Feuerwehreinsatz mit 61 Kräften – sieben Fahrzeuge zerstört, Gebäude leicht beschädigt.
WEDEMARK / BISSENDORF (redu). In der Nacht zu Montag ist es in Bissendorf (Wedemark) zu einem größeren Feuerwehreinsatz gekommen. Sieben Fahrzeuge gerieten im Gewerbegebiet in Brand. Das Feuer griff auf ein angrenzendes Gebäude über.
Gegen 01:17 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Bissendorf und Wennebostel alarmiert. Schon auf der Anfahrt wurde gemeldet, dass mehrere Fahrzeuge brennen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen sieben Pkw in Vollbrand. Die Flammen schlugen bereits auf ein benachbartes Gebäude über.
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten und erhöhte die Alarmstufe auf „Brand 2“. Dadurch wurde die Ortsfeuerwehr Mellendorf nachalarmiert. Im weiteren Verlauf kamen auch Kräfte der Ortsfeuerwehr Brelingen zum Einsatz. Sie unterstützten mit Atemschutzgeräteträgern bei der Kontrolle und Bekämpfung möglicher Brandstellen im Gebäude.
Mit Hilfe einer Drehleiter wurde die Dachhaut geöffnet, um die Konstruktion auf etwaige Brandnester zu überprüfen. Im betroffenen Gebäude hielten sich keine Personen auf. Die sieben Fahrzeuge brannten vollständig aus. Das Gebäude wurde leicht beschädigt.
Um 03:15 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis etwa 04:20 Uhr. Insgesamt waren 61 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen im Einsatz.
Einsatzkräfte in Wunstorf unterstützen Rettungsdienst bei technischer Rettung.
WUNSTORF (redu). Am Nachmittag wurden die Ortsfeuerwehren Großenheidorn, Steinhude und Wunstorf zu einem technischen Rettungseinsatz alarmiert. Eine Person war auf einem Feld in eine landwirtschaftliche Maschine geraten und eingeklemmt.
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte war die Person bereits aus der Maschine befreit. Die Einsatzkräfte unterstützten daraufhin den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung. Mit Hilfe eines Spineboards wurde die verletzte Person stabilisiert und anschließend in den Rettungswagen gebracht. Zur weiteren Behandlung erfolgte der Transport mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.
An dem Einsatz waren rund 50 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt. Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit nicht bekannt.
Flughafen Hannover zeigt die Geschichte der SCORPIONS auf neuer Rockstage.
HANNOVER / LANGENHAGEN (redu). Der Hannover Airport würdigt die SCORPIONS mit einer eigenen Ausstellung. Nach einer Pressekonferenz eröffneten Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs die „Rockstage“ im Terminal B. Die neue Ausstellung zeigt exklusive Exponate, Konzertmitschnitte und persönliche Einblicke der Rocklegenden. Die weltbekannte Band ist die Erste, die einen eigenen HUB OF THE SCORPIONS durch den Airport Hannover hat.
SCORPIONS Rockstage am Flughafen Hannover feierlich eröffnet
Der Flughafen Hannover (HAJ) hat eine neue Attraktion für Musikfans geschaffen: In Terminal B wurde die SCORPIONS Rockstage eröffnet, eine Ausstellung, die sich der Geschichte der international erfolgreichen Hard-Rock-Band widmet.
Nach einer Pressekonferenz eröffneten die SCORPIONS-Mitglieder Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs die Rockstage persönlich. Gemeinsam mit den Flughafengeschäftsführern Prof. Dr. Martin Roll und Maik Blötz sowie Sabine Tegtmeyer-Dette drückten sie symbolisch den roten Button am Eingang der Ausstellung.
Bei der feierlichen Eröffnung waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter Regionspräsident Steffen Krach, der Chef von Hannover Concerts Nico Röger sowie Jens Bastian, Geschäftsführer von Radio 21.
Enge Verbindung zwischen SCORPIONS und dem HAJ
Die SCORPIONS sind seit 60 Jahren weltweit erfolgreich und haben ihre Wurzeln in Hannover. Seit jeher nutzen die Musiker den HAJ als Heimatflughafen. Wann immer möglich, starten und landen sie hier – ein Zeichen der langjährigen Verbundenheit.
„Meine Flying V Gitarren und unser Heimatairport Hannover – das passt einfach zusammen“, erklärt Bandgründer Rudolf Schenker. Auch Sänger Klaus Meine hebt die Bedeutung hervor: „Der Flughafen verbindet Menschen, Länder und Kulturen – das passt gut zu unseren Werten und zu vielen unserer Songtitel. Am HAJ zu landen, heißt für uns jedes Mal ‚Coming Home‘.“
Neben der Ausstellung in Terminal B sind SCORPIONS-Motive in allen Bereichen des Flughafens zu finden. Auch auf nationalen und internationalen Messen wird das Thema gezielt eingesetzt. So wird der Hannover Airport auf der kommenden Routes Europe in Sevilla mit einem speziell gebrandeten Messestand vertreten sein.
Ein weiteres Highlight für Fans ist das neue SCORPIONS-Merchandise, das nun direkt am Flughafen erhältlich ist. Die speziell gestalteten Produkte unterstreichen die enge Verbindung zwischen der Band und dem HAJ.
Standortmarketing mit Rockgeschichte
Das gesamte Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Band sowie der Marketingabteilung des Flughafens entwickelt. Es soll nicht nur die Bandgeschichte würdigen, sondern auch den Standort Hannover als UNESCO City of Music stärken. Zudem wird die Ausstellung in das kulturelle Angebot von Hannover Concerts eingebunden.
Sönke Jacobsen, Marketingleiter des Flughafens, betont die Bedeutung der Rockstage für das Standortmarketing: „Mit dieser außergewöhnlichen Markenpositionierung und der Eröffnung der Rockstage leisten wir einen tollen Beitrag für den HAJ. Wir haben die Gelegenheit, einem internationalen Publikum den Heimatflughafen der Band vorzustellen. So erweitern wir unsere Zielgruppe, setzen Hannover als Musikstadt in Szene und ehren gleichzeitig eine großartige Band.“
Zukunftspläne und weitere Projekte
Die Rockstage ist erst der Anfang. Weitere Projekte zur Stärkung der Musikstadt Hannover am HAJ sind bereits in Planung. Der Flughafen will die SCORPIONS-Präsenz noch weiter ausbauen und langfristig als festen Bestandteil des Standortmarketings etablieren.
Mit der neuen Ausstellung ist der Hannover Airport nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein kultureller Hotspot für Musikfans aus aller Welt.
Neuer Pressesprecher und Fachteam modernisieren Feuerwehr-Öffentlichkeitsarbeit in der Region Hannover.
HANNOVER (redu). Nach fast zwei Jahrzehnten endet eine Ära in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Regionsfeuerwehr Hannover. Armin Jeschonnek hat sein Amt als Pressesprecher nach 19 Jahren abgegeben. Bei der Jahrestagung der Feuerwehr-Pressesprecher in Egestorf wurde er feierlich verabschiedet. Tobias Gröger tritt seine Nachfolge an.
Jeschonneks Verdienste für die Feuerwehr-Öffentlichkeitsarbeit
Seit 2006 war Armin Jeschonnek das Gesicht der Pressearbeit des Feuerwehrverbandes Region Hannover e. V. Er begleitete zahlreiche Großschadenslagen, koordinierte die Pressearbeit bei Einsätzen der Regionsfeuerwehrbereitschaften und entwickelte Konzepte zur Medienkommunikation. Zudem organisierte er Schulungen für Feuerwehr-Pressesprecher*innen und war an der Planung und Durchführung großer Feuerwehrveranstaltungen beteiligt.
Für seine langjährige Arbeit wurde Jeschonnek im Beisein vieler Weggefährten und Ehrengäste gewürdigt. Unter anderem sprachen Lars Schwieger (stellvertretender Regionsbrandmeister), Bernd Keitel (Ehrenregionsbrandmeister) sowie Stephan Bommert (stellvertretender Pressesprecher) und Tobias Gröger, sein Nachfolger, ihre Anerkennung aus. Als Zeichen des Dankes erhielt Jeschonnek ein Geldgeschenk für die Anschaffung eines Gravelbikes.
Mit der Amtsübergabe geht auch eine Neustrukturierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einher. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, übernimmt künftig ein Fachteam die Aufgaben. Während einige Mitglieder bereits in der Vergangenheit in Arbeitsgruppen tätig waren, wird nun eine feste Struktur geschaffen.
Unterstützung: Stephan Bommert (FF Langenhagen), Harald Nülle (FF Barsinghausen)
Konzepte & Seminare
Verantwortlich: Max Niehues (FF Neustadt a. Rbge.)
Unterstützung: Jens Köhler (FF Seelze)
Digitales & Technik
Verantwortlich: Stephan Bommert (FF Langenhagen)
Unterstützung: Martina Fachmann (FF Neustadt a. Rbge.), Max Niehues (FF Neustadt a. Rbge.), Andreas Wegener (FF Isernhagen)
Pressearbeit für die Regionsfeuerwehrbereitschaften (RFB)
Verantwortlich: Martina Fachmann (FF Neustadt a. Rbge.)
Unterstützung: Markus Janz (FF Barsinghausen)
Tobias Gröger erklärte, dass er mit seinem Team an die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers anknüpfen und die Pressearbeit weiterentwickeln wolle.
Armin Jeschonnek bedankte sich für die Wertschätzung und zeigte sich zuversichtlich, dass sein Nachfolger und das neue Fachteam die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr professionell fortführen werden.
Hitze, Infektionen, Luftverschmutzung – Gesundheitsrisiken durch Klimawandel.
REGION HANNOVER (redu). Der Klimawandel beeinflusst zunehmend die Gesundheit der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund steht der deutschlandweite „Tag des Gesundheitsamts“ am 19. März unter dem Motto „Klimawandel und Gesundheit“. Auch das Gesundheitsamt der Region Hannover setzt verstärkt auf Aufklärung und Prävention.
Steigende Gesundheitsrisiken durch Klimaveränderungen
Der Klimawandel bringt vermehrt Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hitzewellen und Trockenperioden mit sich. Dies wirkt sich direkt auf die Gesundheit aus. „Unsere körperliche und mentale Gesundheit wird zunehmend vom Klimawandel beeinflusst. Maßnahmen zur Reduzierung der Klimafolgen schützen auch unsere Gesundheit“, erklärt Marlene Graf, Leiterin des Gesundheitsamts der Region Hannover. Die Reduzierung von Treibhausgasen trage nicht nur zur Eindämmung der globalen Erwärmung bei, sondern verringere auch die Luftverschmutzung und damit verbundene Atemwegserkrankungen.
Auch neue gesundheitliche Risiken treten durch die Klimaveränderungen auf: Steigende Temperaturen fördern die Verbreitung von Krankheitserregern und Überträgern wie Zecken oder tropischen Mücken, wodurch sich Infektionskrankheiten ausbreiten können.
Maßnahmen des Gesundheitsamts
Die Region Hannover hat ihre Aktivitäten im Bereich Klimawandel und Gesundheit in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Der Infektionsschutz wurde gestärkt, und die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Umwelt, anderen Gesundheitsämtern und wissenschaftlichen Einrichtungen intensiviert. Ziel ist es, eine bessere Vernetzung und Aufklärung zu ermöglichen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Hitze. „Hitzewellen sind vor allem für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen gefährlich“, betont Graf. Die Region unterstützt daher Städte und Gemeinden bei der Erstellung von Hitzeaktionsplänen und stellt zielgruppenspezifische Informationen für Senioren, Familien und Beschäftigte im Gesundheitswesen zur Verfügung.
Zudem wurde in Hannover Niedersachsens erstes Lehr- und Forschungsgesundheitsamt eingerichtet, das Gesundheitsdienst, Hochschullehre und Forschung miteinander verknüpft. Die Region beteiligt sich aktuell am Forschungsprojekt „Mikroklima in der Stadt und die gesundheitlichen Folgen“.
Ausstellung zur Bedeutung von Grundwasser
Im Rahmen des „Tag des Gesundheitsamts“ beteiligt sich das Gesundheitsamt Hannover an der Wanderausstellung „Grundwasser lebt: Ein verborgener Kosmos“ im Landesmuseum Hannover. Ziel ist es, über die Bedeutung von Grundwasser als wertvolle Ressource aufzuklären und die Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserqualität und -verfügbarkeit zu veranschaulichen.
Begleitend zur Ausstellung gibt es mehrere Veranstaltungen:
Am 22. März ist das Gesundheitsamt beim „Markt der Möglichkeiten“ im Landesmuseum vertreten.
Am 23. April findet der Vortrag „Trinkwasser – mein täglich Brot“ zu Trinkwasserhygiene und Pflichten von Vermietern und Mietern statt.
Am 24. Juli bietet das Gesundheitsamt eine Exkursion zur Badegewässerüberwachung an. Experten erklären vor Ort, wie Wasserqualität gemessen und bewertet wird. Eine Anmeldung ist ab dem 30. Juni per E-Mail an umwelthygiene@region-hannover.de erforderlich.
Fazit
Der Klimawandel stellt eine wachsende Herausforderung für den Gesundheitsschutz dar. Die Region Hannover setzt auf verstärkte Prävention, Forschung und Aufklärung, um die Bevölkerung auf die gesundheitlichen Folgen vorzubereiten und geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln.
LKW-Unfall nahe Eilvese – Feuerwehr mit 40 Kräften im Einsatz.
NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Am Freitagmorgen ist auf der L192 zwischen Himmelreich und Eilvese ein LKW frontal gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde verletzt, war aber nicht eingeklemmt. Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr wurde am Morgen zu dem Unfall alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst bereits vor Ort und öffnete die Fahrerkabine mit einer Brechstange. Der Fahrer konnte schnell aus dem Fahrzeug befreit und medizinisch versorgt werden.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und klemmte die Batterie des LKW ab. Rund 40 Feuerwehrkräfte aus Eilvese, Empede und Mardorf waren unter der Leitung von Kevin Schumann im Einsatz. Die Feuerwehr Neustadt konnte die Anfahrt abbrechen.
Die L192 war während des Einsatzes gesperrt. Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort.
Wertstoffhöfe vom 13. bis 15. März geschlossen, Müllabfuhr betroffen.
HANNOVER (redu). In der Region Hannover kommt es vom 13. bis 15. März zu erheblichen Einschränkungen bei der Abfallentsorgung. Grund ist ein erneuter Warnstreik der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha).
Die Wertstoffhöfe sowie die Deponiestandorte bleiben an diesen Tagen vollständig geschlossen. Auch am Samstag können sie nicht öffnen, da zunächst der während des Streiks angesammelte Müll verarbeitet werden muss.
Die reguläre Müllabfuhr wird am 13. und 14. März ebenfalls beeinträchtigt. aha kann jedoch nicht genau angeben, welche Touren betroffen sind. Nachholungen entfallener Abholungen sind nicht vorgesehen, da der Streik als höhere Gewalt gilt und die Kapazitäten für eine nachträgliche Entsorgung nicht ausreichen.
Betroffene Haushalte werden gebeten, ihre Abfälle bis zum nächsten planmäßigen Abfuhrtermin auf dem eigenen Grundstück zu lagern. Bei der nächsten regulären Entsorgung sollen überfüllte Tonnen und angemessene Beistellungen mitgenommen werden, sodass keine zusätzlichen Kosten für die Bürgerinnen und Bürger entstehen.
Wertstoffe, Leichtverpackungen und Papier können außerhalb des Streiks weiterhin an den Wertstoffhöfen abgegeben werden.
Ver.di ruft zu Streik auf – Flughafen Hannover am 10. März betroffen.
HANNOVER (redu). Am Montag, den 10. März 2025, bleibt der reguläre Flugbetrieb am Flughafen Hannover aufgrund eines Warnstreiks der Gewerkschaft Ver.di ausgesetzt. Betroffen sind Beschäftigte der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH sowie der Bodenverkehrsdienste.
Die Gewerkschaft Ver.di hat für Montag, den 10. März 2025, einen ganztägigen Warnstreik an mehreren deutschen Flughäfen angekündigt. Auch der Flughafen Hannover ist betroffen.
Zum Streik aufgerufen sind sowohl die Beschäftigten der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH als auch die der Bodenverkehrsdienstleister. Infolge der Arbeitsniederlegung wird am Hannover Airport an diesem Tag kein regulärer Flugbetrieb stattfinden.
Laut Flughafenbetreiber waren für den Zeitraum insgesamt 98 Flugbewegungen geplant, darunter 48 Abflüge und 50 Ankünfte. Not- und Rettungsflüge bleiben jedoch weiterhin möglich.
Reisende werden gebeten, sich direkt bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter über mögliche Alternativen und Umbuchungen zu informieren.
Müllberge behinderten Feuerwehr bei Brandbekämpfung in Sievershausen.
LEHRTE (redu). Am Dienstagmorgen kam es in Sievershausen zu einem Zimmerbrand, der sich als besonders herausfordernd für die Feuerwehr erwies. Neben der Brandbekämpfung behinderten massive Müllmengen und eine schwierige Wasserversorgung die Löscharbeiten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Bewohner das Haus bereits verlassen und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Ersten Erkenntnissen zufolge brach das Feuer im Wohnzimmer aus. Der Mann unternahm zunächst eigene Löschversuche, konnte das Feuer jedoch nicht eindämmen und alarmierte schließlich über Nachbarn die Feuerwehr.
Aufgrund einer laufenden Straßenbaustelle gestaltete sich die Wasserversorgung anfangs problematisch. Zusätzlich war das Haus stark mit Müll und Unrat belagert, was den Zugang zum Brandherd erheblich erschwerte. Die Feuerwehr erhöhte daraufhin die Alarmstufe und zog weitere Einsatzkräfte hinzu.
Fünf Trupps unter schwerem Atemschutz wurden eingesetzt, um die Flammen zu bekämpfen. Über eine Drehleiter versuchten Kräfte zudem, durch das Obergeschoss zum Brandherd vorzudringen, doch auch dort versperrten Gegenstände den Weg. Nach intensiven Löscharbeiten konnte um 9:20 Uhr „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Mittag, da Glutnester zwischen dem Unrat immer wieder aufflammten. Das Gebäude ist nach dem Brand unbewohnbar, die Brandursache wird ermittelt. Der Bewohner wurde ins Krankenhaus gebracht.
Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte aus mehreren Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz endete gegen 12 Uhr.
Wohnungsbrand mit Explosionen: Großeinsatz der Rettungskräfte.
RONNENBERG (redu). In Empelde ist es am Sonntagabend zu einem Wohnungsbrand mit starker Rauchentwicklung und Explosionen gekommen. Die Feuerwehr konnte zehn Personen aus dem Gebäude retten. Rund 75 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. Der Rettungsdienst versorgte zwölf Betroffene, eine Person wurde ins Krankenhaus gebracht.
Am 2. März 2025 gegen 20:24 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in einem elfstöckigen Hochhaus in der Berliner Straße in Empelde alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Wohnung im 10. Obergeschoss. Zudem waren Explosionen zu hören. Aufgrund der Gefahrenlage wurde die Alarmstufe von B2 (Wohnungsbrand) auf B3 erhöht.
Feuerwehr rettet zehn Menschen aus dem Gebäude
Die Feuerwehr leitete umgehend die Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Zwei Trupps unter Atemschutz drangen mit C-Rohren in das Gebäude vor. Sechs Personen wurden über zwei Drehleitern aus dem Hochhaus gerettet, vier weitere brachten Einsatzkräfte durch das Treppenhaus in Sicherheit. Gleichzeitig versuchte die Feuerwehr, das Feuer im Innenangriff unter Kontrolle zu bringen.
Neben der Feuerwehr Ronnenberg waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Empelde, Benthe und Ihme-Roloven sowie die Berufsfeuerwehr Hannover mit zwei Drehleitern im Einsatz. Insgesamt waren 13 Fahrzeuge mit 75 Feuerwehrkräften vor Ort.
Großeinsatz für Rettungsdienst und Polizei
Da sich zahlreiche Bewohner selbstständig aus dem Gebäude gerettet hatten, wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV) ausgerufen. Der Rettungsdienst war mit rund 45 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt wurden:
3 Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF)
6 Rettungswagen (RTW)
1 Krankentransportwagen (KTW)
2 Großraumrettungswagen (GRTW) bzw. Betreuungsbusse
2 Einsatzleitwagen (ELW)
1 Kommandowagen (KdoW)
Zu den beteiligten Organisationen gehörten das DRK SEG Empelde, der ASB und die Berufsfeuerwehr Hannover. Zwölf Personen mussten medizinisch untersucht werden, eine davon wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die betroffenen Hausbewohner wurden in den Betreuungsbussen der Feuerwehr Hannover versorgt. Polizei und Kriminaldauerdienst (KDD) sicherten die Einsatzstelle. Energieversorger wie Enercity und Avacon waren ebenfalls vor Ort, um die Strom- und Gasversorgung zu überprüfen.
Löscharbeiten bis nach Mitternacht. 500.000 Euro Schaden.
Das Feuer hatte sich stark auf die betroffene Wohnung ausgedehnt, sodass umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich waren. Die Feuerwehr war bis weit nach Mitternacht mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Einsatzkräfte wurden während des Einsatzes durch die Freiwillige Feuerwehr Empelde mit Verpflegung versorgt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.
Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Laut der Polizei sind mehrere Wohnungen durch das Feuer und die Löscharbeiten derzeit unbewohnbar, alle anderen Bewohner konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandursache ist derzeit nicht abschließend geklärt. Brandursachenermittler konnten nach erneuter Begehung des Brandortes jedoch keine Hinweise auf Straftaten entdecken. Die Schadenshöhe wird nach ersten Einschätzungen mit 500.000 Euro beziffert.
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