Tradition Niedersachsens als Pferde- und Jägerland weiter zu fördern.

Photovoltaik

Hannover auf Kurs: Fortschritte im Klimaschutzprogramm 2035

6. März 2024/in Hannover

Von Ökostrom bis Elektromobilität: Hannover setzt auf nachhaltige Entwicklung

HANNOVER (redu). Die Landeshauptstadt Hannover macht bedeutende Fortschritte bei der Umsetzung ihres ambitionierten „Klimaschutzprogramms Hannover 2035“. Wie aus zwei aktuellen Sachstandsberichten hervorgeht, die der Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Grünflächen in seiner Sitzung am Montag, den 4. März, begutachtet hat, dokumentiert die Stadtverwaltung ein umfassendes Engagement in sämtlichen für den Klimaschutz relevanten Bereichen. Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel hebt die kooperative Arbeit mit der Stadtgesellschaft in den Vordergrund, die sich auf Felder wie die Wärme- und Mobilitätswende, Energieeffizienz und erneuerbare Energien erstreckt.

Ein zentraler Meilenstein ist die kommunale Wärmeplanung, die Hannover als erste niedersächsische Kommune beim Land eingereicht hat, sowie der signifikante Ausbau der Fernwärmeversorgung im Stadtgebiet. Die enercity AG ist zudem auf gutem Weg, die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung voranzutreiben, mit Plänen, den ersten Block des Kohlekraftwerks Stöcken bis Anfang 2025 abzuschalten.

In einem weiteren Schritt zur Nachhaltigkeit bezieht die Stadt ab diesem Jahr ausschließlich Ökostrom und treibt die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden voran. Bis Ende 2023 wurden in Zusammenarbeit mit enercity 66 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2.700 Kilowattpeak installiert. Die Prüfung von weiteren 150 Liegenschaften soll bis 2025 abgeschlossen sein, mit dem Ziel, die Kapazität zur Erzeugung erneuerbarer Energie auf etwa 6.000 Kilowattpeak zu erhöhen.

Auch die Umrüstung von Signal- und Lichtanlagen im Stadtgebiet auf LED-Technik schreitet voran, wobei bereits Fördermittel von der Nationalen Klimaschutzinitiative erhalten wurden. Bis 2028 plant die Stadt, die Straßenbeleuchtung komplett auf LED umzustellen, was bereits bei 52 Prozent der Beleuchtung umgesetzt wurde.

Ein weiterer Erfolg im Bereich Klimaschutz ist die Förderung von 16,4 Millionen Euro für das Projekt „H-stromert“, das Ende 2023 abgeschlossen wurde und zur Errichtung von 1.100 Ladepunkten für Elektrofahrzeuge führte, wovon 500 an städtischen Liegenschaften installiert sind. Darüber hinaus wurden Fördermittel für die Anschaffung von 169 Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark gesichert, mit weiteren 39 Fahrzeugen, die durch ein zusätzliches Projekt teilfinanziert werden.

Trotz dieser Erfolge betont Anja Ritschel, dass auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2035 noch Herausforderungen zu meistern sind. Die Bemühungen müssen aufrechterhalten und intensiviert werden, um das gesetzte Ziel zu erreichen.

Einsatzleitwagen

Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Hannover Sahlkamp rasch gelöscht

5. März 2024/in Hannover

Keine Verletzten nach frühmorgendlichem Feuerwehreinsatz

HANNOVER (redu). In den frühen Morgenstunden kam es zu einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Hannover Sahlkamp. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht werden. Umfangreiche Entrauchungsmaßnahmen waren erforderlich, um die Sicherheit der Bewohnenden zu gewährleisten. Verletzt wurde niemand.

Am Dienstagmorgen um 03:27 Uhr wurde die Regionsleitstelle Hannover über eine Rauchentwicklung im 4. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Schwarzwaldstraße informiert. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten bei ihrer Ankunft eine Rauchausbreitung im Treppenraum des Obergeschosses fest und gingen zunächst von einem Wohnungsbrand aus. Sofort wurden die Bewohnenden aus dem betroffenen Bereich evakuiert. Eine weitere Erkundung ergab jedoch, dass die Rauchentwicklung ihre Ursache in einem Brand im Keller hatte. Die Brandbekämpfung wurde daraufhin umgehend eingeleitet und führte bereits um 4:18 Uhr zur Meldung „Feuer aus“.

Die Entrauchung des Gebäudekomplexes, der aus mehreren Teilen mit separaten Treppenräumen besteht und einen durchgängigen Kellerbereich aufweist, stellte eine Herausforderung dar. Durch den Einsatz mehrerer Hochleistungslüfter konnte der Brandrauch schließlich bis 05:10 Uhr erfolgreich beseitigt werden. Alle Bewohnenden konnten daraufhin in ihre Wohnungen zurückkehren.

Über die Brandursache und den entstandenen Sachschaden liegen derzeit keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsatz, an dem bis zu 15 Fahrzeuge und 42 Einsatzkräfte beteiligt waren, dauerte bis 05:30 Uhr an.

Eva Bender

Eva Bender übernimmt Amt der Dezernentin für Bildung und Kultur in Hannover

1. März 2024/in Hannover

Eva Bender setzt auf Digitalisierung und Bildungsgerechtigkeit in herausfordernden Zeiten

HANNOVER (redu). Eva Bender, bisherige Erste Stadträtin der Stadt Langenhagen, hat am 1. März die Position der Dezernentin für Bildung und Kultur in Hannover angetreten. Mit einer langjährigen Erfahrung in der Verwaltung von Schule, Jugend und Kultur, kehrt sie zu ihrer früheren Wirkungsstätte zurück und bringt neue Impulse für die Bildungs- und Kulturlandschaft der Landeshauptstadt.

Eva Bender, 42, hat heute offiziell ihre neue Rolle als Dezernentin für Bildung und Kultur in der Landeshauptstadt Hannover übernommen. Ihre Karriere zeichnet sich durch eine umfassende Erfahrung in der Leitung von Verwaltungseinheiten mit Fokus auf Schule, Jugend und Kultur aus. Bender, die zwischen Mai 2014 und Januar 2017 bereits als Bereichsleiterin für Schulplanung und Pädagogik in Hannover tätig war, kehrt nach einer Station als Erste Stadträtin in Langenhagen zu ihren Wurzeln zurück.

In ihrer neuen Funktion legt Bender besonderen Wert auf die Stärkung und Gestaltung der Bildungs- und Kulturlandschaft Hannovers, insbesondere vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen. Sie betont die Bedeutung von Digitalisierung und modernen Bildungsansätzen sowie die Förderung von Bildungsgerechtigkeit. Bender unterstreicht auch die Wichtigkeit des kulturellen Miteinanders in den Stadtteilen sowie die Notwendigkeit, die kulturellen Leuchttürme der Stadt zukunftsfähig zu machen und die freie Kulturszene aktiv zu unterstützen.

Mit der Rückkehr Benders nach Hannover verbinden sich hohe Erwartungen an innovative Konzepte und Maßnahmen, um die Bildungs- und Kulturlandschaft der Stadt zu bereichern und weiterzuentwickeln. Ihre früheren Erfahrungen in der Stadtverwaltung und ihre klare Vision für die Zukunft Hannovers in den Bereichen Bildung und Kultur lassen auf positive Impulse und Entwicklungen in ihrer Amtszeit hoffen.

LKW Unfall Lohweg

Verkehrsunfall in Hannover: Fahrer nach LKW-Kollision eingeschlossen

1. März 2024/in Hannover

Feuerwehr und Rettungsdienste schnell vor Ort nach Zusammenstoß zweier LKW

HANNOVER (redu). Am frühen Freitagmorgen wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall im Lohweg, Hannover, gerufen, bei dem zwei LKW involviert waren. Eine Person wurde dabei leicht verletzt, nachdem sie in ihrem Fahrzeug eingeschlossen wurde.

Am Freitagmorgen kam es im Lohweg in Hannover zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei LKW, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Polizei Hannover alarmierte gegen 7:40 Uhr die Feuerwehr, nachdem einer der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen wurde.

Ein 25-jähriger LKW-Fahrer verlor aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr, wo er mit einem parkenden LKW kollidierte. Die Kollision führte dazu, dass der Fahrer in seinem LKW eingeschlossen wurde und nicht eigenständig aussteigen konnte.

Die Feuerwehr Hannover, unterstützt von der Ortsfeuerwehr Misburg, dem Rettungsdienst und einem Ausbildungslöschfahrzeug der Feuerwehrschule, rückte schnell aus, um Hilfe zu leisten. Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer zügig aus seiner misslichen Lage befreien und ihn dem Rettungsdienst für die Erstversorgung übergeben. Anschließend wurde der leichtverletzte Fahrer zur weiteren Untersuchung in eine hannoversche Klinik gebracht.

Nach der erfolgreichen Rettung und Versorgung des Verletzten übergaben die Einsatzkräfte die Unfallstelle an die Polizei für weitere Ermittlungen. Insgesamt waren zwölf Fahrzeuge und etwa 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz, um die Situation zu bewältigen.

Unterflurbehälter aha

Hannover feiert Aufstellung des 250. Unterflurbehälters

1. März 2024/in Hannover

Die Region Hannover geht innovative Wege in der Abfallwirtschaft mit dem Einsatz von Unterflurbehältern

HANNOVER (redu). In Hannover wurde heute der 250. Unterflurbehälter in Betrieb genommen, ein Meilenstein in der städtischen Abfallentsorgung. Seit 2019 setzt die Region auf diese platzsparende und effiziente Lösung, um Restmüll, Leichtverpackungen und Papier zu sammeln. Besonders in dicht besiedelten Gebieten bieten die Unterflurbehälter eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Mülltonnen.

Die Region Hannover hat mit der Einführung von Unterflurbehältern einen bedeutenden Schritt in Richtung moderner und nachhaltiger Abfallentsorgung gemacht. Seit dem Start des Projekts im Jahr 2019 wurden stadtweit 250 solcher Systeme installiert, insbesondere in den Stadtteilen Bemerode, Mittelfeld und Groß-Buchholz. Diese Behälter sind nicht nur platzsparend, sondern auch barrierefrei und leicht zu bedienen, was die Müllentsorgung besonders in dicht besiedelten Gebieten vereinfacht.

Die Entleerung der Unterflurbehälter erfolgt durch ein Spezialfahrzeug, das die Einheit anhebt und den Inhalt sicher und effizient entsorgt, wobei der Abfall bis zur Abholung unsichtbar und geruchsfrei im Untergrund gelagert wird. Dieses System bietet zahlreiche Vorteile gegenüber traditionellen Methoden, darunter eine reduzierte körperliche Belastung für die Müllwerker, Sicherheit vor Fremdeinwürfen und Vandalismus sowie eine Verringerung der Geruchsbelästigung.

Zudem sind Unterflursysteme ein integraler Bestandteil neuer Bauprojekte, wie das GI-Carrée der WGH-Herrenhausen zeigt, wo 20 Unterflurbehälter für 136 Wohnungen installiert wurden. Die Region Hannover plant, weitere Unterflurbehälter in neuen Entwicklungsgebieten wie Kronsrode und der Wasserstadt Limmer zu installieren, mit der Möglichkeit, diese Lösung auf weitere Stadtteile und Kommunen auszuweiten.

Die Einführung und Expansion von Unterflurbehältern in der Region Hannover markiert einen fortschrittlichen Schritt in der städtischen Abfallwirtschaft. Durch die Vorteile in Bezug auf Platzersparnis, Benutzerfreundlichkeit und Hygiene stellt das Unterflursystem eine zukunftsorientierte Lösung dar, die zur Verbesserung der Lebensqualität in städtischen Räumen beiträgt.

World Games

Bewerbung für die World Games 2029 in Hannover

29. Februar 2024/in Hannover

Region und Landeshauptstadt bewerben sich für Austragung des Großsportevents

HANNOVER (PM). Landeshauptstadt und Region Hannover gehen in Sachen Großevents den nächsten Schritt. Nach der erfolgreichen Austragung unterschiedlichster internationaler Messe-, Sport- und Musik-Großevents soll mit den World Games im Sommer 2029 die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt nach Hannover kommen. Landeshauptstadt und Region Hannover bewerben sich gemeinsam für die Austragung des Sportevents. Das haben Regionspräsident Steffen Krach und Oberbürgermeister Belit Onay heute auf einer Pressekonferenz im hannoverschen Erika-Fisch-Stadion verkündet.

Mit der Bewerbung verbinden Region und Landeshauptstadt eine klare Vision: Ziel ist ein Sportevent, von dem die 1,2 Millionen Menschen in der Region Hannover und die Vereine nachhaltig profitieren. So sollen bei den World Games nicht nur sportliche Rekorde gebrochen werden. Vielmehr soll ein Sportevent für alle geboten werden, das neue Horizonte in Sachen Erfolg und Nachhaltigkeit erschließt. Die Wettbewerbe werden nur in Sportstätten ausgetragen, die bereits bestehen oder mit Blick auf Nachhaltigkeit für die Wettbewerbe aufgewertet werden können. Die World Games in Hannover sollen zudem Freude an Bewegung und Sport vermitteln – auch für Nicht-Leistungssportler*innen. Beispielsweise können Kinder und Jugendliche an neue Sportarten und die Sportvereine in Stadt und Region Hannover herangeführt werden. Die World Games sind für Region und Stadt Hannover eine Möglichkeit, Menschen zu verbinden, Stadt und Umland näher zusammenzubringen, die gesamte Region nachhaltig weiterzuentwickeln und Grenzen zu überwinden.

Hervorragende Infrastruktur, sportbegeisterte Region

Die Stadt und Region Hannover bieten beste Voraussetzungen, dieses Großevent durchzuführen. Auf internationaler Ebene überzeugen vor allem die kurzen Wege: Die Region Hannover liegt nicht nur äußerst zentral in Europa, mit dem Hauptbahnhof und dem internationalen Flughafen ist Hannover national und international schnell zu erreichen. Hinzu kommt der ausgezeichnete Öffentliche Personennahverkehr und eine Vielzahl an exzellenten Hotels und Unterkünften sowie die gute gesundheitliche Versorgung. Nicht zuletzt gibt es in der Region und Landeshauptstadt vor allem eine sportbegeisterte Bevölkerung, die von einer starken und lebendigen Vereinsstruktur lebt.

Bewerbungsprozess gestartet

Zu Beginn des Jahres haben Region und Landeshauptstadt ihr Interesse an der Austragung der World Games 2029 gegenüber dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der International World Games Association (IWGA) und den Sportministerien auf Bundes- und Landesebene mitgeteilt und erste Gespräche geführt. Nun arbeiten Landeshauptstadt und Region an der formellen Bewerbung. Im ersten Schritt muss sich Hannover auf deutscher Ebene durchsetzen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird in einer Präsidiumssitzung Mitte März die bis dahin eingegangenen Bewerbungsunterlagen analysieren und anschließend in einer beratenden Rolle gegenüber der IWGA eine Stellungnahme mit einer Vergabeempfehlung abgeben. Mit der Bewerbung anderer Städte oder Regionen im Rahmen dieses Vorentscheides ist zu rechnen. Die finale Entscheidung über den Gastgeber der World Games 2029 trifft die IWGA im April dieses Jahres. Am 01.05.2024 soll dann der Veranstaltungsvertrag unterschrieben werden.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hat die Unterstützung des Landes für das Vorhaben signalisiert: „Hannover ist eine echte Sportstadt! Stadt und Region waren wesentlicher Teil des Sommermärchens 2006, der Sportpark ist die größte zusammenliegende Sportfläche einer deutschen Großstadt. Wir haben die Messe, das herausragende Hochschulsportgelände, viele sportlich nutzbare Wasserflächen in und um Hannover – die Surfwelle auf der Leine – und darüber hinaus viele Stadien, Sporthallen und -plätze. Stadt und Region haben innerhalb weniger Wochen beschlossen, gemeinsam eine Bewerbung für die World Games auf höchstem Niveau auf den Weg zu bringen. Als Innen- und Sportministerin bin ich von diesem Bewerbungskonzept überzeugt und die Landesregierung hat deswegen für den Fall des Zuschlags Unterstützung für eine Austragung der World Games in Hannover zugesagt. Ich hoffe, dass es am 1. Mai 2024 bei der Verkündung des Austragungsortes durch die IWGA heißt: The World Games 2029 werden in Hannover stattfinden.“

Regionspräsident Steffen Krach: „Gemeinsam haben Region und Landeshauptstadt Hannover die besten Chancen, dieses Sportevent nach Hannover zu holen. Wir können eine hervorragende Infrastruktur im Bereich Verkehr und Gesundheit vorweisen und haben jahrzehntelange Erfahrung in der Durchführung von internationalen Großveranstaltungen. Die Landeshauptstadt bietet ein kompaktes Zentrum, im Umland haben wir den Platz für Sportarten in der Natur. Die World Games sind eine große Chance, der Welt zu zeigen, was die Region Hannover zu bieten hat. Gemeinsam mit Sportvereinen und -verbänden und den Menschen in der Region können wir ein einmaliges Event auf die Beine stellen. Das zu schaffen, dazu sind wir fest entschlossen.“

Oberbürgermeister Belit Onay: „Hannover hat schon mehrfach bewiesen, dass hier für Großveranstaltungen beste Voraussetzungen herrschen: Ob große Messen, Weltausstellung EXPO 2000, Spiele der U21 Handball-Weltmeisterschaft oder der Fußball-Weltmeisterschaft – die Landeshauptstadt war immer gute und erfolgreiche Gastgeberin. Potenzial und Knowhow sind vorhanden und ebenso das nötige Engagement und die Begeisterung aller Akteure. Wir sind eine Sportstadt und wollen dies auch gern zeigen. Gemeinsam mit der Region ziehen wir mit dieser Bewerbung an einem Strang, wir bündeln die Kraft von Stadt und Land und sind sehr zuversichtlich, dieses Event zu uns holen zu können.“

Freiwilligenbörse

Zehnte Freiwilligenbörse in Hannover: Ein Schaufenster des bürgerschaftlichen Engagements

27. Februar 2024/in Hannover

Über 80 Organisationen präsentieren vielfältige Engagementmöglichkeiten unter dem Motto „Engagement. Vielfalt. Vor Ort“

HANNOVER (redu). Am 2. März 2024 findet in der Landeshauptstadt Hannover die zehnte Freiwilligenbörse statt, organisiert von der Stadt Hannover und dem Netzwerk Bürgermitwirkung. Unter dem Motto „Engagement. Vielfalt. Vor Ort“ bietet das Jubiläumsevent von 11 bis 17 Uhr im Kulturzentrum Pavillon eine Plattform für zivilgesellschaftliche Organisationen, Vereine und Initiativen, um ihre Arbeit vorzustellen und neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Der Eintritt ist frei.

Die Freiwilligenbörse, die alle zwei Jahre ausgerichtet wird, hat sich als zentrales Event für das Ehrenamt in Hannover etabliert. Mehr als 80 teilnehmende Organisationen aus den Bereichen Soziales, Sport, Inklusion, Umwelt, Katastrophenschutz und weitere bieten einen Einblick in die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements. Oberbürgermeister Belit Onay, Schirmherr der Veranstaltung, betont die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes für die Stadt: täglich leisten 150.000 Ehrenamtliche in Hannover rund 120.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

Das Programm der Freiwilligenbörse umfasst unter anderem Feuerlöschtrainings, Erste-Hilfe-Simulationen und einen Escape Room für Kommunalpolitik. Die „Living Library“ ermöglicht es Besucher*innen, mit Freiwilligen in direkten Austausch zu treten und persönliche Engagement-Geschichten zu hören. Zusätzlich bieten Aktionen wie Rikscha-Testfahren und eine Silent Climate Disco unterhaltsame Einblicke in das ehrenamtliche Engagement.

Erstmals werden „30 seconds to volunteer“ Imagevideos gezeigt, und in Workshops können Interessierte mehr über die Vorteile eines Ehrenamts erfahren. Nach der Freiwilligenbörse bietet der Aktionsmonat „Direkt Engagieren“ die Möglichkeit, Engagementangebote unverbindlich auszuprobieren.

Wildblumen

Hannover verteilt kostenloses Saatgut für mehr Artenvielfalt

23. Februar 2024/in Hannover

Stadt Hannover fördert Biodiversität mit kostenfreier Saatgutmischung

HANNOVER (redu). Hannover setzt ein Zeichen für die Biodiversität: Ab dem 4. März, direkt nach dem Internationalen Tag der Artenvielfalt, bietet die Stadt Hannover die Saatgutmischung „Blühende Gärten“ kostenfrei an. Diese Aktion soll Hannoveraner*innen motivieren, ihre Gärten und Balkone in blühende, insektenfreundliche Oasen zu verwandeln. Die Saatguttüten sind bis zum 15. März im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, in den Bürgerämtern sowie im Neuen Rathaus zur Mitnahme bereitgestellt.

Entwickelt wurde die Mischung „Blühende Gärten“ vom „Insektenbündnis Hannover“ im Jahr 2021, um die heimische Flora und Fauna zu unterstützen. Sie enthält unter anderem Samen von Wiesen-Margerite, Korn- und Wiesen-Flockenblume, die besonders geeignet sind für die Ansaat in privaten Gärten und auf Balkonen. Mit einer Tüte Saatgut lassen sich etwa zwei Quadratmeter Fläche bepflanzen, wobei die beste Saatzeit im Frühjahr sowie von Anfang September bis Mitte November liegt.

Das „Insektenbündnis Hannover“ ist eine Kooperation von 23 Partner*innen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die biologische Vielfalt in Hannover zu fördern. Seit seiner Gründung im Oktober 2020 arbeitet das Bündnis daran, Lebensräume für Insekten zu schaffen und die Artenvielfalt zu steigern. Zusätzlich zur Ausgabe im Umwelt- und Stadtgrünfachbereich, den Bürgerämtern und dem Neuen Rathaus, wird das Saatgut auch in den Servicecentern der Wohnungsbaugesellschaften hanova und KSG Hannover sowie in den Geschäftsstellen der Sparkasse Hannover angeboten.

Durch die Verteilung der Saatgutmischung „Blühende Gärten“ unternimmt die Stadt Hannover einen wichtigen Schritt zur Förderung der Biodiversität. Die Initiative lädt alle Hannoveraner*innen ein, Teil der Lösung zu sein und aktiv zur Steigerung der Artenvielfalt beizutragen.

Warnstreik© Bernd Günther

Bus und Bahn werden am Donnerstag und Freitag bestreikt

23. Februar 2024/in Hannover

Öffentlicher Personennahverkehr wird erneut bestreikt

HANNOVER (PM). Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Donnerstag, 29. Februar 2024, und Freitag, 1. März 2024, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA zu bestreiken. 

Daher fahren an diesen Tagen auf den Linien der ÜSTRA von Donnerstag Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr morgens) bis Freitag Betriebsschluss keine Busse oder Bahnen.

Der Nachtsternverkehr in der Nacht von Freitag auf Samstag entfällt. Die Fahrten aus dem Samstagsfahrplan werden wieder regulär angeboten.

Es werden ALLE ÜSTRA Linien bestreikt: 

Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17

Buslinien 100/ 200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/ 341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800

Die ÜSTRA bittet darum, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten. Wir bedauern die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten.

regiobus ist nicht vom Streik betroffen. Das On-Demand-Angebot sprinti ist ebenfalls nicht von dem Streik betroffen, es kann aber in einigen Kommunen in geringem Umfang zu weniger Fahrten kommen.

 

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