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Vermischtes aus Hannover, Deutschland und der Welt. Kurznachrichten, besondere Ereignisse und Meldungen außerhalb der klassischen Rubriken.

Hochwasser

Feuerwehren bereiten sich auf Starkregen vor: Bevölkerung zur Vorsicht aufgerufen

31. Mai 2024/in Panorama

Deutsche Feuerwehrverband gibt Verhaltenstipps für Starkregen

BERLIN (redu). Die Feuerwehren in Deutschland bereiten sich auf weiteren Starkregen vor, insbesondere in der Südosthälfte des Landes. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) appelliert an die Bevölkerung, die Wetterberichte aufmerksam zu verfolgen und sich umsichtig zu verhalten.

Die Feuerwehren bereiten sich auf weiteren Starkregen in verschiedenen Regionen Deutschlands vor. Vor allem für die Südosthälfte Deutschlands warnen die Meteorologen derzeit vor heftigem Niederschlag. Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), appelliert an die Bevölkerung, die aktuellen Wetterberichte in den Medien zu verfolgen und sich umsichtig zu verhalten: „Überflutete Straßen und Wege bergen Risiken – egal, ob man mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Zweirad unterwegs ist. Immer wieder werden die Feuerwehren etwa zu Unterführungen alarmiert, in denen Fahrzeuge stecken geblieben sind. Hier gilt erhöhte Vorsicht – oft ist das Wasser höher oder schneller als gedacht!“ Auch Uferbereiche sowie Tiefgaragen oder Keller in Überschwemmungsgebieten seien keine sicheren Aufenthaltsorte.

Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende Empfehlungen:

  • Informieren Sie sich über die aktuelle Wetterentwicklung regelmäßig aus Rundfunk, Fernsehen oder Internet, beispielsweise mit Warn-Apps wie NINA oder KATWARN.
  • Bewegen Sie sich in Überflutungsgebieten nur auf einsehbarem Grund, meiden Sie Wälder und Hanglagen – hier können Bäume umstürzen oder Erdmassen abrutschen.
  • Sichern Sie in gefährdeten Arealen Gebäudeöffnungen und Abwasserschächte, Keller und Niedergänge.
  • Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind.
  • Stellen Sie Fahrzeuge vorausschauend und sicher in höher gelegenen Gebieten ab.
  • Beachten Sie Absperrungen, Straßensperrungen und Halteverbote.
  • Bitte folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte und behindern Sie deren Arbeit nicht.
  • Haben Sie Verständnis dafür, dass Einsatzstellen bei hohem Einsatzaufkommen priorisiert angefahren werden.
  • Wenn der Einsatz der Feuerwehr nicht mehr nötig ist, weil das Wasser bereits abgeflossen ist bzw. Eigenhilfe erfolgreich war, melden Sie dies der Feuerwehr erneut.
  • Melden Sie Unfälle und Brände über die Notrufnummer 112. Bitte halten Sie die Notrufleitungen während eines Unwetters für wirkliche Notfälle frei und melden Sie Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach Ende des akuten Unwetterschubes.

In ganz Deutschland stehen mehr als eine Million Einsatzkräfte der Feuerwehren bereit. „Vielen Dank an diese Menschen, die sich für andere engagieren – und auch an die Familie und all die anderen Personen, die den Einsatz erst ermöglichen!“, erklärt Schreck.

 

Klimawandel

Wärmstes Frühjahr seit Messbeginn in Deutschland

31. Mai 2024/in Panorama

Extremwetter und Rekordtemperaturen prägen das Frühjahr 2024

OFFENBACH (redu). Das Frühjahr 2024 war in Deutschland das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,8 Grad Celsius markierte es einen neuen Rekord, begleitet von extremen Wetterbedingungen und regionalen Hochwasserereignissen.

Der Frühling 2024 hat in Deutschland alle bisherigen Temperaturrekorde gebrochen. Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), erklärte: „Der Klimawandel kann nicht ausgeblendet werden. Nach dem wärmsten Februar und März in diesem Jahr erleben wir in Deutschland nun eine Mitteltemperatur im Frühling, die seit Messbeginn noch nie so hoch war.“

Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,8 Grad Celsius (°C) lag der Frühling 2024 um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 und um 1,9 Grad über der Vergleichsperiode 1991 bis 2020. Der März 2024 war mit 7,5 °C um 4 Grad zu mild und entsprach damit einem typischen April. Auch der April war deutlich zu mild und brachte am 6. April im Oberrheingraben den ersten heißen Tag des Jahres mit 30,1 °C in Ohlsbach. Ein kühler Rückschlag folgte zu Beginn der letzten Aprildekade, als im Erzgebirge in Deutschneudorf-Brüderwiese mit -8,8 °C das Minimum im Frühjahr gemessen wurde. Der Mai bescherte dem Norddeutschen Tiefland einige Sommertage.

Der Frühling 2024 war nicht nur warm, sondern auch extrem nass, besonders in Süd- und Südwestdeutschland. Im deutschlandweiten Mittel fielen rund 235 Liter pro Quadratmeter (l/m²) Niederschlag, verglichen mit dem Soll der Referenzperiode 1961 bis 1990 von 186 l/m² und dem Mittel der Periode 1991 bis 2020 von 171 l/m². Die höchsten Niederschlagsmengen wurden im Schwarzwald gemessen, wo punktuell über 700 l/m² fielen. Heftiger Dauerregen führte im Saarland und in Rheinland-Pfalz zu dramatischen Hochwasserlagen, während es in Teilen Ostdeutschlands vergleichsweise trocken blieb.

Die Sonnenscheindauer lag im Frühjahr 2024 mit 485 Stunden knapp über dem Soll von 467 Stunden (1961 bis 1990), aber leicht unter der Periode 1991 bis 2020 mit 522 Stunden. Regional gab es erhebliche Unterschiede: Im Nordosten schien die Sonne mit über 600 Stunden am längsten, während in den westlichen Mittelgebirgen gebietsweise weniger als 400 Sonnenstunden verzeichnet wurden.

Das Wetter in den Bundesländern im Frühjahr 2024

Baden-Württemberg: Mit einer Mitteltemperatur von 10,5 °C (7,6 °C) erlebte Baden-Württemberg ein außergewöhnlich mildes Frühjahr. Der erste heiße Tag des Jahres wurde am 6. April mit 30,1 °C in Ohlsbach gemeldet. Der Niederschlag summierte sich auf 315 l/m² (243 l/m²), besonders niederschlagsreich war es im Schwarzwald mit über 700 l/m². Die Sonnenscheindauer lag bei 445 Stunden (457 Stunden).

Bayern: Bayern verzeichnete eine rekordmilde Frühjahrswitterung mit 10,4 °C (7,2 °C). Der Flächenniederschlag lag bei 270 l/m² (223 l/m²) und die Sonnenscheindauer bei 505 Stunden (466 Stunden).

Berlin: In Berlin wurde mit 12,3 °C (8,7 °C) eine rekordmilde Frühjahrswitterung gemessen. Der Niederschlag betrug 110 l/m² (132 l/m²) und die Sonnenscheindauer fast 600 Stunden (507 Stunden).

Brandenburg: Brandenburg erlebte mit 11,8 °C (8,1 °C) die wärmste Frühjahrssaison seit Aufzeichnungsbeginn. Der Niederschlag lag bei 117 l/m² (131 l/m²) und die Sonnenscheindauer bei 565 Stunden (507 Stunden).

Bremen: Bremen verzeichnete 11,7 °C (8,0 °C) und 212 l/m² (159 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer lag bei 496 Stunden (462 Stunden).

Hamburg: Mit 11,6 °C (8,0 °C) und 218 l/m² (163 l/m²) Niederschlag erlebte Hamburg ein rekordmildes Frühjahr. Die Sonne schien 525 Stunden (470 Stunden).

Hessen: Hessen meldete 10,7 °C (7,8 °C) und 230 l/m² (191 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer betrug 450 Stunden (452 Stunden).

Mecklenburg-Vorpommern: Mit 10,5 °C (7,1 °C) und 162 l/m² (134 l/m²) Niederschlag war Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls ungewöhnlich warm und nass. Die Sonne schien 555 Stunden (516 Stunden).

Niedersachsen: Niedersachsen erreichte 11,3 °C (7,9 °C) und 203 l/m² (168 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer lag bei 485 Stunden (455 Stunden).

Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 11,3 °C (8,3 °C) und 295 l/m² (205 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer betrug 410 Stunden (441 Stunden).

Rheinland-Pfalz: Mit 10,8 °C (8,1 °C) und 285 l/m² (191 l/m²) Niederschlag war Rheinland-Pfalz ebenfalls sehr mild und nass. Die Sonne schien 432 Stunden (453 Stunden).

Saarland: Das Saarland war das niederschlagsreichste Bundesland mit 396 l/m² (222 l/m²). Die Durchschnittstemperatur lag bei 11,0 °C (8,4 °C) und die Sonnenscheindauer bei 430 Stunden (468 Stunden).

Sachsen: Sachsen verzeichnete 10,8 °C (7,6 °C) und 145 l/m² (171 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer betrug 520 Stunden (460 Stunden).

Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt erreichte 11,3 °C (8,1 °C) und 140 l/m² (135 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer lag bei 495 Stunden (468 Stunden).

Schleswig-Holstein: Schleswig-Holstein verzeichnete 10,3 °C (7,1 °C) und 220 l/m² (155 l/m²) Niederschlag. Die Sonne schien 515 Stunden (492 Stunden).

Thüringen: Thüringen meldete 10,4 °C (7,1 °C) und 195 l/m² (176 l/m²) Niederschlag. Die Sonnenscheindauer betrug 480 Stunden (448 Stunden).

Zeitungsredaktion KI Bild

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Redaktionsarbeit

31. Mai 2024/in Panorama

Effizienzsteigerung und Automatisierung durch KI in der Medienbranche

HANNOVER (redu). Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Redaktionen verspricht eine tiefgreifende Transformation der Medienbranche. Durch die Automatisierung repetitiver Aufgaben und die Bereitstellung präziser Datenanalysen ermöglicht KI eine effizientere Arbeitsweise und unterstützt Journalisten bei ihrer täglichen Arbeit.

Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend in Redaktionen eingesetzt, um die Effizienz und Genauigkeit der journalistischen Arbeit zu verbessern. KI-Technologien bieten eine Vielzahl von Anwendungen, die von der automatisierten Erstellung einfacher Nachrichtenartikel bis hin zur Analyse großer Datenmengen reichen. Diese Entwicklungen versprechen eine erhebliche Erleichterung der Arbeitsprozesse in Redaktionen.

Ein bedeutender Vorteil der KI ist die Automatisierung routinemäßiger Aufgaben. Algorithmen können so etwa Nachrichtenagenturen dabei helfen, Pressemitteilungen schnell in kurze Nachrichtenartikel umzuwandeln. Dies ermöglicht es den Redakteuren, sich auf komplexere und investigativer Geschichten zu konzentrieren. Zudem kann KI durch die Analyse von Leserdaten maßgeschneiderte Inhalte erstellen, die auf die Interessen und Vorlieben der Zielgruppe abgestimmt sind.

Überdies spielt KI eine wichtige Rolle bei der Überprüfung von Fakten und der Erkennung von Falschinformationen. Durch den Einsatz von Natural Language Processing (NLP) können Algorithmen Texte auf ihre Richtigkeit überprüfen und potenzielle Fehler identifizieren. Dies trägt zur Qualitätssicherung und Glaubwürdigkeit von Nachrichten bei.

Ein weiterer Vorteil ist die Unterstützung durch KI-gestützte Analysetools, die große Datenmengen schnell und präzise auswerten können. Diese Tools helfen Journalisten, relevante Informationen zu extrahieren und Trends zu erkennen, die für die Berichterstattung von Bedeutung sind. Somit können Redaktionen schneller und fundierter auf aktuelle Entwicklungen reagieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Künstliche Intelligenz das Potenzial hat, die Redaktionsarbeit erheblich zu erleichtern. Durch die Automatisierung zeitaufwendiger Aufgaben, die Verbesserung der Datenanalyse und die Unterstützung bei der Faktenprüfung kann KI dazu beitragen, die Effizienz und Qualität im Journalismus zu steigern.

Trotz der zahlreichen Vorteile, die KI mit sich bringt, bleibt die Rolle des menschlichen Journalismus unverzichtbar. Kreativität, kritisches Denken und die Fähigkeit, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und zu vermitteln, sind Eigenschaften, die Maschinen nicht ersetzen können. Menschliche Journalisten sind entscheidend für die Interpretation und Einordnung von Ereignissen, die ethische Verantwortung bei der Berichterstattung und das Einfühlungsvermögen, das für investigativen Journalismus notwendig ist. Die Kombination aus menschlicher Intuition und technologischer Unterstützung durch KI bietet das größte Potenzial für hochwertigen und glaubwürdigen Journalismus.

 

Ehrenamt

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sucht „Deinen Moment im Ehrenamt“

4. April 2024/in Panorama

Ehrenamts-Kampagne für ehrenamtlich Engagierte im Zivil- und Katastrophenschutz

BONN (PM). Im Sommer 2019 hat das BBK die Ehrenamts-Kampagne ,Mit Dir für uns alle‘ gestartet. Im Mittelpunkt der Kampagne: die Ehrenamtlichen selbst, ihre vielfältigen Fähigkeiten und Tätigkeiten im Bevölkerungsschutz. Jetzt ist das BBK auf der Suche nach spannenden Geschichten der Freiwilligen. Diese können ihre eindrücklichsten Erlebnisse per Sprachnachricht bis zum 02.05.2024 auf der Kampagnenwebsite des BBK einreichen. Die besten vier Einreichungen werden mit einer eigenen Podcastaufnahme prämiert.

Ein unvergessliches Erlebnis – „Mein Moment im Ehrenamt“

Egal ob Brände löschen, das Kochen für die Großmannschaft, Momente der Kameradschaft und Zusammenarbeit erfahren oder als Seelsorger den Menschen zur Seite stehen: Die Geschichten, die die Ehrenamtlichen erleben, sind ebenso vielfältig wie ihre Fähigkeiten. Das BBK ruft alle ehrenamtlich Engagierten des Zivil- und Katastrophenschutzes dazu auf, das Erlebnis zu teilen, das sie selbst während der Arbeit im Ehrenamt am meisten beeindruckt, bewegt oder erfüllt hat – ganz nach dem Motto „Da bin ich ganz ich“. Die Geschichte muss nicht actiongeladen sein, auch stille Momente können einen großen Eindruck hinterlassen. Manchmal bleibt ein besonderer Augenblick der Verbundenheit oder eine ausgesprochen komische Begebenheit auf dem Übungsplatz in Erinnerung. Die Ehrenamtlichen entscheiden selbst, welche Geschichte sie teilen möchten – welche ist nachhaltig im Gedächtnis geblieben und war ihr Lieblingsmoment?

So funktioniert die Einreichung

Die Story wird als Sprachmemo aufgenommen und dann hochgeladen oder direkt auf der Kampagnenwebsite aufgenommen. Die Länge der Sprachnachricht ist auf maximal vier Minuten begrenzt. Eine Jury des BBK wählt aus allen eingereichten Audio-Nachrichten die 20 besten Geschichten aus. Diese werden in einem Community Voting allen Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl gestellt. Sie wählen die besten vier Geschichten aus. Der Preis für die vier Siegerinnen und Sieger ist eine eigene Podcastfolge des BBK-Podcasts „Freiwillig Busy“ sowie ein Feature auf den Kanälen des BBK. Zur Aufnahme reisen die Gewinner in die Bundeshauptstadt. Der bzw. die Erstplatzierte erhält darüber hinaus einen Auftritt in der Podcast Reihe „Retterview“, die sich dem Rettungsdienst verschrieben hat.

Teilnahmeschluss ist der 02.05.2024, 12:00 Uhr.

Das Ehrenamt ist die tragende Säule im Bevölkerungsschutz

Rund 1,7 Millionen Menschen leisten ehrenamtlich wertvolle Arbeit im Zivil- und Katastrophenschutz. Die freiwillige Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Kenntnissen ist dabei ein tragender Baustein der deutschen Sicherheitsarchitektur. Ohne aktives bürgerschaftliches Engagement wäre der Bevölkerungsschutz in Deutschland undenkbar. Dabei bietet das Ehrenamt viele Anlässe für außergewöhnliche Erlebnisse und unvergessliche Momente. Diese mit den Menschen zu teilen, ist Ziel der aktuellen Kampagnenmaßnahme des BBK. Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sollen so für das ehrenamtliche Engagement im Bevölkerungsschutz sensibilisiert und für ein eigenes Engagement motiviert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Kampagnenwebsite www.mit-dir-fuer-uns-alle.de.

Wetterrekorde

Unübliche Frühjahrshitze: März 2024 bricht alle Temperaturrekorde in Deutschland

3. April 2024/in Panorama

Nach Februar setzt März 2024 mit Temperaturrekorden und Niederschlagsdefiziten fort

Offenbach (redu). Deutschland verzeichnete im März 2024 die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881, eine Fortsetzung der ungewöhnlichen Wärme nach dem bereits rekordbrechenden Februar. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet zudem von einem signifikanten Niederschlagsdefizit, während die Sonnenscheindauer fast dem Märzdurchschnitt entsprach.

Der März 2024 hat in Deutschland einen neuen Temperaturrekord aufgestellt. Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,5 Grad Celsius lag der Monat vier Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990 und 2,9 Grad über der Vergleichsperiode von 1991 bis 2020. Diese Temperaturen übertrafen den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2017 von 7,2 Grad Celsius deutlich. Die Daten, basierend auf Auswertungen von rund 2000 Messstationen des DWD, belegen, dass Deutschland zwei aufeinanderfolgende Monate mit Temperaturrekorden erlebte, zuletzt geschehen im Jahr 2018.

Trotz regional registriertem mäßigem Nachtfrost, insbesondere am Ende der ersten und der zweiten Dekade des Monats, erreichten die Temperaturen in der Ober- und Niederlausitz nahezu sommerliche Werte. In Cottbus und Klitzschen bei Torgau wurden am 30. März Höchstwerte von 24,9 Grad Celsius gemeldet, die höchsten des Monats bundesweit.

Neben den Temperaturrekorden kämpfte Deutschland im März 2024 auch mit einem erheblichen Niederschlagsdefizit. Im Durchschnitt fielen lediglich rund 46 Liter pro Quadratmeter, was nur etwa 80 Prozent des Niederschlags der Referenzperioden entspricht. Besonders betroffen waren Regionen im Osten und Nordosten, wo lokal weniger als 10 Liter pro Quadratmeter gemessen wurden. Die höchsten Niederschlagsmengen wurden dagegen in den Alpen und im Schwarzwald registriert.

Trotz des Mangels an Niederschlag verzeichnete der März landesweit ein leichtes Plus bei der Sonnenscheindauer. Mit insgesamt 120 Stunden übertraf die Sonne ihr Soll leicht, obwohl eine geringfügige negative Abweichung im Vergleich zur Periode von 1991 bis 2020 festgestellt wurde.

Am Ostersonntag startet die Sommerzeit – Winterzeit endet 2024

Am Ostersonntag startet die Sommerzeit

30. März 2024/in Panorama

Vorsicht bei der Zeitumstellung: Nicht alle Uhren wechseln automatisch

HANNOVER (redu). In Deutschland wird an diesem Wochenende die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit vollzogen. Genauer gesagt, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 31. März, werden die Uhren von 2:00 Uhr nachts auf 3:00 Uhr vorgestellt. Während die meisten modernen Uhren und Geräte diese Umstellung automatisch durchführen, gibt es Ausnahmen, bei denen manuelle Eingriffe erforderlich sind.

Die automatische Anpassung der Uhrzeit erfolgt in der Regel durch ein Funksignal. Dennoch können Funkuhren, die sich in einem Bereich mit schlechtem Empfang befinden, auf der Winterzeit stehenbleiben. Dies könnte dazu führen, dass Nutzer eine Stunde verschlafen. Handys hingegen aktualisieren die Zeit meist zuverlässig über das Netzwerk des jeweiligen Anbieters. Manuelle Uhren und bestimmte Parkuhren in Fahrzeugen, die nicht über eine automatische Umstellung verfügen, müssen händisch auf die Sommerzeit eingestellt werden, um Unannehmlichkeiten wie Strafzettel zu vermeiden.

Die Einführung der Sommerzeit im Jahr 1980 zielte darauf ab, Energie zu sparen. Obwohl bereits 2019 von den EU-Mitgliedsstaaten beschlossen wurde, die Zeitumstellung ab 2021 abzuschaffen, steht eine endgültige Entscheidung zwischen Sommer- und Winterzeit noch aus. Die Bundesregierung betont die Notwendigkeit einer europaweiten Folgeabschätzung, um einen uneinheitlichen Wechsel der Zeitzonen innerhalb Europas zu vermeiden.

Deutsche Bahn

Historischer Durchbruch: GDL und Deutsche Bahn erzielen Tarifabschluss

26. März 2024/in Panorama

Bedeutende Verbesserungen für Eisenbahner nach fünfmonatigen Verhandlungen

FRANKFURT (PM/red). Nach einer fünfmonatigen, teils erbittert geführten Auseinandersetzung haben die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und die Deutsche Bahn am 26. März 2024 in Berlin einen Tarifabschluss erzielt, der für die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner werthaltige Verbesserungen beinhaltet.

„Gegen den heftigen und letztendlich unnützen Widerstand der DB ist es der GDL und ihren Mitgliedern gelungen, die Absenkung der Arbeitszeit für Schichtarbeiter und die 35-Stunden-Woche ohne Entgeltreduzierung für die Zukunft durchzusetzen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. „Mit dem Tarifabschluss haben wir einen historischen Durchbruch erzielt und sind somit beispielgebend auch für andere Gewerkschaften in diesem Land.“

Einigung sträflich verzögert

Weselsky bedauerte, dass die DB den Tarifkonflikt über Gebühr verschärft und in die Länge gezogen habe. „Während 29 Wettbewerber keine Probleme damit hatten, sich zügig mit uns zu einigen, glaubte die DB, die GDL wieder einmal mit allen Mitteln und auf allen Ebenen bekämpfen zu müssen. Statt vernünftig zu verhandeln, setzte der Konzern auch in dieser Runde auf Desinformation, Verleumdung und Verärgerung der Kunden mit dem Ziel, uns in den Augen der Öffentlichkeit zu diskreditieren.“

Allein die von der DB gegen die GDL angestrengten – und verlorenen Gerichtsverfahren – seien ein Beleg für den lange Zeit nicht vorhandenen Einigungswillen des Arbeitgebers. „Erneut wurden auf Kosten des Steuerzahlers Millionen verbrannt, ehe man notgedrungen zur Einsicht gelangte. Das hätte man auch deutlich billiger und früher haben können.“

Solidarität der Mitglieder und des Dachverbandes

Weselsky äußerte die Hoffnung, dass die DB von derartigen Störmanövern künftig absehe. „Uns kleinzukriegen ist ein hoffnungsloses Unterfangen, das sollte dieser Arbeitgeber doch langsam verstanden haben. Die GDL-Mitglieder sind eine eingeschworene Solidargemeinschaft, die immer wieder entschlossen für ihre Forderungen eintritt. Von nun an sollte niemand mehr daran zweifeln,  dass die GDL und ihr Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion eine Einheit im Kampf für die Rechte der Beschäftigten sind. Wenn diese Tarifrunde eines erneut bewiesen hat, dann das: Mit der GDL und dem dbb wird auch in Zukunft zu rechnen sein, wenn es darum geht, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner zu verbessern.“

Die zentralen Vereinbarungen

  • Allgemeine Erhöhung der Monatsentgelttabellen um einen Festbetrag in Höhe von 210 Euro zum 1. August 2024 und um weitere 210 Euro zum April 2025, Erhöhung bei Auszubildenden und Studierenden zu den gleichen Zeitpunkten hälftig
  • Erhöhung der dynamisierten Zulagen um jeweils vier Prozent zum 1. August 2024 und zum 1. April 2025
  • Gewährung einer Inflationsausgleichsprämie (IAP) in Höhe von 2 850 Euro (Teilzeitarbeitnehmer anteilig) und in Höhe von 1 425 Euro für Auszubildende und Dual-Studierende
  • Fünf-Tage-Woche

Begrenzung der maximalen Länge von Arbeitsphasen von bisher 144 Stunden auf 120 Stunden ab 1. Januar 2025

  • Schrittweise Absenkung der jeweils maßgeblichen Referenzarbeitszeit um drei Stunden von 2026 bis 2029 für Schichtarbeiter ohne anteilige Entgeltkürzung
  • Zuschuss zum Deutschland-Ticket von monatlich 12,25 Euro
  • Keine Ausweitung des Geltungsbereiches der GDL-Tarifverträge auf InfraGO AG und RegioNetz Infrastruktur GmbH
    Die GDL konnte sich mit der Forderung, die bestehenden Tarifverträge für Netzbetrieb- und Netzinstandhaltung zu übernehmen, noch nicht durchsetzen. Sie wird dies in der kommenden Tarifrunde erneut auf die Agenda setzen.
  • Anpassung Besondere Teilzeit im Alter

Die Besondere Teilzeit im Alter wird weiterhin mit dem Einstiegsalter von 59 Jahren beginnend fortgeschrieben. Dabei wird das Arbeitszeit-Soll auf 1 607 Stunden festgelegt (Wert der bisherigen 81 Prozent). Demnach sinkt das Arbeitszeit-Soll mit Absenkung der Arbeitszeit für Schichtarbeiter nicht zusätzlich. Das Zugangsalter bleibt im Jahr 2024 zunächst bei 59 Jahren und wird dann in den Folgejahren bis 2030 pro Jahr um ein halbes Jahr angehoben. 

Abwehr von Gegenforderungen

Die GDL konnte alle Gegenforderungen des Arbeitgebers abwehren. Dies betrifft unter anderem Arbeit in Arbeitszyklen (DB Cargo), Multifunktionales Transportpersonal (DB Cargo), Abwertung der Wochenendruhen, Erhöhung des Dispoanteils in der Monatsplanung, Anpassungen zum Jahresschichtrasterplan, Verrechnung von Minder- und Überstunden, Abfluss von Zeitguthaben aus dem Ausgleichskonto, Liquidation des FairnessPlan e. V.

Laufzeit

Die Laufzeit beträgt für die monetären Komponenten sowie die Regelung zur Fünf-Tage-Woche 26 Monate (bis 31. Dezember 2025). Alle weiteren Inhalte haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2028.

Stau auf der Autobahn

ADAC Stauprognose für 28. März bis 1. April 2024

25. März 2024/in Panorama, Verkehr

Ostern: Erster großer Stau-Höhepunkt des Jahres / Gründonnerstag und Ostermontag wird es besonders eng

MÜNCHEN (PM). Egal, ob nach Norden oder Süden: Am langen Oster-Wochenende ist die Staugefahr auf deutschen Autobahnen in allen Richtungen groß. Ganz Deutschland ist unterwegs: Urlaubsreisen ins Ausland, Verwandtenbesuche, Kurztrips und Ausflugsfahrten in die Umgebung bei schönem Wetter stehen an. Viele Urlauber zieht es noch in die höher gelegenen Wintersportzentren der Alpen sowie an die Nord- und Ostsee.

Voraussichtlich am Gründonnerstag (28. März) – 2019 einer der fünf staureichsten Tage des Jahres – wird es die meisten Staus der Osterreise geben. Viele Pendler werden auf dem Heimweg und Autofahrer auf dem Weg zu ihren Familien oder Verwandten sein. Verzögerungen sind an Baustellen und auf den Ballungsraumautobahnen möglich. Ebenfalls starken Verkehr erwartet der ADAC am Ostermontag, 1. April, und die Tage danach, wenn das verlängerte Wochenende und auch die Ferien in Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt enden. Am Ostersonntag, 31. März, wird es die wenigsten Staus auf den Autobahnen geben.

Die besonders belasteten Strecken:

  • A1 Bremen – Hamburg und Dortmund – Köln
  • A1/A3/A4 Kölner Ring
  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Dresden – Görlitz
  • A5 Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Hannover – Flensburg und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A12 Dreieck Spreeau – Frankfurt (Oder)
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
  • A81 Stuttgart – Singen
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Verzögerungen einkalkulieren sollten Osterurlauber auch auf den klassischen Auslandsstrecken West-, Tauern- und Brennerautobahn in Österreich bzw. Italien und auf der Gotthard-Route in der Schweiz. Dasselbe gilt für die Hauptverbindungen aus Polen und den Niederlanden. An den Hauptgrenzübergängen können Wartezeiten von bis zu 30 Minuten anfallen.

Noch ein Hinweis zu Österreich: Die Tauernautobahn ist eine Staufalle, weil dort mehrere Tunnel saniert werden. Aber auch am Achenpass könnte es lange Staus geben. Dort soll am Karsamstag, 30. März, eine Dosierampel nur einen Bruchteil der Pkw durchlassen. In den bayerischen Faschingsferien wurde dieses Dosiersystem das erste Mal eingeführt. Kilometerlange Rückstaus auf bayerischer Seite waren die Folge.

Verkehrsverstöße

Hohe Bußgelder im Ausland: ADAC warnt vor teuren Verkehrsverstößen

22. März 2024/in Panorama, Verkehr

ADAC gibt Tipps: Was tun, wenn ein Bußgeldbescheid aus dem Ausland kommt?

MÜNCHEN (redu). Der ADAC informiert über die teilweise deutlich höheren Bußgelder für Verkehrsverstöße im Ausland im Vergleich zu Deutschland und rät, diese nicht zu ignorieren. Besonders bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, Parkverstößen und Rotlichtvergehen können im Ausland erhebliche Summen fällig werden.

Verkehrsteilnehmer, die im Ausland unterwegs sind, sollten sich der Risiken von Verkehrsverstößen bewusst sein. Der ADAC hat einen Überblick über die Bußgelder in verschiedenen Ländern zusammengestellt und gibt Ratschläge für den Umgang mit Bußgeldbescheiden.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h reichen die Bußgelder von 135 Euro in Frankreich über 175 Euro in Italien bis hin zu 620 Euro in Norwegen. Im Vergleich dazu beginnen in Deutschland die Bußgelder für derartige Verstöße bei 60 Euro.

Falsches Parken kann insbesondere in Spanien oder Rumänien mit bis zu 200 Euro geahndet werden, während in Deutschland die Strafen zwischen 10 und 110 Euro liegen. Auch bei Rotlichtverstößen variieren die Bußgelder stark von Land zu Land, mit Spitzenwerten von 850 Euro in Norwegen und 700 Euro in Griechenland.

Der ADAC empfiehlt, Bußgeldbescheide aus dem Ausland ernst zu nehmen und gegebenenfalls schnell zu bezahlen, um von möglichen Rabatten für frühzeitige Zahlung zu profitieren. Da Bußgelder aus fast allen EU-Staaten auch in Deutschland vollstreckt werden können, sollten Verkehrsteilnehmer die Zahlungsaufforderungen nicht ignorieren. Besonders bei Forderungen von privaten Inkassofirmen ist jedoch Vorsicht geboten, da nur Behörden berechtigt sind, öffentlich-rechtliche Geldbußen grenzüberschreitend einzutreiben.

 

GDL Streik

Keine Einigung in Sicht: GDL kündigt neuen Streik bei der Deutschen Bahn an

10. März 2024/in Panorama

Verhandlungspatt führt zu Streikaufruf: GDL-Mitglieder reagieren auf ausbleibendes Angebot der Deutschen Bahn

FRANKFURT (redu). Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat nach dem Verstreichen einer gesetzten Frist ohne Eingang eines Angebots von der Deutschen Bahn (DB) zu Tarifverhandlungen einen weiteren Streik angekündigt. Die Auseinandersetzung zwischen der GDL und dem DB-Management zieht sich seit Januar 2024 hin und wird nun mit einem 24-stündigen Arbeitskampf fortgesetzt, der am 12. März beginnt. Dieser Schritt spiegelt die festgefahrene Situation wider, in der die GDL keine andere Möglichkeit sieht, als ihre Forderungen durch Streikmaßnahmen zu unterstreichen.

Die Lage im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) verschärft sich weiter. Nachdem die DB eine von der GDL gesetzte Frist hat verstreichen lassen, ohne ein schriftliches Angebot vorzulegen, kündigte die GDL einen weiteren Streik an, der sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr betrifft. Dieser wird vom 12. März 2:00 Uhr bis zum 13. März 2:00 Uhr stattfinden, mit einem vorgeschalteten Streik im Güterverkehr ab dem 11. März 18:00 Uhr.

Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der GDL, kritisiert das DB-Management scharf und wirft ihm vor, die seit Januar vorliegenden Einigungsvorschläge der Gewerkschaft zu ignorieren. Weselsky betont, dass das Streikrecht als Teil der Tarifautonomie unverzichtbar ist, um die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten.

Die GDL sieht sich in ihrer Verantwortung für das Eisenbahnsystem und betont, dass die Ankündigung des Streiks im Sinne der Verhältnismäßigkeit erfolge. Die Gewerkschaft verweist auf die historische Notwendigkeit von harten Auseinandersetzungen für Tarifverträge und kritisiert die hohe finanzielle Belastung, die der Steuerzahler durch die Streiks zu tragen hat.

Zum Schluss des Artikels ist es wichtig, die Kosten des Arbeitskampfes hervorzuheben, die nach Angaben der GDL den Steuerzahler täglich 25 Millionen Euro kosten und damit eine doppelte Belastung darstellen. Die GDL argumentiert, dass diese Kosten vermeidbar wären, wenn der DB-Vorstand zu ernst gemeinten Verhandlungen bereit wäre.

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