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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

LF KatS

Landtag verbessert Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehren

6. November 2024/in Niedersachsen

Gesetz bringt mehr Mittel, Fahrzeuge und digitale Bildung für Feuerwehren

HANNOVER (redu). Der Niedersächsische Landtag hat ein neues Gesetz verabschiedet, das den Brandschutz deutlich stärkt. Es umfasst neue Fahrzeuge, digitale Schulungen und Freistellungsansprüche für Betreuer der Jugendfeuerwehren.

Am 6. November 2024 hat der Niedersächsische Landtag ein Gesetz zur Änderung des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes beschlossen. Diese Gesetzesnovelle verbessert signifikant die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Feuerwehren im Land. Innenministerin Daniela Behrens bezeichnete die Novelle als „echten Meilenstein“ und betonte, dass damit die Feuerwehren in Niedersachsen umfassend unterstützt werden.

Ein zentrales Element der Novelle ist die Bereitstellung neuer Fahrzeuge. Mit zusätzlichen Landesmitteln von 8,8 Millionen Euro jährlich werden Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, insbesondere Löschgruppenfahrzeuge (LF KatS), zentral beschafft und den Kreisfeuerwehrbereitschaften zur Verfügung gestellt. Diese Fahrzeuge werden dann auch von Gemeinden genutzt, wodurch die Kosten im Vergleich zur Eigenbeschaffung gesenkt werden.

Das Gesetz sieht auch eine Stärkung des Ehrenamts vor: Betreuer von Kinder- und Jugendfeuerwehren erhalten einen Freistellungsanspruch bei Freizeitmaßnahmen wie Zeltlagern. Dies ist entscheidend für die Nachwuchsarbeit, da Kinder und Jugendliche so früh an die Aufgaben im Brandschutz herangeführt werden.

Die Digitalisierung der Aus- und Fortbildung durch das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) wird ebenfalls vorangetrieben. Künftig sollen mehr digitale Lerninhalte und eine vernetzte Lehrgangsverwaltung zur Verfügung stehen, um der Feuerwehrpraxis besser zu entsprechen.

Weitere Änderungen umfassen die verpflichtende Erstellung einer Feuerwehrbedarfsplanung durch das Land, die zur Etablierung zentraler Einheiten, etwa zur Vegetationsbrandbekämpfung, genutzt wird.

Niedersachsen führt Bezahlkarten für Geflüchtete ein – Bezahlkarte Gefluechtete

Niedersachsen führt Bezahlkarten für Geflüchtete ein

4. November 2024/in Niedersachsen

Neue Bezahlkartenlösung für Asylbewerberleistungen in Niedersachsen

HANNOVER (redu). Mit einer neuen Bezahlkartenlösung für Geflüchtete ermöglicht Niedersachsen künftig eine bargeldlose Abwicklung der Asylbewerberleistungen. Der Rahmenvertrag für die Bezahlkarten wurde am 25. September 2024 mit der secupay AG geschlossen, die bereits in anderen Bundesländern Erfahrungen mit ähnlichen Systemen gesammelt hat.

Die Bezahlkarte funktioniert als guthabengeführte Debitkarte und wird monatlich aufgeladen, wobei ein Überziehen nicht möglich ist. Für Geflüchtete bietet das Modell den Vorteil, dass sie weder ein Konto benötigen noch monatlich beim Amt erscheinen müssen, um ihr Geld abzuholen. Bargeldauszahlungen bleiben in geringem Umfang möglich; maximal 50 Euro pro Monat können an Händlern und Geldautomaten abgehoben werden.

Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) bereitet seit Oktober die Einführung des Systems vor, sodass die Karten ab Dezember zunächst in den landeseigenen Einrichtungen ausgegeben werden können. Anfang 2025 soll die Ausgabe auch in den niedersächsischen Kommunen beginnen. Die Karten sind von herkömmlichen Debitkarten optisch nicht zu unterscheiden, was Diskriminierung vorbeugen soll.

Die Niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens betont die Vorteile der neuen Lösung: „Mit der Bezahlkarte wird es flexibler und einfacher. Geflüchtete können damit direkt am Zahlungsverkehr teilnehmen, und der Verwaltungsaufwand durch Bargeldauszahlungen wird deutlich reduziert.“ Das Land Niedersachsen übernimmt alle Kosten für die Einführung und den Betrieb der Bezahlkarte für die Vertragslaufzeit von vier Jahren, ebenso wie die Einführungskosten für die Kommunen, abgesehen von Personalkosten.

Diese Maßnahme soll auch verhindern, dass Bargeld unzweckmäßig ins Ausland oder an Schleuser abfließt. Die Verwaltung wird durch den geringeren Bargeldbedarf entlastet, da die Guthaben auf den Karten flexibel per SEPA-Überweisung aufgeladen werden können.

Mirko Temmler

Spitzenwechsel beim NLBK: Mirko Temmler tritt ab

2. November 2024/in Niedersachsen

Wechsel an der Spitze des NLBK: Mirko Temmler geht, Dr. Christian Kielhorn kommt

CELLE (redu). Der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK), Mirko Temmler, verabschiedet sich aus seinem Amt. Ab dem 1. November übernimmt Dr. Christian Kielhorn die Führung.

Im Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK) kommt es zu einem Führungswechsel: Mirko Temmler, der als Gründungspräsident das Amt maßgeblich geprägt hat, verlässt seine Position. In den vergangenen Jahren war er entscheidend an der Bewältigung verschiedener Krisen in Niedersachsen beteiligt und hat den Aufbau des heutigen NLBK mitgestaltet.

Spitzenwechsel beim NLBK: Mirko Temmler tritt ab – Dr Christian Kielhorn

Der Nachfolger im NLBK, Dr. Christian Kielhorn (c) Carl-Marcus Müller

Seine Nachfolge tritt ab dem 1. November Dr. Christian Kielhorn an, der bereits Erfahrung in der Brand- und Katastrophenschutzakademie mitbringt. Zwischen 2005 und 2008 war Dr. Kielhorn ständiger Vertreter des Leiters der Vorgängerinstitution des NLBK.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, würdigte Temmlers Engagement und seinen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitsstruktur im Land: „Mirko Temmler hat als Präsident des NLBK durch seine langjährige Erfahrung und Expertise wichtige Aufgaben übernommen und weiterentwickelt. Dadurch ist Niedersachsen heute noch sicherer und besser im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes aufgestellt.“

Wohnungsbrand

Wohnungsbrand in Celle erfordert Großeinsatz der Feuerwehr

31. Oktober 2024/in Niedersachsen

Über 70 Einsatzkräfte bei Wohnungsbrand in Celle im Einsatz

CELLE (redu). Am Mittwochabend brach im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses in der Wittinger Straße in Celle ein Zimmerbrand aus, der die Feuerwehr zu einem Großeinsatz führte. Aufgrund der Feuermeldung erhöhte der Einsatzleiter frühzeitig die Alarmstufe. Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich der Vollbrand eines Zimmers im Erdgeschoss, das Feuer drohte auf das erste Obergeschoss überzugreifen.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Zimmer in Flammen, und das Feuer breitete sich teilweise auf einen angrenzenden Raum aus. Flammen traten zur Straßenseite aus einem Fenster, und eine Übertragung auf die obere Etage drohte. Die Einsatzkräfte setzten sowohl Innen- als auch Außenangriffe ein, um die Ausbreitung zu verhindern. Über eine Drehleiter bekämpften sie den Brand an der Außenfassade.

Nach der Brandkontrolle führten die Feuerwehrkräfte Nachlöscharbeiten durch und entfernten Wandverkleidungen an der Außenseite des Gebäudes, um Brandnester zu eliminieren. Starke Rauchentwicklung führte zur Evakuierung des Nachbarhauses und erforderte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen. Die Wohnungen in der Brandetage und darüber sind derzeit nicht bewohnbar.

Aufgrund des Vorfalls wurde durch den Rettungsdienst eine Massenanfall-Versorgungslage (MANV) ausgerufen. 15 Personen wurden betreut, und zwei von ihnen mussten zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr Celle setzte über 40 Einsatzkräfte und neun Fahrzeuge ein und wurde von Polizei und Rettungsdienst unterstützt.

Flüchtlingsunterkunft

Niedersachsen plant Unterbringung von 11.000 Geflüchteten bis März 2025

7. Oktober 2024/in Niedersachsen

Behrens: Rückgang der Zugangszahlen, jedoch keine Entspannung für Kommunen

HANNOVER (redu). Das Land Niedersachsen rechnet in den kommenden sechs Monaten mit rund 11.000 Geflüchteten, die auf die Kommunen verteilt werden. Trotz sinkender Zugangszahlen erwartet die Landesregierung keine signifikante Entlastung der Kommunen.

Zum 1. Oktober 2024 hat das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport ein neues Verteilkontingent festgelegt. Demnach werden von Oktober 2024 bis März 2025 rund 11.000 Geflüchtete auf die niedersächsischen Kommunen verteilt. Die aktuelle Prognose liegt unter der des vorangegangenen Zeitraums (April bis September 2024), was auf einen Rückgang der Zugangszahlen hinweist.

So suchten im September 2024 rund 1.750 Menschen in Niedersachsen Schutz, während es im Vorjahr noch 3.670 waren. Insgesamt verzeichnete Niedersachsen bis Ende September 2024 etwa 14.170 schutzsuchende Personen, während es im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt rund 20.570 waren.

Daniela Behrens, Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport, betonte jedoch, dass trotz des Rückgangs der Zugangszahlen noch keine wesentliche Entlastung der Kommunen zu erwarten sei. Sie verwies darauf, dass es das Ziel von Bund und Ländern sei, die Zahl der Schutzsuchenden langfristig zu reduzieren und die Verteilung in Europa gerechter zu gestalten. Ein zentrales Instrument seien dabei die Kontrollen an den östlichen und südlichen Grenzen Deutschlands, die voraussichtlich fortgeführt werden, bis das europäische Asylsystem „GEAS“ umgesetzt ist.

Zur Entlastung der Kommunen setzt Niedersachsen weiterhin auf den Ausbau der Erstaufnahmeeinrichtungen. Geflüchtete mit geringer Bleibeperspektive sollen zudem bis zu ihrer Ausreise in den Landesaufnahmeeinrichtungen verbleiben.

Die Kommunen wurden am 7. Oktober 2024 über das neue Verteilkontingent informiert. Dabei handelt es sich um eine Prognose, die sich an den voraussichtlichen Zugangszahlen orientiert und regelmäßig angepasst wird.

Eichkater 2024

Länderübergreifende Feuerwehrübung in Niedersachsen: 1.000 Einsatzkräfte im Einsatz

27. September 2024/in Niedersachsen

Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern proben bei der Übung „Eichkater 2024“ gemeinsam den Ernstfall in der Vegetationsbrandbekämpfung

CELLE (redu). Rund 1.000 überwiegend ehrenamtliche Feuerwehrkräfte aus Niedersachsen und Bayern sind bei der Großübung „Eichkater 2024“ im niedersächsischen Landkreis Celle im Einsatz. Die Übung dient der länderübergreifenden Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Vegetationsbränden, unterstützt durch Polizeihubschrauber, Bundeswehr und private Dienstleister.

Vom 26. bis 29. September 2024 findet im „Revier Miele“ der Klosterforsten im niedersächsischen Landkreis Celle eine groß angelegte Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung statt. Etwa 1.000 Einsatzkräfte, größtenteils ehrenamtliche Feuerwehrleute aus Niedersachsen und Bayern, proben auf einer Fläche von rund 270 Hektar die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden. Neben der Arbeit am Boden werden auch Luftunterstützung und die Koordination aus der Luft intensiv trainiert. Beteiligt sind dabei die Polizeihubschrauberstaffeln aus beiden Bundesländern, Hubschrauber der Bundeswehr, private Dienstleister sowie die niedersächsische Löschflugzeugstaffel. Die Luftraumüberwachung und die Heranführung der Bodentruppen erfolgt durch den Feuerwehrflugdienst Niedersachsen.

Am 27. September 2024 besuchte Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, die Großübung „Eichkater 2024“, um sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte zu machen. Gemeinsam mit Olaf Kapke, Präsident des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes, Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, sowie Dr. Thela Wernstedt, Präsidentin der Klosterkammer Hannover, informierte sie sich vor Ort über die Zusammenarbeit der niedersächsischen und bayrischen Feuerwehren.

Ministerin Behrens betonte die Bedeutung praktischer Übungen, um Abläufe und Einsatzpläne zu erproben und mögliche Schwachstellen zu identifizieren. „Die Dimensionen eines länderübergreifenden Einsatzes lassen sich in der Theorie nicht simulieren“, erklärte Behrens und hob hervor, wie reibungslos die Zusammenarbeit der Kräfte am Boden und in der Luft funktioniere. Sie zeigte sich beeindruckt von der Professionalität der vielen hundert Einsatzkräfte, die gemeinsam an einem reellen Szenario trainierten. Behrens dankte allen Beteiligten, insbesondere den Organisatoren der Übung und den Landesfeuerwehrverbänden Bayern und Niedersachsen. Zudem lobte sie die Rolle des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz, das in die Vorbereitung und Durchführung der Übung eingebunden war und die Versorgung und Unterbringung der Einsatzkräfte sicherte.

Auch Joachim Herrmann, Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister, würdigte die Großübung. Er verwies auf die zunehmenden klimatischen Herausforderungen und die verheerenden Folgen von Waldbränden, mit denen die Einsatzkräfte konfrontiert sind. „Die Veränderung des Klimas stellt die gesamte Gesellschaft vor große Herausforderungen“, betonte Herrmann und lobte die Schlagkraft der Organisationen im Brand- und Katastrophenschutz, die nur im engen Zusammenspiel effektiv funktionieren könne. Er bedankte sich bei den Feuerwehren und allen Helfern für die akribische Vorbereitung der Übung und das reibungslose Zusammenwirken von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW und Bundeswehr.

Der Präsident des niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes, Olaf Kapke, erinnerte in diesem Zusammenhang an die Waldbrandkatastrophe von 1975, die einen Wendepunkt für den Brandschutz in Niedersachsen markierte. Seitdem seien zahlreiche präventive Maßnahmen ergriffen worden, darunter der Bau von Wasserentnahmestellen in Wäldern sowie die Errichtung von Kamerasystemen zur frühzeitigen Erkennung von Bränden. Zudem wurde der Feuerwehrflugdienst Niedersachsen bereits vor 62 Jahren ins Leben gerufen, der heute mit zwei Flugzeugen die Überwachung der Waldgebiete übernimmt.

Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, hob hervor, dass die Übung „Eichkater 2024“ eine wertvolle Gelegenheit darstelle, um sowohl praktische Fertigkeiten als auch die behördlichen Abläufe bei einem länderübergreifenden Einsatz zu trainieren. „Angesichts zunehmender Dürreperioden und der damit verbundenen Waldbrände kommt diese Übung genau zum richtigen Zeitpunkt“, erklärte Eitzenberger und dankte den staatlichen Stellen, die die Übung finanziell unterstützt haben.

Ein weiteres Highlight der Übung war der Besuch von Dr. Thela Wernstedt, Präsidentin der Klosterkammer Hannover, die die Flächen für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Sie berichtete von einem Kooperationsvertrag zwischen der Klosterkammer und dem Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz, der die Waldbrandprävention und -bekämpfung auch in Zukunft sicherstellen soll.

Die Großübung „Eichkater 2024“ wird noch bis in die Mittagsstunden des 28. September fortgeführt. In bestimmten Teilen des Übungsgebiets wird auch in der Nacht weitergeübt, um die Belastungen für Mensch und Gerät unter realistischen Bedingungen zu simulieren. Bereits am 28. September soll eine erste Auswertung der Ergebnisse im Rahmen einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung vor Ort erfolgen.

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    Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern üben gemeinsam bei einer groß angelegten Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung bei Celle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die beiden Flugzeuge der niedersächsischen Löschflugzeugstaffel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenministerin Daniela Behrens bedankt sich bei den beteiligten Piloten der Löschflugzeugstaffel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Flugzeug der niedersächsischen Löschflugzeugstaffel © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Flughelfer der Feuerwehr koordinieren den Flugbetrieb der Hubschrauber und Löschflugzeuge © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Vorsitzende des bayrischen Landesfeuerwehrverbandes Johann Eizenberger © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Hubschrauber der Bundeswehr übernimmt einen Löschwasserbehälter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern üben gemeinsam bei einer groß angelegten Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung bei Celle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern üben gemeinsam bei einer groß angelegten Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung bei Celle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Eichkater 2024
    Teammitglieder der GFFF-V Niedersachsen im Gespräch mit Innenministerin Daniela Behrens © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Hautnah steht Innenministerin Daniela Behrens neben einem Feuerwehrmann der GFFF-V Niedersachsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Niedersächsische Ministerin für Inners und Sport, Daniela Behrens, machte sich ein Bild von den Übungsmaßnahmen vor Ort. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern üben gemeinsam bei einer groß angelegten Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung bei Celle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern üben gemeinsam bei einer groß angelegten Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung bei Celle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Niedersächsische Ministerin für Inners und Sport, Daniela Behrens, machte sich ein Bild von den Übungsmaßnahmen vor Ort. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Eine bayrische Feuerwehreinheit im Übungsgebiet © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Feuerwehren aus Niedersachsen und Bayern üben gemeinsam bei einer groß angelegten Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung bei Celle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Spezialpumpe der bayrischen Feuerwehr zur Wasserförderung auf lange Strecken © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Hubschrauber nimmt mit seinem Löschwasserbehälter neues Wasser in einem See auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Länderübergreifende Feuerwehrübung in Niedersachsen: 1.000 Einsatzkräfte im Einsatz – Loeschflugzeug Ministerin
    v.l. Karl-Heinz Banse, Johann Eitzenberger, Pilot, Daniela Behrens, Dieter Rohrberg © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Olaf Lies

Preis des Deutschlandtickets soll 2025 auf 58 Euro steigen

23. September 2024/in Niedersachsen

Diskussion um Preis und Finanzierung des Deutschlandtickets bringt Stabilität bis 2026

HANNOVER (redu). Die Verkehrsminister der Länder haben in einer Sonder-Verkehrsministerkonferenz über die künftige Preisgestaltung des Deutschlandtickets beraten. Dabei wurde beschlossen, den Preis des bundesweit gültigen Tickets ab dem 1. Januar 2025 auf 58 Euro anzuheben. Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies kommentierte die Entscheidung als wichtigen Schritt zur Sicherung des Tickets, äußerte aber auch Kritik an der Haltung des Bundes bei der Preisgestaltung.

Lies betonte, dass die Einigung zunächst Preisstabilität für das Jahr 2025 und voraussichtlich bis ins Jahr 2026 bringe. „Es ist erst einmal gut, dass wir eine Einigung gefunden haben“, sagte Lies. Er hätte sich jedoch ein Stufenmodell gewünscht, bei dem der Preis im Jahr 2025 auf 54 Euro und erst 2026 auf 58 Euro angehoben worden wäre. Trotz dieser Vorbehalte sei es wichtig gewesen, die Verhandlungen nicht zu blockieren, um das Deutschlandticket insgesamt zu sichern. „Auch die Länder, die einen größeren Preissprung wollten, haben sich letztlich der Einigung angeschlossen“, so Lies.

Der Minister kritisierte zudem den Bund für seine Zurückhaltung in der Frage der Preisgestaltung. „Der Bund ist hier vor allem durch Zurückhaltung aufgefallen und wird seiner Rolle nicht gerecht“, erklärte Lies. Dennoch sei die jetzt gefundene Lösung positiv, da sie den Erfolg des Tickets sichern könne. Er verwies darauf, dass das Deutschlandticket eines der größten verkehrspolitischen Erfolgsprojekte der letzten Jahrzehnte sei und das Potenzial habe, die Mobilität in Deutschland grundlegend zu verändern.

Deutschlandticket

Symbolbild Deutschlandticket © Montage pixabay / transdev

Akzeptanz des Tickets und Verbesserung des ÖPNV

Neben der Preisfrage sieht Lies noch Handlungsbedarf bei der Verbesserung des ÖPNV-Angebots, insbesondere in ländlichen Regionen. „Der Preis des Tickets stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar“, sagte Lies. Es sei daher wichtig, dass neben der Preisgestaltung auch das Angebot weiterentwickelt werde. Besonders in ländlichen Gebieten müsse der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr verbessert werden, um den Menschen eine echte Alternative zum Individualverkehr zu bieten. Lies sieht Mobilität zunehmend als Teil der Daseinsvorsorge, ähnlich wie den Zugang zu ärztlicher Versorgung oder bezahlbarem Wohnraum.

Sockelfinanzierung weiterentwickeln

Ein weiterer Punkt, den Lies ansprach, ist die Sockelfinanzierung des Deutschlandtickets. Diese beläuft sich derzeit auf 3 Milliarden Euro, die hälftig zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden. Lies forderte, dass dieser Betrag überdacht und weiterentwickelt werde, da er bereits zum Start des Tickets als zu niedrig angesetzt wurde. „Es muss bei einer fairen Aufteilung der Kosten bleiben“, sagte der Minister. Bund und Länder müssten ihren Beitrag leisten, um das Deutschlandticket langfristig zu finanzieren. Die Nutzerinnen und Nutzer würden ihren Anteil über den Ticketpreis zahlen, aber es brauche auch eine faire Kostenverteilung zwischen den staatlichen Ebenen.

Die Diskussion um den Preis und die Finanzierung des Deutschlandtickets wird voraussichtlich weitergehen, doch die nun beschlossene Erhöhung auf 58 Euro ab 2025 sorgt für eine erste Stabilisierung. Der Erfolg des Tickets und die weitere Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs hängen jedoch von weiteren Maßnahmen ab.

Neue Technologien

Nachhaltigkeit und Hightech: Polizei Niedersachsen präsentiert neue Ausrüstung

23. September 2024/in Niedersachsen

Niedersachsen treibt Modernisierung der Polizei voran: Umweltfreundliche Antriebe und technische Innovationen im Fokus

HANNOVER (redu). Die Polizei Niedersachsen setzt auf technologische Innovationen und ökologische Nachhaltigkeit. Innenministerin Daniela Behrens präsentierte eine neue Generation von Einsatzmitteln, darunter Elektrofahrzeuge, Drohnen und moderne Hubschrauber, die die Effizienz und Umweltfreundlichkeit des Polizeibetriebs weiter steigern sollen.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, stellte am 23. September 2024 im Rahmen eines Präsentationstermins in der Zentralen Polizeidirektion Hannover neue Ausrüstungsgegenstände der Polizei Niedersachsen vor. Ziel dieser umfassenden Modernisierungsmaßnahmen ist es, die Polizei noch effizienter, nachhaltiger und besser ausgestattet für ihre Aufgaben zu machen. Besonders im Bereich der ökologischen Antriebstechnologien und der technischen Ausstattung setzt Niedersachsen neue Maßstäbe.

Elektromobilität als zentraler Bestandteil

Ein zentrales Element der vorgestellten Neuerungen ist der Ausbau des polizeilichen Fuhrparks hin zu nachhaltigen Antriebstechnologien. Aktuell sind bereits 742 Kraftfahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten im Einsatz, ein Spitzenwert im bundesweiten Vergleich. Unterstützt wird dieser Wandel durch die sukzessive Erweiterung der Ladeinfrastruktur. So stehen der Polizei Niedersachsen bereits 625 eigene Ladepunkte zur Verfügung, und durch die Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium wird das Netz weiter ausgebaut. „Unser Ziel ist es, den gesamten Fuhrpark bis 2030 klimaneutral zu gestalten“, erklärte Behrens. Diese Maßnahmen zeigen, dass auch im Bereich der inneren Sicherheit ökologisches Handeln eine wichtige Rolle spielt.

Behrens unterstrich, dass die Polizei Niedersachsen durch diese Initiativen nicht nur zur Sicherheit, sondern auch zur Erreichung der Klimaziele des Landes beiträgt. Die Elektrifizierung der Flotte ist dabei ein Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Einsatzbereitschaft Hand in Hand gehen können.

Drohnen für vielfältige Einsatzzwecke

Neben der Elektrifizierung des Fuhrparks nimmt auch der Einsatz von Drohnen einen immer größeren Stellenwert ein. Unbemannte Luftfahrtsysteme (ULS) werden in Niedersachsen bereits seit einiger Zeit genutzt, doch jetzt erfolgt der landesweite Rollout. Insgesamt stehen 23 Drohnen zur Verfügung, die von über 100 speziell geschulten Polizeikräften bedient werden können. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Drohnen sind vielfältig: Sie unterstützen bei der Luftbildaufnahme, der Koordination von Einsatzkräften, der Kriminalitätsbekämpfung sowie der Suche nach vermissten Personen. Ein besonderes Plus ist ihre Fähigkeit, Unfallstellen aus der Luft zu dokumentieren und zu vermessen.

Durch den gezielten Einsatz von Drohnen können die Polizeikräfte schneller und flexibler auf unterschiedlichste Einsatzszenarien reagieren. „Die Drohnen ermöglichen es uns, noch schneller und präziser zu arbeiten, insbesondere bei großflächigen Einsätzen oder in unzugänglichen Gebieten“, so Ministerin Behrens.

Neue Technologien bei der Unfallaufnahme

Ein weiterer technologischer Fortschritt betrifft die Unfallaufnahme. Mit dem neuen „Photoscan“-System, das seit März 2024 landesweit im Einsatz ist, wird die Effizienz und Genauigkeit bei der Erfassung und Dokumentation von Verkehrsunfällen erheblich gesteigert. Das System erlaubt die Erstellung hochpräziser 3D-Modelle von Unfallorten, was nicht nur die Arbeit der Polizei erleichtert, sondern auch dazu beiträgt, Unfallursachen besser zu verstehen und Präventionsmaßnahmen gezielter umzusetzen. Besonders vorteilhaft ist die Möglichkeit, „Photoscan“ in Kombination mit Drohnen bei der Dokumentation großer Unfallstellen, wie auf Autobahnen, einzusetzen. Das neue System löst damit das bisher verwendete „Phidias“-System ab.

Zwei neue Hubschrauber erweitern die Einsatzmöglichkeiten

Um die Polizei Niedersachsen auch in der Luft schlagkräftiger zu machen, werden ab 2026 zwei neue Polizeihubschrauber des Typs Airbus H145 in den Dienst gestellt. Diese Maschinen der 4-Tonnen-Klasse bieten erheblich erweiterte Einsatzmöglichkeiten, unter anderem bei der Bekämpfung von Vegetationsbränden, der Überwachung von Großveranstaltungen sowie der Unterstützung von Fahndungen. „Die neuen Hubschrauber sind eine wichtige Verstärkung für unsere luftgestützte Polizeiarbeit“, betonte Behrens. Die modernen Hubschrauber können unter anderem größere Wassermengen aufnehmen und sind mit einer Winde ausgestattet, um in besonderen Einsatzlagen flexibel agieren zu können.

Aktuell verfügt die Polizeihubschrauberstaffel über vier Maschinen, die im Jahr 2023 insgesamt 1.328 Flugstunden absolvierten. Mit den beiden neuen Hubschraubern sollen die Einsatzmöglichkeiten und die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit weiter verbessert werden.

Fazit: Polizei Niedersachsen auf dem Weg in die Zukunft

Mit der Modernisierung ihrer Einsatzmittel und der Einführung von Technologien wie Elektrofahrzeugen, Drohnen und fortschrittlichen Unfallaufnahmesystemen zeigt die Polizei Niedersachsen, dass sie nicht nur den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht wird, sondern auch bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt. Nachhaltigkeit und technologische Innovation stehen im Mittelpunkt dieser Entwicklung, die dazu beiträgt, die Einsatzbereitschaft der Polizei weiter zu steigern und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

  • Neue Technologien
    Vor Ort wurde bei der Vorführung eine Unfallsituation und dessen Vermessung vorgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenansicht des neuen Gefangenenbusses mit Einzelzellen bis zu 4 Gefangenen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein neuer Gefangenbus der Bereitschaftspolizei © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenministerin Behrens informiert sich über die Beladung des Fahrzeuges des Verkehrsunfalldienstes © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Kleinere Polizeidrohne für Luftbildaufnahmen von Einsatzstellen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Faltsignal "Polizeidrohne im Einsatz" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    E-Bike der Polizei © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Große Polizeidrohne mit Zusatzmodulen für Wärmebildaufnahmen bei Vermisstensuche.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Vor Ort wurde bei der Vorführung eine Unfallsituation dargestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das neue Photoscan System zur schnelleren Unfallaufnahme © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das neue Photoscan System zur schnelleren Unfallaufnahme © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    2026 werden zwei neue Polizeihubschraube der 4-Tonnen Klasse vom Typ Airbus H145 in Dienst gestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Innenministerin Behrens informiert sich an verschiedenen Ständen zu neuen Technologien bei der Polizei © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Polizeipräsident Roger Fladung bei der Vorstellung neuer Technologien der Polizei Niedersachsen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens führt in die neuen Technologien bei der Zentralen Polizeidirektion in Hannover ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Umstieg auf ökologisch nachhaltige Antriebskonzepte bei der Polizei Niedersachsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Anti-Terror Übung

Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario

21. September 2024/in Hannover, Niedersachsen

Groß angelegte Vollübung simuliert komplexes Szenario mit mehreren Anschlägen

HANNOVER (redu). Am Samstag, den 21. September 2024, fand in Niedersachsen eine groß angelegte Übung statt, an der mehrere Polizeibehörden und Rettungskräfte beteiligt waren. Unter der Leitung der Polizeidirektionen Hannover und Lüneburg, unterstützt durch das Landeskriminalamt Niedersachsen, die Zentrale Polizeidirektion und die Feuerwehr Hannover, wurde ein realitätsnahes Anschlagsszenario simuliert. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit und Koordination der Einsatzkräfte unter komplexen Bedingungen zu testen und zu verbessern.

Das Szenario der Übung sah einen bewaffneten Angriff auf eine öffentliche Informationsveranstaltung vor. Mehrere Täter eröffneten das Feuer auf die Besucher, was zu einer Vielzahl von Verletzten und Toten führte. Die Polizeikräfte mussten den Tatort schnell und effektiv absperren, um sowohl die Sicherheit der Zivilbevölkerung als auch der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Diese Absperrmaßnahmen stellten eine besondere Herausforderung dar, da der Zugang für Rettungskräfte und Einsatzmittel gleichzeitig gewährleistet werden musste.

Die Interventionskräfte der Polizei, die unter hohem Zeitdruck und ständiger Bedrohungslage agieren mussten, schalteten einen der Angreifer gezielt aus. Die Lage verschärfte sich, als sich ein zweiter Täter in einem Schulgebäude verschanzte und Geiseln nahm. Die Spezialeinheiten der Polizei standen vor der schwierigen Aufgabe, eine Eskalation zu verhindern und die Geiseln unversehrt zu befreien. Nach langwierigen Verhandlungen mit der Verhandlungsgruppe der Polizei Hannover gelang es, den Täter zur Aufgabe zu bewegen und die Geiseln zu retten.

Zeitgleich liefen intensive Ermittlungen an, um die Hintergründe der simulierten Tat zu klären. Die Ermittler sicherten Beweismaterial und führten Zeugenbefragungen durch, um potenzielle Komplizen oder weitere Täter zu identifizieren. Die Polizeibehörden agierten dabei in enger Abstimmung, um eine schnelle Aufklärung zu ermöglichen.

Auch die Rettungskräfte der Feuerwehr Hannover spielten eine zentrale Rolle in der Übung. Neben der Erstversorgung der zahlreichen Verletzten mussten sie den Transport in umliegende Krankenhäuser organisieren, was eine logistische Herausforderung darstellte. Die enge Zusammenarbeit zwischen den medizinischen Einsatzkräften und der Polizei war entscheidend für die erfolgreiche Durchführung der Rettungsmaßnahmen. Diese Übung war zudem der Abschluss eines Kurses für Leitende Notärzte, bei dem medizinisches Personal aus dem gesamten Bundesgebiet auf den Ernstfall vorbereitet wurde.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Übung war die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Fiktive Medienanfragen wurden während des Einsatzes professionell bearbeitet, um sicherzustellen, dass aktuelle und präzise Informationen an die Bevölkerung weitergegeben werden. Die Pressesprecher der beteiligten Behörden standen dabei im ständigen Austausch mit den operativen Einheiten, um die Lage bestmöglich zu kommunizieren.

Neben dem simulierten Anschlag auf die Informationsveranstaltung kam es in der Übung zu einem zweiten schwerwiegenden Vorfall: Ein Sprengstoffanschlag auf einen Bus im Bereich Celle. Auch dieser Teil des Szenarios forderte die Einsatzkräfte heraus, die den Tatort evakuierten und umfangreiche Ermittlungen einleiteten. Die Polizeidirektion Lüneburg, die für die Region Celle zuständig ist, koordinierte die Fahndung und Ermittlungen, um mögliche Verbindungen zwischen den Vorfällen in Hannover und Celle zu klären. Die Frage, ob weitere Anschläge zu befürchten waren, beschäftigte die Einsatzleitung intensiv.

Schließlich entwickelte sich eine weitere kritische Lage am ÜSTRA-Betriebshof in Hannover. Ein weiterer Täter, ein Komplize des Angriffs auf die Informationsveranstaltung, nahm dort einen Busfahrer als Geisel. Die Polizei riegelte das Gelände weiträumig ab, da der öffentliche Nahverkehr durch den Vorfall gefährdet war. Die Verhandlungsgruppe der Polizei trat auch hier in Kontakt mit dem Geiselnehmer und konnte durch geschickte Verhandlungen die Geisel unversehrt befreien. Der Täter wurde schließlich von den Spezialeinsatzkräften ohne Gewalt festgenommen.

Stimmen zur Übung

Axel Brockmann, Landespolizeipräsident Niedersachsen, lobte die Professionalität und den Einsatzwillen der beteiligten Behörden. Er betonte, wie wichtig es sei, solche realitätsnahen Szenarien zu üben, um auf mögliche Anschläge vorbereitet zu sein: „Die Übung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Einsatzkräfte auf den Ernstfall gut vorbereitet sind. Dennoch müssen wir kontinuierlich an der Optimierung unserer Abläufe arbeiten, um in kritischen Situationen noch besser reagieren zu können.“

Thorsten Massinger, Polizeivizepräsident der Polizeidirektion Hannover und Einsatzleiter der Übung, hob die Komplexität der Szenarien hervor: „Unsere Kräfte wurden durch die verschiedenen Szenarien herausgefordert, und ich bin stolz darauf, wie professionell und einsatzbereit sie agiert haben. Diese Übung zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, aber auch, dass es immer Verbesserungspotenzial gibt.“

Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Rettungskräften und der Polizei: „In kritischen Lagen wie diesen ist eine enge und reibungslose Zusammenarbeit von entscheidender Bedeutung. Unsere bewährten Konzepte konnten erfolgreich angewendet werden, und wir werden die Erkenntnisse aus dieser Übung nutzen, um noch besser auf solche Einsätze vorbereitet zu sein.“

  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 134126
    Spezialeinsatzkommando der Polizei nähert sich dem Bus mit dem Täter. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 135323
    SEK-Beamte versuchen sich dem Bus mit dem Geiselnehmer zu nähern. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197003
    Die Polizei setzte eine Dohnengruppe zur Aufklärung ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197006
    Die Polizei setzte eine Dohnengruppe zur Aufklärung ein. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197018
    Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei dringt in ein Gebäude vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197028
    Polizeikräfte sichern weiträumig das Gelände an der Lavesallee © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Anti-Terror Übung
    Polizeibeamte bringen verletzte Geisel in Sicherheit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197048
    Erstversorgung verletzter Geisel durch Polizeikräfte nach deren Rettung aus dem Gebäude. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197081
    Seelsorger kümmern sich vor Ort um Einsatzkräfte und befreite Geisel. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197089
    Auf dem Schützenplatz Hannover ist ein Bereitstellungsraum für Feuerwehr und Rettungskräfte. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197102
    Die Feuerwehr baute vorsorglichen einen Behandlungsplatz 50 für die Verletzten auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197107
    Die Feuerwehr baute vorsorglichen einen Behandlungsplatz 50 für die Verletzten auf. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197114
    Rettungswagen stehen an der Zufahrt zur Einsatzstelle für den Transport verletzter Geisel bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197127
    Notfallsanitäter versorgen eine befreite Geisel auf einer Verletztenablage. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197131
    Umladen eines Verletzten zum Transport durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197147
    Bei einer zweiten Lage nimmt ein Täter einen Busfahrer in einem Staßenbahndepot der ÜSTRA als Geisel. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197167
    Spezialeinsatzkommando der Polizei nähert sich dem Bus mit dem Täter. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – BGPress 1197188
    Ein Scharfschütze des SEK der Polizei bezieht Position in der Nähe des Tatortes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Großeinsatz in Niedersachsen: Polizei probt Anschlagsszenario – Aufgabe Taeter
    Aufgabe des Geiselnehmers © Polizei
Ehrenamtskarte

Niedersächsische Ehrenamtskarte jetzt digital per App verfügbar

17. September 2024/in Niedersachsen

Digitale Niedersächsische Ehrenamtskarte mit einfacher Verwaltung und Zugang zu Vergünstigungen

HANNOVER (redu). Ehrenamtlich Engagierte in Niedersachsen können ab sofort die Niedersächsische Ehrenamtskarte bequem per App nutzen. Diese ermöglicht die digitale Verwaltung der Karte, das einfache Beantragen oder Verlängern und bietet schnellen Zugriff auf örtliche Vergünstigungen.

Seit September steht in Niedersachsen eine neue App zur Verfügung, die ehrenamtlich Engagierten den Zugang zur Niedersächsischen Ehrenamtskarte deutlich erleichtert. Die App ist kostenlos in den gängigen App-Stores für Android und iOS verfügbar und ermöglicht es, die Ehrenamtskarte digital auf dem Smartphone oder Tablet mitzuführen.

Mit der App können Nutzerinnen und Nutzer die Ehrenamtskarte nicht nur jederzeit vorzeigen, sondern auch unkompliziert beantragen oder verlängern. Zudem bietet die App eine Übersicht über die rund 2.700 Vergünstigungen, die Karteninhaberinnen und -inhaber in Niedersachsen und Bremen in Anspruch nehmen können. Diese umfassen Rabatte im Einzelhandel, ermäßigte Eintrittspreise in Museen oder Schwimmbäder und weitere Vergünstigungen bei teilnehmenden Einrichtungen.

In Niedersachsen engagieren sich viele Menschen freiwillig in Bereichen wie dem Rettungswesen, Sportvereinen, der Flüchtlingshilfe oder dem Umweltschutz. Die Niedersächsische Ehrenamtskarte, die seit 2007 existiert und seit 2010 auch in Bremen gilt, ist eine Form der Anerkennung für dieses Engagement. Aktuell profitieren etwa 29.000 Ehrenamtliche von den angebotenen Vergünstigungen.

Die Voraussetzungen für den Erhalt der Karte sind eine gemeinnützige, unbezahlte Tätigkeit von mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr sowie eine zweijährige Engagementdauer. Die Gültigkeit der Karte beträgt drei Jahre und kann bei Erfüllung der Voraussetzungen verlängert werden.

Die Landesregierung dankt allen ehrenamtlich Engagierten für ihren unermüdlichen Einsatz und hofft, dass die neue App den Zugang zur Ehrenamtskarte weiter vereinfacht.

Weitere Informationen zur Ehrenamtskarte finden sich auf dem FreiwilligenServer des Landes Niedersachsen.

 

 

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