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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Stephan Weil© Bernd Günther

Grundrechte im Fokus: Niedersachsen zeichnet kreative Beiträge von Kindern und Jugendlichen aus

12. Juni 2024/in Niedersachsen

Über 400 kreative Beiträge aus 250 Einrichtungen zum Thema Grundrechte

HANNOVER (redu). Anlässlich des 75. Geburtstages des Grundgesetzes beteiligten sich Kinder und Jugendliche aus ganz Niedersachsen mit über 400 Beiträgen an einem Kreativwettbewerb. Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusministerin Julia Willie Hamburg zeichneten heute die Preisträger im Schauspielhaus Hannover aus.

Mit großer Resonanz beteiligten sich Kinder und Jugendliche aus fast 250 Kindertageseinrichtungen und Schulen in Niedersachsen an dem Kreativwettbewerb „Meine Rechte, deine Rechte, unsere Rechte – Was haben die Grundrechte mit mir zu tun?“. Anlässlich des 75. Geburtstages des Grundgesetzes reichten sie vom 12. Februar bis 13. Mai 2024 über 400 Beiträge ein.

Ministerpräsident Stephan Weil und Kultusministerin Julia Willie Hamburg ehrten die Preisträger am heutigen Mittwoch im Schauspielhaus Hannover. Stephan Weil zeigte sich beeindruckt von der hohen Beteiligung: „Die Vielfalt und Kreativität der eingereichten Beiträge sind wirklich beachtlich – vielen Dank dafür, das ist gelebte Demokratie!“

Ausgezeichnet wurden besonders originelle und eindrucksvolle Beiträge, die kreativ mit den Grundrechten umgehen. Materialien wie Pappe, Papier, Metall und Stein kamen zum Einsatz, es wurden Lieder und Gedichte geschrieben, Filme gedreht und Spiele entwickelt.

Die Alterskategorien umfassten Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Sekundarstufe I sowie Sekundarstufe II/BBS. Die besten Beiträge erhielten Preisgelder zwischen 200 und 2.000 Euro. Ein Ehrenpreis von 1.000 Euro wurde ebenfalls vergeben.

In der Kategorie Kindertagesstätten nahmen 34 Einrichtungen teil und reichten 64 Beiträge ein. Die Kita Dollern gewann den ersten Platz mit einem Grundrechte-Song. Der zweite Platz ging an die Integrative DRK-Kita Hedemünden in Hann. Münden, der dritte an die Kita St. Marien in Emsbüren.

In der Alterskategorie Grundschulen beteiligten sich 60 Schulen mit 65 Beiträgen. Den ersten Platz belegte die Erna-de-Vries-Schule in Lathen mit einem Theaterstück. Die Grundschule Kirchweyhe in Weyhe wurde Zweite, den dritten Platz teilen sich die Grundschule Grasdorf in Laatzen und die Stadtschule in Rotenburg an der Wümme.

In der Kategorie Sekundarstufe I gewann Linus Bockskopf vom Gymnasium Oedeme in Lüneburg mit einem Kurzfilm. Den dritten Platz teilen sich das Martino-Katharineum Gymnasium Braunschweig und die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar. Insgesamt wurden 162 Beiträge aus 94 Schulen eingereicht.

In der Kategorie Sekundarstufe II/BBS wurden 121 Beiträge von 52 Schulen eingereicht. Der erste Platz ging an Tobias Göhring und Szymon Wyszynski vom Georg-Büchner-Gymnasium Seelze für eine Stahlskulptur. Der zweite Platz wurde an die Kooperative Gesamtschule Wiesmoor vergeben, der dritte an die BBS Buchholz in der Nordheide.

Zusätzlich nahmen sechs Förderschulen am Wettbewerb teil. Die Montessori-Schule Osnabrück erhielt den Ehrenpreis für ihre „Gebärde der Woche“ zum Grundgesetz.

Kultusministerin Julia Willie Hamburg lobte die Vielfalt der Beiträge: „Die eingereichten Beiträge zeigen, wie lebendig und bedeutsam die Werte unseres Grundgesetzes sind. Demokratie muss gelernt, geschützt und gestärkt werden.“

Häusliche Gewalt© Bernd Günther

Niedersachsen stärkt Prävention gegen häusliche Gewalt: Experten tauschen sich aus

6. Juni 2024/in Niedersachsen

Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt alarmierende Zahlen: LKA-Symposium setzt Zeichen für Veränderung

HANNOVER (redu). Häusliche Gewalt bleibt ein gravierendes Problem in Niedersachsen. Auf dem 15. LKA-Symposium in Hannover diskutierten heute rund 120 Experten über Präventionsmaßnahmen und den Schutz von Frauen.

In Niedersachsen erleben täglich 48 Frauen häusliche Gewalt, wie die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2023 belegt. Diese erschreckende Zahl verdeutlicht, dass das eigene Zuhause für viele Frauen der gefährlichste Ort ist. Um Lösungen und Präventionsstrategien zu erarbeiten, fand heute das 15. LKA-Symposium „Gewalt gegen Frauen – Schutz durch Prävention in Niedersachsen“ im Alten Rathaus in Hannover statt. Rund 120 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen nahmen daran teil.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, eröffnete die Veranstaltung mit einem klaren Statement: „Gewalt hat in unserer Gesellschaft rein gar nichts zu suchen! Die Bekämpfung von Gewalt ist eines der ganz zentralen Anliegen unserer Sicherheitsbehörden.“ Sie betonte, dass häusliche Gewalt ein gesamtgesellschaftliches Problem sei und keine Privatsache. Es sei wichtig, aufmerksam zu sein und Hilfsbereitschaft zu zeigen.

Prof. Dr. Monika Schröttle vom Institut für empirische Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass Frauen am häufigsten mit Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld über erlebte Gewalt sprechen. Gewalt könne in verschiedenen, oft schwer erkennbaren Formen auftreten. Dr. Susanne Kaiser, Journalistin und Beraterin, ergänzte, dass digitale Umgebungen, psychologische Manipulationen und emotionaler Missbrauch ebenfalls Formen der Gewalt darstellen, die weniger sichtbar, aber genauso verheerend sind.

LKA-Präsident Friedo de Vries hob hervor, dass Gewalt in Partnerschaften eine Straftat sei und keine Privatsache: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Opfer von häuslicher Gewalt wissen, dass sie nicht allein sind und Unterstützung und Hilfe verfügbar sind.“ Die wissenschaftliche Herangehensweise des Symposiums ermögliche eine umfassende Betrachtung der häuslichen Gewalt und die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen.

Regierungsoberrat Tim Juraske vom LKA Niedersachsen ging in seinem Vortrag auf Femizide ein. Er verwies auf Spanien, wo ein 2005 eingeführtes Gesetz signifikante Verbesserungen im Opferschutz und der Prävention bewirkte.

Parallel zum Symposium wurde die Wanderausstellung „HerzSchlag – wenn aus Liebe Gewalt wird“ vorgestellt, für die Ministerin Behrens die Schirmherrschaft übernommen hat. Diese Ausstellung zeigt die verschiedenen Formen und Folgen von Partnerschaftsgewalt und bietet auch interaktive Informationsangebote online an.

Das LKA-Symposium ist der Höhepunkt der „Woche gegen häusliche Gewalt“ des LKA Niedersachsen, die auf Social-Media-Plattformen sensibilisieren soll. Die Kampagne endet morgen.

Cyberpolizei

Niedersachsen veröffentlicht „Lagebild Cybercrime und Kinderpornografie 2023“

3. Juni 2024/in Niedersachsen

Zunahme von Cyberangriffen und Kinderpornografie führt zu verstärkten Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen

HANNOVER (redu). Die niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, und Landespolizeipräsident Axel Brockmann haben das „Lagebild Cybercrime und Kinderpornografie 2023“ vorgestellt. Die Zahlen zeigen einen Anstieg der Fälle und verdeutlichen die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität und Kinderpornografie in Niedersachsen.

Die niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, hat am 3. Juni 2024 gemeinsam mit Landespolizeipräsident Axel Brockmann das „Lagebild Cybercrime und Kinderpornografie 2023“ für Niedersachsen vorgestellt. Ein Ermittler aus der Polizeidirektion Göttingen bot zudem Einblicke in ein internationales Ermittlungsverfahren gegen eine weltweit agierende Ransomware-Gruppierung.

Cybercrime

Cybercrime hat sich zu einem komplexen kriminellen Wirtschaftszweig entwickelt, der sowohl Privatpersonen als auch Wirtschaftsunternehmen und staatliche Institutionen, insbesondere deren kritische Infrastrukturen, bedroht. Die Fallzahlen und Schadenssummen steigen kontinuierlich. Eine aktuelle Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA) zeigt, dass nur rund ein Viertel aller computerbezogenen Straftaten überhaupt angezeigt wird. Trotzdem registrierte die Polizei in Niedersachsen im Jahr 2023 insgesamt 13.218 Cybercrime-Fälle, im Vergleich zu 12.197 Fällen im Jahr 2022. Dies entspricht einem Anstieg von rund 40 Prozent über fünf Jahre. Es wurden 3.422 Tatverdächtige ermittelt, verglichen mit 3.226 im Vorjahr.

Besonders betroffen waren der Versicherungsbereich, das Gesundheitswesen, der Luftfahrt- und Lebensmittelsektor sowie der Verkehrsbereich. Im Jahr 2023 wurden 81 Ransomware-Angriffe (2022: 104) und 15 DDOS-Angriffe (2022: 15) auf verschiedene Institutionen registriert. Diese Attacken führten zu internen Störungen der Unternehmensprozesse und erhöhtem Arbeitsaufkommen, jedoch konnten die betroffenen kritischen Infrastrukturen jederzeit aufrechterhalten werden.

Ministerin Behrens erklärte dazu: „Wir leben in einer Zeit, in der das Internet und die digitalen Technologien unseren Alltag maßgeblich beeinflussen. Kriminelle, die im und über das Netz agieren, nutzen diese Mittel für ihre Zwecke und bedrohen neben Privatpersonen und Unternehmen zunehmend auch staatliche Institutionen und deren sensible Infrastrukturen.“

Im Kampf gegen Cybercrime und Kinderpornografie wird die erforderliche Ausstattung und das notwendige Personal kontinuierlich gestärkt. Rund 600 Personen sind mittlerweile in spezialisierten Dienststellen innerhalb Niedersachsens mit den Ermittlungen betraut. Jede Polizeidirektion und das LKA verfügen über ein Fachkommissariat Cybercrime mit behördenweiter Zuständigkeit für herausragende Cybercrime-Fälle.

In Zeiten zunehmender Vernetzung gilt es, auch die Resilienz der Wirtschaft gegen steigende Gefahren aus dem Cyberraum weiter auszubauen. Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) im Landeskriminalamt Niedersachsen veranstaltet seit letztem Jahr gemeinsam mit der IHK Niedersachsen Cyberabwehrübungen für die niedersächsische Wirtschaft mit simulierten Ransomware-Angriffen.

Auch die Bevölkerung ist im Visier der Hacker. Fakeshops werden eingerichtet, um bezahlte Schein-Angebote nicht zu liefern oder um an Zugangsdaten für das Onlinebanking zu gelangen. Angriffe auf das Onlinebanking sind innerhalb eines Jahres um weitere 10 Prozent auf 2.803 Fälle gestiegen (2022: 2.564). Die Schadenssumme betrug 14,4 Millionen Euro (2022: 13,7 Millionen Euro). Cyberkriminelle nutzen Techniken wie Phishing-E-Mails, Malware und Keylogger, um Zugriff auf Bankdaten zu erhalten. Gestohlene Daten werden im Darknet verkauft oder für betrügerische Zwecke verwendet. Laut einer repräsentativen Dunkelfeldstudie des LKA wurden im Jahr 2022 rund drei Viertel der von der Bevölkerung festgestellten Cybercrimedelikte nicht angezeigt.

Landespolizeipräsident Brockmann betonte: „Das Anzeigenaufkommen aus der Bevölkerung und der Wirtschaft hat sich seit 2012 verdreifacht, beträgt aber dennoch nur rund 24 Prozent. Nur wenn uns die Delikte bekannt werden, ist es der Polizei möglich, Täter zu ermitteln, die Phänomene effektiv zu bekämpfen und präventive Strategien zu entwickeln. Daher ist es von großer Bedeutung, die Taten nach ihrer Entdeckung anzuzeigen.“

Umfangreiche Präventionshinweise für Bürger stehen online und in den Polizeidienststellen bereit. Der Ratgeber Internetkriminalität des LKA und das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) stellen Tatvarianten anschaulich vor, geben Tipps zum Schutz und erklären, was im Schadensfall zu tun ist.

Kinder- und Jugendpornografie

Im Bereich der Verbreitung, des Erwerbs, Besitzes und der Herstellung kinderpornografischer Schriften registrierte die niedersächsische Polizei im Jahr 2023 insgesamt 6.855 Fälle, verglichen mit 4.702 Fällen im Jahr 2022. Zudem gab es 1.126 Fälle von Jugendpornografie (2022: 786 Fälle). Der Anstieg von rund 45 Prozent ist auf eine erhöhte Sensibilisierung der Bevölkerung und der Netzwerkbetreiber zurückzuführen. Insbesondere Hinweise aus dem Ausland auf Basis automatisierter Scan-Prozesse amerikanischer Provider führen zu polizeilichen Ermittlungen.

Innenministerin Behrens betonte: „Angesichts des Leids der betroffenen Kinder und Jugendlichen müssen wir in Deutschland Lösungen finden, um IP-Adressen lange genug vorzuhalten, um diese Straftaten effektiv zu verfolgen. Es ist inakzeptabel, dass wir noch immer größtenteils auf Hinweise aus den USA angewiesen sind, weil uns die notwendigen Daten hierzulande nicht zur Verfügung stehen.“

Mehr als die Hälfte des polizeilich sichergestellten Datenmaterials (4,7 von 8,46 Petabyte) und mehr als jeder dritte Datenträger (13.118 von 34.218) bezieht sich auf kinder- und jugendpornografische Inhalte. Die Auswertung dieser Datenmengen stellt die Strafverfolgungsbehörden vor große Herausforderungen.

Anfang 2024 wurde eine mehrjährige Testphase einer durch das LKA Niedersachsen entwickelten KI-Software zur Pornografie-Erkennung beendet und die Software in den Regelbetrieb überführt. „Die Nutzung von KI trägt zur Beschleunigung der Ermittlungsverfahren und dem frühzeitigen Erkennen andauernder sexueller Missbrauchshandlungen bei. Dadurch können wir Täter schneller ermitteln und die Arbeitsbelastung der Ermittler reduzieren,“ so Behrens.

Waffenverbotszonen

Niedersachsen fordert strengere Waffengesetze und Messerverbote

28. Mai 2024/in Niedersachsen

Landesregierung will Messerkriminalität durch strengere Gesetze bekämpfen

HANNOVER (redu). Die niedersächsische Landesregierung fordert den Bund auf, die Umsetzung der Waffenrechtsnovelle zu beschleunigen und die Regelungen für das Führen von Messern in der Öffentlichkeit zu verschärfen. Am heutigen Dienstag beschloss das Landeskabinett einen entsprechenden Antrag für die nächste Bundesratssitzung.

Die Initiative zielt darauf ab, die von Bundesinnenministerin Nancy Faeser im Januar 2023 angekündigte Verschärfung des Waffenrechts rasch umzusetzen. Trotz der Ankündigung vor über einem Jahr befindet sich der Gesetzentwurf weiterhin in der Diskussion innerhalb der Bundesregierung.

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens unterstützt die im Gesetzentwurf vorgesehenen Maßnahmen vollumfänglich. Sie hält eine Erlaubnispflicht für den Erwerb und Besitz von Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen sowie ein Verbot kriegswaffenähnlicher Halbautomaten für dringend erforderlich.

Um die zunehmende Messerkriminalität zu bekämpfen, schlägt Niedersachsen weitere Einschränkungen vor. Ein Verbot aller Springmesser soll eingeführt werden – bislang sind nur Springmesser mit einer Klingenlänge über 8,5 Zentimeter verboten. Zudem soll das Verbot für feststehende Klingen auf Messer mit einer Klingenlänge ab sechs Zentimeter ausgeweitet werden. Derzeit gilt dieses Verbot erst ab einer Klingenlänge von zwölf Zentimetern.

Weiterhin soll das Mitführen sämtlicher Waffen in Zügen und Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs sowie deren Einrichtungen untersagt werden, sofern die Waffen nicht in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden.

Innenministerin Behrens betont: „Die aktuellen Kriminalitätsstatistiken zeigen, dass weitere Änderungen im Waffenrecht umgesetzt werden müssen, insbesondere um die Messerkriminalität weiter einzudämmen. Es ist unverständlich, dass der legale Umgang mit bestimmten Springmessern heute immer noch möglich ist. Ich erwarte, dass die Bundesregierung sich zeitnah auf die Reform des Waffenrechts einigt und den Weg freimacht für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum.“

Geldautomatensprengung in Altwarmbüchen© Bernd Günther

Niedersachsen verzeichnet deutlichen Rückgang bei Geldautomatensprengungen

28. Mai 2024/in Niedersachsen

Polizei, Justiz und Bankenwirtschaft erzielen Erfolge im Kampf gegen Geldautomatensprengungen

HANNOVER (redu). Die Zahl der Geldautomatensprengungen in Niedersachsen ist in den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Wurden im gleichen Zeitraum 2023 noch 18 Fälle verzeichnet, so waren es bis zum Stichtag 21. Mai 2024 nur noch neun Fälle. Diese Entwicklung setzt einen klaren Abwärtstrend fort, der sich bereits nach einem Höchststand von 68 Fällen im Jahr 2022 abzeichnete.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, intensivierte seit ihrem Amtsantritt im Januar 2023 den Dialog mit der Bankenwirtschaft und dem Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA). Ziel war es, die Sicherung der Geldautomaten zu verstärken und den fachlichen Austausch aller Beteiligten zu verbessern. Die Polizei Niedersachsen implementierte ein umfassendes Konzept mit einem 5-Punkte-Plan, der zentrale Ermittlungen und eine landesweite Koordination vorsieht. Eine spezielle Task Force beim LKA wurde zur Bekämpfung dieses Kriminalitätsphänomens eingerichtet.

Dank dieser Maßnahmen wurden seit 2023 insgesamt 27 Tatverdächtige in Verbindung mit Geldautomatensprengungen gefasst. Die Bankenwirtschaft hat zusätzlich Schutz- und Sicherungsmaßnahmen an den Geldautomatenstandorten umgesetzt, was zu messbaren Fortschritten führte.

Ministerin Behrens hob die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Der deutliche Rückgang der Taten zeigt, dass der niedersächsische Dreiklang aus hervorragender Arbeit von Polizei und Justiz, deutlicher Stärkung der Sicherungssysteme durch die Bankenwirtschaft und intensivem Dialog aller Akteure sehr gute Ergebnisse zeitigt.“ Sie betonte jedoch, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht und das Strafmaß für solche Taten erhöht werden sollte.

Auch Vertreter der Bankenverbände zeigten sich zufrieden. Guido Mönnecke vom Sparkassenverband Niedersachsen und Axel Schwengels vom Genossenschaftsverband Weser-Ems betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit und die erheblichen Investitionen in die Sicherheit der Geldautomaten. Marco Schulz vom Genoverband unterstrich die Priorität der Sicherheit von Kunden, Anwohnern und Mitarbeitenden und kündigte weitere Investitionen an.

Hochwassergrenze

Niedersachsen verstärkt Hochwasserschutz: 43 Millionen Euro für neue Maßnahmen

27. Mai 2024/in Niedersachsen

Landesregierung stellt umfangreiches Bau- und Finanzierungsprogramm vor – Maßnahmen gegen klimabedingte Starkregenereignisse

HANNOVER (redu). Angesichts der aktuellen Überflutungen im Saarland und der Erinnerung an das Weihnachtshochwasser verstärkt Niedersachsen seine Hochwasserschutzmaßnahmen. Deich- und Klimaschutzminister Christian Meyer kündigte am Montag in Hannover ein 43-Millionen-Euro-Programm zur Bewältigung klimabedingter Starkregenereignisse an.

Niedersachsen verstärkt seine Bemühungen im Hochwasserschutz, um besser auf die zunehmend klimabedingten Starkregenereignisse reagieren zu können. Deich- und Klimaschutzminister Christian Meyer betonte am Montag in Hannover die Dringlichkeit der Maßnahmen. „Mit bislang 1,7 Grad Erderwärmung ist die Klimakrise auch bei uns angekommen“, sagte Meyer und verwies auf die Dramatik der aktuellen Überflutungen im Saarland sowie das vergangene Weihnachtshochwasser.

Das aktuelle Bau- und Finanzierungsprogramm für den Hochwasserschutz umfasst 43 Millionen Euro. In diesem Jahr sollen damit über 100 Projekte von Verbänden, Kommunen und dem Land selbst fortgeführt oder neu begonnen werden. „Die jüngsten Hochwasserereignisse wurden dabei berücksichtigt“, erklärte Meyer. Schwerpunkt des Programms sind unter anderem der Deichbau und die Deichverstärkung, beispielsweise in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Lüneburg sowie Friesland oder Wittmund. Weitere Maßnahmen umfassen Rückdeichungen, Hochwasserrückhaltebecken, Schöpfwerke und diverse Hochwasserschutzmaßnahmen.

Ein großer Teil der Einzelprojekte bezieht sich auf konzeptionelle Vorarbeiten und konkrete Planungen, die die Grundlage für größere bauliche Projekte in den kommenden Jahren bilden sollen. Meyer nannte als Beispiele die Weserdeichverstärkung in Groß Hutbergen (Landkreis Verden), den Ringdeich in Kirchwahlingen (Heidekreis), die Deichverstärkung unterhalb von Wehningen (Landkreis Lüneburg) und die Erneuerung der Delmeverwallungen bei Delmenhorst.

Die Finanzierung erfolgt aus verschiedenen Quellen wie dem EU-Programm ELER, den Bundesprogrammen GAK, NHWSP und der Kofinanzierung sowie zusätzlichen Mitteln aus dem Landeshaushalt und dem Sondervermögen Hochwasserschutz.

Anne Rickmeyer, Direktorin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), betonte die Notwendigkeit eines koordinierten Vorgehens: „Das ist eine komplexe Aufgabe, die nur im Zusammenspiel aller Akteure gemeistert werden kann. Wir möchten uns sowohl bei der Hochwasservorhersage als auch bei der Hochwasserwarnung optimal aufstellen.“

Minister Meyer wies darauf hin, dass Starkregenereignisse jede Region treffen könnten, und unterstrich die Bedeutung von Personal- und Ressourcenausstattung. Der Haushaltsplan 2024 sieht daher eine Aufstockung des NLWKN-Personals vor, insbesondere im Bereich Küsten- und Hochwasserschutz.

Abschließend betonte Meyer die Bedeutung regionaler Hochwasserpartnerschaften, die vom NLWKN unterstützt werden. „Gemeinsam können starke Partner vor Ort viel mehr erreichen“, sagte er.

Löschflugzeug

Fortsetzung der erfolgreichen Waldbrandbekämpfung in Niedersachsen durch EU-Projekt

3. Mai 2024/in Niedersachsen

Löschflugzeuge wieder am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg stationiert

HANNOVER (redu). Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport bereitet sich nach einer erneuten Zusage der EU-Förderung auf die Stationierung von zwei Löschflugzeugen des Typs AT 802 in Niedersachsen vor. Die Flugzeuge werden ab Mitte Juni am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg stationiert und sind Teil der europäischen rescEU-Flotte zur Vegetationsbrandbekämpfung.

Daniela Behrens, die niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, betont die erfolgreiche Vergangenheit der Löschflugzeugstaffel und ihre Bedeutung für die grenzüberschreitende Waldbrandbekämpfung in Europa. „Die Erfolge der letzten Jahre, wie bei den Waldbränden in Griechenland, zeigen, wie wichtig die Zusammenarbeit innerhalb Europas ist“, so Behrens. Sie sieht in der fortgesetzten Unterstützung durch die EU eine Bestätigung der effektiven Arbeit der niedersächsischen Einheit.

Zusätzlich zu der Hauptbasis in Braunschweig-Wolfsburg werden weitere Standorte in Niedersachsen genutzt, darunter Leer-Papenburg und Hattorf. Diese dienen als sekundäre Basen für die schnelle Verfügbarkeit der Löschflugzeuge. Ein weiterer potenzieller Standort ist der Flugplatz in Celle, der derzeit in Gesprächen mit dem Landeskommando Niedersachsen ist.

Die Löschflugzeuge sind bis Ende Oktober 2024 im Einsatz, was dem Förderzeitraum der EU entspricht. Parallel dazu unterstützt ein privater Hubschrauber die Brandbekämpfung, ergänzt durch die Ressourcen der Niedersächsischen Landespolizei, die ebenfalls über die notwendige Ausrüstung verfügt, um bei Bedarf aus der Luft einzugreifen.

VW Amarok Katastrophenschutz

DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz

30. April 2024/in Niedersachsen

Neue Geländefahrzeuge stärken die Reaktionsfähigkeit des Roten Kreuzes in Krisensituationen

HANNOVER (redu). In einer bedeutenden Erweiterung seiner Katastrophenschutzfahrzeugflotte hat der DRK-Landesverband Niedersachsen 22 neue VW Amarok in Betrieb genommen. Diese Investition in Höhe von 1,2 Millionen Euro erfolgte mit dem Ziel, die Einsatzbereitschaft und Flexibilität der ehrenamtlichen Helfer bei verschiedensten Krisenlagen zu erhöhen. Die offizielle Übergabe fand im VW Nutzfahrzeuge Kunden Center in Hannover statt.

Hans Hartmann, Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen, betonte die Bedeutung der neuen Fahrzeuge für die Verbesserung des Bevölkerungsschutzes, gerade angesichts steigender Umweltkatastrophen und verschiedener Bedrohungsszenarien wie Flut, Starkregen und Pandemien. Die Initiative zur Anschaffung der baugleichen, geländegängigen Pick-ups, die nun an 21 DRK-Kreisverbände sowie den DRK-Landesverband verteilt wurden, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer dauerhaften und ausreichenden Förderung durch das Land.

Dieter Rohrberg, Abteilungsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Niedersächsischen Innenministerium, erklärte bei der Veranstaltung, dass der Bevölkerungsschutz vor großen Herausforderungen steht und begrüßte die proaktive Erweiterung der Kapazitäten durch das DRK.

Die neuen VW Amarok sind speziell für den Transport von kleinen Einsatzteams durch unwegsames Gelände konzipiert und bieten neben Platz für fünf Personen auch eine großzügige Ladefläche für Materialtransporte. Jens Walkenhorst, Kreisbereitschaftsleiter in Melle, hob hervor, dass die Fahrzeuge ideal sind, um spezialisierte Einheiten wie Sanitätskräfte oder Drohnenteams schnell an Einsatzorte zu bringen.

Die Anschaffung der 22 Amarok ist Teil einer kontinuierlichen Bemühung des Deutschen Roten Kreuzes, die ehrenamtlichen Kräfte optimal auszustatten. In Niedersachsen stehen rund 7.000 qualifizierte ehrenamtliche Helfer bereit, um in Katastrophenfällen schnell und effektiv Hilfe zu leisten.

  • VW Amarok Katastrophenschutz
    Das Deutsche Rote Kreuz NIedersachsen ist mit seinen 22 neuen geländegängigen VW Amaroks startbereit für Aufgaben im Katastrophenschutz auch ausserhalb befestigter Straßen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131482
    Gruppenbild der Vertreter der DRK-Kreisverbände bei der Abholung ihrer neuen Amaroks. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131471
    (v.l.n.r.) Begrüßung der Abholer aus den DRK Kreisverbänden durch Thomas Schulz (Leiter VW Verkauf Neuwagen Deutschland), Hans Hartmann ( Präsident DRK Landesverband Niedersachsen) und Dieter Rohrberg (Landesbranddirektor / Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz im NMI). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131388
    Die 22 geländegängigen VW Amaroks werden in Zukunft die DRK Kreisverbände in Niedersachsen bei Katastropheneinsätzen und Unglücken unterstützen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131444
    (v.l.n.r.) Begrüßung der Abholer aus den DRK Kreisverbänden durch Thomas Schulz (Leiter VW Verkauf Neuwagen Deutschland), Hans Hartmann ( Präsident DRK Landesverband Niedersachsen) und Dieter Rohrberg (Landesbranddirektor / Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz im NMI). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131363
    Das Deutsche Rote Kreuz NIedersachsen hat heute für rund 1.2 Millionen Euro 22 geländegängige VW Amaroks an seine Kreisverbände übergeben. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131374
    Das Deutsche Rote Kreuz NIedersachsen hat heute für rund 1.2 Millionen Euro 22 geländegängige VW Amaroks an seine Kreisverbände übergeben. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131372
    Das Deutsche Rote Kreuz NIedersachsen hat heute für rund 1.2 Millionen Euro 22 geländegängige VW Amaroks an seine Kreisverbände übergeben. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK Niedersachsen verstärkt Flotte mit 22 neuen VW Amarok für den Katastrophenschutz – BGPress 1131367
    Das Deutsche Rote Kreuz NIedersachsen hat heute für rund 1.2 Millionen Euro 22 geländegängige VW Amaroks an seine Kreisverbände übergeben. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Highland Gathering 2024: Kulturfest im Stadtpark von Peine – BGPress 1405

Highland Gathering 2024: Kulturfest im Stadtpark von Peine

29. April 2024/in Niedersachsen

Der Peiner Stadtpark verwandelt sich am Wochenende in die schottischen Highlands

PEINE (PM). Das jährliche Highland Gathering verwandelt Peine erneut in eine schottische Hochburg. In diesem Jahr findet das größte Fest seiner Art auf dem europäischen Festland am Wochenende des 4. und 5. Mai statt und wird von einem verkaufsoffenen Sonntag begleitet. 

Zum 24. Mal wird der Stadtpark von Dudelsackspielern und Trommlern bevölkert sein. „Ich bin immer wieder begeistert davon, wie hier starke Partner gemeinsam an einem Strang ziehen, um ein solches Event für Peine auf die Beine zu stellen – das Highland Gathering in dieser Form ist einzigartig in Deutschland und die Peiner können stolz darauf sein, das hat auch der Markenbildungsprozess gezeigt“, sagt Anja Barlen-Herbig, Geschäftsführerin der Peine Marketing GmbH. Gemeinsam mit dem Scottish Culture Club e.V. und mit Unterstützung der Kaufmannsgilde zu Peine, Radio38 als Präsentator und der Peiner Heimstätte präsentierte Peine Marketing jetzt das Programm des diesjährigen Großevents – bei dem auch in diesem Jahr wieder mehr als 20.000 Gäste aus nah und fern erwartet werden. „Es beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue, wie das Highland Gathering zu einem Symbol für Peine geworden ist und Menschen nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Europa anzieht“, ergänzt Peines Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Saemann. „Mein aufrichtiger Dank geht an alle Organisatoren. Gemeinsam tragen wir dazu bei, Peine als lebendige und attraktive Stadt zu positionieren und unsere Gemeinschaft zu stärken.“

Highland Gathering 2024: Kulturfest im Stadtpark von Peine – BGPress 1244

Rince Samhain – Traditioneller Irischer Tanzsport Braunschweig e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Von Championships bis Open-Air-Konzert

Am Samstag, 4. Mai, werden bei den „Peine International Pipe Band Championships“ die deutschen Meister in der Kunst des Dudelsack- und Trommelspiels gekürt. Michael Schoof vom Scottish Culture Club, der gemeinsam mit Peine Marketing das Event organisiert, betont die Beliebtheit der Veranstaltung: „Die ´Peine International Pipe Band Championships´ sind der größte Pipeband-Wettbewerb in Deutschland und markieren den Auftakt in die Saison der Championships und sind daher sehr geschätzt.“

Daneben bieten verschiedene Stände eine Vielzahl schottischer Produkte wie Schmuck, Kunsthandwerk und traditionelle schottische Kleidung an. Am Abend lädt die Band „Cobblestones“ zu einem großartigen Open-Air-Konzert ein, bei dem die Besucher komplett in das Gefühl des schottischen Hochlandes eintauchen können. Den ganzen Tag über gibt es zudem auf der Showbühne ein buntes Programm aus Tanz und Musik, begleitet von einer Vielfalt an Bier, alkoholfreien Getränken und natürlich einer Auswahl an verschiedenen Whiskysorten. Für den Hunger stehen sowohl süße als auch herzhafte Speisen zur Auswahl. „Mit 75 Ständen gibt es eine große Vielfalt“, berichtet Noreen Klöpper, die verantwortliche Eventmanagerin von Peine Marketing. „Zum Beispiel gibt es in diesem Jahr erstmalig Stände mit verschiedenen schottischen Biersorten, regionalem Honig, Gusssteinen, verschiedenen Tees und Scones sowie keltischer Kleidung. Auch ein internationaler Whisky-Club mit über 40.000 Mitgliedern und Stammsitz in Schottland wird in diesem Jahr vor Ort sein.“ 

Eine weitere Neuerung, die alle Autofahrer freuen wird, ist, dass in diesem Jahr die Schulhöfe der Bodenstedt Wilhelmschule, der Wallschule Sally Perel und des Silberkamp Gymnasiums als Parkflächen genutzt werden können. „Eine Parkplatzübersicht befindet sich auf unserer Homepage. Dennoch gilt weiterhin: Wer kann sollte bitte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad anreisen“, empfiehlt Klöpper.

Gelebte Gemeinschaft in Peine

Am Sonntag, 5. Mai, stehen die traditionellen Highland Games mit ur-schottischen Disziplinen wie Baumstammwerfen, Tauziehen, Farmers Walk und Stein-Weitwurf im Mittelpunkt. Zusätzlich werden spezielle „Kinder-Games“ in Zusammenarbeit mit dem THW für die jungen Besucher angeboten. „Das Highland Gathering ist nicht nur ein kulturelles Highlight für Peine, sondern auch eine Gelegenheit für unsere Kunden zusammenzukommen und sich zu vernetzen“, erklärt Sven Gottschalk, Geschäftsführer der Peiner Heimstätte. „Als Teil dieser Stadt möchten wir dazu beitragen, dass solche Veranstaltungen florieren und unsere Bewohner die Möglichkeit haben, Teil einer lebendigen und vielfältigen Gesellschaft zu sein.“

Verkaufsoffener Sonntag in der City

Während im Stadtpark ein buntes Programm für die ganze Familie geboten wird, öffnen die Geschäfte der Innenstadt ab 13 Uhr ihre Türen für einen verkaufsoffenen Sonntag. „Das Highland Gathering ist eine großartige Möglichkeit, die Vielfalt und Attraktivität unserer Stadt zu präsentieren“, sagt Jan Philip Colberg, Gildemeister der Kaufmannsgilde zu Peine. „Als Geschäftsleute sind wir stolz darauf, Teil dieses besonderen Events zu sein und die Besucher aus Nah und Fern in unseren Geschäften willkommen zu heißen. Durch unsere Unterstützung des Peine Marketing tragen wir dazu bei, die lokale Wirtschaft zu stärken und das Gemeinschaftsgefühl in unserer Stadt zu fördern.“

Erlebnisstadtführung zum Highland Gathering

Wer schon immer mal wissen wollte, wie die Schotten nach Peine gekommen sind und wie sich das Peiner Highland Gathering zum größten Treffen dieser Art auf dem europäischen Festland entwickelt hat, sollte sich die besondere Stadtführung am Sonntag nicht entgehen lassen. Los geht es um 14.30 Uhr am Brunnen auf dem Historischen Marktplatz. Karten zum Preis von 13,50 Euro pro Person können in der Tourist-Information (Breite Str. 58) oder direkt am Treffpunkt erworben werden.

Das Programm Highland Gathering & verkaufsoffener Sonntag im Überblick: 

SAMSTAG, 04. Mai 2024

  • ab 10.00 Uhr: Aufführungen der Happy German Bagpipers in der Innenstadt (Marktplatz)
  • ab ca. 10.30 Uhr: Beginn „The Peine International Pipe Band Championships“
  • ab 11.00 Uhr: Tanzvorführungen im Scottish Country Dance und Irish Dancing auf der Showbühne
  • ab 17.30 Uhr: Aufmarsch aller Pipe Bands für die Preisverleihung
  • ab 17.45 Uhr: Preisverleihung mit „The Salute to the Chieftain of the Day“
  • ab 18.45 Uhr: Abmarsch der Pipe Bands
  • ab 20.00 Uhr: Open-Air-Konzert mit der Band „Cobblestones“

SONNTAG, 05. Mai 2024

  • ab 11.00 Uhr: Solo-Wettbewerbe für Pipers und Drummers | Beginn der Highland Games, Kinder Games und Pipe Band-Vorführungen | Tanz- und Musikvorführungen (Showbühne)
  • ab 13.00 Uhr: Tauziehen (vor der Hauptbühne) | verkaufsoffener Sonntag in der Peiner Fußgängerzone
  • ab 15.00 Uhr: Kleine Ständchen der „Scottish Folksingers” an verschiedenen Plätzen im Stadtpark und auf der Showbühne
  • 17.00 Uhr: Aufmarsch der Pipers und Drummers zur Preisvergabe
  • 18.00 Uhr: Ende des 24th Highland Gatherings im Stadtpark

Eintritt zum Stadtparkgelände am Samstag ab 09.00 Uhr und Sonntag ab 09.30 Uhr. Einzelkarten pro Tag 5 Euro, beide Tage 7 Euro für Erwachsene, Kinder bis einschließlich 13 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen kostenfrei. Der Kartenverkauf erfolgt direkt an den Veranstaltungstagen vor Ort. Wer möchte kann die Karten jedoch ab dem 24. April 2024 bereits in der Tourist-Information Geschäftsstelle der Peine Marketing GmbH erwerben und spart sich so das Anstehen an den Kassen.

Kampfmittel

Kontinuierliche Herausforderungen: Kampfmittelbeseitigung in Niedersachsen

29. April 2024/in Niedersachsen

Effektive Maßnahmen gegen Weltkriegsmunition: Niedersachsen verstärkt Sicherheitsvorkehrungen

HANNOVER (redu). Die jüngsten Berichte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen offenbaren, dass in den Jahren 2022 und 2023 über 2.000 Einsätze notwendig waren, um fast 400 Tonnen Kampfmittel aus den Weltkriegen zu beseitigen. Diese Zahlen verdeutlichen die fortlaufenden Sicherheits- und Entschärfungsbedürfnisse in der Region.

In den letzten zwei Jahren hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) in Niedersachsen eine signifikante Menge an Kampfmitteln aus den Weltkriegen entschärft und entsorgt. Genauer wurden im Jahr 2022 etwa 228 Tonnen in 1.163 Einsätzen und im Jahr 2023 rund 164 Tonnen in 1.023 Einsätzen geborgen. Diese Zahlen markieren eine leichte Reduktion im Vergleich zu den 156 Tonnen, die 2021 in knapp 1.200 Einsätzen behandelt wurden.

Daniela Behrens, die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, hebt hervor, wie unverzichtbar der KBD für die öffentliche Sicherheit ist, insbesondere angesichts der zunehmenden Anzahl von Infrastrukturprojekten im Bundesland. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist der Neubau eines LNG-Terminals in Hooksiel, wo allein 8,5 Tonnen Kampfmittel gefunden und unschädlich gemacht wurden. In diesem Zusammenhang mussten 28 Fliegerbomben aufgrund ihres Zustandes direkt in der Nordsee gesprengt werden.

Die Anzahl der Einsätze, bei denen Munition aufgrund ihres Zustands nicht transportiert und stattdessen direkt vor Ort gesprengt werden musste, hat sich verringert: 2022 waren es 96, 2023 nur noch 63 Einsätze. Insgesamt wurden aus der Nordsee 2022 3,31 Tonnen und 2023 sogar 10,27 Tonnen Kampfmittel geborgen.

Die Anträge für die Auswertung von Kriegsluftbildern haben 2022 mit 5.606 einen neuen Höchststand erreicht, was eine erhöhte Wachsamkeit und Notwendigkeit solcher Maßnahmen unterstreicht. Über 10.355 Anträge wurden in den letzten zwei Jahren bearbeitet, wobei viele Kampfmittel bei Baumaßnahmen oder durch Zufallsfunde entdeckt wurden.

Die Ministerin warnt vor den erhöhten Gefahren durch alternde Munition und appelliert an die Bevölkerung, bei Funden umgehend die zuständigen Behörden zu kontaktieren. Sie betont weiterhin die Wichtigkeit der fortlaufenden Ausbildung und Ausrüstung der Einsatzkräfte, die zu den modernsten in Deutschland zählt. Das Engagement und die Professionalität der Mitarbeitenden im KBD haben bisher zu keinen Personenschäden in den letzten zwei Jahren geführt.

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