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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Intensive Silvesternacht für Feuerwehr und Rettungsdienst in Hannover – BGPress 1084642

Intensive Silvesternacht für Feuerwehr und Rettungsdienst in Hannover

1. Januar 2024/in Hannover

Mehr Brandeinsätze und Notfälle als im Vorjahr – Herausforderungen durch Feuerwerkskörper

HANNOVER (red). Die Silvesternacht 2023/2024 stellte die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Hannover vor große Herausforderungen. Mit einem deutlichen Anstieg der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr waren die Rettungskräfte intensiv gefordert, insbesondere durch Brände, die durch Feuerwerkskörper verursacht wurden, sowie durch eine Vielzahl von Notfällen.

Einsatzstatistik:

Zwischen 18:00 Uhr am Silvesterabend und 06:00 Uhr am Neujahrsmorgen verzeichnete die Feuerwehr Hannover insgesamt 189 Brandeinsätze und 15 technische Hilfeleistungen, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Brandeinsätze betrafen überwiegend kleinere Brände wie brennende Müllbehälter, Papiercontainer und Vegetation, die vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet wurden. Zudem mussten die Einsatzkräfte mehrere Brände an Gebäuden und in Schuppen bekämpfen. Einige dieser Brände ereigneten sich auf Balkonen oder unmittelbar an Gebäuden, was ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr erforderlich machte.

Feuerwerksbatterie

Böller waren häufige Ursache für Kleinbrände. Teilweise lagen große Feuerwerksbatterien mitten auf der Fahrbahn © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Besondere Vorkommnisse:

Besonders hervorzuheben ist ein Vorfall um 21:00 Uhr, bei dem Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Buchholz während der Löschung eines Papiercontainerbrandes mutwillig mit Feuerwerkskörpern beworfen wurden, wodurch ein Feuerwehrangehöriger verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde. In zwei weiteren Fällen wurden Einsatzkräfte gezielt mit Feuerwerkskörpern angegriffen, was den Einsatz der Polizei erforderlich machte. Der schwerste Brand ereignete sich gegen 01:00 Uhr an der Schulenburger Landstraße, wo ein Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus gelöscht werden musste. Glücklicherweise wurden hier keine Wohnungen beschädigt, und die Bewohner konnten nach etwa eineinhalb Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren.

Dachstuhlbrand

An der Schulenburger Landstraße wird über die Maßnahmen beim Dachstuhlbrand entschieden © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Rettungsdienst:

Der Rettungsdienst war in der Silvesternacht ebenfalls stark gefordert, mit 177 Notfalleinsätzen, die hauptsächlich auf Alkoholvergiftungen, Verletzungen durch Stürze oder Auseinandersetzungen sowie Verletzungen durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr war die Zahl der Einsätze immer noch hoch.

Vorbereitungen und Einsatzkoordination:

Sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst hatten sich durch zusätzliches Personal und eine erhöhte Anzahl von fest besetzten Einsatzfahrzeugen gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen vorbereitet. An 13 Standorten der Freiwilligen Feuerwehr waren rund 160 ehrenamtliche Einsatzkräfte aktiv, und insgesamt 50 Einsatzfahrzeuge waren fest besetzt. Die Berufsfeuerwehr und die Hilfsorganisationen stellten 13 zusätzliche Rettungsmittel bereit. Insgesamt wurden in der Region Hannover von der Regionsleitstelle 969 Einsätze disponiert.

Weitere Aufgaben:

Zusätzlich zu den silvesterbedingten Einsätzen blieb der Einsatzstab aufgrund des bestehenden Hochwassers in Rufbereitschaft und führte Kontrollen an festgelegten Punkten durch.

Verkehrsunfall in Vinnhorst

Schwerer Verkehrsunfall in Hannover-Vinnhorst

31. Dezember 2023/in Hannover

Vier Personen werden leicht verletzt

HANNOVER (red). Am Samstagabend kam es in Vinnhorst zu einem schweren Verkehrsunfall, der einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst erforderte. Um 20:20 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein Verkehrsunfall auf der Schulenburger Landstraße in Höhe Friedenauer Straße gemeldet. Insgesamt waren vier Fahrzeuge in den Unfall involviert, bei dem vier Personen leicht verletzt wurden.

Ein Mercedesfahrer, 29 Jahre alt, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Ein Nissan-PKW, besetzt mit drei Personen (20 Jahre alt, 30 Jahre alt und 29 Jahre alt), wurde durch den Unfall stark beschädigt und blockierte die Straße. Zwei am Fahrbahnrand geparkte PKW wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Trotz der massiven Zerstörungen an den beteiligten Fahrzeugen erlitten alle Insassen nur leichte Verletzungen. Die 29-jährige Beifahrerin des Nissan wurde in ein Krankenhaus transportiert, während die anderen Betroffenen einen Krankentransport ablehnten.

Die Feuerwehr reagierte umgehend auf den Notruf und sicherte die Unfallstelle ab. Sie leuchtete sie aus, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterien ab. Die Schulenburger Landstraße stadtauswärts musste für die Unfallaufnahme und die Versorgung der Betroffenen vorübergehend gesperrt werden.

Die genaue Unfallursache und die Schadenhöhe sind derzeit noch unklar. Insgesamt waren 12 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst mit rund 45 Einsatzkräften bis etwa 21:00 Uhr im Einsatz, um die Situation zu bewältigen.

Rettungseinsatz

Rettungseinsatz in Hochwassergebiet: Senior mit Fahrrad aus Fluten gerettet

30. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr rettet verunglückten Radfahrer aus stark strömendem Wasser

HANNOVER (red). Am Samstagmittag kam es in Hannover zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Trotz wiederholter Warnungen vor den Gefahren des Hochwassers geriet ein über 70-jähriger Fahrradfahrer in die starke Strömung und musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Gegen 12:16 Uhr löste ein Notfall im Hochwassergebiet von Hannover einen Großeinsatz aus. Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld und Wilkenburg sowie Rettungstaucher wurden zu einer Menschenrettung alarmiert. Ein älterer Radfahrer hatte sich entgegen aller medialen Warnungen in das Flutgebiet begeben. Er stürzte in die gefährliche Strömung und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die Feuerwehr Hemmingen-Westerfeld erreichte den Verunfallten unter schwierigen Bedingungen und konnte ihn sicher aus dem Flutgebiet führen. Dank ihres schnellen Eingreifens wurden die Rettungstaucher und das bereitstehende Boot der Feuerwehr Wilkenburg nicht benötigt.

Die nassen und kalten Bedingungen führten bei dem Radfahrer schnell zu einer erheblichen Unterkühlung. Er wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und unter Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus gebracht.

Als Reaktion auf diesen Vorfall verstärkte die Feuerwehr die Sicherheitsmaßnahmen. Ein von dem Radfahrer umfahrener Sandsackwall wurde zusätzlich mit Absperrband gekennzeichnet, um weitere Unfälle zu verhindern.

Die Einsatzkräfte betonen erneut die immensen Gefahren, die von Hochwassergebieten ausgehen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, diese Bereiche zu meiden und Warnungen ernst zu nehmen. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet, an dem insgesamt sieben Fahrzeuge und 29 Einsatzkräfte der Feuerwehren, zwei Rettungsfahrzeuge mit vier Kräften sowie Polizei beteiligt waren.

Straßensperre

Hannover: Pegel von Leine und Ihme sinken, Hochwassergefahr bleibt bestehen

30. Dezember 2023/in Hannover

Pegelstände fallen über Nacht, Einsatzmaßnahmen bleiben jedoch weiterhin aktiv

HANNOVER (ots/PM/red). Aufgrund der über Nacht weiter gefallenen Pegel hat sich die Hochwasserlage in Hannover etwas entspannt. Eine vollständige Entwarnung bedeutet dies jedoch nicht.

Trotz der aktuell im Stadtgebiet von Hannover gesunkenen Pegel von Leine und Ihme besteht noch immer kein Grund, die getroffenen Einsatzmaßnahmen zurückzunehmen. Die Pegel stehen immer noch deutlich über der Meldestufe drei (Überschwemmung größerer Flächen und Überschwemmung einzelner Grundstücke, Straßen und Keller sind möglich) des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Es laufen auch weiterhin intensive Kontrollfahrten an besonderen Punkten im Stadtgebiet. Auch die verbauten mobilen Hochwasserschutzsysteme werden engmaschig durch die Feuerwehr überprüft. Die Einsatzbereitschaft von Personal und Material für einen kurzfristigen Einsatz ist auch weiterhin gegeben.

In Abhängigkeit von möglichen relevanten Niederschlägen ist die Entwicklung derzeit als insgesamt positiv zu bewerten.

Auch weiterhin gilt:

Fahren Sie auf gar keinen Fall in gesperrte Straßen oder Bereiche ein! Beim Befahren eines Hochwassergebietes besteht Lebensgefahr für Sie und die Einsatzkräfte, die dann zu ihrer Rettung ausrücken müssen.

Betreten Sie keine Deichanlagen oder vergleichbare Einrichtungen, die dem Hochwasserschutz dienen. Das Betreten von Deichkronen kann den Deich schwächen.

Die präventiven Hochwasserschutzmaßnahmen haben bisher größere Probleme durch den Hochwasserstand der Leine und Ihme in der Landeshauptstadt verhindert. Die Pegelstände werden beobachtet und engmaschig Kontrollfahrten in fraglichen Überflutungsbereichen durchgeführt.

Regionspräsident Steffen Krach äußerte sich ebenfalls zur derzeitigen Lage in der Region Hannover:

„Die heutige Lagebesprechung des Kleinen Einsatzstabs gemeinsam mit den besonders betroffenen Kommunen (Wunstorf, Garbsen, Hannover, Hemmingen, Laatzen, Neustadt, Pattensen, Seelze) der Region Hannover hat die Entwicklung der vergangenen Tage bestätigt. Die Wasserlage ist weiterhin stabil, die Pegel stehen weiterhin auf hohem Niveau, teilweise sinken sie auch leicht. Die weitere Entwicklung der Lage hängt von den Niederschlägen in den kommenden Tagen ab. Deswegen ist weiterhin Vorsicht geboten.

Die Einwohner*innen werden dringend gebeten:

  • Gesperrte Bereiche und insbesondere Deiche nicht zu betreten. Die Strömung ist stark und die Deiche drohen durch das dauerhaft stehende Wasser zu brechen. Es braucht keine weiteren Beispiele, die zeigen, warum das Betreten gesperrter Bereiche so gefährlich ist!
  • Vorsichtig zu sein, beim Zünden von Feuerwerk. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind bereits stark belastet und sollten nicht weiter strapaziert werden – insbesondere dort nicht, wo die Wasserlage besonders angespannt ist. Seien Sie vorsichtig, schützen Sie sich selbst und damit auch unsere Einsatzkräfte.“

Regionspräsident Steffen Krach: „Unser Appell an die Einwohner*innen: Dort, wo Feuerwehren aufgrund des Hochwassers im Einsatz sind, sollte ganz auf das Böllern verzichtet werden.“

Hochwasser

Trotz sinkender Pegel in Hannover: Hochwasserlage weiterhin ernst

29. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr Hannover hält Einsatzbereitschaft aufrecht, während Pegel von Leine und Ihme langsam fallen

HANNOVER (PM). Durch die fallenden Pegel von Leine und Ihme kann von einer immer noch angespannten, aber stabilen Hochwasserlage in Hannover gesprochen werden. Die Pegel sind noch immer auf einem hohen Niveau, sodass die Gefahr durch das Hochwasser noch nicht gebannt ist.

Die Feuerwehr Hannover hält die getroffenen Einsatzmaßnahmen vollumfänglich aufrecht, um auf eine nicht auszuschließende Verschärfung der Lage jederzeit angemessen reagieren zu können. So werden die installierten mobilen Hochwasserschutzsysteme regelmäßig überprüft. Auch die Kontrollfahrten an neuralgischen Stellen im Stadtgebiet werden fortgesetzt. Ebenfalls übernimmt der Führungsstab der Feuerwehr Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm weiterhin die zentrale Koordinierung aller erforderlichen Maßnahmen. Einsatzkräfte und Material stehen bereit, um jederzeit im Stadtgebiet tätig zu werden.

Die weitere Entwicklung der Pegel und damit der Hochwasserlage in Hannover kann noch nicht sicher vorausgesagt werden. Durch die gesättigten Böden kann sich potentieller Niederschlag unmittelbar auf die Pegelstände auswirken.

Besonders hinweisen müssen wir an dieser Stelle wiederkehrend auf die Einhaltung der allgemeinen Verhaltensmaßnahmen bei Hochwasser. Die wegen des Hochwassers gesperrten oder bereits überfluteten Gebiete dürfen auf keinen Fall befahren oder betreten werden. Hier herrscht Lebensgefahr für die Betretenden und für die Einsatzkräfte.

An anderen Stellen werden Hochwasserschutzsysteme betreten oder überquert. Hierbei kommt es im schlechtesten Fall zur Beschädigung der Systeme, weshalb die Sie im Falle eines Falles ausfallen können. Das Betreten entsprechender Deichanlagen oder Schutzsysteme ist zwingend zu unterlassen.

Feuerwehr

Großeinsatz an der Leine: Vermisste Kanuten lösen Rettungsaktion aus

29. Dezember 2023/in Hannover

Rettungsaktion für zwei Personen im Hochwasser der Leine bleibt ohne Erfolg

HANNOVER (red). Am Donnerstagmittag löste die Sichtung eines besetzten Kanus im Hochwassergebiet der Leine eine umfangreiche Rettungsaktion der Feuerwehr Hannover aus. Trotz intensiver Suche mit Spezialkräften konnten die vermissten Personen nicht gefunden werden.

Gegen 12:40 Uhr erreichte ein Notruf die Regionsleitstelle Hannover, der von einem Kanu im Hochwassergebiet der Leine berichtete. Nachdem der Sichtkontakt zu dem mit zwei Personen besetzten Kanu abgebrochen war, alarmierte die Leitstelle umgehend Spezialkräfte der Wasserrettung.

Die Lage wurde vor Ort von Passant*innen bestätigt, jedoch blieb unklar, ob die Kanuten sich bereits eigenständig in Sicherheit gebracht hatten. Die Feuerwehr begann mit einer gründlichen Suche, ausgerüstet mit Schutzanzügen und unterstützt durch ein Schlauchboot sowie den Einsatz einer Drohne.

Trotz dieser intensiven Suchbemühungen konnte keine Spur der vermissten Kanuten gefunden werden. Die Suche wurde daraufhin gegen 14:30 Uhr eingestellt und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Die Feuerwehr Hannover appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, die Hochwassergebiete und angrenzenden Uferbereiche zu meiden. Solche Aktionen bergen nicht nur ein hohes Risiko für die Betroffenen selbst, sondern beanspruchen auch die Ressourcen der Rettungskräfte, die für die Bewältigung der Hochwassersituation benötigt werden.

Insgesamt waren etwa 25 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei der Aktion im Einsatz.

Balkonbrand

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Großbrand im Sahlkamp

29. Dezember 2023/in Hannover

Brand in Mehrfamilienhaus schnell unter Kontrolle, keine Verletzten

HANNOVER (red). Am Donnerstagabend rückte die Feuerwehr Hannover zu einem Balkonbrand im Stadtteil Sahlkamp aus. Durch rasches und effektives Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand erfolgreich gelöscht werden. Es gab keine Verletzten.

Gegen 20:15 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover die Meldung eines Feuers im Sahlkamp. Der Brand brach aus unbekannten Gründen auf einem Balkon im vierten Stock eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses aus. Trotz der schnellen Entwicklung zu einem Vollbrand blieb die dazugehörige Wohnung weitgehend verschont, allerdings wurde sie stark verqualmt.

Die Feuerwehr leitete sofort umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Mit mehreren Einsatztrupps sowohl von außen als auch innerhalb des Gebäudes wurde der Brand bekämpft. Diese koordinierten Bemühungen verhinderten eine weitere Ausbreitung des Feuers, insbesondere im Dachbereich.

Die Bewohner des betroffenen Gebäudeteils konnten sich glücklicherweise noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

Die Nachlöscharbeiten im Dachbereich zogen sich bis etwa 23:00 Uhr hin. Die Polizei hat Untersuchungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet. Im Einsatz waren rund 35 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Vinnhorst, des Rettungsdienstes und der Polizei.

ICE-Evakuierung in Hannover nach technischer Panne – Evakuierung ICE bf

ICE-Evakuierung in Hannover nach technischer Panne

28. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr Hannover hilft bei der Evakuierung von 250 ICE-Fahrgästen nach Oberleitungsschaden

HANNOVER (red). Am Donnerstagmittag kam es auf der Bahnstrecke bei der Unterführung der Lange-Feld-Straße in Hannover zu einem Oberleitungsschaden, der einen ICE zum Stillstand brachte. Die Feuerwehr Hannover leistete Unterstützung bei der Evakuierung der Passagiere.

Ein ICE erlitt am Donnerstagmittag auf der Bahnstrecke in Höhe der Unterführung der Lange-Feld-Straße in Hannover einen Oberleitungsschaden, was zu einem unerwarteten Halt des Zuges führte. Die Feuerwehr Hannover wurde umgehend zur Unterstützung bei der Evakuierung der Fahrgäste gerufen.

Gegen 11:30 Uhr erreichte der Notruf die Regionsleitstelle Hannover, die sofort einen Löschzug zum Einsatzort entsandte. Vor Ort koordinierten die Einsatzkräfte zusammen mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn die Evakuierung der rund 250 ICE-Passagiere. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchrode wurde zusätzlich hinzu gezogen.

Die Passagiere konnten auf zwei Wegen evakuiert werden: Ein Teil der Fahrgäste wurde zu Fuß über eine Treppe den Bahndamm hinuntergeführt, während der andere Teil mithilfe einer Drehleiter gerettet wurde. Nach der erfolgreichen Evakuierung sorgte ein eingerichteter Schienenersatzverkehr für die Weiterbeförderung der Fahrgäste.

Nach dem Abschluss der Rettungsmaßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Deutsche Bahn. Insgesamt waren etwa 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover und der Polizei im Einsatz, um eine sichere und effiziente Evakuierung zu gewährleisten.

Hochwasser

Update: Hochwasserlage in Hannover weiterhin kritisch

28. Dezember 2023/in Hannover

Feuerwehr Hannover rüstet sich gegen Hochwasser: Bürger werden zur Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen

HANNOVER (red). In Hannover herrscht trotz aktuell stagnierender Pegelstände weiterhin eine ernste Hochwasserlage. Die Feuerwehr der Stadt überwacht die Situation sorgfältig und trifft umfangreiche Vorbereitungen, um auf mögliche Veränderungen schnell reagieren zu können. Bürger werden dringend gebeten, Gefahrenzonen und Schutzanlagen nicht zu betreten, um ihre Sicherheit und die der Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Die Landeshauptstadt Hannover sieht sich weiterhin einer kritischen Hochwassersituation gegenüber. Obwohl die Pegelstände derzeit stagnieren, bleibt die Lage angespannt. Die Feuerwehr Hannover verfolgt die Entwicklungen genau und ist im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, um der Hochwasserbedrohung zu begegnen.

Etwa 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Ortsfeuerwehren Wülferode und Davenstedt waren im Tagesverlauf damit beschäftigt, rund 100 Bigpacks mit Sand zu befüllen. Diese Maßnahme dient der Vorbereitung, um tieferliegende Verkehrswege bei Bedarf schnell sperren zu können. Zusätzlich überwachten Führungsdienste kontinuierlich die installierten Hochwasserschutz-Systeme und führten Kontrollen an ausgewählten Punkten entlang der Gewässer durch.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln bei Hochwasser. Ein Vorfall um 12:40 Uhr, bei dem Zeugen zwei Kanuten auf der überfluteten Leine im Bereich des Stockhardtwegs gesichtet hatten, unterstreicht die Bedeutung dieser Regeln. Die Kanuten waren plötzlich nicht mehr sichtbar, was zu einem umfangreichen Einsatz führte. Etwa zwei Dutzend Einsatzkräfte suchten mit Drohnen, Schlauchbooten und zu Fuß nach den mutmaßlich Vermissten. Die Suche wurde gegen 14:30 Uhr ohne Ergebnis abgebrochen. Solche Einsätze sind mit erheblichen Risiken für die Einsatzkräfte verbunden.

Die Feuerwehr mahnt zudem, dass Sperrstellen im Hochwassergebiet immer wieder beiseite gerückt und durchfahren werden. Auch das Betreten oder Überqueren von Hochwasserschutzsystemen ist ein wiederkehrendes Problem. Dies kann im schlimmsten Fall zu Beschädigungen der Schutzsysteme führen, was deren Ausfall im Notfall nach sich ziehen könnte. Das Betreten von Deichanlagen oder Schutzsystemen ist daher strikt zu unterlassen.

Rettungswagen auf Einsatzfahrt

Dramatische Wasserrettung in Hannover: Feuerwehr rettet Radfahrer aus Hochwassergebiet

27. Dezember 2023/in Hannover

Hochwassergebiet wird zur Falle für einen Radfahrer – erfolgreiche Rettungsaktion der Feuerwehr Hannover

HANNOVER (red). Heute Mittag führte ein dramatischer Vorfall in Hannover-Döhren zu einem Großeinsatz der Feuerwehr: Ein 75-jähriger Radfahrer, der eine trotz Hochwasser abgesperrte Straße befuhr, verunfallte und musste aus dem Hochwassergebiet der Leine gerettet werden.

In einem kritischen Rettungseinsatz wurde heute ein 75-jähriger Radfahrer in Hannover-Döhren von der Feuerwehr gerettet. Der Mann war trotz der aktuellen Hochwasserlage und abgesperrter Wege mit seinem Fahrrad auf der Brückstraße Richtung Hemmingen unterwegs. Starke Strömungsverhältnisse führten dazu, dass er vom Fahrrad fiel und etwa 20 Meter weit in einen angrenzenden Wald abgetrieben wurde.

Glücklicherweise konnte sich der Rentner an einem Ast festhalten und über sein Mobiltelefon die Regionsleitstelle alarmieren. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, war der Mann zunächst nicht zu sehen. Mithilfe von zwei Drohnen wurde das Gebiet abgesucht, und der Verunfallte konnte schließlich lokalisiert werden. Spezialkräfte der Wasserrettung, ausgestattet mit Schutzanzügen und Sicherheitsleinen, retteten den Mann und übergaben ihn dem Rettungsdienst.

Der Vorfall zog zahlreiche Schaulustige an, von denen sich viele trotz Warnungen im Hochwassergebiet aufhielten, teilweise sogar mit Wathosen ausgestattet. Dieses riskante Verhalten gefährdet nicht nur die eigenen Sicherheit, sondern auch die der Rettungskräfte und bindet wichtige Ressourcen, die während der anhaltenden Hochwasserlage anderweitig benötigt werden.

Die Feuerwehr Hannover appelliert erneut eindringlich an die Bevölkerung, die Hochwassergebiete und Deichanlagen nicht zu betreten und die abgesperrten Bereiche zu respektieren. Insgesamt waren bei dem Einsatz etwa 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteiligt.

 

 

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