BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Game
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Vermischtes aus Hannover, Deutschland und der Welt. Kurznachrichten, besondere Ereignisse und Meldungen außerhalb der klassischen Rubriken.

ver.di ruft zu Warnstreiks auf – Tarifbaustelle© Bernd Günther

ver.di ruft zu Warnstreiks auf

3. November 2023/in Panorama

Zweite Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder ohne Angebot

POTSDAM (PM). Die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder ist heute (3. November 2023) in Potsdam ohne Ergebnis geblieben.

„Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Runde kein Angebot vorgelegt und alle wesentlichen Forderungen und Erwartungen rundweg abgelehnt. Das betrifft beispielsweise die Themen nach Schaffung von Tarifschutz für studentisch Beschäftigte und einer Regelung für eine Stadtstaatenzulage. Insbesondere aber verweigern sie einen Abschluss in Höhe des TVöD. Das ist ein Affront gegenüber den Beschäftigten, die erwarten, dass ihre Forderungen ernsthaft diskutiert werden. Das haben die Warnstreiks mit mehreren tausend Demonstrantinnen und Demonstranten zu Beginn der zweiten Verhandlungsrunde deutlich gemacht. Die Arbeitgeber verschließen die Augen vor dem massiven Personalmangel im öffentlichen Dienst der Länder, der Belastungssituation der Beschäftigten und der unzureichenden Bezahlung. Wir werden die Warnstreiks deshalb in der Zeit vor der nächsten Runde massiv ausweiten“, betonte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke, am Freitag in Potsdam.

Besonders ärgerlich sei, dass die Arbeitgeber anstelle von ausreichend hohen Gehältern auf den möglichen Bezug von Wohngeld verweisen. „Damit schließen die Länderarbeitgeber für einen Teil ihrer Belegschaften von vornherein auskömmliche Gehälter aus. Das treibt die Beschäftigten auf die Barrikaden“, sagte Werneke.

Gleichzeitig betonte der ver.di-Vorsitzende die berechtigten Erwartungen der Länderbeschäftigten an die laufenden Verhandlungen. Der Unterschied bei der Bezahlung zu Bund und Kommunen betrage im Schnitt mehr als zehn Prozent, in Einzelfällen drohten Gehaltsunterschiede von mehreren hundert Euro, falls es keinen vernünftigen Abschluss gebe. In den Stadtstaaten beträgt die Differenz in den Bereichen, in denen kommunale Aufgaben unter dem Tarifvertrag der Länder durchgeführt werden, mehr als 300 Euro.

Seit dem letzten Tarifabschluss im Herbst 2021 hätten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder Reallohnverluste im zweistelligen Prozentbereich erlitten: „Die Länderbeschäftigten bilden bei der Bezahlung im öffentlichen Dienst das Schlusslicht“, betonte Werneke. Im gesamten öffentlichen Dienst seien zudem bundesweit mehr als 300.000 Stellen unbesetzt. In Hamburg beispielsweise sind 25 Prozent aller vorgesehenen Stellen akut nicht besetzt. Um den öffentlichen Dienst attraktiver zu machen, Beschäftigte zu halten und neue Beschäftigte zu gewinnen, sei eine deutliche und nachhaltige Erhöhung der Gehälter dringend notwendig.

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten und Auszubildende unbefristet übernommen werden.

ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) werden für rund 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder (außer Hessen) geführt. ver.di fordert zudem die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die rund 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie auf rund eine Million Versorgungsempfänger (Angaben ohne Hessen).

Die Verhandlungen werden in der dritten Runde am 7. und 8. Dezember 2023 in Potsdam fortgesetzt.

Bundeskabinett beschließt Änderung des Funkanlagengesetzes – Ladekabel pb

Bundeskabinett beschließt Änderung des Funkanlagengesetzes

28. Oktober 2023/in Panorama

Bis Ende 2024 wird USB-C endlich neuer Standard

BERLIN (PM). Das Bundeskabinett hat am 25.10.2023 der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz eingebrachten Änderung des Funkanlagengesetzes zugestimmt. Mit der Änderung des Funkanlagengesetzes wird die EU-Regulierung des einheitlichen Ladekabels umgesetzt.

Bis Ende 2024 wird USB-C als neuer Standard für Smartphones, Digitalkameras, Kopfhörer, Tablets, tragbare Videospielekonsolen, Tastaturen, E-Reader, Navigationsgeräte, Headsets und tragbare Lautsprecher vorgeschrieben, sofern sie mit einem Kabel aufgeladen werden können. Ab 2026 wird dieser Ladestandard dann auch für Notebooks gelten.

USB-C

Der USB-C wird bis Ende 2024 endlich neuer Standard für Ladegeräte © Pixabay

Bundesminister Habeck: „Dank der EU Einigung aus dem Sommer 2022, die wir jetzt in deutsches Recht umsetzen, ist Schluss mit dem Kabelsalat. Mit der Änderung des Funkanlagengesetzes sind die Tage des Chaos mit unterschiedlichen Ladekabeln für Smartphones, Tablets oder Notebooks gezählt. Das einheitliche EU-Ladekabel macht das Leben für Verbraucherinnen und Verbraucher zukünftig leichter – und deutlich weniger Elektroschrott hilft der Umwelt.“

Mit dem einheitlichen Ladegerät wird für mehr Verbraucherfreundlichkeit gesorgt, indem Ladeschnittstellen und Schnellladetechnologien harmonisiert werden – gleichzeitig entsteht weniger Elektronikabfall. Da bisher pro Jahr durch die verschiedenen Ladegeräte rund 11.000 Tonnen Elektroschrott anfallen. 2020 wurden in der EU von Verbrauchern rund 420 Millionen elektronische Geräte gekauft, und jeder Verbraucher besitzt im Durchschnitt drei Ladegeräte, von denen er zwei regelmäßig benutzt.

Diskussionen um EU-Führerscheinrichtlinie – Fuehrerschein Symbolfoto

Diskussionen um EU-Führerscheinrichtlinie

20. September 2023/in Verkehr, Panorama

ADAC Positionen zum Kommissions-Vorschlag

MÜNCHEN (PM). Anlässlich der Diskussionen über die Neufassung der EU-Führerscheinrichtlinie stellt der ADAC klar: Viele Vorschläge, die derzeit öffentlich werden, resultieren aus Stellungnahmen und Rückmeldungen zum Entwurf der EU-Kommission zur Führerscheinrichtlinie, die seit März 2023 vorliegt.

Sie vermitteln ein Bild von der Breite der Diskussion, beschreiben aber noch nicht eine konkrete Entscheidung. Das gilt beispielsweise für die Einführung eines Stufenführerscheins in der Klasse B mit den Klassen B für leichtere und B+ für schwerere Fahrzeuge sowie für ein mögliches Nachtfahrverbot für Fahranfänger. Die finale Neufassung ist vor 2024 nicht zu erwarten. Grundsätzlich verfolgt die vierte EU-Führerscheinrichtlinie das Ziel, die Verkehrssicherheit in den europäischen Mitgliedstaaten weiter zu verbessern.

Zu den Inhalten des Vorschlags der EU-Kommission hat auch der ADAC – wie folgt – Stellung bezogen.

Fahreignungsprüfungen ab 70: Eine Verpflichtung zu Überprüfung der Fahreignung für bestimmte Altersgruppen lehnt der ADAC ab. Zwar kann es mit zunehmendem Alter zu Leistungseinbußen kommen, dennoch ist das Unfallrisiko älterer Autofahrer nicht außergewöhnlich hoch. Der ADAC befürwortet freiwillige unterstützende Elemente, wie ein Fahr-Fitness-Check, können einen positiven Beitrag zum Erhalt der eigenen Fahrfähigkeiten und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit leisten.

Erweiterung der Gültigkeit von Führerscheinen der Klasse B auf 4,25t mit alternativem Antrieb: Der ADAC fordert für Wohnmobile die generelle Erweiterung der Führerscheinklasse B auf 4,25t zGM – unabhängig von deren Antriebsart. Und dies ohne eine Begrenzung der Regelung auf einen Vorbesitz der Klasse B von zwei Jahren, ehe diese Fahrzeuge gefahren werden dürfen.

Digitaler Führerschein: Mit der 4. Führerscheinrichtlinie soll ein europaweit gültiger digitaler Führerschein (als App auf dem Smartphone) eingeführt werden. Der ADAC begrüßt die Idee auf EU-Ebene, weil sie Erleichterungen für den Bürger mitbringt, der nur noch sein Handy – das er ohnehin immer dabeihat – vorzeigen muss. Es muss jedoch in der Umsetzung geklärt werden, wie Fahrverbote/Fahrerlaubnisentzüge in einer Polizeikontrolle schnell erkannt werden können.

Begleitetes Fahren: Die Rahmenbedingungen für das begleitete Fahren sollen vereinheitlicht und EU-weit anerkannt werden. Fahrten im Rahmen des begleiteten Fahrens über die Landesgrenzen hinweg wären dann möglich. Die Möglichkeit zum Begleiteten Fahren ab 16 Jahren ist jedoch nicht – wie vom ADAC für die Fahrerlaubnis-Klasse B gefordert – in der Richtlinie enthalten. Nach dem Entwurf ist das begleitete Fahren wie bisher erst ab 17 Jahren möglich, da das Mindestalter für den Erhalt der Fahrerlaubnisklasse B bei 17 Jahren festgeschrieben ist.

Euro2024

UEFA EURO 2024: Heimspiel für unsere Sicherheit

19. September 2023/in Panorama

Vorbereitungen laufen für ein sicheres Spiel

BONN (PM) Mit Tatkraft und Teamgeist laufen die Vorbereitungen zur 17. Auflage der UEFA Fußball-Europameisterschaft der Herren 2024. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) engagiert sich für einen sicheren Verlauf des Megaevents.

Am 14. Juni 2024 beginnt die UEFA Fußball-Europameisterschaft der Herren in Deutschland. Das wird ein Heimspiel – nicht nur auf sportlicher Ebene. Das BBK arbeitet mit Partnerinnen und Partnern und vollem Einsatz daran, das Großereignis für alle rundum sicher und sorgenfrei zu gestalten. Bereits 2022 starteten erste Projekte, die der medizinischen Versorgung, der Warnungsinfrastruktur und den Sicherheitsmaßnahmen an den Spielstätten zugutekommen.

BBK-Präsident Ralph Tiesler dazu: „Wir alle freuen uns auf eine erfolgreiche Europameisterschaft 2024. Damit alle das Turnier bedenkenlos genießen können, muss Deutschland auch abseits des Platzes gut aufgestellt sein. Dafür arbeitet das BBK bereits jetzt gemeinsam mit allen Partnern unter Hochdruck. Während die deutsche Nationalmannschaft der Herren sich mit Training am Ball vorbereitet, machen wir im BBK die Medizinischen Task Forces fit für große Lagen, unterstützen Ausrichtungsstätten im Bereich der Warnungsinfrastruktur und trainieren mit unserer Bundesakademie das Zusammenspiel der Einsatzstäbe in den Ausrichterstädten. Bevölkerungsschutz ist wie Fußball ein Mannschaftssport – und unsere Teams werden gut trainiert sein.“

Sicher im und rund ums Spiel

In einer Krisensituation muss schnell reagiert werden. Es gilt die Bevölkerung umgehend zu warnen und zu informieren. Dafür werden alle Spielstätten der UEFA EURO 2024 auf das Bundeswarnsystem zurückgreifen können. Mithilfe des Modularen Warnsystems (MoWaS) können unmittelbar alle Warnmittel und -multiplikatoren ausgelöst werden. Das heißt: Die Warnung wird sofort auf allen Kanälen verschickt. Damit dies auch bei der UEFA EURO 2024 funktioniert, stattet das BBK alle Spielstätten, in denen bisher noch kein Vollsystem einer MoWaS-Station zur Verfügung stand, mit dieser aus. Dafür stellt das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) insgesamt 209.000 Euro zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden zudem die örtlichen Fachkräfte der Gefahrenabwehr in den Prozessen und mit der Technik trainiert.

Bundesakademie trainiert Einsatzstäbe

Die zum BBK gehörende Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) hat bereits 2022 in Vorbereitung auf die UEFA EURO 2024 ein spezielles Fortbildungsangebot entwickelt. Dieses Angebot besteht aus maßgeschneiderten Formaten, die sich an den Bedürfnissen der zehn Ausrichterstädte orientieren. Von Risiko- und Krisenmanagement über Führungs- und Stabslehre bis hin zum Psychosozialen Krisenmanagement können die Ausrichterstädte ihre Einsatzkräfte in unterschiedlichen Bereichen ins Training schicken.

Zuletzt wurde in Frankfurt und Berlin für potenzielle Gefahrenlagen trainiert. 2023 finden noch drei organisationsübergreifende Abschlussübungen in Leipzig, München und Dortmund statt. Zwischen Januar und April 2024 sind weitere fünf Abschlussübungen in Köln, Hamburg, Stuttgart, Gelsenkirchen und Düsseldorf sowie eine Stabsrahmenübung für das International Police Coordination Center (IPCC) in Vorbereitung. Für die Verantwortlichen der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) aus den Spielstätten plant das BBK außerdem im November einen städteübergreifenden Vorbereitungsworkshop. In diesem sollen die Sicherheitskonzepte der UEFA EURO 2024 erklärt werden und daraus Maßnahmen und Schnittstellen für PSNV-Einsatzkonzepte vor Ort erarbeitet werden.

Bis einschließlich 2024 sind mindestens 73 Veranstaltungen vorgesehen, bei denen sich die vor Ort handelnden Personen sowie die Entscheidungstragenden im Bereich der nichtpolizeilichen und polizeilichen Gefahrenabwehr auf die Herausforderungen der UEFA EURO 2024 vorbereiten können. Erkenntnisse aus der FIFA WM 2006 sind in die Planung und Umsetzung der Kurse eingeflossen. Das Angebot zielt darauf ab, sichere Entscheidungsfindung in Gruppen unter Stress in besonderen Bevölkerungsschutzlagen zu trainieren und dabei auch die Schnittstellen zu anderen Akteuren zu beleuchten.

Mit „EUROMED“ gut vorbereitet

Um auch medizinisch auf alle Lagen vorbereitet zu sein, hält der Bund deutschlandweit 61 Medizinische Task Forces (MTF) zur sanitätsdienstlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten vor. Eigentlich für die Zivile Verteidigung vorgesehen, können sie auch während der UEFA EURO 2024 zum Einsatz kommen. Je MTF stellen die Bundesländer hierzu 138 Einsatzkräfte bereit, die spezialisiert sind auf Situationen, in denen viele Verletzte gleichzeitig versorgt werden müssen. Dabei könnte die MTF bei Bedarf auch auf das Sanitätsmaterial des Bundes zugreifen. Von der Alarmierung einer MTF bis zur Behandlung von Verletzten müssen die Einsatzabläufe trainiert werden. Für das Projekt „EUROMED“ hat das BMI insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Unter Federführung des BBK haben Bund und Länder gemeinsam unterschiedliche Übungen entwickelt, in denen Helferinnen und Helfer sich auf verschiedenste Szenarien vorbereiten. Von der Alarmierung einer MTF bis hin zur Behandlung von Verletzen deckt das Training auch hier alle Bereiche ab. In einer organisationsübergreifenden Einsatzübung im Frühjahr 2024 wird das Training dann einem Härtetest unterzogen. Das Szenario: Die sanitätsdienstliche Versorgung von mindestens 150 verletzten Personen im Zusammenspiel von mindestens zwei MTF-Einheiten.

Die Übungen stärken nicht nur die ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte in ihrer Handlungsfähigkeit, sondern kommen auch der bundes- und länderübergreifenden Zusammenarbeit zugute.

Zusammen für die Mannschaft

Zu den Vorbereitungen abseits des Platzes gehört auch ein reger Austausch zwischen dem BBK und anderen involvierten Organisationen, wie etwa dem International Police Coordination Center, Hilfsorganisationen und Berufsfeuerwehren. Gemeinsam stellen alle mehr als nur eine starke Mannschaft für die UEFA Fußball-Europameisterschaft 2024.

ZDF offline

ZDF ist offline!

14. September 2023/in Panorama

Massive Störung im Online-Bereich des öffentlich-rechtlichen Senders

MAINZ (red). Vermutlich sind heute bei Bauarbeiten in Mainz eine wichtige Hauptleitung für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) gekappt worden. Seitdem sind alle Webseiten des Senders offline.

Auch die Mediathek und die Presse-Seiten des ZDF sind komplett betroffen. Der Fernsehempfang des Senders ist teilweise gestört. Die Webseiten zeigen lediglich eine Fehlermeldung an. Zurzeit häufen sich die Zahl der Störungsmeldungen.

Laut ZDF ist die Mediathek weitgehend lahmgelegt worden. Das die Probleme durch Bauarbeiten ausgelöst wurden, ist inzwischen bestätigt. Mindestens eine der Hauptleitungen sei betroffen.

Für die Redaktionen ist eine direkte Onlineanbindung unabdingbar. Im Moment wird über Mobilfunkleitungen versucht, die Redaktionsarbeit durchzuführen. Das führt aber zu erheblichen Einschränkungen.

Wie lange die Ausfälle andauern, ist nicht absehbar. Laut dem Internetprovider arbeite man aber mit Hochdruck an einer Lösung.

Zumindest die Hauptseite www.zdf.de scheint seit kurzer Zeit wieder erreichbar zu sein.

Warntag© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bundesweiter Warntag am 14. September

6. September 2023/in Panorama

Gemeinsame Aktion von Bund, Ländern und Kommunen zur Warnung der Bevölkerung

BONN (PM). Der Bundesweite Warntag findet in diesem Jahr am 14. September statt. Dabei werden viele Warnkanäle erprobt, mit denen die Menschen in Deutschland vor Gefahren gewarnt werden. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem Radio und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA, Stadtinformationstafeln, Sirenen, Lautsprecherwagen, Infosysteme der Deutschen Bahn und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast.

Wie läuft der bundesweite Warntag ab?

Gegen 11:00 Uhr löst das BBK die Probewarnung über das sogenannte Modulare Warnsystem aus. Mit diesem System sind sehr viele Warnkanäle verknüpft, u.a. die Warn-App NINA. Gleichzeitig lösen die teilnehmenden Länder und Kommunen ihre lokalen Warnmittel wie zum Beispiel Sirenen aus. Gegen 11:45 Uhr erfolgt für die meisten Warnmittel die Entwarnung der Probewarnung.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag

Warnsystem steht für reale Lagen zur Verfügung

Das Warnsystem ist auch während der bundesweiten Probewarnung am 14. September jederzeit einsatzbereit. Bei Bedarf können die zuständigen Behörden wie gewohnt die Menschen über das Modulare Warnsystem und seine Kanäle erreichen und vor realen Gefahren warnen.

Cell Broadcast – Warnung direkt auf‘s Handy

Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst. Er ermöglicht seit Februar 2023 das Versenden von Warnnachrichten direkt auf mobile Endgeräte. Damit erweitert dieser Dienst den Mix aus verschiedenen Warnmitteln in Deutschland. Der Dienst funktioniert ohne App.

Bundesweiter Warntag am 14. September – Vorbereitung Handy Cell Broadcast

Vorbereitung Handys für Cell-Broadcast Warnungen © BG-PRESS.de

Voraussetzungen für Cell Broadcast

Damit Sie die Nachricht erhalten, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:

  • Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellen Updates Ihres Betriebssystems installiert haben.
  • Damit Sie die Probewarnung empfangen können, muss Ihr Handy eingeschaltet und darf nicht im Flugmodus sein.

Ältere Geräte können Cell-Broadcast-Nachrichten zum Teil nicht empfangen. Auf der BBK-Website finden Sie Informationen der Mobilfunknetzbetreiber und Endgerätehersteller zu den Einstellungsmöglichkeiten sowie eine Liste mit empfangsfähigen Geräten: www.bbk.bund.de/cellbroadcast

Inhalte der Cell-Broadcast-Warnung

Cell-Broadcast-Nachrichten enthalten aus technischen Gründen nur wenig Text. Sie benennen die Art der Gefahr und die wichtigste Handlungsempfehlung. Nähere Informationen erhalten Sie über den in der Warnmeldung eingebundenen Link auf die BBK-Warnungsseite www.warnung.bund.de. Über Cell Broadcast werden aktuell keine Entwarnungen versendet.
Hinweis: Nach Erhalt einer Warnmeldung können Sie diese vorübergehend in der Mitteilungszentrale Ihres Endgeräts ansehen.

Umfrage zum bundesweiten Warntag 2023

Umfrage startet am 14. September gegen 11 Uhr

Am bundesweiten Warntag 2023 wird die technische Infrastruktur der Warnung in Deutschland mittels einer Probewarnung überprüft. Über eine öffentliche Online-Umfrage haben Sie dabei die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit der Probewarnung zu teilen. Hier wird beispielsweise erhoben, ob Sie die Probewarnung über den neuen Mobilfunkdienst Cell Broadcast empfangen, im Radio oder über einen anderen Kanal gehört haben. Die Umfrage startet am 14. September gegen 11 Uhr. Sie endet am 21. September um Mitternacht.

Wie können Sie an der Umfrage teilnehmen?

Über die Webseite www.warntag-umfrage.de können Sie online an der Umfrage teilnehmen. Die Beiträge bleiben dabei anonym: Weder bei der Erfassung noch der Auswertung sind Rückschlüsse auf die Teilnehmenden möglich. Durch die Umfrage haben Sie die Möglichkeit, die Warnabläufe in Deutschland per Feedback aktiv mitzugestalten und zu verbessern.

Was passiert mit den Daten der Umfrage?

Die Umfragedaten und die technische Analyse werden wissenschaftlich ausgewertet und in einem Bericht zusammengestellt. Die Auswertung ist für das Frühjahr 2024 geplant, wird auf der BBK-Webseite veröffentlicht und dient als Basis für die Vorbereitungen zum nächsten Warntag am 12. September 2024.

BBK Ehrenamtskampagne

BBK-Ehrenamtskampagne startet Community Wall

20. Juli 2023/in Panorama

Einzigartige Plattform zeigt die Vielseitigkeit des Ehrenamts

BONN (PM). Schminken, tauchen, zuhören oder transportieren: Im Zivil- und Katastrophenschutz sind ganz unterschiedliche Fähigkeiten gefragt – getreu dem Kampagnenmotto “Egal was du kannst, du kannst helfen.” Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat im Zuge der Ehrenamtskampagne „Mit dir für uns alle“ eine spannende Neuerung gestartet: die Community Wall.

Die Community Wall ist eine einzigartige Plattform, auf der Bürgerinnen und Bürger, Engagierte und Interessierte ihre individuellen Fähigkeiten präsentieren können. Das BBK richtet die Frage an alle Menschen in Deutschland: “Und was kannst du?”.

Community Wall zeigt Vielfalt im Bevölkerungsschutz

Egal, ob man bereits ein Ehrenamt ausübt oder sich erst dafür interessiert: auf der Community Wall hat jede und jeder die Möglichkeit, seine Fähigkeiten einzutragen. Kochen, Zeichnen, Organisieren oder jede andere Fähigkeit kann gewinnbringend eingesetzt werden. Die Community Wall sammelt somit die Vielfalt der Fähigkeiten, die im Zivil- und Katastrophenschutz benötigt werden.

Die Ergebnisse werden mithilfe einer Word Cloud visuell präsentiert, um ein Abbild unserer vielfältigen Gesellschaft, ihrer Fähigkeiten und Möglichkeiten des Engagements zu schaffen. Die Community Wall ist ein weiterer wichtiger Baustein der BBK-Ehrenamtskampagne “Mit dir für uns alle”, die seit 2019 das breite Spektrum des Ehrenamts im Zivil- und Katastrophenschutz zeigt.

Neue Formate portraitieren Engagement

Auf der Kampagnenwebseite www.mit-dir-fuer-uns-alle.de wird zudem die Arbeit einzelner Ehrenamtlicher in verschiedenen Formaten wie Follow-Me-Around Videos, Podcasts und einem neu angelegten Magazin porträtiert. Interessierte können sich unmittelbar darüber informieren, wo und wie sie sich gewinnbringend für das Gemeinwohl einsetzen können. Verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe , Einsätze und die Aufgaben von Funktionstragenden sowie alle Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes werden vorgestellt.

Community Wall zeigt, was Menschen für ein Ehrenamt motiviert

Das BBK freut sich auch auf die Statements derjenigen, die bereits ein Ehrenamt ausüben. Unter der Frage “Was bedeutet das Ehrenamt für dich?” können Ehrenamtliche ihre persönliche Motivation zur Ausübung eines Ehrenamtes teilen. Ebenso wird deutlich, wie das Ehrenamt die Menschen prägt und was es ihnen zurückgibt. Dadurch entsteht ein tieferer Einblick in die Bedeutung und Wirkung des ehrenamtlichen Engagements.

Die Angabe des Wohnortes zeigt zudem, dass überall in Deutschland Hilfe geleistet werden kann und Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes zu finden sind. Das ehrenamtliche Engagement erstreckt sich über Ländergrenzen hinweg und verbindet die Helfer und Helferinnen zu einer starken Gemeinschaft.

Die Community Wall bleibt ein permanenter Bestandteil der Kampagnenwebsite “Mit dir für uns alle”. Damit haben Interessierte sowohl jetzt als auch in Zukunft die Möglichkeit, sich für ein Ehrenamt inspirieren zu lassen. Die BBK-Ehrenamtskampagne stärkt deutschlandweit die Erkenntnis: “Egal was du kannst, du kannst helfen.”

„Verrat uns, was Du kannst!“

Werden Sie Teil der Community und machen Sie mit! Besuchen Sie die Community Wall unter https://mit-dir-fuer-uns-alle.de/communitywall/

Digitale Teilhabe

DRK: Digitale Teilhabe für Alle

21. Juni 2023/in Panorama

Gemeinwohlorientierte Digitalisierung in unserer Gesellschaft ermöglichen

BERLIN (PM). Digitale Teilhabe ist eine Voraussetzung für soziale und gesellschaftliche Beteiligung. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt, auch für alle Menschen gleichermaßen nutzbar zu machen.

„Der digitale Wandel kann nur gemeinsam gestaltet werden”, sagt die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt. „Digitale Teilhabe muss dringend gefördert werden – nur so lässt sich eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung in unserer Gesellschaft ermöglichen.“

Digitale Technologien prägen zunehmend unseren Alltag, ob im Beruf, in der Bildung, im ehrenamtlichen Engagement oder in der Freizeit. Jedoch profitieren bislang nicht alle Menschen gleichermaßen von den positiven Seiten der Digitalisierung. Für manche Menschen sind die Zugangshürden beispielsweise aufgrund des Alters oder einer Behinderung sehr groß. Aber auch Menschen, die in Armut leben, sind besonders betroffen. Ohne Zugang zu digitalen Technologien und digitalen Kompetenzen ist es heutzutage schwer, an Informationen zu Angeboten der Gesundheits- und Pflegeversorgung zu gelangen, digitale Verwaltungsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen oder soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.

„Digitalisierungsprozesse dürfen nicht die gesellschaftliche Teilhabe einzelner Gruppen erschweren, sondern müssen zu mehr Partizipationsmöglichkeiten für alle führen,“ so Hasselfeldt. „Der Ungleichheit und Ausgrenzung im Digitalen muss durch die Bereitstellung niedrigschwelliger, qualitätsgesicherter digitaler Angebote begegnet werden.“

Als einer der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege und mit zahlreichen Einrichtungen im sozialen Bereich sieht das DRK die Chancen der digitalen Teilhabe sowie die Risiken der digitalen Spaltung in der täglichen Arbeit.

Beispielsweise Menschen, die in Armut leben, sind von digitaler Ungleichheit besonders betroffen, da ihnen oft die finanziellen Mittel für eine technische Grundausstattung als auch die Möglichkeiten zum Aufbau und zur Weiterentwicklung von digitalen Kompetenzen fehlen. Ein weiteres Beispiel findet sich im Bereich Seniorenarbeit: Digitale Technologien können das Leben älterer Menschen bereichern, im Notfall schützen und dazu beitragen, Einsamkeit zu vermeiden. Dazu müssen allerdings die technische Ausstattung und die Heranführung an diese vorhanden sein.

Das DRK fordert daher die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel für die digitale Teilhabe von vulnerablen Gruppen und zur Ausstattung der Sozial- und Gesundheitseinrichtungen mit digitaler Infrastruktur. Der Handlungsbedarf wird im Zuge der Ausweitung der digitalen Verwaltungsleistungen umso dringlicher. So müssen beispielsweise die Mittel zur „Nachrichtenübermittlung“ im Bürgergeld deutlich angehoben werden und eine Einmalzahlung zur Anschaffung von Geräten wird benötigt. Ebenso brauchen gemeinnützig organisierte Einrichtungen wegen des erweiterten digitalen Aufgabenspektrums dringend zusätzliche Ressourcen und Mittel. Zusätzlich benötigt es eine umfassende Offensive zur Stärkung von digitalen Kompetenzen.
Auch muss trotz aller Chancen der Digitalisierung künftig weiterhin eine Wahlmöglichkeit gegeben sein und auch nicht-digitale Teilhabe ermöglicht werden. Die nicht-digitale Inanspruchnahme von Verwaltungsleistungen muss gesetzlich festgehalten werden.

Warntag© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Warntag 2022 sehr erfolgreich!

14. Juni 2023/in Panorama

Zusammenspiel der einzelnen Warnsysteme hat gut funktioniert

BONN (PM). Die Auswertung der Bevölkerungsbefragung des bundesweiten Warntages 2022 liegt vor. Über 90% der Bevölkerung wurden gewarnt.

BBK-Präsident Ralph Tiesler: „Der Warntag war ein großer Erfolg! Das Zusammenspiel der einzelnen Systeme hat sehr gut funktioniert, auch Cell Broadcast. Und die Menschen sind auf das wichtige Thema Warnung aufmerksam geworden. Die Resonanz bei der Umfrage war überwältigend, und wir nutzen die Erkenntnisse, um die Warnung in Deutschland noch weiter zu stärken.“

90% der Bevölkerung wurden durch mindestens ein Warnmittel erreicht. Neu dabei: Cell Broadcast wurde erstmals erfolgreich erprobt und erreichte bei seinem ersten Einsatz immerhin schon über die Hälfte aller Befragten.

Ein Ziel des bundesweiten Warntages 2022 war es, die Warnmittel in der Bevölkerung bekannter zu machen. Über 93% der Teilnehmenden hatten bereits vor dem Warntag davon gehört. Das zeigt die Auswertung des von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten ISF-Projektes „Warnung der Bevölkerung“.

Die große Beteiligung an der Umfrage ist ein enormer Erfolg und zeigt die Relevanz und das Interesse innerhalb der Bevölkerung. Über 833.000 Personen nahmen an der Befragung teil. Ungefähr zwei Drittel begrüßten die Durchführung des bundesweiten Warntages. Über 3/4 der Befragten fühlten sich am Warntag gut (38,9%) bis sehr gut (36,5%) informiert.

Bei 1,2 Millionen von 14,2 Millionen Handynutzerinnen und -nutzern zeigte die NINA-Warn-App jedoch keine Warnung an, da die Handynutzerinnen und -nutzer keinen Standort in ihren Handyeinstellungen aktiviert hatten. Zur eigenen Sicherheit sollten alle Handynutzerinnen und -nutzer die Einstellungen der NINA-Warn-App überprüfen, um für ihre Warnungen erreichbar zu sein.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wird auch in Zukunft dafür Sorge tragen, dass allen warnenden Behörden ein Warnsystem zur Verfügung steht, mit dem möglichst viele Menschen erreicht werden können. Die Ergebnisse fließen direkt in die weitere Optimierung des Warnmixes ein. Der nächste bundesweite Warntag findet am Donnerstag, den 14. September 2023 statt.

Details der Auswertung

Kein Unterschied zwischen Stadt und Land

Insgesamt konnten neun von zehn der Befragten durch mindestens ein Warnmittel erreicht werden. Die meisten Warnungen wurden pünktlich um 11 Uhr wahrgenommen. Im Durchschnitt haben die Teilnehmenden sogar zwei Warnmittel registriert.

Dass der Standort keinen signifikanten Einfluss auf die Wahrnehmung einer Probewarnung hatte und die Teilnehmenden gleich gut an den unterschiedlichen Standorten gewarnt wurden, spricht für eine effektive und gut funktionierende Warninfrastruktur. Deutschland setzt auf einen breiten Warnmix an unterschiedlichen Warnmitteln, um im Fall einer Gefahr möglichst viele Menschen zu erreichen.

Erfolgreiche Probewarnung mittels Cell Broadcast

Auffallend positiv verlief die Probewarnung über den neuen Warnkanal Cell Broadcast. Die Implementierung des neuen Kanals ist in der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen worden: Bei der Befragung zur Sinnhaftigkeit der Warnmittel stechen Cell Broadcast, Warn-Apps und Sirenen positiv hervor. Ungefähr drei Viertel der Teilnehmenden halten die Warnung über das Mobilfunkgerät mittels Cell Broadcast (84,1%) oder Warn-Apps (72,7%) für sehr sinnvoll. Faktoren, wie Hersteller oder Anbieter des Mobilfunknetzes sowie die Frage, wo sich die Person während der Probewarnung aufhielt, spielen hingegen eine vergleichsweise geringe Rolle.

Einstellung der Mobiltelefone besonders relevant

Eine Auswertung hat zudem ergeben, dass von den 14,2 Millionen Menschen, die die Warn-App NINA auf ihrem Smartphone installiert haben, aktuell etwa 1,2 Millionen keinen Ort aktiviert hatten und daher bisher keine Warnungen auf ihren Geräten empfangen konnten. Künftig werden diese nicht mehr als NINA-Nutzerinnen und -Nutzer gewertet, um die Validität der Reichweitenmessungen sowie die Nutzerfreundlichkeit der Warn-App NINA zu steigern.

Mit dieser Datenbereinigung wird die offizielle NINA-Nutzerzahl von gegenwärtig 14,2 Millionen auf 13 Millionen aktive Nutzerinnen und Nutzer korrigiert. Anschließend werden nur noch diejenigen statistisch erfasst, die einen Ort und/oder den „aktuellen Standort“ aktiviert haben, und damit eine Warnung über NINA tatsächlich erhalten können.

Alle Handynutzerinnen und -nutzer sollten diese Einstellungen bei der NINA-Warn-App überprüfen und zudem Informationen der Handyhersteller zu den gerätespezifischen Einstellungen und Betriebssystemen einholen, damit das Handy Cell Broadcast empfangen kann.

Die Erhebung zeigt insgesamt, dass der Warntag 2022 erfolgreich verlief. Das entspricht auch der Einschätzung von BBK, Ländern und Warnmultiplikatoren. Probleme aus 2020 konnten behoben und zudem ein neuer Warnkanal erfolgreich erprobt werden. Cell Broadcast ist seit dem 23. Februar 2023 im Wirkbetrieb.

Die Ergebnisse der Erhebung fließen direkt in die Stärkung des Warnmixes.

Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)© Bernd Günther

Geburtsstunde für flächendeckende Psychosoziale Notfallversorgung

2. Juni 2023/in Panorama

­ICE-Unglück in Eschede war Start für heutige Psychosoziale Notfallvorsorge (PSNV)

BERLIN (PM). Vor 25 Jahren verunglückte der ICE „Wilhelm Conrad Röntgen“ im niedersächsischen Eschede. 101 Menschen kamen ums Leben, 70 wurden schwer verletzt. „Die Menschen, die zum Helfen gekommen waren, wurden mit unvorstellbaren Bildern konfrontiert“, erinnert Dr. Frank Kämmer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), anlässlich der morgigen Gedenkfeier vor Ort.

„Dieser Einsatz hatte eine Dimension, die für die Angehörigen von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Hilfsorganisationen nur schwer zu bewältigen war und ist“, berichtet Kämmer. Er ist selbst in Niedersachsen in der Feuerwehr aktiv und im persönlichen Austausch mit Feuerwehrmitgliedern, die bis heute mit der Verarbeitung der Eindrücke beschäftigt sind.

Unter großen psychischen wie physischen Belastungen und hohem Einsatz retteten die Einsatzkräfte Menschenleben. Für viele Opfer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Das Zugunglück von Eschede war das erste große Unglück in Deutschland, bei dem anschließend systematisch und in großem Umfang Einsatznachsorge betrieben wurden. Durch diesen Einsatz wurde einer breiten Öffentlichkeit bekannt, dass auch Einsatzkräfte durch ihren Dienst traumatisiert werden können.

Der bislang schwerste Eisenbahnunfall eines Hochgeschwindigkeitszuges wurde so auch zur Geburtsstunde der flächendeckenden Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) und führte in Folge zur Gründung der DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“. „Mit Unterstützung der Daimler AG stärkt die Stiftung seither die PSNV-Arbeit auf Bundesebene mit Schulungsmaterial und Projektförderungen“, berichtet DFV-Präsident und Stiftungsvorsitzender Karl-Heinz Banse, der ebenfalls aus Niedersachsen stammt. Orientiert an den Prinzipien einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ und auch zur Qualitätssicherung im Bereich der Psychosozialen Einsatzvorbereitung und Nachsorge wurde als besondere Aufgabe die bundesweite Koordination und Vernetzung von Aktivitäten erkannt. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Förderung von geeigneten Wiederherstellungs- und Erholungsmaßnahmen. Regelmäßig findet in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ein Symposium als bundesweite Fortbildungsveranstaltung statt.

Seite 9 von 22«‹7891011›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Dachstuhlbrand in Redderse: Wohnhaus nicht mehr bewohnbar 25. September 2026
  • Feuerwehreinsatz Sievershausen: Gartenschuppen brennt – eine Person verletzt 25. September 2026
  • Gasleitung beschädigt: Lkw brennt unter B6-Brücke in Neustadt 23. September 2026
  • Warnstreik bei regiobus: Zahlreiche Buslinien fallen am Freitag aus 23. September 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930  
« Aug.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Eigener RSS-Nachrichten Feeder

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN